10.ilb - 15.09 bis 26.10.10 - Focus Osteuropa
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A-Soziale Medien – Machen digitale Technologien die Demokratie unmöglich?

09.09.2017 14:00 Uhr
Haus der Berliner Festspiele
Oberes Foyer
Preis 6 Euro
Ticketinfos
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Massenüberwachung, Hacker- und Cyber-Angriffe, Fake News, Trolling – all das ist Teil der digitalen Wirklichkeit. Zugleich sorgt das Internet für größere Transparenz, schafft neue Wege für Wissensaustausch und Diskussion und gibt vielen eine Stimme, die vorher keine besaßen. Doch Demokratie lebt von Diversität und Meinungsverschiedenheiten, während das Internet voller Algorithmen ist, die den Nutzern mehrheitlich zuführen, was sie bereits kennen. Wie verändert dies unser Verhältnis zu uns selbst und anderen? Können wir die digitale Entwicklung zumindest gestalten?

MODERATION:

THOMAS MEANEY [USA] promovierte in Geschichte an der Columbia University. Er ist Fellow am Einstein-Forum Potsdam und schreibt für »The New Yorker«, »London Review of Books« und »Guardian«.

MIT:

SARAH DIEFENBACH [D] ist Professorin für Wirtschaftspsychologie an der LMU München. Sie ist Co-Autorin des Buchs »Digitale Depression: Wie neue Medien unser Glücksempfinden verändern« [2016].

JEANETTE HOFMANN [D] ist Politikwissenschaftlerin und Professorin für Internetpolitik an der FU Berlin. Darüber hinaus leitet sie die WZB-Projektgruppe »Politikfeld Internet« und das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft.

EVA MENASSE [A/ D] ist Romanautorin und politisch engagierte Essayistin. Sie ist Unterstützerin der Charta der Digitalen Grundrechte der Europäischen Union.