10.ilb - 15.09 bis 26.10.10 - Focus Osteuropa
Sie sind hier: Startseite / Programm / Internationale Kinder- und Jugendliteratur / 2012 / JAN DE LEEUW (B): "SCHRÖDINGER, DR. LINDA UND EINE LEICHE IM KÜHLHAUS", FLOORTJE ZWIGTMAN (NL): "ADRIAN MAYFIELD"-TRILOGIE

JAN DE LEEUW (B): "SCHRÖDINGER, DR. LINDA UND EINE LEICHE IM KÜHLHAUS", FLOORTJE ZWIGTMAN (NL): "ADRIAN MAYFIELD"-TRILOGIE

06.09.2012 09:30 Uhr
Internationale Kinder- und Jugendliteratur
Haus der Berliner Festspiele
Autoren
Preis 3 Euro
Ticketinfos
Eines Morgens findet Jonas seine Mutter tot im Schlafzimmer. Was tun?
Sein Vater kann ihm nicht helfen, der ist in der Psychiatrie. Und seine
kleine Schwester? Die möchte er mit diesem Problem zunächst nicht konfrontieren.
Also verfrachtet er seine Mutter erst einmal in das familieneigene
Kühlhaus und beantwortet in ihrer Vertretung als Kummerkastentante
Dr. Linda Leserbriefe verzweifelter Menschen. Der belgische Autor Jan de
Leeuw hat mit SCHRÖDINGER, DR. LINDA UND EINE LEICHE IM KÜHLHAUS
ein skurriles Buch geschrieben, das 2011 für den Deutschen Jugendliteraturpreis
nominiert war und ein ausgezeichnetes Presseecho bekam.
Für die ›WELT‹ ist es ein Buch, »das großartige Dialoge bietet,
hinreißende Figuren ersinnt, die Gefühle dieser Figuren in tragikomischem
Wechselbad ernst nimmt und dann auch noch, en passant, über Schuld,
Glück und Unglück zu sprechen wagt«.

London im Jahr 1884. Nachdem der 16-jährige Adrian Mayfield seine Anstellung
verliert, sitzt er mittellos auf der Straße. Bei dem Kunstmaler Augustus
Trops findet er Unterschlupf und beginnt, diesem Modell zu sitzen.
Doch dabei bleibt es nicht, denn Adrian bemerkt schnell, dass er Männer
liebt. Das ist im London jener Zeit ein Verbrechen. Durch Augustus bekommt
Adrian Zugang zu den erlesensten Künstlerkreisen Londons, an
deren Spitze Oscar Wilde im Café Royal thront. Hier muss Adrian seinen
Platz erst noch finden. Die Presse feierte die niederländische Autorin
Floortje Zwigtman für ICH, ADRIAN MAYFIELD, den ersten Teil ihrer ADRIAN
MAYFIELD-Trilogie, euphorisch. Für die ›WELT‹ ist das Buch ein »sinnlicher
und intellektueller Lesegenuss auch für Erwachsene. Doch es ist besonders
für Jugendliche zu empfehlen. Weil es sie als Suchende und Ausprobierende
ernstnimmt, sie nicht unterfordert und mit bloßer Unterhaltung
abspeist.« 2009 war ICH, ADRIAN MAYFIELD für den Deutschen Jugendliteraturpreis
nominiert.


ein skurriles Buch geschrieben, das 2011 für den Deutschen Jugendliteraturpreis
nominiert war und ein ausgezeichnetes Presseecho bekam.
Für die ›WELT‹ ist es ein Buch, »das großartige Dialoge bietet,
hinreißende Figuren ersinnt, die Gefühle dieser Figuren in tragikomischem
Wechselbad ernst nimmt und dann auch noch, en passant, über Schuld,
Glück und Unglück zu sprechen wagt«.

abgelegt unter: