10.ilb - 15.09 bis 26.10.10 - Focus Osteuropa
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Instrumentalisierung von Sprachen

09.09.2017 15:30 Uhr
Haus der Berliner Festspiele
Kassenhalle
Preis 6 Euro
Ticketinfos
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Sprache bestimmt unser Bewusstsein, formt unsere Identität und definiert Macht. Wenn bestimmte Sprachen gewaltsam aus dem politischen Bereich verbannt werden, wie es in vielen Ländern der Fall ist, leidet die Demokratie unter solchen »sprachliche Säuberungen«.
Kann es Redefreiheit ohne Gleichheit der Sprachen geben? Wie können die Rechte von sprachlichen Minderheiten geschützt und zugleich ein gemeinsamer Diskurs etabliert werden?

MODERATION:

MARKO MARTIN [D] ist Schriftsteller und Publizist, u.a. für »Die Welt« und die »Neue Züricher Zeitung«. Als Mitglied des PEN-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland engagiert er sich für »Writers in prison«.

MIT:

VLADIMIR ARSENIJEVIĆ [Serbien] ist Autor und Kulturschaffender. Für seinen ersten Antikriegsroman »U potpalublju« [1994] wurde er mit dem NIN-Preis ausgezeichnet. Seitdem veröffentlichte er weitere zehn Bücher.

BORIS CHERSONSKIJ [Ukraine] ist Psychiater und Schriftsteller. In der Gedichtsammlung »Familienarchiv« [2010] erzählt er eine russisch-jüdische Familiengeschichte im 20. Jahrhundert.

BORA ĆOSIĆ [Serbien/ D] veröffentlichte mehr als dreißig Romane. 2002 wurde er mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung ausgezeichnet.

GÁBOR SCHEIN [H] ist Schriftsteller, Übersetzer und Dozent für ungarische Literaturgeschichte. Er veröffentlichte mehrere Lyrikbände, Prosa, Dramen und literaturwissenschaftliche Arbeiten.

 

Dolmetscher (Serbisch - Englisch): Mascha Dabic