Moderator*innen, Sprecher*innen

Denis Abrahams
geboren in Wiesbaden, studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Seit 2004 lebt und arbeitet Denis Abrahams als freier Sprecher und Rezitator in Berlin. Neben seinen Lesungen, Hörbüchern und Synchronrollen führt er auch Regie für Hörspiele und Hörbücher.
    
Milena Adam
1991 in Hamburg geboren, ist Lektorin und übersetzt und dolmetscht aus dem Französischen und Englischen. Zuletzt erschienen bei Matthes & Seitz Berlin ihre Übersetzungen von David le Bretons »Lob des Gehens« (2015), Youssef Rakhas »Arab Porn «(2017) sowie Sandra Newmans »Ice Cream Star« (2019). Sie lebt in Berlin.

Eliza Apperly
ist Autorin und Redakteurin. Sie studierte »Modern Languages and Literature« an der »University of Cambridge« und Kunstgeschichte am »Courtauld Institute of Art«. Als Journalistin arbeitete sie unter anderem für »The Atlantic«, »The Guardian«, »Reuters« und »The Art Newspaper«. Aktuell ist sie Produzentin beim Medienunternehmen »Intelligence Squared«, das international Debatten und Podiumsdiskussionen organisiert.

Gabriele von Arnim
ist Journalistin und Schriftstellerin. Sie lebt seit ihrem Studium der Politik und Soziologie und ihrer Promotion als freiberufliche Journalistin in Berlin. Sie initiierte 1992 den »Münchner Aufruf« gegen Rechtsradikalismus und Fremdenfeindlichkeit. 1994 gründete sie den Verein »Memento – Initiative KZ-Gedenkstätte Dachau«. Zuletzt erschien »Was tun – Demokratie versteht sich nicht von selbst« [2017].


Frank Arnold
geboren in Berlin, studierte Philosophie und Theaterwissenschaften an der Freien Universität Berlin und Schauspiel an der Hochschule der Künste Berlin. Er stand u. a. in Berlin, Heidelberg und Düsseldorf auf der Bühne und arbeitete als Schauspielregisseur und -dramaturg in München, Berlin, Zürich und Wien. Zahlreiche Rundfunk-, Fernseh- und Hörbuchproduktionen ließen seine Stimme zu einer der bekanntesten in Deutschland werden.


Toby Ashraf
arbeitet als Journalist, Kurator und Moderator. Er hat u.a. für die »taz« und die »Sissy« geschrieben und bei der Berlinale moderiert. Im Jahr 2015 wurde er mit dem »Siegfried-Kracauer-Preis« für die beste Filmkritik ausgezeichnet. Ashraf gründete das »Berlin Art Film Festival«, hat freiberuflich Workshops für Filmkritik gegeben, lebt in Berlin und ist mittlerweile Grundschullehrer an einer Brennpunktschule.


Ali Aslan
ist ein internationaler TV-Moderator und Journalist und war unter anderem für CNN, ABC News, Deutsche Welle TV und Channel News Asia tätig. Auf hochrangigen internationalen Konferenzen ist er regelmäßig als Moderator im Einsatz. Aslan studierte Politikwissenschaften und Journalismus an der Columbia University in New York und Internationale Beziehungen an der Georgetown University in Washington DC.


Matt Aufderhorst
ist Radio- und Fernsehjournalist und Mitbegründer von »Authors for Peace«. Er studierte Kunstgeschichte und Deutsche Literatur. Seine Essays über Architektur und Erinnerung sind unter anderem in »Lettre International« erschienen.


Tash Aw
geboren 1971 in Taipeh, ist Schriftsteller. Er studierte Jura in Cambridge und Warwick. . Anschließend arbeitete er in London als Rechtsanwalt und begann mit dem Schreiben. Für seinen Debutroman »Die Seidenmanufaktur ›Zur schönen Harmonie‹« wurde er 2005 mit dem » Commonwealth Writers’ Prize« und dem »Whitbread First Novel Award« ausgezeichnet. Er lebt in Paris und Kuala Lumpur und kommentiert u. a. für »New York Times« und »BBC« Kultur und Politik im südostasiatischen Raum.


Hannes Bajohr
geboren 1984 in Berlin, studierte Philosophie, deutsche Literatur und neuere und neueste Geschichte an der Humboldt-Universität und promovierte an der Columbia University in New York mit einer Dissertation über Hans Blumenbergs Sprachtheorie. Er arbeitet am Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung. Bajohr ist Mitbegründer des Kollektivs »0x0a«, Herausgeber des Bandes »Code und Konzept« (2016) und Urheber der algorithmisch erzeugten Gedichtsammlung »Halbzeug« (2018).

Dawid Danilo Bartelt
promovierter Historiker, ist Büroleiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Mexiko-Stadt. Von 2010 bis 2016 leitete er das Böll-Büro Brasilien in Rio de Janeiro. Zuvor war er viele Jahre Pressesprecher der deutschen Sektion von »Amnesty International«. Jüngste Veröffentlichungen u.a.: »Copacabana. Biographie eines Sehnsuchtsorts« (Berlin: Wagenbach 2014);» Konflikt Natur. Ressourcenausbeutung in Lateinamerika« (Berlin: Wagenbach, 2017)


Geraldine de Bastion
ist eine bilinguale Politologin, Kuratorin, Journalistin, Projektleiterin und Gründerin. International arbeitete für staatliche Institutionen ebenso wie für NGOs und Unternehmen mit einem Schwerpunkt auf digitalen Medien und Kommunikationsstrategien. Ein langjähriger Fokus ihrer Tätigkeiten liegt auf der digitalen Entwicklung Afrikas, wobei sie sich insbesondere für einen globalen Wissens- und Technologieaustausch nach Open-Source-Prinzipien einsetzt. Außerdem engagiert sie sich zusammen mit Aktivisten und Bloggern für digitale Rechte.

Silke Behl
promovierte Literaturwissenschaftlerin, ist Hörfunkjournalistin. Fünf Jahre arbeitete sie an der »Universitas Indonesia« in Jakarta, seit 1991 ist sie als Redakteurin bei Radio Bremen verantwortlich für den Bereich Literatur. Sie ist Mitbegründerin des Bremer Festivals »poetry on the road«, Vorstandsmitglied der internationalen Organisation »Poets of all Nations« sowie des Bremer Literaturhauses und Autorin mehrerer Reisebücher.


Larissa Bender
geboren 1958 in Köln, studierte Islamwissenschaft, Ethnologie, Soziologie, Kunstgeschichte und Arabisch in Köln, Berlin und Damaskus. Sie übersetzt arabische Literatur und Sachtexte aus Syrien, Irak, Ägypten und Libanon (Samar Yazbek, Dima Wannous, Fadhil al-Azzawi, Jabbour Douaihy, Yussef Ziedan, Abdalrachman Munif) und arbeitet als Journalistin, Dozentin, Moderatorin, Lektorin und Gutachterin. Sie ist Expertin für arabische Kultur, Literatur, Politik und Gesellschaft.


Manuela Bojadzijev
ist Professorin und Wissenschaftlerin. Seit ihrem Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Philosophie veröffentlichte sie Publikationen zu Migration und Rassismusforschung. Seit 2015 ist sie Professorin für »Globalisierte Kulturen« an der »Leuphana Universität Lüneburg« und seit 2018 Vize-Direktorin des »Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung«.


Katharina Borchardt
ist freie Literaturredakteurin, Kritikerin und Moderatorin bei SWR2. Ihr Fokus liegt auf internationaler Literatur. Seit 2008 ist sie Jury-Mitglied der »Weltempfänger«-Bestenliste, die viermal jährlich die besten Literaturübersetzungen aus Afrika, Asien und Lateinamerika auszeichnet.


Christian Brückner
Christian Brückner arbeitet als Schauspieler, Synchronsprecher und Hörspieleinsprecher. 1990 erhielt Brückner den »Adolf-Grimme-Preis«, 2006 den »Lesewerk-Preis« als Ehrenpreisträger und 2012 den »Sonderpreis des Deutschen Hörbuchpreises« für sein Lebenswerk. Gemeinsam mit seiner Ehefrau betreibt er seinen eigenen Hörbuchverlag »Parlando«. Er spricht unter anderem Robert de Niro, Robert Redford und Burt Reynolds.


Daphne Büllesbach
ist Executive Director von European Alternatives. Sie ko-kuratiert das alle zwei Jahre stattfindende »Transeuropa Festival« (Palermo 2019, Madrid 2017, Belgrad 2015) und ist aktiv in verschiedenen politischen und künstlerischen Initiativen für ein demokratisches und gerechtes Europa. Sie ist Vorstandsmitglied des deutschen Think-Tanks Institut Solidarische Moderne. Sie schloss ein Studium der Sozial- und Politikwissenschaften in London, Paris und Cambridge ab.


Alexander Cammann
geboren 1973, ist Historiker und Literaturredakteur im Feuilleton der »ZEIT«. Er studierte Geschichte und Philosophie und schrieb unter anderem für die »taz« und die »FAZ«. Er ist Autor von »Bundesrepublik und DDR. Die Debatte um Hans-Ulrich Wehlers ›Deutsche Gesellschaftsgeschichte‹«. Er lebt in Berlin.


Hernán D. Caro
geboren 1979 in Bogotá, Kolumbien, Doktor der Philosophie an der »Humboldt-Universität« zu Berlin und freier Journalist. Er schreibt über Kulturthemen für die »Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung«, die »ZEIT« und das »ARTE-Magazin«, sowie für Medien in Lateinamerika. Zudem ist er als Redakteur des Kunstmagazins »Contemporary And América Latina« tätig. Er lebt in Berlin.


Kylie Crane
ist promovierte Literatur- und Kulturwissenschaftlerin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Postkoloniale Studien, Ökokritik und materielle Kultur. Derzeit arbeitet sie an der Universität Potsdam.


Michelle Christensen
ist Soziologin und promovierte Designforscherin. Sie studierte u. a. in Roskilde, Utrecht, Amsterdam, Köln und Berlin. Zudem arbeitete sie in der Krisenabteilung von Amnesty International USA, wirkte als Humanity in Action Fellow des amerikanischen Kongresses und forschte u. a. am DFKI. Zurzeit leitet Sie eine Forschungsgruppe für kritisches Gestalten an der Universität der Künste Berlin / Weizenbaum-Institut und ist Gastprofessorin am Einstein Center Digital Future / Technische Universität Berlin.


Amanda DeMarco    
geboren in Chicago, ist Autorin und freiberufliche Übersetzerin. Sie studierte Englische Literatur an der »Northwestern University «.


Katy Derbyshire
ist Übersetzerin und Verlegerin bei V&Q Books. Sie übersetzt zeitgenössische deutsche Autor*innen wie Olga Grjasnowa, Heike Geißler und Clemens Meyer ins Englische und ist Mitveranstalterin der halbjährlich stattfindenden »Dead Ladies Show«. Sie saß in der Jury des »International DUBLIN Literary Award« und des »Internationalen Literaturpreises«.

Heikko Deutschmann
geboren in Innsbruck, ist Schauspieler, Autor und Regisseur. Im Jahr 2014 drehte er seinen ersten, international mehrfach preisgekrönten, Kinofilm als Autor, Regisseur und Produzent. Deutschmann ist ein gefragter Hörbuchsprecher u. a. der Romane von Joyce, Kundera, Stendhal und Franzen. Für seine Leistungen bekam er 2006 den Sprecherpreis Osterwold.


Thorsten Dönges
geboren 1974 in Gießen, ist Mitarbeiter des »Literarischen Colloquiums Berlin«, wo er für die zeitgenössische deutschsprachige Literatur zuständig ist. Er studierte Germanistik und Mittelalterliche Geschichte in Bamberg. 2016 war er künstlerischer Leiter des Literaturfestivals »Empfindlichkeiten – Homosexualitäten und Literatur«.


Gregor Dotzauer
ist Literaturkritiker, Essayist und Kulturredakteur. Er arbeitet als Literatur- und Filmkritiker für zahlreiche Zeitungen und moderiert Podiumsdiskussionen und Autorengespräche. 2009 erhielt er den »Alfred-Kerr-Preis« für Literaturkritik. Von 2917 bis 2019 war er Juror beim »Preis der Leipziger Buchmesse«.


Florian Duijsens
ist Übersetzer, Lektor und Kritiker. Er ist Mitbegründer der »Dead Ladies Show« und unterrichtet am Bard College Berlin und am Bard College in den  USA. Seine Texte wurden unter anderem in »The Guardian«, »National Geographic Traveler« und »The Quarterly Conversation« veröffentlicht. Er hat Literaturveranstaltungen für SAND, Asymptote Journal, ilb, ICI Berlin und Soho House moderiert.

Knut Elstermann
studierte Journalistik in Leipzig und arbeitete als Redakteur für verschiedene DDR-Medien. Seit 1992 ist er freier Moderator und Filmjournalist, vor allem für den MDR und den RBB (»radioeins«). Er veröffentlichte Bücher sowie zahlreiche Features für Fernsehen und Hörfunk, unter anderem über das Kino in Israel, Russland und die DEFA.


Julia Encke
ist Literaturchefin im Feuilleton der »Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung«. Sie studierte Literaturwissenschaften und promovierte mit einer Arbeit über den Ersten Weltkrieg. 2014 erschien ihr Essay »Charisma und Politik – Warum unsere Demokratie mehr Leidenschaft braucht«, 2017 »Wer ist Michel Houellebecq? - Porträt eines Provokateurs«. Das »Medium Magazin« zeichnete sie 2018 als Kulturjournalistin des Jahres aus.


Beatrice Faßbender
geboren in Reinbek, lebt als Lektorin, Redakteurin und Übersetzerin in Berlin. Sie übersetzte Gedicht- und Essaybände von Jeffrey Yang, Altaf Tyrewala, Eliot Weinberger, Priya Basil u. a. 2014 erschien die von ihr herausgegebene Anthologie »New York. Eine literarische Einladung«, 2019 ihre Übersetzung des Romans »All unsere Jahre« von Kathy Page.


Theresa Feldhaus
geboren 1992 in Berlin, studierte Angewandte Literaturwissenschaft, Komparatistik und Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin. Als Mitglied der LiteraturInitiative moderierte sie mehrmals für das internationale literaturfestival berlin im Kinder- und Jugendbuchprogramm, das jährlich stattfindende Steglitzer Literaturfest sowie Buchpräsentationen. Außerdem war sie im Buchhandel und für das ZDF Morgenmagazin tätig.


Tim Forssman
geboren 1980 in Siegen, ist Schauspieler, Sprecher und Regisseur. Seine Ausbildung zur Regieassistenz machte er am »Atlantic Theater Manhattan«, seine Schauspielausbildung an der »INAC Theaterakademie« und der »Coaching Company« in Berlin. Zunächst spielte er auf der Bühne u.a. am »Fleetstreet Theater« in Hamburg und am »Grips Theater« in Berlin. Er wirkt in diversen TV- und Filmproduktionen wie »Tatort« (ARD), oder »SOKO Leipzig« (ZDF) mit.


Peter Frey
geboren in Bingen am Rhein, ist ZDF-Chefredakteur. Er studierte Politikwissenschaft, Pädagogik und Romanistik in Mainz und Madrid. Seit 1983 beim ZDF war Frey Redakteur im »heute journal«, berichtete als Korrespondent aus Washington, ab 1992 baute er in Berlin das »ZDF-Morgenmagazin« auf, war 1998 bis 2001 Leiter der Hauptredaktion Außenpolitik und von 2001 bis 2010 des ZDF-Hauptstadtstudios. Er moderierte u.a. „Berlin direkt“ und das „Auslandsjournal“.


Tilla Fuchs
geboren 1978 in Saarbrücken, ist Literaturredakteurin beim Saarländischen Rundfunk. Sie studierte französische und vergleichende Literaturwissenschaften und Kulturjournalismus in Bordeaux, Straßburg und Berlin. Sie war als Reporterin und Featureautorin in Paris und Lateinamerika unterwegs und arbeitet seit 2009 bei SR2KulturRadio in Saarbrücken.


Marina Galic    
ist Schauspielerin und Sprecherin. Sie erlernte das Schauspiel an der »Otto-Falckenberg-Schule« in München und war in der Folge an diversen Theatern in Deutschland und der Schweiz angestellt. Sie bewegt sich häufig an der Schnittstelle zwischen Theater und Tanz. Im Jahr 2004 erhielt sie den »Förderpreis des Vereins der Freunde für Nachwuchsschauspieler«, 2006 den »Bayerischen Kunstförderpreis«.


Maya Indira Ganesh
ist Technologieforscherin, Autorin und Informationsaktivistin. Sie studierte Psychologie an der University of Delhi sowie Medien- und Kulturwissenschaften an der University of Sussex. An der Leuphana Universität Lüneburg promovierte sie zu soziotechnischen Implikationen von maschineller Autonomie. Ganesh arbeitete u. a. mit dem »Tactical Technology Collective« zusammen und schreibt für das Blog »Cyborgology«. Seit 2019 ist sie Forschungskoordinatorin des Projekts »AI and the Society of the Future« im Bereich Künstliche Intelligenz und Medienphilosophie der HfG Karlsruhe.

Sieglinde Geisel
lebt als freie Journalistin und Schreibcoach in Berlin. Sie hat Lehraufträge an der Freien Universität Berlin und der Universität St. Gallen. Im Jahr 2016 gründete sie das Online-Literaturmagazin »tell«. Ihr Gesprächsband »Peter Bichsel: Was wäre, wenn?« erschien 2018. Regelmäßig arbeitet sie unter anderem für »Deutschlandfunk Kultur«, den WDR und SRF Kultur sowie das Schweizer Online-Magazin Republik.


Regina Gisbertz
geboren in Düsseldorf, stand seit ihrer schauspielerischen Ausbildung auf zahlreichen Theaterbühnen, u.a. in Köln, Berlin, Stuttgart, Frankfurt, Dortmund oder Oberhausen. Seit vielen Jahren ist sie auch als Synchronschauspielerin und Sprecherin tätig und arbeitet u. a. für arte, 3sat, ZDF, ARD oder Sat1. Auch im Fernsehen ist sie zu sehen, u.a. in »Der letzte Zeuge«, »Alarm für Cobra 11« oder »Danni Lowinski«. Im letzten Jahr spielte und sang sie die Rolle der Marilyn Monroe an den Schauspielbühnnen Stuttgart. Sie lebt vorwiegend in Berlin.


Michael Götting
ist Autor, Journalist und Kurator. Sein Roman »Contrapunctus« erschien 2015. Er ist Mitkurator des Afrolution Literaturfestivals von Each One Teach One (EOTO) e.V. und schreibt für ZEIT ONLINE, Tagesspiegel und die Wochenzeitung Der Freitag. Michael Götting studierte Nordamerikastudien und Neuere deutsche Literatur an der Freien Universität in Berlin.


Linus Guggenberger
ist Literaturwissenschaftler und Lektor für italienische und spanischsprachige Literatur im Wagenbach Verlag. Er ist Mitherausgeber der 2017 erschienenen Anthologie »Berlin. Eine literarische Einladung«.

Sebastian Guggolz
geboren 1982 am Bodensee, studierte Kunstgeschichte und Germanistik in Hamburg. Im Jahr 2014 gründete er den Guggolz Verlag, der sich auf Neuübersetzungen von Werken in Vergessenheit geratener Autor*innen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts aus Nord- und Osteuropa spezialisiert hat, u. a. verlegt er Boris Poplawski neu. 2017 wurde der Verlag mit dem Förderpreis der Kurt Wolff Stiftung ausgezeichnet.
    
Carolin Haentjes
studierte Politik, Kulturwissenschaften und Literatur in Bremen, Paris und Berlin und graduierte mit einer Arbeit zu feministischer Poetik. Sie arbeitet als Autorin und Redakteurin für das Deutschlandradio und die politischen Magazine des MDR, ihre Texte erschienen unter anderem in »Der Tagesspiegel«, »Missy Magazine« oder »an.schläge«. Ihr besonderes Interesse gilt Sprache, Identität und Gesellschaft.


Corinna Harfouch
geboren 1954 in Suhl, begann ihre Ausbildung zur Schauspielerin 1977 an der Staatlichen Schauspielschule Ost-Berlin Für ihre Rolle als General Harras in Frank Castorfs Inszenierung »Des Teufels General« wurde sie 1997 mit dem Gertrud-Eysoldt-Ring ausgezeichnet und zur Schauspielerin des Jahres gewählt. In Oliver Hirschbiegels Kinofilm »Der Untergang« spielte sie die Magda Goebbels.


Jens Harzer
Geboren 1972 in Wiesbaden, ist Schauspieler. Seine Schauspielusbildung erhielt er an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Nach langen Jahren im Ensemble von Dieter Dorn in München ist er derzeit am Thalia Theater in Hamburg engagiert. Vereinzelte Auftritte in Film und Fernsehen. Er ist seit 2019 Träger des Iffland-Rings.


Isabella Hermann
ist promovierte Politikwissenschaftlerin mit einem Schwerpunkt auf Internationale Beziehungen. Derzeit ist sie Koordinatorin eines Forschungsprojekts zu Maschinellem Lernen und Künstlicher Intelligenz an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Als Referentin, Diskussionsteilnehmerin und Moderatorin wirkte sie an zahlreichen Konferenzen, Debatten und Seminaren über den gesellschaftlichen Wandel durch KI sowie über Schnittstellen zur Science-Fiction mit.

Ute Hermanns    
ist Übersetzerin  aus dem Portugiesischen, Dolmetscherin und Kulturmanagerin. Sie studierte Romanistik, Lateinamerikanistik und Kunstgeschichte in Gießen, Berlin und Rio de Janeiro. Sie promovierte zu »Brasilianischen Literaturverfilmungen« am Lateinamerikainstitut der Freien Universität Berlin. Spezialisierung als Konferenzdolmetscherin an der Universidade do Minho. Von 2010 bis 2015 war sie DAAD-Kulturlektorin an der Bundesuniversität Ceará, Brasilien. Von 2015  bis 2016 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Ibero-Amerikanischen Institut (Abteilung: Forschung und Publikationen). Seit 2016 ist sie Lehrerin in Berlin und freiberufliche Übersetzerin.


Thomas B. Hoffmann
geboren 1960 in Berlin, ist Schauspieler. Engagements bundesweit an verschiedenen Theatern, zahlreiche Tourneen. TV, Film. Sprecher. Schwerpunkt literarische Lesungen, sowie Studioarbeit (Hörspiele, Synchron, Werbung, etc.) Autor. Seine Theaterstücke »heimWEH« , »LiebeLiebe?Liebe!« und »Ich, Uta« erhielten verschiedene Jurypreise

Jennifer Holleis
(vormals Bligh) ist freie Journalistin und Simultandolmetscherin. Sie studierte Global Political Economy in Brighton sowie Übersetzen und Dolmetschen in München und Manchester. Als Reporterin und Auslandskorrespondentin in Israel berichtete sie u. a. für die »Jüdische Allgemeine«, »Focus«, »bento« und »Die Zeit« über Politik, Militär und israelisch-deutsche Beziehungen. Sie lebt in Berlin.


Pascale Hugues
ist freie Journalistin und Schriftstellerin. Sie schreibt für das französische Magazin »Le Point«, sowie für die deutschen Zeitungen »Der Tagesspiegel« und die »taz«. In ihren Büchern, wie dem 1998 erschienenen »Deutsches Glück«, beschäftigt sie sich vorwiegend mit ihrer französischen und deutschen Identität.


Matthew Janney
ist Literaturjournalist mit Sitz in London. Seine Werke wurden unter anderem in der »Huffington Post«, der »Times Literary Supplement«, der »LA Review of Books« und dem »Calvert Journal« veröffentlicht. Matthew ist ebenfalls geschäftsführender Redakteur beim »TANK Magazine«.


Elnathan John
geboren 1966 in Kaduna, Nigeria, ist Schriftseller. Er studierte Jura an der »Ahmadu-Bello-Universität«. Sein Debutroman »Geboren an einem Dienstag« erschien 2015. Zweifach wurde er für den »Caine Prize for African Writing« nominiert. John schreibt eine satirische Kolumne für die Zeitung »Sunday Trust« und äußert sich regelmäßig zu Literatur, Medien und Politik in seinem Heimatland. Er lebt in Abuja, Nigeria.


Matthew Karnitschnig
1972 geboren, ist ein amerikanischer Journalist. Er studierte am Hampden-Sydney College in Virginia und an der Columbia University. Daraufhin war er als Reporter für »Bloomberg«, »Reuters« und »Businness Week« tätig. Im Jahr 2009 wurde er deutscher Bürochef vom »Wall Street Journal« in Berlin. Seit 2015 ist er Chef des Deutschland-Büros von »Politico.eu«.


Sandra Kegel
1970 in Frankfurt am Main geboren, ist Redakteurin im Feuilleton der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung« im Ressort Literatur und Literarisches Leben. Sie studierte Literaturwissenschaft in Aix-en-Provence und Germanistik, Romanistik sowie Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Wien und Frankfurt a. M. Sie ist Mitglied mehrerer Literaturjurys und erhielt 2005 den »Ravensburger Medienpreis«.


Michael Kegler
geboren 1967 in Gießen, übersetzt Literatur aus dem Portugiesischen, darunter die Werke von José Eduardo Agualusa (Angola) und Luiz Ruffato (Brasilien) und gewann mit letzterem 2016 den Hermann-Hesse-Preis. Er tritt regelmäßig als Moderator von Lesungen auf und ist im Vorstand der Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika e.V. Seit 2001 betreibt er das Internetportal nova cultura über Literatur aus den Ländern des portugiesischen Sprachraums.


Philipp Khabo Koepsell
1980 in Marburg geboren, Poet, Dramaturg und interdisziplinärer Künstler. Er studierte Afrikawissenschaften an der »Humboldt-Universität« zu Berlin. Er arbeitet mit verschiedenen künstlerischen Formaten, wie Lyrik, Rap oder Theater. Inhaltlich befass er sich mit Schwarzen Identitätsverhandlungen, Afrofuturismus, Kolonialismus und Empowerment. Als Dichter/ Spoken Word Performer tritt er auf internationalen Bühnen auf und tourte im Zeitraum 2010 – 2015 in Europa, den USA und Südafrika. Sein erstes Lyrikband »Die Akte James Knopf« erschien 2010.


Stefan Klein
1965 in München geboren, ist Physiker, Philosoph und Wissenschaftsautor. Er studierte Physik und analytische Philosophie in München, Grenoble und Freiburg. Er veröffentliche zahlreiche Bücher, die in 27 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet wurden.  Sein Buch »Die Glücksformel“«(2002) stand über ein Jahr auf deutschen Bestsellerlisten. Er ist zudem als Gastdozent an Universitäten tätig, so seit 2017 als Gastprofessor für Kulturwissenschaft an der »Universität der Künste« zu Berlin.


Marie-Christine Knop
ist Moderatorin und Kulturmanagerin. Sie studierte Europäische Kulturgeschichte, Kultur- und Medienmanagement und arbeitete in der Folge bei internationalen Projekten wie den »Deutschlandjahren«, der »ifa« oder »re:publica«. Bekannt ist sie für ihre Arbeit auf Filmfestivals und bei den »Science Slams«.


Marcel Kohler    
1991 in Mainz geboren, ist ein deutscher Schauspieler. Er studierte an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst-Busch«. Daraufhin war er an mehreren deutschen Theatern engagiert. Seit 2015 ist er festes Ensemblemitglied am »Deutschen Theater« in Berlin. 2016 gewann er den »Alfred-Kerr-Darstellerpreis«, 2017 den »Daphne-Preis«.


Susanna Kraus    
1957 in München geboren, ist Schauspielerin und Künstlerin. Sie absolvierte eine Schauspielausbildung an der »Otto-Falkenberg-Schule« in München um anschließend an den Schauspielhäusern in Bochum, Köln, Berlin, München und Frankfurt a.M. zu spielen. Sie spielte unter anderem im „Das Leben der Anderen“ und beim »Tatort« oder bei »KDD – Kriminaldauerdienst« mit. Heute ist sie die Künstlerische Leitung von »Imago Camera«, die mit der Welt einzig begehbaren Großbildkamera der Welt arbeiten. Sie lebt und arbeitet in Berlin.


Naomi Krauss
geboren 1967 in Basel, absolvierte ihre Ausbildung an der Schauspielakademie Zürich. Sie spielte an Bühnen wie der Schaubühne am Lehniner Platz, dem Deutschen Theater Berlin, dem Schauspielhaus Hamburg und dem Renaissance-Theater Berlin unter der Regie von u. a. Peter Stein, Andrea Breth, Jürgen Gosch und Dimiter Gotscheff. Seit ihrer Rolle in dem erfolgreichen Fernsehfilm „Lieb mich!“ (1999) von Maris Pfeiffer arbeitet Naomi Krauss vermehrt auch für das Fernsehen. Sie lebt in Berlin.


Alexander Lehnert
ist Moderator, Literaturvermittler und Stadtbilderklärer. Er studierte Kulturwissenschaften in Frankfurt Oder. Seit 2010 veranstaltet er die anonyme Lesereihe »Konzept*Feuerpudel«. Er ist Mitglied im Netzwerk »freie Literaturszene e.V«.


Hanna Lemke
1981 in Wuppertal geboren, ist Schriftstellerin. Sie studierte am »Deutschen Literaturinstitut Leipzig«. 2006 erhielt sie ein Stipendium der Autorenwerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin, 2007 war sie Stipendiatin des Klagenfurter Literaturkreises. 2010 erschien ihr Debüt »Gesichertes« im Verlag Antje Kunstmann Sie lebt in Berlin.


Roman Lipski
geboren 1969 in Nowy Dwór Gdański, ist ein seit 1989 in Berlin lebender Maler, dessen Werke international ausgestellt werden und teils renommierter Sammlungen sind, u. a. der Sammlung Marx, der New Yorker Alex Katz Foundation, des Elgiz Museums in Istanbul, sowie des Boston Museum of Fine Arts. Für sein aktuelles Projekt »Unfinished« entwickelte Lipski zusammen mit dem Datenspezialisten Florian Dohmann (YQP & Birds on Mars) ein auf maschinellem Lernen basierendes, als Muse fungierendes System, das auf der Grundlage von Lipskis Gemälden variantenreiche Bilder generiert, welche den Künstler wiederum zu neuen Ansätzen inspirieren. Daraus entsteht ein fortlaufender schöpferischer Dialog.


Siddhartha Lokanandi
arbeitet als freiberuflicher Lektor für akademische und para-akademische Texte und als Buchhändler, bevorzugt für Antiquariate. Er wuchs im Osten Indiens auf und siedelte dann nach New York über, wo er 20 Jahre lebte. Sein besonderes Interesse gilt nichtwestlicher Literatur, aber auch Kunst und ästhetischer Theorie.


Hannah Lühmann
ist Journalistin, seit 2014 als Redakteurin im Kulturteil der »Welt« und »Welt am Sonntag«, seit 2019 stellvertretende Ressortleiterin ebendort. Sie studierte Philosophie und Kulturwissenschaften und erlangte ihren Master im Fach Kulturjournalismus. Freiberuflich arbeitete sie unter anderem für die »FAZ«, die »ZEIT« und die »Süddeutsche Zeitung«. Derzeit ist ihr erster Roman in Arbeit.

Kirsten Maas-Albert
ist Leiterin des Referats Afrika der Heinrich-Böll-Stiftung. Sie studierte Islamwissenschaften, Politologie und Publizistik an der »Freien Universität« Berlin. Auf verschiedene Studienaufenthalte im Nahen Osten folgte eine Tätigkeit als Nahostredakteurin in der »tageszeitung« und als Associate Expert bei der UN in Gaza. Von 1998 an leitete sie das Büro der Heinrich-Böll-Stiftung in Ramallah, später das in Beirut.

Sabina Magnani von Petersdorff
ist Kunsthistorikerin, Autorin und Publizistin. Sie lebt in Berlin und Rom. Von ihrem Leben zwischen Italien und Deutschland erzählt Sabina Magnani in den »Zwischentönen« und »Mein Rom ist überall«.


Eva Mattes
wurde 1954 in Tegernsee geboren. Bereits seit ihrem 12. Lebensjahr steht sie auf der Bühne, vor der Kamera und arbeitet als Synchronsprecherin. Seit 1966 hat sie in ca. 200 Kinofilmen, Fernsehfilmen, Theaterinszenierungen in Haupt- und Nebenrollen gespielt, unter anderem unter der Regie von Peter Zadek, Rainer Werner Fassbinder und Werner Herzog. 2011 veröffentlichte sie ihre Erinnerungen in dem Buch »Wir können nicht alle wie Berta sein« (Ullstein). Sie lebt in Berlin.


Thomas Meaney
ist Journalist und Wissenschaftler, sowie als Gastwissenschaftler am »Institut für die Wissenschaften vom Menschen« in Wien. In den USA aufgewachsen, studierte er an der »Columbia-University« Internationale Geschichte. Als Journalist berichtete er für »The New Yorker« und »The Guardian«. Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt gilt der Erforschung der Migrationskrise 2015 und dem Versuch, einen ersten Entwurf der zeitgenössischen Geschichte zu erstellen.


Laura Méritt
ist Autorin, Herausgeberin und sex-positive Aktivistin der Frauenbewegung. Sie führt den ältesten feministischen Sexshop Europas »Sexclusivitäten«, hält freitags Salon zu Sex, Politik und Gender, führt sexualpolitische Bildungskampagnen durch und initiierte u.a. den PorYes-Award, den Feministischen Pornofilmpreis, der dieses Jahr 10-Jähriges feiert. Mit »Frauenkörper neu gesehen« hat sie die Klassikerin zur weiblichen* Sexualanatomie herausgegeben. 2015 wurde sie mit dem »Soul of Stonewall Award« des CSD e.V. für ihr Lebenswerk geehrt.


Barnaby Metschurat
geboren1974 in Berlin, ist Schauspieler und Hörbuchsprecher. Er veröffentlichte 2016 seinen eigenen Spielfilm »Hey Bunny«. Seine Filmografie beinhaltet mehrere »Tatorte«, sowie die Serie »KDD – Kriminaldauerdienst« Er sprach für das Radio in vielen Hörspielen, in den letzten Jahren auch vermehrt in Hörbüchern.


Lina Muzur
ist Herausgeberin und Autorin. 1980 in Sarajevo geboren, lebte sie lange in Prag und studierte in Bamberg und Edinburgh. Sie ist die stellvertretende Verlagsleiterin von Hanser Berlin sowie Redaktionsmitglied von »10nach8« bei »Zeit Online«. Zuletzt veröffentlichte sie als Herausgeberin die Anthologie »Sagte sie. 17 Erzählungen über Sex und Macht«.


Tatiana Nekrasov
1983 in Berlin geboren, ist Schauspielerin. Sie studierte zunächst Philosophie und absolvierte im Anschluss ihre Schauspielausbildung. Sie spielte in mehreren »Tatorten«. 2012 erhielt sie den »Grimme-Preis«. Sie wohnt in Berlin.


Ingo Niermann
geboren 1969 in Bielefeld, ist Schriftsteller, Journalist, Herausgeber, Künstler und Kurator. Er studierte Philosophie und Soziologie an der FU Berlin. 2001 erschien sein Debüt »Der Effekt«. Neben dem digitalen Verlagsprojekt »Fiktion«, editierte er u. a. die Buchreihe »Solution«. Ausgehend von seinem Roman »Complete Love« (2016) lancierte er das vielgestaltige Projekt »Army of Love«. Zusammen mit Erik Niedling realisierte Niermann u. a. den Dokumentarfilm »The Future of Art« (2010) sowie jüngst den Band »Burial of the White Man« (2019). Er lebt in Berlin und Basel.

Sven Philipp
ist Sprecher für Hörspiele, Dokumentationen und Werbespots. Er studierte Schauspiel in Leipzig, war in den folgenden Jahren an Theatern festangestellt, seit 2000 ist er freischaffend. Regelmäßig wird er von Sendern wie ARD, ZDF, ARTE oder RBB engagiert, seit 2006 ist er für das »Aspekte«- Kulturmagazin des ZDF tätig.. Er spielt zudem bei diversen Film- und Theaterproduktionen mit, zuletzt war er 2013 in der Produktion »König Lear“ von Peter Stein am Burgtheater Wien zu sehen.


Bernd Pickert
1965 geboren, ist Journalist. Er ist seit 1994 in der Auslandsredaktion der »taz« für die USA und Lateinamerika zuständig. Eines seiner Spezialgebiete sind zudem Menschenrechte. Von 2000 bis 2012 war er Mitglied im Vorstand der taz-Genossenschaft. Er ist Mitbegründer einer Fahrradwerkstatt für Geflüchtete.


Anke Plättner
Die selbstständige Fernsehjournalistin, Moderatorin und Medientrainerin Anke Plättner moderiert aktuell die politische Talksendung »Phoenix Runde« aus Berlin, interviewt regelmäßig Spitzenpolitiker für das ARD-Morgenmagazin und führt ausführliche Gespräche mit Personen des öffentlichen Lebens für die WDR Sendung »eins zu eins«. Seit vielen Jahren engagiert sie sich ehrenamtlich als Vorstandssprecherin und Leiterin des Niederlande Programms der internationalen Journalistenprogramme und des Projekts »Wir sind Europa!«.

Wiebke Porombka
geboren 1977 in Bremen, arbeitete an verschiedenen deutschsprachigen Theatern und als wissenschaftliche Mitarbeiterin am »Institut für deutsche Literatur« der »Humboldt-Universität« zu Berlin. Sie ist Literaturredakteurin bei Deutschlandfunk Kultur und schreibt als Literaturkritikerin unter anderem für die »FAZ« und »DIE ZEIT«.


Alan Posener
in London geboren, wuchs in Kuala Lumpur und Berlin auf. Er studierte Germanistik und Anglistik an der Freien Universität Berlin und der Ruhr-Universität Bochum. Er ist Publizist und Korrespondent für Politik und Gesellschaft bei der »Welt«-Gruppe. Posener schrieb zahlreiche Biographien und Schullektüren, zuletzt erschien das von ihm mitverfasste »Große Staatsmänner« (2017).


Friedhelm Ptok
geboren 1933 in Hamburg, ist Schauspieler. Auf der Bühne spielte er unter anderem in Stuttgart, München, Hamburg und Berlin. Er spielte zahlreiche Rollen in Filmen und Serien und als Synchronsprecher, darunter jüngst in »Star Wars Rebels« und »Der König der Löwen«. 2004 wurde seine Aufnahme des Textes „Lippel´s Traum“ von Paul Maar zum Kinderhörbuch des Jahres gekürt. Seit 2001 liest er beim internationalen literaturfestival berlin. Friedhelm Ptok lebt in Berlin.


Frank Raddatz
geboren 1956 in Hannover, ist ein deutscher Publizist und Dramaturg an diversen Theatern. Er promovierte über Heiner Müller und veröffentlichte zahlreiche Werke zu Ästhetik und Theatertheorie. Er arbeitet für »Lettre International«. Er lehrt an verschiedenen Universitäten, darunter an der Universität Greifswald und der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch«. Frank M. Raddatz lebt in Berlin.


Zara Rahman
ist Autorin und Forscherin mit Fokus auf die Schnittstelle von Technologie, Macht und Identität. Sie ist Deputy Director der internationalen Non-Profit-Organisation »The Engine Room«, die die Zivilgesellschaft dabei unterstützt, Technologie und Daten verantwortungsvoll zu nutzen. Seit 2018 ist sie Visiting Research Fellow bei digitalHKS an der Harvard Kennedy School, wo sie sich mit der Geschichte der Identifikationstechnologien beschäftigt.

Annika Reich
ist Schriftstellerin und Aktivistin. Ihre Romane und Kinderbücher erscheinen im Carl Hanser Verlag. Zuletzt erschienen der Roman »Die Nächte auf ihrer Seite« (2015) sowie die Kinderbuchreihe rund um »LOTTO« (2016/2018). Sie ist Kolumnistin von 10nach8 bei »Zeit Online«. 2015 hat sie das Aktionsbündnis »WIR MACHEN DAS« mitgegründet. Sie ist künstlerische Leiterin des preisgekrönten Projekts »Weiter Schreiben«.

Luigi Reitani
geboren 1959 in Foggia, ist Literaturwissenschaftler, Übersetzer und Essayist. Er studierte italienische und deutsche Literatur in Bari und Wien. Seit 2005 hält er eine ordentliche Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Udine inne. Er veröffentlichte zahlreiche Publikationen zur Goethezeit und zur österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Er übersetzte u.a. Werke von wie Friedrich Schiller oder Ingeborg Bachmann ins Italienische. Seit Oktober 2015 leitet er das Italienische Kulturinstitut zu Berlin.


Martin Rentzsch
ist Theaterschauspieler sowie Hörspielsprecher. Seine Schauspielausbildung erhielt er an der Essener Folkwang Universität der Künste. Sein Weg führte ihn u.a. vom Thalia Theater Hamburg, Schauspielhaus Bochum und Schauspiel Frankfurt zum Berliner Ensemble, wo er zur Zeit engagiert ist. 2008 erhielt er den Bochumer Theaterpreis.


Bernhard Robben    
1955 in Haselünne/ Emsland geboren, ist Übersetzer englischsprachiger Literatur und Moderator bei Autor*innenlesungen. Er studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie in Freiburg und Berlin. Zunächst war er als Deutschlehrer in Belfast/Nordirland tätig und arbeitete eine Zeitlang als freier Journalist u.a. für die BBC. 2013 erhielt er den Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis für sein Lebenswerk als Übersetzer.


Roland Schäfer
Regisseur und Schauspieler, arbeitete u. a. mit Heyme, Fassbinder, Stein, Grüber, Dresen, Kruse, Bondy, Clever an Theatern wie Bremen, Köln, Hamburg, Frankfurt, München, Berlin, Basel Salzburg Bochum. Wirkte mit, in Filmen von Harun Farocki, R.W. Fassbinder, Heinrich Breloer, Horst Königstein. Seine eigenen Inszenierungen liefen u.a. in Düsseldorf, Recklinghausen, Berlin, Bremen, Basel, Köln und Salzburg. Schäfer war als Dozent / Gastprofessor mehrfach engagiert in Berlin, Hamburg und an der Universität „Mozarteum“ in Salzburg. Er arbeitet zeitweise für „Das Feature – Deutschlandfunk“ und lebt in Berlin.

Matthias Scherwenikas
geboren 1971 in Berlin, studierte Schauspiel am »Max-Reinhardt-Seminar« in Wien, Regie am »GITIS« in Moskau und am »Michael-Tschechov-Institut« in New York.
Er spielte und inszenierte unter anderem in Berlin, Hamburg, Wien, Salzburg, Moskau und New York. Er wirkte bei zahlreichen Lesungen, Rundfunk- und Hörbuchproduktionen mit und arbeitet regelmäßig als Schauspieler für Theater und Film. Matthias Scherwenikas lebt in Berlin und beteiligt sich seit 2005 beim »internationalen literaturfestival berlin«. Er wohnt in Berlin.


Jake Schneider
ist Übersetzer, Literaturveranstalter, Moderator und Chefredakteur der Berliner englischsprachigen Literaturzeitschrift »SAND« (gegr. 2009). Er lebt seit 2012 in Berlin.


Joachim Scholl
geboren 1960, studierte Germanistik und Anglistik in Heidelberg und Berlin. Nach seiner Promotion war er bis 1999 Literaturredakteur bei »DeutschlandRadio« Berlin. Er lebt als freier Journalist und Literaturkritiker in Berlin. Zu seinen Publikationen zählen unter anderem »50 Klassiker - Deutsche Schriftsteller. Von Grimmelshausen bis Grass« (2011).


Christoph Schröder
1973 geboren, ist freier Autor und Kritiker. Nach seinem Studium der Literaturwissenschaft und Philosophie trat er eine Stelle als Dozent für Literaturkritik an den Universitäten Frankfurt am Main und Köln an. Er war 2016 Mitglied der Jury des Deutschen Buchpreises. Er schreibt u.a. für die »Zeit« und den »Tagesspiegel«.


Daniela Seel
geboren 1974 in Frankfurt a. M., lebt als Dichterin und Verlegerin in Berlin. Zahlreiche internationale Auftritte und Kollaborationen, u.a. mit dem Illustrator Andreas Töpfer, der Musikerin PLANNINGTOROCK, dem Tänzer David Bloom, den Dichtern Rick Reuther, Robert Stripling und SJ Fowler. Nach »ich kann diese stelle nicht wiederfinden«) erscheint im Herbst 2015 mit »was weißt du schon von prärie« ihr zweiter Einzelband.


Chris Song
ist Lyriker, Übersetzer und Herausgeber aus Hongkong. Er veröffentlichte bislang vier Lyrikbände und zahlreiche Lyrikübersetzungen. Im Jahr 2017 gewann er den »Award for Young Artists« bei den Hong Kong Arts Development Awards. Er ist Geschäftsführer der »International Poetry Nights« in Hongkong und Chefredakteur des »Voice & Verse Poetry Magazine«.


Tilman Spengler
1947 in Oberhausen geboren, ist Schriftsteller, Journalist, Wissenschaftler und Drehbuchautor. In Heidelberg, Taipeh und München studierte er Sinologie, Politologie und neuere Geschichte. Neben seiner akademischen Tätigkeit schrieb er Reportagen und Essays für »Die Zeit«, »Geo« und »Die Woche«. Seit 1980 ist er Mitherausgeber des »Kursbuch«. 1991 gelang ihm mit »Lenins Hirn« sein erster, viel beachteter Roman, der bisher in 21 Sprachen übersetzt wurde. Er wurde 2003 mit dem »Ernst-Hoferichter-Preis« für sein Schaffen ausgezeichnet.


Michaela Steiger
ist Schauspielerin. Sie absolvierte ihre Schauspielausbildung bei Susan Batson (Actors Studio) in New York. Engagements führten sie anschließend ans Theater Basel, ans Düsseldorfer Schauspielhaus und an die Schaubühne Berlin (1999-2001). Es folgten Gastengagements u.a. in Hamburg, Zürich und München. Von 2011 bis 2016 war sie festes Ensemblemitglied am Residenztheater in München, danach wechselte sie als fester Gast ans Düsseldorfer Schauspielhaus. Außerdem arbeitet sie für Film- und Fernsehen.


Michi Strausfeld
geboren in Recklinghausen, studierte Anglistik, Romanistik und Hispanistik in Köln. Sie promovierte in Bonn über Gabriel García Márquez und den Neuen Roman Lateinamerikas. Von 1974 bis 2008 war sie im Suhrkamp Verlag für die spanisch-lateinamerikanische Abteilung verantwortlich. Anschließend arbeitete sie bis 2015 als Scout für den S. Fischer Verlag. Sie ist Herausgeberin zahlreicher Anthologien und Materialienbände. Strausfeld lebt in Berlin und Barcelona.


Karen Suender
studierte klassischen Tanz und Schauspiel in Paris und Berlin, sowie Theater- und vergleichende Literaturwissenschaft. Engagements führten sie an Theater in Münster, Hannover, Leipzig, zu den Bayreuther Festspielen und nach Berlin, wo sie seit 1999 als freie Schauspielerin, Sprecherin und Vorleserin tätig ist. Neben regelmäßigen Lesungen ist sie seit 2008 schwerpunktmäßig als Studiosprecherin tätig, unter anderem für Arte oder ZDF oder für die Hörspiele von "Die drei ???«.


Lars von Törne
ist Politikwissenschaftler und Redakteur. Als Korrespondent verbrachte er viel Zeit in Nordamerika. Seit dem Jahr 2000 ist er Redakteur des »Tagesspiegels«, wo er stellvertretender Ressortleiter der Berlin-Redaktion und auch für die Comicseiten verantwortlich ist. Er war von 2014 bis 2018 Jurymitglied des »Max und Moritz-Preis«.

Margarita Tsomou
ist Autorin, Verlegerin, Dramaturgin und Kuratorin. Sie gibt das pop-feministische »Missy Magazine« heraus und schreibt für deutsche Zeitungen und Radio. Sie gehört dem Verlagskollektiv »b_books« und der künstlerischen »Aktivistinnengruppe Schwabinggrad« an. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind Feminismus, politische Kunst und die Schuldenkrise in Griechenland.


Gesa Ufer    
ist freie Autorin, Hörfunkjournalistin und moderiert regelmäßig die Buchsendung »Die Literaturagenten« und das Popkultur-Magazin »Kompressor«. Sie studierte in Paris, Toronto und Berlin Germanistik, Philosophie und Kulturwissenschaften. Veranstaltungen, auf denen sie moderierte, schließen die »Berlinale«, »Greenpeace«-Sitzungen und die »Frankfurter Buchmesse« ein.


Deniz Utlu
geboren 1983 in Hannover, ist Autor von Romanen, Essays und Lyrik. Er studierte Volkswirtschaftslehre in Berlin und Paris. Im Jahr 2014 erschien sein erster Roman »Die Ungehaltenen«, der im Folgejahr vom Maxim Gorki Theater für die Bühne adaptiert wurde. 2019 erschien sein zweiter Roman »Gegen Morgen« im Suhrkamp Verlag. Er war Kolumnist beim Tagesspiegel und gab das Kultur- und Gesellschaftsmagazin »freitext« heraus. Er forscht am Deutschen Institut für Menschenrechte. 2019 erhielt er den Literaturpreis der Stadt Hannover.

Wahlster, Barbara
ist Journalistin und Literaturkritikerin. Sie hat lange für »Deutschlandradio Kultur« (jetzt »Deutschlandfunk Kultur«) gearbeitet und war dort unter anderem die Redaktionsleiterin für »Literatur«. Sie übersetzt aus dem Französischen und verbrachte zahlreiche Recherche- und Arbeitsaufenthalte im Ausland.


Christine Watty
ist Redakteurin und Redaktionsleiterin bei Deutschlandfunk Kultur. Sie moderiert Radiosendungen, manchmal Veranstaltungen, spricht außerdem nicht nur auf den Bühnen der Buchmessen über neue Bücher und entwickelt Podcast-Formate für das Radio. Viele Jahre hat sie als freie Journalistin für diverse öffentlich-rechtliche Radioprogramme gearbeitet, und das sowohl vor als auch hinter dem Mikrofon. Ihre Themen: Kultur, Politik und die immer noch so genannten »digitalen Medien«.


Kathrin Wehlisch
ist Schauspielerin, Sängerin und Hörspielsprecherin. Sie studierte an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« in Leipzig. Danach war sie an mehreren Theatern engagiert, unter anderem im »Theater Basel « oder am »Deutschen Theater Berlin«. Seit 2017 ist sie fest am »Berliner Ensemble« eingestellt. Sie spielt seit 2009 regelmäßig in Kino- und Fernsehproduktionen mit und spricht eine Vielzahl von Hörspielen ein. Sie lebt in Berlin.


Stefan Weidner
geboren 1967 in Köln, ist Autor und Übersetzer. Zuletzt erschien: »1001 Buch. Die Literaturen des Orients« und »Jenseits des Westens. Für ein neues kosmopolitisches Denken.« Für seine Übersetzungen arabischer Poesie erhielt er 2007 den Johann-Heinrich-Voß-Preis, 2014 den Paul Scherbart-Preis und 2018 den Sheikh-Hamad-Award for Translation, für seine essayistische Prosa 2006 den Clemens-Brentano-Preis. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Nina West
absolvierte ein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mozarteum in Salzburg, neben dem sie bereits bei den Salzburger Festspielen mitwirkte. Es folgten feste Engagements am Theater in Düsseldorf, Wilhelmshaven und Berlin und seit 1997 die Arbeit vor der Kamera u.a. in Produktionen für das deutsche Fernsehen. Seit 1998 arbeitet Nina West zunehmend als Sprecherin für Rundfunk und Fernsehen sowie zahlreiche freie Produktionen und Lesungen. Sie lebt in Berlin.


Vincent von Wroblevsky
ist Übersetzer, Dolmetscher, Herausgeber und Autor. Er studierte von 1959 bis 1967 Romanistik und Philosophie an der Humboldt-Universität in Berlin, 1975 promovierte er. Sein besonderes Interesse gilt Jean-Paul Sartre, dessen Werke er teilweise ins Deutsche übersetzte und herausgab.1993 wurde er Präsident der »Sartre Gesellschaft«.


Ibon Zubiaur    
ist Autor, Übersetzer und Moderator. Er war von 2008 bis 2013 Leiter des »Instituto Cervantes« in München. Er hat zahlreiche klassische und neuere deutsche Autoren ins Spanische übersetzt, darunter Wieland, Stifter, Rilke, Brigitte Reimann und Irmtraud Morgner. 2015 erschien sein eigenes Werk »Wie man Baske wird«. Er lebt in Berlin.


Stefan Zweifel
geboren 1967 in Zürich, ist Übersetzer, Autor und Kurator. Er studierte Philosophie, Komparatistik und Ägyptologie an der Universität Zürich. Neben der Organisation von Ausstellungen über den Dadaismus und den Surrealismus  brachte Zweifel u.a. Marquis de Sades »Justine und Juliette«
(1990 – 2002), Jean-Jacques Rousseaus »Träumereien eines einsam Schweifenden« (2012) und Marcel Prousts »Das Flimmern des Herzens« (2017) aus dem Französischen ins Deutsche. Im Jahr 2009 erhielt er den Berliner Preis für Literaturkritik, 2011 den Zuger Übersetzerpreis, 2017 den Zürcher Preis für Kulturvermittlung. Er lebt in Zürich.