10.ilb - 15.09 bis 26.10.10 - Focus Osteuropa
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Profil

Internationale Kinder- und Jugendliteratur ist eine Sektion des internationalen literaturfestivals berlin (ilb), das seit 2001 jährlich von der Peter-Weiss-Stiftung für Kunst und Politik (PWS) organisiert wird. Hauptanliegen der Sektion ist die öffentliche Präsentation literarisch bemerkenswerter Bücher für junge Leser*Innen. Rund 15 Schriftsteller*Innen und Illustrator*Innen werden jedes Jahr zum Festival eingeladen und stellen ihre Bücher meist in Premierenlesungen vor. Viele Sektionsgäste treten im Rahmen ihrer Festivalteilnahme erstmalig im deutschsprachigen Raum auf. Zentrum der Sektionsveranstaltungen ist das Haus der Berliner Festspiele. Weitere Veranstaltungen finden in Berliner Universitäten, Museen, Theatern, Kulturzentren, Bibliotheken und Schulen statt. Seit 2011 ist Christoph Rieger Programmleiter der Sektion. Neben Lesungen und Workshops zu den beim Festival vorgestellten Bücher veranstaltet die Sektion verschiedene Specials

* jährlich seit 2007: ilb Generation

* jährlich seit 2010: U20 Poetry Slam

* jährlich seit 2011: Retrospektive

* jährlich seit 2012: Das außergewöhnliche Buch (Auszeichnung und Ausstellung)

* jährlich seit 2014: Eröffnungsrede

* jährlich seit 2014: ilb Voices (Werkstattgespräche auf Video)

* jährlich seit 2015: Meisterklassen (zu Bilderbüchern, Comics und Romanen)

* ganzjährig: Sonderveranstaltungen (Lesungen und Workshops)

Das Sektionsprogramm umfasst jedes Jahr rund 85 Veranstaltungen - Lesungen, Gespräche, Meisterklassen, Seminare, Workshops, Ausstellungen, Projektwochen und Präsentationen - und wurde 2015 von mehr als 10.000 Zuschauern besucht. Die Sektion ist Mitglied im Arbeitskreis für Jugendliteratur – German Section of the International Board on Books for Young People (IBBY). 

Zu den Sektionsgästen der vergangenen Jahre gehören viele der international bedeutendsten Schriftsteller*Innen und Illustrator*Innen von Literatur für junge Leser*Innen, darunter David Almond (Großbritannien), Martin Baltscheit (Deutschland), John Boyne (Irland), Kevin Brooks (Großbritannien), Melvin Burgess (Großbritannien), Chen Jianghong (China/Frankreich), Frank Cottrell Boyce (Großbritannien), Kitty Crowther (Belgien), Kate DiCamillo (USA), Julia Donaldson (Großbritannien), Roddy Doyle (Irland), Wolf Erlbruch (Deutschland), Manuele Fior (Italien/Frankreich), Timothée de Fombelle (Frankreich), Cornelia Funke (Deutschland/USA), Jostein Gaarder (Norwegen), Inés Garland (Argentinien), John Green (USA), Peter Härtling (Deutschland), Nikolaus Heidelbach (Deutschland), Finn-Ole Heinrich (Deutschland), Franz Hohler (Schweiz), Roberto Innocenti (Italien), Navid Kermani (Deutschland), Kim Dong-sung (Südkorea), Jon Klassen (Kanada/USA), Klaus Kordon (Deutschland), Guus Kuijer (Niederlande), Suzy Lee (Südkorea), Joke van Leeuwen (Niederlande), Paul Maar (Deutschland), Mawil (Deutschland), Scott McCloud (USA), Bart Moeyaert (Belgien), Nils Mohl (Deutschland), Marie-Aude Murail (Frankreich), Salah Naoura (Deutschland), Patrick Ness (USA/Großbritannien), Frida Nilsson (Schweden), Uri Orlev (Israel), Raquel J. Palacio (USA), Maria Parr (Norwegen), Mirjam Pressler (Deutschland), Iva Procházková (Tschechien), Meg Rosoff (USA / Großbritannien), Riad Sattouf (Frankreich), Axel Scheffler (Deutschland/Großbritannien), Peter Sís (Tschechien/USA), Shaun Tan (Australien), Janne Teller (Dänemark/USA), Einar Turkowski (Deutschland), Jenny Valentine (Großbritannien), Edward van de Vendel (Niederlande) und Martina Wildner (Deutschland).

Als Weltpremieren-Lesungen wurden in den vergangenen Jahren unter anderem Frerk, du Zwerg! (2011) von Finn-Ole Heinrich (Deutschland) und Rán Flygenring (Norwegen/Island), Fräulein Esthers letzte Vorstellung (2012) von Adam Jaromir (Polen/Deutschland) und Gabriela Cichowska (Polen), Le petit pêcheur et le squelette (2013) von Chen Jianghong (China/Frankreich), Alles – Worum es geht (2013) von Janne Teller (Dänemark/USA) sowie Sam and Dave Dig a Hole (2014) von Mac Barnett (USA) und Jon Klassen (Kanada/USA) auf dem Festival vorgestellt. Deutschlandpremieren wurden unter anderem mit The Sculptor (2015) von Scott McCloud (USA), Piedra, papel o tijera (2013) von Inés Garland (Argentinien), Wonder (2013) von Raquel J. Palacio (USA) sowie More Than This (2014) von Patrick Ness (Großbritannien/USA) gefeiert. Verschiedene Autoren und Illustratoren traten im Rahmen ihrer Festivalteilnahme erstmalig in Deutschland auf, darunter Inés Garland (2013, Argentinien), Raquel J. Palacio (2013, USA) und Jon Klassen (2014, Kanada/USA).

Die Sektion vermittelte mehrfach zwischen Verlagen und Berliner Theatern, die Bücher von Sektionsgästen in ihre Spielpläne aufnahmen. Zu den Stücken, die aufgrund von Kooperationen mit dem ilb inszeniert wurden, gehören unter anderem Nichts – Was im Leben wichtig ist von Janne Teller (Dänemark/USA) am Theater an der Parkaue (2012), Frerk, du Zwerg! von Finn-Ole Heinrich (Deutschland) und Rán Flygenring (Norwegen/Island) an der Neuköllner Oper (2012), Es war einmal Indianerland von Nils Mohl (Deutschland) am Deutschen Theater (2013) und Schrödinger, Dr. Linda und eine Leiche im Kühlhaus von Jan De Leeuw (Belgien) am Theater an der Parkaue (2014). 

Kooperationspartner der Sektion sind unter anderem: Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität Berlin, Eunic Berlin, Arbeitskreis für Jugendliteratur, IBBY, Deutsches Theater Berlin, Theater an der Parkaue, Grips Theater, Schaubude, Fliegendes Theater, Atze Musiktheater, English Theatre Berlin, LesArt - Berliner Zentrum für Kinder- und Jugendliteratur, LiteraturInitative Berlin, Weinmeisterhaus, die gelbe Villa, JugendKulturService, Gartenarbeitsschule Ilse Demme, Philipp-Schaeffer-Bibliothek, Internationale Jugendbibliothek München, Allegro Grundschule, Staatliche Ballettschule Berlin und Schule für Artistik, Jugendkulturzentrum Pumpe, Harbourfront Literaturfestival, Seiteneinsteiger.

Seit 2015 veranstaltet die PWS jedes Jahr Ende September bis Anfang Oktober das internationale literaturfestival odessa statt. Das Kinder- und Jugendprogramm des Festivals wird von Christoph Rieger kuratiert. Melvin Burgess (Großbritannien), Yves Grevet (Frankreich) und Nils Mohl (Deutschland) waren bei der ersten Festivalausgabe in der Sektion für junge Leser zu Gast.

Christoph Rieger, geboren 1984 in Potsdam, studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Psychologie und Soziologie in Frankfurt a. M. und Aberystwyth, Großbritannien. 2010 Magister Artium mit einer Abschlussarbeit über Filmtitelübersetzungen. 2005 bis 2010 Mitarbeiter im Film- und Kinobüro Hessen in Frankfurt a. M. 2008 Leitung des filmwissenschaftlichen Symposiums InsideOut! in Frankfurt a. M. Seit 2011 Programmleiter der Sektion Internationale Kinder- und Jugendliteratur des internationalen literaturfestivals berlin. Seit 2014 Mitglied des Rats für die Künste Berlin. Seit 2015 Kurator des Kinder- und Jugendprogramms des internationalen literaturfestivals odessa. Seit 2016 Mitglied der Jury des monatlichen Literaturpreises Luchs, verliehen von DIE ZEIT und Radio Bremen. Gründer und Leiter des versfests berlin (2017). Organisierte seit 2011 rund 600 literarische Veranstaltungen für mehr als 60.000 Zuschauer, bei denen u. a. John Boyne, Cornelia Funke, John Green, Judith Kerr, Axel Scheffler sowie verschiedene Gewinner des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels und Booker-Preisträger auftraten. Publikation: Mitherausgeber von Schlüssel für die Zukunft - Welche Kinder- und Jugendliteratur braucht Europa? (2013). Schreibt für DIE ZEIT. Lebt mit seiner Familie in Berlin.


 

     Festivalimpressionen

John Green

     John Green (USA) im Haus der Berliner Festspiele / © Luise Schmidt

 

Jon Klassen

     Jon Klassen (Kanada/USA) im Festivalgarten am Haus der Berliner Festspiele / © Christoph Rieger

 

     Scott McCloud (USA) im Haus der Berliner Festspiele / © Christoph Rieger

 

Patrick Ness

     Patrick Ness (USA/Großbritannien) im Festivalgarten am Haus der Berliner Festspiele / © Hartwig Klappert

 

Janne Teller

     Interview mit Janne Teller (USA/Dänemark) / © Christoph Rieger


Axel Scheffler

     Axel Scheffler (Deutschland/Großbritannien) und Julia Donaldson (Großbritannien) im Festivalgarten am Haus der Berliner Festspiele / © Christoph Rieger

 

Franz Hohler

     Inés Garland (Argentinien), Franz Hohler (Schweiz) und Chen Jianghong (China/Frankreich) beim Autorendinner / © Christoph Rieger


Peter Härtling

     Peter Härtling (Deutschland) im Festivalgarten am Haus der Berliner Festspiele / © Christoph Rieger

 

Kate De Goldi

     Kate De Goldi (Neuseeland) im Festivalgarten am Haus der Berliner Festspiele / © Luise Schmidt


Nils Mohl

     Nils Mohl (Deutschland) im Haus der Berliner Festspiele / © Luise Schmidt

 

Amir

     Skype-Konferenz mit Amir (Iran/USA) auf der Großen Bühne im Haus der Berliner Festspiele / © Christoph Rieger

 

Robert Paul Weston

     Robert Paul Weston (Großbritannien) auf der Großen Bühne im Haus der Berliner Festspiele / © Luise Schmidt

 

Gabriela Cichowska

     Gabriela Cichowska (Polen) illustriert im Haus der Berliner Festspiele / © Luise Schmidt

 

Publikum

     Junges Publikum vor dem Haus der Berliner Festspiele / © Christoph Rieger


Große Bühne

     Hauptveranstaltungsort - Große Bühne im Haus der Berliner Festspiele / © Christoph Rieger