Als Journalistin und Kabarettistin positionierte sich Erika Mann im Amerikanischen und Schweizer Exil entschieden gegen den Nationalsozialismus. Auch nach Kriegsende weigerte sie sich beharrlich, deutschen Boden zu betreten. Trotzdem verschwieg sie zeitlebens ihre jüdischen Wurzeln. Die Öffentlichkeit nahm sie stets als Tochter des »Deutschen« Thomas Mann, nie als Tochter der »Jüdin« Katia Pringsheim wahr. Viola Roggenkamp geht dem Schweigen im Bezug auf eine der wichtigsten deutsch-jüdischen Familiengeschichten auf den Grund.

Eintritt frei