10.ilb - 15.09 bis 26.10.10 - Focus Osteuropa
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Über Freunde und Feinde der offenen Gesellschaft – Wolf Biermann im Interview mit Ulrich Schreiber [D]

09.09.2017 20:45 Uhr
Haus der Berliner Festspiele
Oberes Foyer
Preis 6 Euro
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Wolf Biermann, geboren 1936 in Hamburg, hat sich als Jugendlicher aufgemacht, am Aufbau des Sozialismus in der DDR mitzuwirken, nachdem sein kommunistischer Vater in Auschwitz ermordet wurde. Mit den Jahren kamen sein Denken, seine Gedichte und Lieder in Widerspruch zur herrschenden Politik - es ging ihm um die Überwindung der bürokratischen und stalinistischen Verhältnisse. Erst nach seiner Ausbürgerung, zu Beginn der 1980er Jahre, als Manès Sperber ihm den kommunistischen »Zahn zog« [W. B.], wandte er sich von der sozialistischen Idee ab. Im Gespräch geht es um die Frage: welche Demokratie und welche Freiheit meinen wir, wenn wir davon sprechen? Und wer sind die Feinde, wer die Freunde der offenen Gesellschaft?

MODERATION:

ULRICH SCHREIBER [D] ist Gründer und Leiter des »internationalen literaturfestivals berlin«. Zusammen mit Priya Basil initiierte er den »Internationalen Kongress für Demokratie und Freiheit«.

MIT:

WOLF BIERMANN [D] Dichter, Liedermacher. Radikalster Kritiker der DDR-Parteidiktatur, 1976 ausgebürgert. Mit seinen scharfzüngigen Essays mischt er sich provokant in die Tagespolitik ein.