Ich habe einen Becher voller Zauberstäbe auf meinem Schreibtisch. Das ist beinahe alles, was ich brauche. Einer ist aus Samt, geformt wie ein Herz, hat eine Schelle und sein Griff ist aus Weidenholz. Der andere Zauberstab ist ein Herz aus Hartpapier mit einem funkelnden Edelstein. Dann habe ich noch zwei sternförmige Zauberstäbe: einer ist ziemlich gewöhnlich und der andere hat strahlende Lichter aus Las Vegas. Einer der Stäbe macht magische Geräusche, wenn ich auf einen Knopf drücke. Und dann habe einen dunklen, scharf schreibenden Stab, der furchtbar gut geht.
Wenn sie nicht funktionieren, nehme ich einen Kaffee und sehe aus meinem Fenster. Der See ist ruhig oder windig – und ganz allmählich fängt eine Geschichte an, zu entstehen…
Hannele Huovis "Kommabild" |