10.ilb - 15.09 bis 26.10.10 - Focus Osteuropa
Sie sind hier: Startseite Teilnehmer Autoren 2012 Monika Rinck

Monika Rinck [ Deutschland ]

Biographie

Gast des ilb 2012.

Bibliographie

Verzückte Distanzen
Gedichte
zu Klampen!
Springe, 2004

Ah, das Love-Ding!
Ein Essay
Kookbooks
Berlin, 2006

zum fernbleiben der umarmung
Gedichte
Kookbooks
Berlin, 2007

Helle Verwirrung. Rincks Ding- und Tierleben
Gedichte, Texte und Zeichnungen
Kookbooks
Berlin, 2009

Honigprotokolle
Gedichte
Kookbooks
Berlin, 2012

www.begriffsstudio.de

www.rottenkinckschow.de

Monika Rinck wurde 1969 in Zweibrücken geboren. Sie studierte Religionswissenschaft, Geschichte und Vergleichende Literaturwissenschaft in Bochum, Berlin und an der Yale University. Seit 1996 sammelt sie unter dem Titel »Begriffsstudio« numerisch geordnete Listen von Begriffen und Satzteilen. Diese Listen wurden zunächst nur an einzelne »Abonnenten« versandt, anschließend jedoch auch in Buchform publiziert (2001) und seitdem auf der titelgebenden Webseite sporadisch weitergeführt. Jene frühen textuellen Fundstücke illustrieren bereits Rincks experimentierfreudigen lyrischen Ansatz.

Ob in ihren Gedichtbänden »Verzückte Distanzen« (2004), »zum fernbleiben der umarmung« (2007) und »Honigprotokolle« (2012), ihren Miniaturen in »Helle Verwirrung« oder in ihrem Essay »Ah, das Love-Ding!« (2006) – Rincks Texte zeichnen sich stets durch Assoziationen, (wort-)spielerischen Witz und sprachlichen Bilderreichtum aus. Rincks poetische Arbeit beschränkt sich allerdings nicht auf Publikationen. Zusammen mit den Autorinnen Ann Cotten und Sabine Scho lädt sie seit April 2008 zur »Rotten Kinck Schow«, in welcher sie sich gemeinsam poetisch, aktionistisch und äußerst eklektisch titelgebenden Fragen widmen wie zum Beispiel: »Qualle: Masse oder Eremit?« oder »Die Evolution frisst ihre Kinder – wie bereitet sie sie zu?« Rinck verfasste auch Liedtexte für den Liedermacher Bruno Franceschini sowie für die Komponisten Bo Wiget und Franz Tröger. Außerdem ist sie als Übersetzerin aus dem Englischen sowie dem Ungarischen tätig. Des Weiteren lehrte sie als Gastdozentin am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig.

Für ihr literarisches Schaffen wurde sie vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Berliner Kunstpreis in der Sparte Literatur. Rinck lebt in Berlin.

[http://www.begriffsstudio.de/]

abgelegt unter: