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Kuratorium
| 02.10.2008 | | | _09.00_Int. Kinder- und Jugendliteratur Haus der Berliner Festspiele | Große Bühne Autorenlesung für Schüler Joseph Lemasolai Lekuton (Kenia) liest aus seiner autobiographischen Erzählung „Facing the Lion“ und gewährt Einblicke in die archaische und ritualisierte Welt der Massai-Krieger und Rinderhirten. Unverblümt und zupackend berichtet er von der ersten Begegnung mit einem Löwen, von den sozialen Regeln im Dorf, vom wichtigen Ereignis der Beschneidung, von seiner Schulzeit in einer Missionarsschule, der Konfrontation mit moderner Technik und der befremdlichen Ankunft in den USA, wo er sein Studium absolvierte und als Sozialkundelehrer arbeitete.
7.-9. Klasse
Geschlossene Veranstaltung. Anmeldung erforderlich unter Tel. 030-27 87 86 66
| _09.30_Int. Kinder- und Jugendliteratur Haus der Berliner Festspiele | Seitenbühne Autorenlesung für Schüler In aller Stille landet ein Mann an einem Strand, vertäut sein Schiff mit Schnüren, Stangen und merkwürdigen Gerätschaften und bezieht ein Haus in den Dünen. Einar Turkowski (Deutschland) erzählt in seinem Bilderbuch „Es war finster und merkwürdig still“, wie die Stadtbewohner den Sonderling argwöhnisch aus der Ferne beobachten. Bald wir klar: Der Fremde ist ein Wolkenfischer, der mit seinen Instrumenten Wolken einfängt und aus ihnen prachtvolle Fische abregnen lässt, die auch die missgünstigen, hasserfüllten Küstenbewohner gerne ihr Eigen nennen würden.
3./4. Klasse
Geschlossene Veranstaltung. Anmeldung erforderlich unter Tel. 030-27 87 86 66
| _10.00_Int. Kinder- und Jugendliteratur LesArt „Eine wie Alaska“. Mit John Green (USA) Werkstatt für Schüler
Der 16-jährige Ich-Erzähler Miles wechselt an das Culver Creek Internat in Alabama. Dort findet er bemerkenswerte Freunde, darunter ein Mädchen, bei dem nicht nur der Name außergewöhnlich ist: Alaska. Miles’ ungewöhnliches Hobby – er sammelt „letzte Sätze“ von Sterbenden – zieht sich leitmotivisch durch die Gespräche der Freunde über Leben und Tod. Die Geschichte beginnt 136 Tage vor und endet 136 Tage nach einem unerhörten Ereignis... In Vorbereitung einer Begegnung mit dem Autor setzen sich Jugendliche mit Inhalt und Form dieses Adoleszenzromans auseinander. Verdichtet der Roman spezifisch amerikanische Erfahrungen oder finden sich auch in Berlin lebende Jugendliche in den Romanfiguren wieder? Um den Figuren besonders nahe zu kommen, versuchen sich die Jugendlichen an eigenen Übersetzungen ausgewählter Originalpassagen. Die vorbereitende Veranstaltung (Teil 1 der 2-teiligen LesArt-Veranstaltung) sowie die heutige Begegnung mit John Green begleitet Rudolf Wenzel. In der Begegnung haben Jugendliche Gelegenheit, sich mit dem Autor über Inhalt und Form seines Debüts auszutauschen. Im Anschluss liest er aus seinem zweiten Jugendbuch „Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)“. Darin hat einer für alles eine Theorie – auch für die Liebe...
Teil 1: 16.09.2008, 09.00 Uhr (ca. 3 Std.), LesArt
Leitung: Rudolf Wenzel (LesArt). 1x 9./10. Klasse
Geschlossene Veranstaltung. Anmeldung erforderlich unter Tel. 030-27 87 86 66
| _11.30_Int. Kinder- und Jugendliteratur Haus der Berliner Festspiele | Seitenbühne Autorenlesung für Schüler Ein altes Gebäude, eine verlassene Straße, eine neue Familie… Beatrice Masini (Italien) erzählt in ihrem Kinderbuch „Diario di una casa vuota” (Ü: Tagebuch eines verlassenen Hauses) von einem einsamen Haus, das wieder zum Leben erwacht: Als eines Tages eine Familie das traurige Haus besichtigt, um bald dort einzuziehen, freunden sich die Kinder Alma und Tim mit dem verwunschenen Platz an. Auch als aus dem Umzug nichts wird, nutzen die beiden das verlassene Gebäude als geheimen Schlupfwinkel, spielen im Treppenhaus, bevölkern den Garten. Langsam beginnt das Haus wieder zu atmen. Bis zu einem Tag im Winter…
4./5. Klasse
Geschlossene Veranstaltung. Anmeldung erforderlich unter Tel. 030-27 87 86 66
| _17.30_Int. Kinder- und Jugendliteratur Haus der Berliner Festspiele | Seitenbühne Ente, Tod und Tulpe. Eine Begegnung mit Wolf Erlbruch (Deutschland) Kinder- und Jugendliteratur für Erwachsene
Einen „Weltstar seiner Zunft“ nannte ihn die „FAZ“, einen „Zauberer“ die Jury des Hans-Christian-Andersen-Award, den er 2006 erhielt. Wolf Erlbruch wurde mit seinem Kinderbuch „Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“ (1989) weltbekannt. Seine künstlerische Handschrift ist seit den 1990er Jahren stilbildend in der Illustrationskunst. Er liebt alte Papiere, Buntstifte und Pastellkreiden, hantiert mit topographischen Karten und Stempeln und kreiert brillante Collagen, in denen die Material- und Zeichen-Komponenten zu grotesken oder ganz alltäglichen Bildwelten verschmelzen. Seine Arbeiten, von denen viele bereits Klassiker sind, umfassen große Themen wie die Schöpfungsgeschichte „Am Anfang“ (2003), aber auch einfache Geschichten, wie das „Bärenwunder“ (1992).
Wolf Erlbruch stellt sein umfangreiches Œuvre vor – von seinen Anfängen als Zeichner über die Arbeit in der Werbebranche bis zu seinem Wirken als Kinderbuchillustrator und seinem Werk „Ente, Tod und Tulpe“. Zum Abschluss seines Dia-Vortrags zeichnet er „live“ zur Lesung seines Bilderbuchs „Frau Meier, die Amsel“.
Moderation: Shelly Kupferberg. Anschließend Signierstunde.
Für Kunstinteressierte, Studierende, Pädagogen, Eltern und Jugendliche.
Eintritt: 6/5/4 €. (Online-)Karten-VVK unter www.berlinerfestspiele.de (ab sofort) sowie (ab 01.09.2008) unter Tel. (030) 254 89 100.
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