10.ilb - 15.09 bis 26.10.10 - Focus Osteuropa
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GRAPHIC NOVEL DAY

08.09.2012 10:00 Uhr
Specials
Haus der Berliner Festspiele
Große Bühne
Moderation Lars von Törne
Preis 8 Euro / ermäßigt 6 / Schüler 4
Ticketinfos
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MIT IGORT [I], CAMILLE JOURDY [F], TOMASZ LEW LEŚNIAK [PL], FABIENNE LOODTS [B], TASOS MARAGKOS [GR], MAX [E], ANNA SAILAMAA [FIN], SYLVAIN SAVOIA [F/B], RAFAŁ SKARŻYCKI [PL], VERONIKA SOLOMON [RO], MARZENA SOWA [PL], UND JUDITH VANISTENDAEL [B]

In der Rubrik »Specials« wird ein hierzulande vernachlässigtes Genre vorgestellt, das dem Roman nahesteht: die Graphic Novel. Graphic Novels zeichnet – anders als Comics – in ihrer Thematik und ihrer Komplexität ein besonderer literarischer Anspruch aus. Dies beweisen die Arbeiten der europäischen Graphic-Novelisten, die in einer Ausstellung im Institut Français und in Veranstaltungen im Haus der Berliner Festspiele vorgestellt werden:
Camille Jourdy, geboren 1979 in Chenôve, Frankreich, legte nach einer ersten Comicveröffentlichung und einigen von ihr illustrierten Kinderbüchern »Rosalie Blum« vor. Die Bilder Fabienne Loodts’, 1982 in Belgien geboren, liegen im Grenzbereich zwischen Kunstgrafik, Illustration und Comic. Charakteristisch für ihre Arbeiten ist ein fragiler, vielschichtiger Bleistiftstrich. Tasos Maragkos »Tasmar«, Jahrgang 1977, startete das Magazin »Big Bang«. Er setzt sich in kurzen Einzelstrips und seiner Serie »Hard Rock« immer wieder kritisch mit aktuellen sozialen und politischen Entwicklungen Griechenlands auseinander. Anna Sailamaa, Jahrgang 1979, studierte an der Hochschule für Kunst und Design Helsinki und ist seit Langem aktives Mitglied des in Helsinki ansässigen Künstlerkollektivs Kutikuti. Ihre Comics und Zeichnungen wurden in zahlreichen Anthologien in und außerhalb von Finnland veröffentlicht. Der studierte Philosoph Rafał Skarżycki, 1977 in Warschau geboren, wurde auch im Ausland bekannt durch die Comic-Figur Jeż Jerzy (Ü: Georg der Igel), die er zusammen mit dem Zeichner Tomasz Leśniak erfand. Veronica Solomon »Inkamon« ist eine Künstlerin mit interdisziplinärem Hintergrund und fing an, Comics zu entwerfen, als sie im postkommunistischen Rumänien noch als wertlos galten. Heutzutage ist sie eine der wichtigsten zeitgenössischen Künstlerinnen in dieser Branche. Die belgische Comic-Autorin Judith Vanistendael veröffentlichte kürzlich »Kafka für Afrikaner – Sophie und der schwarze Mann« bei Reprodukt. Der italienische Comiczeichner Igort ist Mitbegründer der Gruppe Valvoline, die das Independent-Comicmagazin »Il Pinguino« herausbrachte, und veröffentlichte einige experimentelle Einzelalben bei Comicverlagen in Frankreich, Italien und Japan. Der Zeichner, Animateur und Comic-Künstler Tomasz Lew Leśniak wurde 1977 in Warschau geboren und 1999 beim Internationalen Comic Festival in Łódź für die Comic-Serie »Jeż Jerzy« mit dem Grand Prix łódzkiego Festiwalu Komiksu ausgezeichnet. Max, eigentlich Francesc Capdevila, ist einer der international bekanntesten Comic-Künstler Spaniens und hat kürzlich die Arbeit an seinem jüngsten Werk »Vapor« (Ü: Dampf) abgeschlossen, das im Oktober in Spanien und 2013 auch in Deutschland erscheinen wird.

10.00 - 10.35 Uhr: Talk 1 - Marzena Sowa & Sylvain Savoia

10.35 - 11.10 Uhr: Talk 2 - Rafal Skrazycki & Tomasz Lesniak

11.10 - 11.20 Uhr Pause

11.20 - 11.55 Uhr: Talk 3 - Veronica Solomon

11.55 - 12.30 Uhr: Talk 4 - Igort

12.30 - 13.20 Uhr: Mittagspause

13.40 - 14.15 Uhr: Talk 5 - Camille Jourdy

14.15 - 14.50 Uhr: Talk 6 - Fabienne Loodts

14.50 - 15.00 Uhr: Pause

15.00 - 15.35 Uhr: Talk 7 - Judith Vanistendael

15.35 - 16.10 Uhr: Talk 8 - Tasos Maragkos

16.10 - 16.20 Uhr: Pause

16.20 - 16.55 Uhr: Talk 9 - Anna Sailamaa

16.55 - 17.30 Uhr: Talk 10 - Max

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