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© Betty Ferber

Gast des ilb 2001, 2004, 2020.

Bibliographie

Mirándola dormir

Joaquín Mortiz

Mexico, 1964

 

Perséfone

Joaquín Mortiz

Mexico, 1967

 

Persephone

Avenutra/Vintage

New York, 1986

 

Los espacios azules

Joaquín Mortiz

Mexico, 1969

 

El poeta niño

Fondo de Cultura Económica

Mexico, 1971

 

The Child Poet

Archipelago Books

New York, 2016

 

1492 vida y tiempos de Juan Cabezón de Castilla,

Ed. Siglo XXI

Mexico, 1985

 

1492 – Die Abenteuer des Juan Cabezón von Kastilien

Benziger

Zürich, 1992

[Ü: Harald Riemann]

 

Memorias del Nuevo Mundo

Editorial Diana

Mexico, 1988

 

Gran teatro del fin del mundo y Espectáculo del año dos mil

Fondo de Cultura Económica

Mexico,  1994

 

El señor de los últimos días: Visiones del año mil

Edhasa

Barcelona, 1994

 

The Lord of the Last Days: Visions of the Year 1000

William Morrow

New York, 1995

 

¿En quien piensas cuando haces el amor?

Alfaguara

Mexico, 1996

 

Eyes to See Otherwise / Ojos de otro mirar

Carcanet & New Directions

Manchester, 2001 & New York, 2002 

 

La zona de silencio

Alfaguara

Mexico, 2002

 

Augen eines anderen Schauens

Edition Delta

Stuttgart, 2009.

[Ü: Juana u. Tobias Burghardt]

 

Tiempo de ángeles/ A Time of Angels

Fondo de Cultura Económica & City Lights

Mexico & San Francisco, 2012

 

Carne de Dios

Alfaguara

Mexico, 2015.

 

News of the Earth

Mandel Vilar Press

Simsbury, Connecticut, 2017

 

El testamento del dragón

Alfaguara/Penguin Random House

Mexico, 2018

 

La poesía llama

Fondo de Cultura Económica

Mexico, 2018

 

Antología poética, 1960-2018

Ediciones Cátedra

Madrid, 2018

Homero Aridjis [ Mexiko ]

Sohn einer mexikanischen Mutter und eines griechischen Vaters, wurde Homero Aridjis als jüngster von fünf Brüdern 1940 im Dorf Contepec in Michoacán in Mexiko geboren. Nachdem er im Alter von elf Jahren einen schweren Unfall nur knapp überlebt hatte, begann er zu schreiben. Mit neunzehn Jahren gewann er das Stipendium des mexikanischen Writers’ Center, und 1964 wurde er mit seinem Werk »Mirándola dormir« jüngster Träger des Xavier-Villaurrutia-Preises für das beste Buch des Jahres; es avancierte zu einem Klassiker der mexikanischen erotischen Poesie. Nach einem zweijährigen Aufenthalt in Europa, der durch ein Stipendium der Guggenheim Foundation ermöglicht wurde, lehrte Aridjis zunächst an amerikanischen Universitäten, trat dann in den diplomatischen Dienst ein und vertrat Mexiko – noch nicht vierzigjährig – als Botschafter in der Schweiz und den Niederlanden. 1985 kehrte er nach Mexiko zurück und gründete gemeinsam mit 99 anderen bekannten Künstler*innen und Intellektuellen die legendäre Grupo de los Cien, eine Aktivistengruppe, welche sich nationaler und internationaler Umweltbelange und ethischer Fragen annimmt. Von 1997 bis 2003 war Aridjis zweimal in Folge Präsident des PEN International und setzte sich dafür ein, der eurozentristischen Ausrichtung des PEN entgegenzuwirken.

Neben vierzehn Gedichtbänden und elf Romanen verfasste Aridjis Kinderbücher, Essays und Theaterstücke, und in den vergangenen zehn Jahren arbeitete er als Kolumnist für die mexikanische Zeitung »Reforma«. Seine Arbeiten wurden in ein Dutzend Sprachen übersetzt und mit Literaturpreisen wie dem italienischen Premio Grinzane Cavour für »1492. Vida y tiempos de Juan Cabezón de Castilla« (1985, dt. »1492. Die Abenteuer des Juan Cabezón von Kastillien«, 1992) ausgezeichnet. 1997 erhielt er den französischen Prix Roger-Caillois und zuletzt den Poesie-Preis Smederevo Golden Key. »Eyes to See Otherwise. Selected Poems of Homero Aridjis«, eine umfangreiche zweisprachige Auswahl seiner Gedichte, wurde 2001 in England und 2002 in den USA publiziert. Kenneth Rexroth nannte Aridjis einen »visionären Poeten von lyrischer Glückseligkeit, kristalliner Konzentration und unendlichen Weiten.«

Zu den Quellen seines poetischen Schaffens gehört sein Umweltverständnis: »Ökologie ist Poesie. Natur und Lyrik sind eng miteinander verknüpft. Ich verteidige das Wasser, die Bäume und Tiere, indem ich sie zu zentralen Themen meiner Gedichte mache.« Als Kämpfer für Wale, Monarchfalter, Wasserschildkröten und Regenwälder wurde Aridjis als »grünes Gewissen« seines Landes bezeichnet und mit zahlreichen internationalen Auszeichnungen geehrt, darunter den UNEP Global 500 Award, den Orion Society’s John Hay und den International Environmental Leadership Award. Von 2007 bis zur Abschaffung des Postens im Januar 2010 war er Mexikos Botschafter bei der UNESCO. Aridjis lebt in Mexiko-Stadt.