Salman Rushdie Portrait
© Hartwig Klappert

Gast des ilb 2013, 2015, 2017, 2019.

Bibliographie

Mitternachtskinder
Piper
München, 1983
[Ü: Karin Graf]

Die Satanischen Verse
Artikel 19 Verlag
Hamburg, 1989

Shalimar der Narr
Rowohlt
Reinbek, 2006
[Ü: Bernhard Robben]

Die bezaubernde Florentinerin
Rowohlt
Reinbek, 2009
[Ü: Bernhard Robben]

Luka und das Lebensfeuer
Rowohlt
Reinbek, 2011
[Ü: Bernhard Robben]

Joseph Anton
Die Autobiografie
C. Bertelsmann
München, 2012
[Ü: Bernhard Robben u. Verena von Koskull]

Zwei Jahre, acht Monate und achtundzwanzig Nächte
C. Bertelsmann
München, 2015
[Ü: Sigrid Ruschmeier]

Golden House
C. Bertelsmann
München, 2017
[Ü.: Sabine Herting]

Quichotte
C. Bertelsmann
München, 2019
[Ü.: Sabine Herting]

www.salman-rushdie.com

Salman Rushdie [ Indien, USA ]

Salman Rushdies Werk umfasst nicht weniger als dreizehn Romane: »Grimus«, »Midnight’s Children« (dt. »Mitternachtskinder«), wofür er 1981 den Booker Prize erhielt, »Shame« (dt. »Scham und Schande«), »The Satanic Verses« (dt. »Die Satanischen Verse«), »Haroun and the Sea of Stories« (dt. »Harun und das Meer der Geschichten«), »The Moor’s Last Sigh« (dt. »Des Mauren letzter Seufzer«), »The Ground Beneath Her Feet« (dt. »Der Boden unter ihren Füßen«), »Fury« (dt. »Wut«), »Shalimar the Clown« (dt. »Shalimar der Narr«), »The Enchantress of Florence« (dt. »Die bezaubernde Florentinerin«), »Luka and the Fire of Life« (dt. »Luka und das Lebensfeuer«), »The Golden House« (dt. »Golden House«) und »Quichotte« (dt. »Quichotte«), eine Hommage an Cervantes. Hinzu kommen Erzählbände, Sachbücher sowie seine Memoiren unter dem Titel »Joseph Anton«.

Zu den zahlreichen Auszeichnungen des Fellows der British Royal Society of Literature zählen der Whitbread Prize for Best Novel, der Writers’ Guild Award, der James Tait Black Prize sowie der Aristeion-Literaturpreis der Europäischen Union. Rushdie war Autor des Jahres in Großbritannien und Deutschland und erhielt den französischen Prix du Meilleur Livre Étranger, den Budapest Grand Prize for Literature, den Premio Grinzane Cavour in Italien, den indischen Crossword Book Award, den Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur, den London International Writers’ Award, den James Joyce Award of University College Dublin, den St Louis Literary Prize, den Carl Sandburg Prize of the Chicago Public Library, den Freedom of the City Preis in Mexico City, Strasbourg und El Paso sowie den Edgerton Prize der American Civil Liberties Union und einen U.S. National Arts Award. Der Autor ist Ehrendoktor und Fellow von sechs europäischen und sechs amerikanischen Universitäten, Professor h. c. für Geisteswissenschaften am M.I.T. und University Distinguished Professor der Emory University. Er trägt den Titel eines Commandeur des Ordre des Arts et des Lettres. 2004 bis 2006 war er Präsident des PEN American Center, und er gründete das PEN World Voices International Literary Festival mit. Seit 2008 ist er Mitglied der American Academy of Arts and Letters und Library Lion der New York Public Library.

Salman Rushdie ist außerdem Mitherausgeber der Anthologie moderner indischer Literatur »Mirrorwork« sowie der Sammlung »Best American Short Stories« (2008). Seine Werke wurden in über vierzig Sprachen übersetzt. 2004 feierte die Oper »Harun und das Meer der Geschichten« in der New York City Opera im Lincoln Center Premiere. »Mitternachtskinder« wurde als bester Siegertitel der vierzigjährigen Geschichte des Literaturpreises zum Best of the Booker gekürt, von der Royal Shakespeare Company in London und New York inszeniert und kam 2012 unter der Regie von Deepa Mehta in die Kinos, das Drehbuch schrieb der Autor selbst.