10.ilb - 15.09 bis 26.10.10 - Focus Osteuropa
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Taiye Selasi (GB / I): »Afrikanische Literatur gibt es nicht«

04.09.2013 18:00 Uhr
Literaturen der Welt
Haus der Berliner Festspiele
Große Bühne
Autor
Dolmetscher
Musiker Günter Baby Sommer und Katharina Hilpert
Einführung Priya Basil
Preis 12 Euro / ermäßigt 8 / Schüler 4
Ticketinfos
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Taiye Selasi hat mit der Prägung des Begriffs »Afropolitan« die Wahrnehmung einer neuen Generation von weltoffenen Afrikanern im Zeitalter der Globalisierung lanciert. In diesem Jahr wurde ihr erster Roman »Diese Dinge geschehen nicht einfach so« mit großem Erfolg zeitgleich in 15 Sprachen publiziert. Die in London geborene, in Massachusetts aufgewachsene und in Rom lebende Tochter einer nigerianisch-schottischen Mutter und eines ghanaischen Vaters besticht durch ihre melodische und »wie eine knisternde Stromleitung« (SZ) aufgeladene Sprache. Sie erzählt virtuos die Geschichte einer aus Westafrika stammenden Familie des 21. Jahrhunderts und lotet dabei die großen Themen Heimat und Identität neu aus.

Taiye Selasi eröffnet das ilb 2013 mit einem Vortrag über die Nichtexistenz einer afrikanischen Literatur.

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