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© Bernhard Ludewig

Gast des ilb 2020.

Bibliographie

Die Große Wildnis

cbj

München, 2013

[Ü: Petra Koob-Pawis]

Aufstand der Tiere

cbj

München, 2015

[Ü: Petra Koob-Pawis]

The Wild Beyond

Quercus Childrenʼs Books

London, 2015

Death of an Owl

Weidenfeld & Nicolson

London, 2016

There May Be a Castle

Quercus Childrenʼs Books

London, 2017

The Lost Magician

Quercus Childrenʼs Books

London, 2018

The Frozen Sea

Quercus Childrenʼs Books

London, 2019

Piers Torday [ Großbritannien ]

Piers Torday wurde 1974 als Sohn des englischen Schriftstellers Paul Torday in Northumberland geboren. Er besuchte das Eton College, studierte an der University of Oxford und begann als Autor fürs Theater, für Live-Comedy-Shows sowie fürs Fernsehen zu arbeiten. Nach Besuch eines Arvon-Schreibkurses verfasste er sein erstes Buch für Kinder und Jugendliche, das 2013 erschien.

Dieser Fantasyroman »The Last Wild« (2013; dt. »Die große Wildnis«, 2013) handelt von einem zwölfjährigen Jungen, der nach dem Tod seiner Mutter seine Sprache verloren hat und in einer Anstalt für verhaltensauffällige Kinder lebt. Seitdem eine »rote Pest« sämtliche Tiere vernichtet hat, leben die Menschen von einem künstlichen Nährstoff mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Eines Tages trifft der Junge auf einen Schwarm sprechender Tauben und meint, völlig den Verstand verloren zu haben. Doch ist die Begegnung erst der Anfang seiner Erlebnisse mit den Tieren, von denen nur wenige die rätselhafte Krankheit überlebt haben. Zusammen mit einigen von ihnen macht sich der Junge auf die Suche nach einem Heilmittel. Tordays Debüt stand auf der Shortlist des Waterstones Children’s Book Prize und des UKLA Award und war Calderdale Childrenʼs Book of the Year 2014 sowie Stockton Childrenʼs Book of the Year 2015. Es folgten die Fortsetzungen »The Dark Wild« (2014; dt. »Aufstand der Tiere«, 2015), ausgezeichnet mit dem Guardian Childrenʼs Fiction Prize, und »The Wild Beyond« (2015; Ü: Die Wildnis außerhalb). 2016 vollendete Torday die von seinem Vater begonnene Politsatire »Death of an Owl« (Ü: Tod einer Eule). Danach wandte er sich mit »There May Be a Castle« (2017; Ü: Vielleicht ist da eine Burg) erneut dem Genre der Kinderliteratur zu, einer Geschichte, die teilweise in einer Fantasiewelt spielt und von einer Familienkrise erzählt. Der Roman war u. a. The Times Children’s Book of the Year. »Piers Torday zeigt weiterhin, dass er einer der besten Kinderschriftsteller der Gegenwart ist« (»The Guardian«). In »The Lost Magician« (2018; Ü: Der letzte Zauberer) schlagen vier Kinder in einer magischen Bibliothek ein Buch auf und geraten in eine Welt namens Folio, in der Märchenfiguren gegen datenspeiende Roboter kämpfen. Dieser Krieg ist in Abwesenheit des Zauberers ausgebrochen, der die Bibliothek geschaffen hat. Die vier Kinder machen sich auf die Suche nach ihm, um dem Kampf ein Ende zu setzen. Tordays jüngstes Werk »The Frozen Sea« (2019; Ü: Das gefrorene Meer) setzt diese Geschichte fort: Seit den Ereignissen in der magischen Bibliothek sind vierzig Jahre vergangen, man schreibt das Jahr 1984, und die Tochter einer der vier Protagonist*innen wird nach einer mysteriösen Entdeckung in einem Buchladen nach Folio gerufen, um einen vermissten Prinzen zu retten.

Tordays Bücher wurden u. a. ins Deutsche, Niederländische, Französische und Italienische übersetzt. Er lebt mit seinem Mann und ihrem ungezogenen Hund in London.

https://pierstorday.co.uk