[Abgesagt] Ha Jin: die Schilderung des grausamen Massakers in "Nanjing Requiem"
In seinen Romanen ist der chinesische Schriftsteller Ha Jin, der 1985 in die USA emigrierte, gedanklich immer wieder in seine Heimat zurückgekehrt. Seine Themen kreisen um die Folgen der Kulturrevolution, die Frage nach einer Rückkehr in das kommunistische China, um Brutalität, Krieg und Menschenverachtung. Auf dem 11. ilb stellt er seinen neuen, bisher unveröffentlichten Roman »Nanjing Requiem« vor, dessen Handlung einen der dunkelsten Momente des 20. Jahrhunderts zeigt: das Massaker von Nanjing. Für »Waiting« erhielt Ha Jin 1999 den National Book Award und 2000 den PEN/Faulkner Award, 2005 für »War Trash« wiederum den PEN/Faulkner Award.





