10.ilb - 15.09 bis 26.10.10 - Focus Osteuropa
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Erinnerung, sprich

In der Sparte Erinnerung, sprich wird als Retrospektive in einer Kombination von Lesung und Vortrag an deutsche und internationale Autoren vergangener Jahrzehnte und Jahrhunderte erinnert − an bekannte, verkannte und vergessene. In diesem Jahr werden einige der wichtigen osteuropäischen Schriftsteller der Vergangenheit vorgestellt werden.

 

07.09. / 19:00 Uhr / Institut Français / Erinnerung, Sprich 100 Jahre Oktoberrevolution: Gabriele Leupold [D] und Jürgen Dormagen [D] stellen Andrej Platonows »Die Baugrube« vor
08.09. / 18:00 Uhr / Institut Français / Erinnerung, Sprich 100 Jahre Oktoberrevolution: Andrei Malaev-Babel [Russland/ USA] erinnert an den Autoren Isaak Babel
11.09. / 19:00 Uhr / Institut Français / Erinnerung, Sprich Zum 100. Geburtstag von Heinrich Böll erinnern sein Sohn René Böll [D] und Tanja Dückers [D] an den Literaturpreisträger
12.09. / 19:00 Uhr / Institut Français / Erinnerung, Sprich Uwe Schütte [D] und Markus Joch [D] erinnern sich an W.G. Sebald
13.09. / 19:00 Uhr / Institut Français / Erinnerung, Sprich Stefan Zweifel [CH] und Andreas Isenschmid [CH/D] erinnern an Marcel Proust
14.09. / 19:00 Uhr / Institut Français / Erinnerung, Sprich 100 Jahre Oktoberrevolution: Moyshe Kulbak [Russland] »Montag - Ein kleiner Roman«: Eine jüdische Perspektive auf die russischen Revolutionen von 1917 mit Lothar Quinkenstein [D], Andreas Rostek [D] und Sophie Lichtenstein
14.09. / 21:00 Uhr / Institut Français / Erinnerung, Sprich Stefan Zweifel [CH] über den Marquis de Sade
Bisherige Teilnehmer

2014

Friedhelm Ptok erinnert an Octavio Paz.
Carlos Labbé und Heinrich von Berenberg sprechen über Roberto Bolaño.
Rafael Velasco, Sofía Otero Alvarés und Mario Velades lasen Julio Cortázar,"Manual de instrucciones" mit Videoprojektion.

 

2013

Jörg Petzold las Ernst Haffner, „Blutsbrüder“.
Hein Strunk las Anthony Burgess, „Clockwork Orange“.
Renate Heuser und Wolfgang Unterzaucher lasen Max Hermann-Neise, „Noch einmal wird man sanft vom Glück verwöhnt“.
Kathleen Morgeneyer las Clarice Lispector, „Nahe dem wilden Herzen“.
Volker Bruch und Ulrich Matthes lasen Ernst Jünger, "In Stahlgewittern“.
Lila Azam Zanganeh und Michi Strausfeld diskutieren über Jorge Semprún, „Ma vie/Mein Leben“
Iris Radisch erinnerte an Albert Camus.


2012

Judith Engel, Ulrich Matthes und Martin Wuttke lasen Ivan Nagel.
Franziska Herrmann las Antonio Tabucchi, "Erklärt Pereira".
Marie Colbin las Hermann Hesse, "Siddhartha".

 

2011

Sven Lehmann und Niki Graça lasen José Saramago, „Kain“.
Peter Stephan Jungk las „Über Franz Werfel und die Armenier".
Pankaj Mishra und David Haider erinnerten an Rabindranath Tagore.
C.K. Stead und Kate Camp lasen Kate Mansfield.
Regina Gisbertz und Matthias Scherwenikas lasen André Müller, „Im Vaterland der Mythen".
Matthias Scherwenikas las Halldór Laxness, „Die Islandglocke".
Zazie de Paris las Édouard Glissant, „Poetik der Beziehung".
Nina West las Peter Weiss, „Die Ermittlung".
Peter Franke und Barbara Nüsse lasen Czesław Miłosz.
Denis Abrahams las José María Arguedas.

 


2010

Roland Schäfer las aus "Partei des maßvollen Fortschritts" von Varoslav Hasek.
Matthias Scherwenikas las aus "Bei uns in Auschwitz" von Tadeusz Borowski.
Matthias Scherwenikas las aus "Die Stadt N." von Leonid Dobycin.
Roland Schäfer las aus "Der Revisor" von Nikolai Gogol.
Roland Schäfer las aus "Dunkle Alleen" von Iwan Bunin.
Frank Arnold las aus "Im Vaterland der Mythen" von Zbigniew Herbert.
Simone Kabst las aus "Ithaka" von Milos Crnjanski.
Regina Gisberz las aus "Solaris" von Stanislaw Lem.
Frank Arnold las aus "Pornographie" von Witold Gombrowicz.
Kathleen Gallego Zapata las aus »Die Parabel der Mutter« und »Charlottenburg« von Marina Zwetajewa.

2009

Matthias Scherwenikas las Rifa'a at Tahtawi, „Ein Muslim entdeckt Europa“
Roland Schäfer las Friedrich Rückert, „Die Verwandlungen des Abu Seid von Serug oder die Makamen des Hariri"
Elizabeth Blonzen las Halide Edip Adivar, „Die Tochter des Schattenspielers“
Alexandra Kamp las Henry Miller, „Sexus“
Friedhelm Ptok las und Klaus Doderer und Hans Joachim Golberg sprachen über James Krüss
Adel Karasholi, Hassan Khader, Hala Mohammad, Amjad Nasser, Fatima Naoot und Joachim Sartorius lasen Mahmoud Darwish
Nadja Schulz-Berlinghoff und Frank Arnold lasen Voltaire, „Mahomet“
Simone Kabst las Tschingis Aitmatov, "Dshamiljia“
Burghart Klaußner las Helden-, Garten- und Weinlieder aus der arabischen Literatur
Roland Schäfer las Tayeb Salih, „Zeit der Nordwanderung“
Susanna Kraus las Sargon Boulos, Gedichte
Friedhelm Ptok las Paul Scheerbart, „Der Tod der Barmekiden“.
Roland Schäfer las Denis Diderot, aus der „Enzyklopädie“
Matthias Scherwenikas las Panait Istrati, „Kyra Kyralina“
Roland Schäfer las Franz Werfel, „Die 40 Tage des Musa Dagh“ und Victor Gardon, „Der Brunnen der Vergangenheit"

2008

Jutta Hoffmann und Marie-Luce Bonfanti lasen Einar Schleef, "Gertrud"
Friedhelm Ptok las Bruno Schulz, "Die Zimtläden"
Friedhelm Ptok las Francesco Petrarca, "Afrika"
Max Volkert Martens las Ken Saro-Wiwa, "Sozaboy"
Astrid Gorvin las Aimé Césaire, "Notizen von einer Rückkehr in die Heimat"
Frank Arnold las Nagib Machfus, "Die Kinder unseres Viertels"
Floriane Daniel las Amadou Hamâté Bâ, "Wangrins seltsames Schicksal oder die listigen Ränke eines afrikanischen Dolmetschers"
Hartmut Diekmann stellte den Film "Ceddo" von Ousman Sembene vor
Tatiana Nekrasov las Yvonne Vera, "Seelen im Exil"
Astrid Gorvin las Dambudzo Marechera, "Das Haus des Hungers"
Frank Arnold, Gerolamo Fancellu und Christan Steyer lasen eine Reise in die Welt des Cesare Pavese, "Del sacro e del profano / Das Heilige und das Profane"
Astrid Gorvin las Hubert Fichte
Simone Kabst las Louis Ferdinand Céline, "Norden und Kongo"
Frank Arnold las Joseph Conrad, "Herz der Finsternis"
Susanna Kraus las Friedrich Gorenstein, "Psalm"

 

2007

Hanns Zischler las Jorge Luis Borges, "Die Bibliothek von Babel"
Blanche Kommerell las Guillermo Cabrera Infante, "Drei traurige Tiger"
Matthias Scherwenikas las Peter Altenberg, "Wien, Café Central"
Fünfzig Schauspieler und Kulturschaffende lasen Thomas Bernhard, "Auslöschung. Ein Zerfall"
Gabrielle Pfeiffer dokumentierte das Leben von Ryszard Kapuscinski, "A Poet on the Frontline"
Matthias Scherwenikas las César Vallejo, "Gedichte"
Frank Arnold las Octavio Paz, "Das Labyrinth der Einsamkeit"
Roland Schäfer las Blaise Cendrars, "Wind der Welt"
Simone Kabst las Joris Karl Huysmans, "Tief unten"
Frank Arnold las Juan Carlos Onetti, "Der Tod und das Mädchen"
Peter Stein las Anton Tschechow, "Eine langweilige Geschichte"
Astrid Gorvin las Theodor Lessing, "Blumen" und "Meine Tiere"
Friedhelm Ptok las Bohumil Hrabal, "Ich habe den englischen König bedient"
Juliane Köhler las Friedrich Wolf
Jane Birkin las Serge Gainsbourg und Anno Birkin


2006

Astrid Gorvin las Voltaire, „Mikromegas”
Matthias Scherwenikas las Claude Simon, „Der Palast”
Friedhelm Ptok las Franz Fanon, „Die Verdammten dieser Erde", und Victor Segalen, „Die Unvordenklichen”
Roland Schäfer las Pierre de Ronsard, „Amoren für Cassandre”
Friedhelm Ptok und Jean-Claude Crespy lasen Jean de Lery, „Unter den Menschenfressern am Amazonas”, und Michel de Montaigne, „Essays – Über die Menschenfresser”
Matthias Scherwenikas las Jean-Jacques Rousseau, „Abhandlung über den Ursprung und die Grundlagen der Ungleichheit zwischen den Menschen", und Jean-Claude Crespy las den Marquis de Sade, „Philosophie im Boudoir”
Tamara Stern las Léopold Sédar Senghor, „Bis an die Tore der Nacht”
Astrid Gorvin las Arthur Rimbaud, „Das trunkene Schiff”
Susanne Kraus las Marguerite Duras, „Das tägliche Leben”
Roland Schäfer las Henri Michaux, „In der Gesellschaft der Ungeheuer”
Frank Arnold las Samuel Beckett, „Erzählungen und Texte um nichts”
Susanna Kraus las Charles Baudelaire, „Das entblößte Herz", und Emmanuel Levinas, „Ausweg aus dem Sein”

 

2005

Hans Magnus Enzensberger las Wallace Stevens, „Gedichte”
Frank Arnold las Herman Melville, „Die Veranda”
Susanna Kraus las Mark Twain, „Adam und Eva”
Frank Arnold las Ambrose Bierce, „Ein Ereignis an der Owl-Creek-Brücke”
Andrew Sean Greer las Vladimir Nabokov, „Lolita”
Friedhelm Ptok las Curzio Malaparte, „Kaputt”
Margarita Broich, Carolin Emcke, Michael Krüger, Ivan Nagel und Joachim Sartorius lasen Susan Sonntag, „Über Fotografie”, „Der Liebhaber des Vulkans”, „Die Leiden anderer betrachten” und „Die sehr komische Wehklage von Pyramus und Thisbe”
Susanna Kraus las Harriet Beecher-Stowe, „Onkel Toms Hütte”
Frank Arnold las Eugen Gottlob Winkler, „Gedenken an Trinakia”
Roland Schäfer las Alberto Savinio, „Mein privates Lexikon”
Astrid Gorvin las Robert Walser, „Mikrogramme”
Burghart Klaußner las Georg Christoph Lichtenberg, „Sudelbücher”

 

2004

Roland Schäfer las Thomas Bernhard, „Wittgensteins Neffe”
Burghart Klaußner las Jonathan Swift, „Satiren”
Grischa Huber las Emily Dickinson, „Gedichte”
Friedhelm Ptok las Antonio Machado, „Juan de Mairena”
Gustav Peter Wöhler las Søren Kierkegaard, „Geheime Papiere”
Peter Zwey sprach über Karl Kraus, „Die dritte Walpurgisnacht”
Friedhelm Ptok las Bruno Schulz, „Die Zimtläden”
Roland Schäfer las Giacomo Leopardi, „Das Massaker der Illusionen”
Herbert Fritsch las Michel de Montaigne, „Essais”
Friedhelm Ptok las die „Klosterregel" des hl. Benedikt
Katharina Thalbach las Natalia Ginzburg, „Die Stadt und das Haus”

 

2003

Roland Schäfer las Ovid, „Briefe aus der Verbannung”
Roland Schäfer las Fernando Pessoa, „Das Buch der Unruhe”
Tina Engel las Vittoria Colonna, „Sonette”
Dieter E. Sattler sprach über Hölderlin
Friedhelm Ptok las Siegfried Jacobsohn
Frank Arnold las Sigmund Freud, „Die Verneinung” und „Vergänglichkeit”
Friedhelm Ptok las Vladimir Nabokov, „Erinnerung sprich”
Blanche Kommerell las Briefe von Abaelard und Héloise
Vadim Glowna las Jürgen von der Wense, „Epidot”, „Geschichte einer Jugend” und „Werke I und II”
Dieter E. Sattler sprach über die Bremer Bibel