Pressestimmen

"Man kann sich also beim Erfinder und Leiter des Festivals Ulrich Schreiber gar nicht genug bedanken, dass er sich den schlechten Zeiten zum Trotz dafür entschieden hat, das überbordene Programm trotz einiger Videoschalten und gestreamter Lesungen hauptsächlich live und in echt und mit so viel körperlicher Präsenz wie möglich zu gestalten."
Susanne Messmer, taz, 17.9.20
 
"Man muss nur die richtigen Leute zusammenholen, die Leidenschaft für Literatur entfesseln und zwei Sachen auf die Bühne stellen: Mikro und Wasserglas."
Paul Ingendaay, FAZ, 11.9.20

„Ein kultureller Hoffnungsschimmer in der Corona-Krise.“
Staatsministerin Prof. Monika Grütters, 9.9.20

„Das ilb, eine Weltenwanderung, eine stetige Horizonterweiterung. Andere Perspektiven, andere Erzählungen, andere Fragen. Beim 19. Internationalen Literaturfestival Berlin ist die Themenwucht, die Diskursbreite wieder beeindruckend.“
Tip, Eric Heier, 05.09.19

„Dass die 19. Ausgabe des Literaturfests erneut wieder viele Neuentdeckungen bietet und den Blick weitet, macht doch den Reiz aus. Denn es ist eine Reise um die Welt, für die man Berlin nicht mal verlassen muss.“
B.Z., Bettina Göcmener, 11.09.19

In zehn Tagen einmal um die Welt. Nirgends gelingt das so gut wie beim ilb. Es lohnt sich, das aus allen Nähten platzende Programm gründlich zu durchforsten.“
Der Tagesspiegel, Noemi Hahnemann, 12.09.19

„Das ilb gehört zu den größten Festivals seiner Art. Dass es neben der Förderung unbekannter Stimmen und experimenteller Schreibweisen nun auch ein halboffizielles Forum für postkoloniale Fragen geworden ist, ist eine gute Sache.“
Süddeutsche Zeitung, Samir Sellami, 23.09.19

„Basar der Weltliteratur, intellektuelle Diskursmaschine und politische Bühne für die Wahrung universaler Menschenrechte“
Tagesspiegel, 04.09.2018

„Weltliteratur im wahrsten Sinne“
rbb inforadio – online/dpa, 05.09.2018

„Das besonders Schöne am ilb ist immer wieder, ganz unerwartet etwas Wunderbares kennenzulernen.“
Berliner Zeitung, Sabine Rohlf, 12.09.2018

„Schreiber hat mit dem Internationalen Festival tatsächlich eine Art Berlinale der Literatur geschaffen, auf der jeder eingeladen ist, auch noch das nagendste Fernweh ein wenig in den Griff zu bekommen, aber auch jeder willkommen ist, der Lust auf Einmischung hat.“
taz, 06.09.2017

"Es geht nicht immer gut, wenn politische Inszenierungen auf liturgische Formen zurückgreifen. In der Eröffnungsveranstaltung des 17. Internationalen Literaturfestivals Berlin ging es gut. Der wehende weiße Vorhang, der in diesem Jahr das Bühnenbild bildet im Haus der Berliner Festspiele, verschwand, der Film "What matters" trat an seine Stelle. Dreißig Autoren, Künstler, Studenten aus aller Welt sprachen je einen Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die im Dezember 1948 von den Vereinten Nationen verabschiedet wurde. Talking Heads in Großaufnahmen, von Nina Hoss über Elfriede Jelinek und Patti Smith bis Vivienne Westwood, von David Grossman über Viktor Jerofejew und Pankaj Mishra bis Ai Weiwei. Die Vielstimmigkeit der kollektiven Rezitation, in der David Grossman die Diskriminierungsverbote des Artikels 2 auf Hebräisch vorträgt und Herta Müller für den Artikel 10 über die Rechtsgleichheit das Rumänisch ihrer Herkunftswelt wählt, beschwört die Weltgesellschaft."
Lothar Müller, Süddeutsche Zeitung, 07.09.2017

„Womit gleich Fahrt aufgenommen und deutlich wird, wie viel politische Sprengkraft im ilb steckt. Literatur soll nicht bloße Lektüre sein, sondern Bewegung, eine geballte Ladung Aktion.“
tip Berlin, 28.08.2014

„Berlin ist Europas Literaturhauptstadt, zumindest noch bis zum 15. September. Denn so lange dauert das internationale Literaturfestival an der Spree, das sich in den 13 Jahren seiner Existenz zu einem der wichtigsten Treffen der schreibenden Zunft auf unserem Kontinent gemausert hat.“
Arte Journal, 12.09.2013

„Ein geistig-moralisch-künstlerischer Großzirkus, ein Potsdamer Platz der Literatur ist das Festival sowieso."
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.09.2012

„Berlin ist das internationalste unter den großen Literaturfestivals der Republik. In Berlin schwingt der Anspruch mit, zum kulturellen Austausch und vielleicht sogar zur Völkerverständigung beizutragen."
taz, 06.09.2012

„So bleibt das Festival ein Leuchtturm, der sein gelegentlich grelles Licht bevorzugt in geographisch und mental weit entfernte Gebiete lenkt. Ein bemerkenswerter Beitrag zum ‚Fremdverstehen‘, das in Zeiten der Globalisierung als Schlüsselqualifikation gilt – und zu dem Literatur viel beizutragen hat.“
Kölner Stadtanzeiger, 11.09.2009

„Das Literaturfestival ist ein nationales Ereignis."
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.10.2008

„Und dass das Internationale Literaturfestival Berlin (kurz: ilb) taugt – der ungeheuren Stadt und ihren unternehmungslustigen Menschen, der (Welt-) Literatur und ihren weltstädtischen Lesern – darf mittlerweile als unstrittig gelten."
Die Welt, Wieland Freund, 04.09.2007

„Hörsturz der Literatur. Unbekannte Namen leuchten, bekannte Autoren verglühen vor dem Publikum: Das Berliner Literaturfestival setzt die Betriebsregeln außer Kraft."
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.09.2007

„Bei Schreiber zeigt sich die Literatur als globales Dorf. Im Haus der Festspiele wird gestiftet, was es immer noch zu wenig gibt. Die Begegnung zwischen Lesekulturen. Und das Literaturfestival leistet literarische Basisarbeit.“
Die Welt, Florian Starck, 18.09.2006

„Das Komma ist wieder da. Das aparte, kleine Symbol, Einladung zum Innehalten, Zuhören, Fragen, Mitdenken; Entführung in die Welt der Fantasie, Auseinandersetzung mit den hügeligen Ebenen des Alltags.“
Neues Deutschland, Natalia Arensberg, 05.09.2006

„Das ist in dieser die ganze Stadt überziehenden Fülle einmalig in Europa."
Südwest Presse, 03.09.2005

„Es gibt kaum ein anderes Festival, das eine so unmittelbare Form der Weltbürgerkunde bietet. Die Begegnung mit dem Fremden war zugleich Wirklichkeit und Thema, auch in vielen Lesungen.“
Neue Zürcher Zeitung, 05.10.2004

„Niemand möchte die elf Tage literarischen Ausnahmezustands mehr missen.“
Tagesspiegel, 03.10.2004

„ein Großereignis, nicht nur, was das Format und die globale Herkunft der Autoren betrifft, sondern auch hinsichtlich der Besucherzahl."
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.09.2003

„So könnte das Paradies für passionierte Leser aussehen. Die Begegnung etablierter Schriftsteller mit neu entdeckten Literaten dürfte in dieser Zahl weltweit einmalig sein.“
Gießener Allgemeine, 09.09.2003

„Berlin ruft, und sie kommen alle.“
Süddeutsche Zeitung, 02.07.2003

„Es ist nicht bloß Spielwiese für die Literaturen der Welt, sondern inszeniert zugleich einen anspruchsvollen Begriff von Weltliteratur – verstanden als Prozess des stetigen Austauschs von Ideen, der neue Literatur erzeugt.“
Stuttgarter Zeitung, Michael Bienert, 16.09.2002