10.ilb - 15.09 bis 26.10.10 - Focus Osteuropa
Sie sind hier: Startseite / Kongress / Populismus – eine Nachwehe des Neoliberalismus?

Populismus – eine Nachwehe des Neoliberalismus?

09.09.2017 11:30 Uhr
Haus der Berliner Festspiele
Oberes Foyer
Preis 6 Euro
Ticketinfos
Ticket online kaufen
Die Gegenwart ist maßgeblich vom Neoliberalismus, d.h. von der Deregulierung der Finanzmärkte, Privatisierungen und Freihandel geprägt. Die fiskalpolitischen Sparmaßnahmen infolge der Finanzkrise 2008 haben zu dramatischen Einschnitten bei den öffentlichen Ausgaben geführt. Haben Neoliberalismus und wachsende Ungleichheit das Aufkommen populistischer Bewegungen und Demagogen befördert? Wie kann den gegenwärtigen Herausforderungen begegnet werden?

MODERATION:

THOMAS MEANEY [USA] promovierte in Geschichte an der Columbia University. Er ist Fellow am Einstein-Forum Potsdam und schreibt für »The New Yorker«, »London Review of Books« und »Guardian«.

MIT:

IVAN KRASTEV [BG/ AU] ist Politikwissenschaftler. Er ist Vorsitzender des Zentrums für liberale Strategien in Sofia und Fellow am Institut für die Wissenschaft vom Menschen in Wien. Sein Buch »After Europe« erschien 2017.

JASMIN SIRI [D] ist Vertretungsprofessorin für Politische Soziologie an der Universität Bielefeld. Sie forscht u.a. zu den Sozialen Medien als politischem Raum.

ELLEN UEBERSCHÄR [D] ist Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung. Zuvor war sie 11 Jahre Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages.