In meinem Haus gibt es ein kleines Zimmer, das in
der Wohnungsaufteilung für eine Bedienerin vorgesehen war, ein so
genanntes „Dienstbotenzimmer”. Da ich aber keine Bedienung habe und
hauptsächlich selbst Bedienerin bin, habe ich diesen Raum in eine
Bibliothek und mein Arbeitszimmer verwandelt. Hier befinden sich meine
Bücher, Bilder, Computer, CDs, eine Lampe und in der Ecke ist in einem
Blumentopf mein großer „Lebensbaum“. Dort schreibe ich also, unbedingt
mit Musik im Hintergrund, meistens Klassik, damit mich beim Schreiben
die Worte der Lieder nicht stören... Ohne Musik geht bei mir nichts.
Kaffee, Zigarette und Musik. In letzter Zeit höre ich BABY BEETHOVEN,
BABY MOZART, BABY BACH… Musik von CDs, die für Kinder adaptiert wurde.
Ich schreibe Geschichten für „Politika“ und genieße. Ich schreibe immer
in diesem Zimmer, wo Plüschbären, der Fuchs aus dem „Kleinen Prinzen“,
Tolkiens Poster aus dem „Herrn der Ringe“, die Mönchsäule aus dem
Hilandar und die guten Geister der Bücher sind... Und ich, im
altmodischen Fauteuil, vor dem Computerschirm.
[Übersetzt von Ida Cerne & Goran Novakovic]
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