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Frank Cottrell Boyce

FRANK COTTRELL BOYCE: »MACHT DAS SCHLOSSTOR AUF!« (»OPEN THE CASTLE GATES!«)

ILB-ERÖFFNUNGSREDE DER SEKTION INTERNATIONALE KINDER- UND JUGENDLITERATUR


Die Rede wurde von Frank Cottrell Boyce am 9. September 2015 um 9.30 Uhr auf der Großen Bühne im Haus der Berliner Festspiele in englischer Sprache gehalten. Übersetzung aus dem Englischen: Sophie Zeitz.

 

 

Ich liebe Geschichten.

Deshalb fange ich mit einer Geschichte an.

Vor einer Weile habe ich ein Buch mit dem Titel Millionen geschrieben, das von zwei kleinen Jungen handelt, die einen Haufen Geld finden. Eigentlich ist die Geschichte uralt. Der Regisseur Danny Boyle – der aus Millionen einen Film gemacht hat – hatte schon einmal eine Geschichte von drei Freunden verfilmt, die einen Haufen Geld finden. Erst versuchen sie, den Schatz geheim zu halten, dann streiten sie sich, und am Ende … bringen sie sich gegenseitig um.

Und dann gibt es den Film Ein einfacher Plan, in dem zwei Brüder einen Haufen Geld finden – das einem Drogendealer gehört … Sie versuchen, den Schatz geheim zu halten, aber dann streiten sie sich, und am Ende … bringen sie sich gegenseitig um.

Einer der besten Filme nach einem der besten Bücher aller Zeiten ist Der Schatz der Sierra Madre – die Geschichte von drei alten Männern im Goldrausch. Sie finden eine Goldmine, versuchen, den Schatz geheim zu halten, und ratet mal, was dann passiert …

Und viele, viele Jahre vorher, im 14. Jahrhundert, hat ein Mann namens Geoffrey Chaucer eine Sammlung von Erzählungen aufgeschrieben, die Canterbury Tales. Meine Lieblingsgeschichte ist die „Erzählung des Ablasskrämers“, die ich zum ersten Mal mit elf als Comic gelesen habe.

Sie geht so …

Es war einmal eine kleine Stadt in Italien – eins dieser typischen italienischen Städtchen auf einem Hügel mit einer Stadtmauer darum, inmitten von Olivenhainen. Friedlich und malerisch und einer der schönsten Orte auf der Welt.

Die coolsten Bewohner des schönen Städtchens waren vier junge Männer, die ihre Tage damit verbrachten, zu würfeln, zu singen und Wein zu trinken. Sie waren die glücklichsten Menschen in der glücklichsten Stadt auf der Welt.

Aber …

Es war die Zeit des Schwarzen Todes – in ganz Europa wütete die Pest. Alle Bewohner der Stadt hatten Angst. Und einer der jungen Männer starb an der Pest. Seine Freunde waren untröstlich …

Wie sollten sie den Verlust verkraften?

Was hättet ihr an ihrer Stelle getan? Vielleicht hättet ihr gesagt: Wir wollen uns immer an ihn erinnern. Wir errichten ein Denkmal für ihn. Wir studieren Medizin und finden ein Mittel gegen die Pest. Ihm zu Ehren helfen wir anderen Pestopfern. Wir kümmern uns um seine Familie.

Doch die Geschichte spielt im Mittelalter. Damals hatten sie andere Vorstellungen davon, wie man glücklich wird.

Die drei jungen Männer kamen zu dem Schluss, das Einzige, was sie trösten würde, wäre …

RACHE!

Sie würden den Tod ihres Freundes nur verkraften, wenn sie auszögen und

JEMANDEN UMBRACHTEN!!!

Nur, wen sollten sie umbringen? Die Ratten, die die Pest verbreitet hatten? Nicht sehr aufregend. Den Arzt, der ihn hätte retten sollen? Na ja, eigentlich war es nicht seine Schuld. Den Bürgermeister, der die Pest in die Stadt gelassen hatte?

NEIN.

Die drei jungen Männer waren viel ehrgeiziger. Sie beschlossen, sie würden …

DEN TOD UMBRINGEN!

Sie würden ausziehen und den Tod finden und ihn zur Strecke bringen. War das eine gute Idee? Nimmt die Geschichte ein glückliches Ende?

Die drei Freunde gingen etwas trinken. Dann holten sie ihre Schwerter und Knüppel und wüteten in der Stadt auf der Suche nach dem Tod. Fanden sie den Tod?

Nein. Sie suchten und suchten, aber sie fanden ihn nicht. Dafür fanden sie am Stadtrand einen kleinen alten Mann, der am Stadttor saß. Und sie dachten bei sich: Dieser Mann ist so alt, dass er gewiss bald stirbt. Also müssen wir uns nur hier hinsetzen und warten, bis der Tod kommt und ihn holt. Und dann stürzen wir uns auf den Tod und rechnen mit ihm ab. In der Zwischenzeit trinken wir noch etwas.

Also saßen sie da, tranken Wein und behielten den alten Mann im Auge. Der alte Mann sah natürlich, dass sie ihn beobachteten, und er fragte: „Was glotzt ihr so?“ Und sie antworteten: „Du bist echt alt, also, nichts für ungut, aber … du stirbst doch bestimmt bald. Und wenn der Tod kommt und dich holen will, bringen wir den Tod zur Strecke. Du hast Glück, alter Mann.“

„Danke“, sagte der alte Mann, „aber so lange müsst ihr nicht warten. Der Tod hat mir gesagt, er kommt heute Nachmittag, um mich zu holen, und vorher ist er unten im Olivenhain und hält ein Schläfchen!“

„Danke, kleiner alter Mann“, sagten da die drei Freunde und liefen hinaus ins Grüne.

Wir sind in Italien. Es war Mittagszeit. Pranzo. Die Sonne stand hoch am Himmel. Und auf der Wiese im tiefen kühlen Schatten des Olivenhains lag einfach so, ganz ohne Grund …

ein Haufen Goldmünzen.

Die Freunde sahen das Geld und vergaßen ihren Freund, vergaßen die Rache, vergaßen den Tod und die Pest und alles andere. Sie hatten nur noch einen einzigen Gedanken: WIR SIND REICH!!! Und sie fingen an, das Geld unter sich aufzuteilen.

Da sagte der Erste: „Wartet mal, Leute. Das ist der tollste Tag in unserem Leben. Wir müssen ihn irgendwie feiern. Ich gehe zurück in die Stadt und kaufe Wein.“

Und der Zweite sagte: „Das würdest du tun?!? Du vertraust uns so sehr, dass du uns das Gold aufteilen lässt? Und du hast keine Angst, dass wir damit abzuhauen, wenn du nicht da bist?! Das ist so schön. Komm in meine Arme.“

Und als der Erste ging, winkte der Zweite ihm hinterher und rief: „Ich liebe dich, mein bester Freund“, doch kaum war er außer Hörweite, sagte er: „ICH LIEBE DICH … du Trottel. Als ob wir das Geld durch drei teilen würden. Jetzt sind wir zu zweit, und er ist allein. Wenn er zurückkommt, bringen wir ihn um. Dann sind wir nicht nur reich, sondern steinreich.“

Zur selben Zeit sagte der Erste: „ICH LIEBE EUCH AUCH … ihr Trottel. Warum soll ich das Geld mit euch teilen? Ich bringe euch beide um, dann bin ich nicht steinreich, sondern superreich.“ Er kaufte den Wein, aber keine gute Flasche. Eine Flasche mit Schraubverschluss. Dann ging er in die Apotheke und kaufte ein Fläschchen Rattengift. Er kippte das Gift in den Wein und schraubte den Deckel wieder zu. Dann kehrte er zu seinen Freunden zurück und rief: „Hallo! Ich bin wieder da …“

Und sie sagten: „Hallo … zack … bum … schlitz … du bist tot. Ha ha ha!“ Und brachten ihn an Ort und Stelle um. Und dann feierten sie und stießen an mit …

Tja … am Ende fanden alle drei den Tod. Oder besser, der Tod fand sie.

 

Es ist eine alte Geschichte.

Sie war schon fast 700 Jahre alt, als Chaucer sie aufschrieb.

Die erste Botschaft, die ich für euch habe, ist folgende … Schriftsteller werden immer gefragt, wo sie ihre Ideen herhaben, und ein richtig guter Ort, an dem man richtig gute Ideen findet … sind die Ideen anderer Leute. Die Menschen erzählten über Jahrhunderte die gleiche Geschichte – sie handelten von Drogendealern und Prinzen und Goldgräbern -, und in Millionen habe ich es mit Kindern versucht. Wenn du eine alte Idee nimmst und ein bisschen von dir selbst dazugibst, wird eine neue Idee daraus. Warum? Weil in der Alchemie des Erzählens jeder Einzelne von euch der Stein der Weisen ist. Ihr seid die magische Zutat, die Blei in Gold verwandelt, lebendig in tot.

 

Aber ich möchte noch etwas anderes zu dieser Geschichte sagen.

Sie war schon alt, als Geoffrey Chaucer die Canterbury Tales schrieb. Er hatte sie aus Frankreich, und es gibt weit ältere Versionen in Tibet und Indien.

Neulich habe ich sogar eine Version der Geschichte aus Zaire, dem heutigen Kongo, in Afrika gehört. Drei Männer fragen ihren Häuptling, wo der Tod herkommt. Jeder von ihnen hat eine andere Vorstellung davon. Einer sagt, der Tod sei eine Strafe Gottes, der andere sagt, die Mikroben seien schuld, der dritte sagt, es seien böse Geister. Sie stellen ihren Häuptling auf die Probe, weil sie wissen wollen, ob sie schlauer sind als er. Ob einer von ihnen ein besserer Häuptling wäre. Darauf schickt er sie auf die Jagd in den Wald, wo sie herausfinden sollen, wo der Tod herkommt. Dann versteckt er eine Kiste mit Geld im Wald. Einer der Männer findet den Schatz und … ihr wisst, was dann passiert. Sie finden den Tod, und er darf Häuptling bleiben.

 

Die Geschichte ist um die ganze Welt gegangen. Und sie ist durch die Zeit gereist … über mindestens 700 Jahre.

So ähnlich ist es bei allen großen Geschichten. Zum Beispiel sind die meisten romantischen Komödien, die ihr kennt, eine Neuauflage von Aschenputtel, Cinderella oder Cendrillon – einem Märchen, dessen Vorläufer aus China stammt.

Aber wie schaffen Geschichten so etwas? Wie gelangen sie von Ort zu Ort? Wie überstehen sie Jahrhunderte? Wie schaffen sie es, dass sie immer wieder neu wirken?

Der Grund ist, ganz gleich, welche Sprache wir sprechen, ob wir reich sind oder arm, ob wir vor 1000 Jahren geboren wurden oder heute früh, welche Hautfarbe wir haben, welche Religion … wir sind wir. Wir sind Menschen. Wir tragen alle die gleichen Hoffnungen und Ängste in uns.

Die Hoffnungen und Ängste in diesen Geschichten sind unsere. Genau wie die Stärken und Schwächen der Figuren.

Überlegt mal, worum es in Chaucers Geschichte geht:

Angst vor dem Tod

Gier nach Geld und Macht

Angst, Geld und Macht zu verlieren

Sorge, dass unsere Freunde keine echten Freunde sind,

dass sie nur unser Geld und unsere Macht wollen …

Es ist kein schönes Bild, aber es ist ein wahres.

Die Wahrheit über uns ist manchmal nicht schön.

Nehmen wir zum Beispiel die Angst.

 

Im Sommer habe ich eine Wanderung den Hadrianswall entlang gemacht. Kaiser Hadrian hat den Hadrianswall im Jahr 122 errichten lassen. Die Mauer ist fast 120 Kilometer lang und zerschneidet England von Küste zu Küste. Damals sollte sie die nördliche Grenze des Römischen Reichs schützen. Das Römische Reich war ein internationales Gebilde. Selbst Kaiser Hadrian war kein Römer, sondern kam aus Spanien. Und die Truppen, die die Mauer bewachten, kamen zu verschiedenen Zeiten aus verschiedenen Teilen des Reichs. Manche kamen aus Spanien. Manche vom Balkan. Manche aus Italien. Manche sogar aus der Türkei. Ihre Aufgabe war es, das Reich vor den Barbaren zu beschützen. Auf einer Seite der Mauer gab es alle Annehmlichkeiten des Reichs – öffentliche Bäder und Villen. Ihr könnt ihre Briefe lesen. Die Römer schafften es sogar, sich Olivenöl, Austern, Feigen und Wein bis nach oben an die windige Nordgrenze schicken zu lassen. Auf der anderen Seite lebten nur schottische Wilde, von denen vielleicht einige gern reingekommen wären. In manchen dieser Orte ist es bis heute schwer, gutes Olivenöl und guten Wein zu bekommen!

 

In der Menschheitsgeschichte wurden immer wieder solche Mauern gebaut.

In meiner Jugend gab es sogar eine Mauer hier, mitten durch diese Stadt. Eine Mauer, die die ganze Welt geteilt hat.

Heute steht eine Mauer in Palästina. Und es gibt Leute, die auch eine Mauer um Europa ziehen wollen.

Aber wenn man eines weiß in dieser Stadt, dann, dass alle Mauern irgendwann fallen.

 

Die Menschen bewegen sich.

In manchen Zeiten ziehen sie mehr umher als in anderen. Ihr lebt heute in einem der großen Zeitalter der Migration.

Dafür gibt es viele Gründe. Manche sind gut. Andere sind schrecklich.

Aber das ist eine Tatsache.

Und die Zukunft wird eure Generation danach beurteilen, wie ihr mit den Herausforderungen und Chancen umgegangen seid, in einer Zeit der Bewegung zu leben.

Hattet ihr Angst? Habt ihr versucht, das Tor zuzumachen? Oder habt ihr das Tor weit geöffnet?

Manchmal versuchen die Menschen, sich nicht über ihre Menschlichkeit, sondern über ihre Adresse zu definieren. Über den Ort, an dem sie zur Welt gekommen sind. Oder über ihre Eltern.

Im letzten Jahrhundert gab es in fast allen europäischen Ländern Regierungen, die so dachten. Hier in Deutschland in extremer Form.

Unter anderem versuchten die Nazis, ausländische Geschichten aus den Schulen zu verbannen. 1001 Nacht. Alice im Wunderland. Pu der Bär. Huckleberry Finn. Pippi Langstrumpf. Alles sollte weg.

Sie wollten die Infrastruktur der Fantasie verbrennen. Sie wollten die Straßen zerstören, die unsere Herzen und Köpfe miteinander verbinden.

Tja, so etwas konnte nicht lange andauern.

Und als Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut wurde, beschloss eine Frau, die 1936 als jüdischer Flüchtling nach England emigriert war, ihre Stelle bei der BBC, dem britischen Rundfunk, aufzugeben und nach Deutschland zurückzukehren, um mit anzupacken. Diese Frau hieß Jella Lepman, und ihr Spezialgebiet waren Kinderbücher. Sie wollte die Infrastruktur wieder aufbauen. Sie hatte kein Geld, also flehte und bettelte sie ausländische Verlage um Buchlizenzen an und legte so den Grundstein einer internationalen Kinderbuch-Bibliothek. Sie produzierte billige Ausgaben von Büchern, die unter den Nazis verboten waren, darunter eine auf Zeitungspapier gedruckte Ausgabe von Emil und die Detektive. Es gibt immer noch Exemplare davon – das Papier ist brüchig wie Pergament. Wenn man eins dieser Bücher sieht, spürt man fast den Hunger nach Geschichten und Spaß, den die Kinder damals genauso verspürt haben müssen wie den Hunger nach Brot. 1951 organisierte Jella Lepman eine Ausstellung von Kinderbüchern aus der ganzen Welt, aus der sich IBBY entwickelt hat, das „International Board on Books for Young People“ oder „Internationale Kuratorium für das Jugendbuch“. Jella Lepmans Büchersammlung befindet sich heute im schönen Schloss Blutenburg in München und heißt jetzt Internationale Jugendbibliothek. Geht einmal dorthin. Es ist die vergnüglichste Bibliothek der Welt. Das Schloss hat zwei spitze Türme, lange, gewundene Korridore und steht an einem Fluss, auf dem Libellen schillern. Jella Lepman hat viele große Schriftsteller überredet, ihr zu helfen, darunter Erich Kästner, Astrid Lindgren und P. L. Travers, die Mary Poppins geschrieben hat. Schloss Blutenburg hat nur ein einziges Tor. Es ist eine Trutzburg, die Eindringlinge abhalten sollte. Doch Jella Lepman hat das Tor weit geöffnet und alle eingeladen.

Sie ist eine meiner großen Heldinnen.

 

Ich möchte einen Moment innehalten, um allen Übersetzern auf der Welt zu danken, die es möglich machen, dass wir gegenseitig unsere Geschichten verstehen. Als Kind habe ich Emil und die Detektive geliebt, das hier in Berlin spielt. Doch die Stadt in dem Buch war meiner eigenen so ähnlich – mit den Kindern auf der Straße, den Straßenbahnen und den Polizisten –, dass mir gar nicht auffiel, dass die Geschichte in einem anderen Land spielte. Außerdem liebte ich die Mumin-Bücher von Tove Jansson. Sie spielten in einem Land, wo es schneite und sogar das Meer zufror. Finnland. Ich begriff erst spät, dass Finnland ein echtes Land war. Ich dachte, die Schriftstellerin hätte es sich ausgedacht. Wie Narnia. Aber die Mumins – diese große Familie mit der Mutter, die immer wusste, was zu tun ist –, sie erschienen mir echter als die Leute von nebenan. Also, vielen Dank, Übersetzer. Ihr seid der Muskel, der das Herz unserer Fantasie schlagen lässt.

Noch ein Land, von dem ich las, aber dachte, es sei zu fantastisch, um echt zu sein, war die Mongolei. Eine Wüste, in der die Leute mit Adlern auf die Jagd gingen. Was für eine Vorstellung - mit Adlern Wölfe zu jagen. Einer der Gründer war Dschingis Khan – ich war mir ganz sicher, dass er keine echte Person war – und eine ihrer Städte Xanadu, das direkt aus einem Märchen zu stammen scheint.

Einmal besuchte ich eine Schule in Liverpool, wo mir eine Flüchtlingsfamilie aus der Mongolei begegnete. Sie waren wunderbare Menschen und sehr beliebt. Vor allem das Mädchen Misheel. Doch irgendwann wurden sie mitten in der Nacht abgeschoben. Die Kinder in der Schule waren sehr traurig. Vor allem, als sie sahen, dass Misheel ihren Mantel vergessen hatte. Sie erinnerten sich, wie sie ihnen erzählt hatte, dass es in der Wüste eiskalt werden konnte.

 

Zum Schluss möchte ich ein Stück aus dem Buch vorlesen, das ich über Misheel geschrieben habe

 

[Auszug aus Frank Cottrell Boyces Buch Der unvergessene Mantel: Seite 13, Zeile 3, ab "Es tut mir leid ..." bis S. 14, letzte Zeile, bis "... endlich loszufliegen."]

 

Also … lernt voneinander und erhebt euch in die Lüfte!