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Die lange Nacht des Albert Einstein

Die lange Nacht des Albert Einstein wird verschiedene Facetten des Menschen, nicht nur des Wissenschaftlers Einstein zeigen, aber auch seine einzigartige Attraktion auf die Menschen und auf die Literatur. Programm mit Lesungen, Diskussionen, Filmen und Musik am 10.9. im Kronprinzenpalais (Ort der zentralen Ausstellung zum „Einsteinjahr“) und im DHM bei freiem Eintritt.

Veranstaltungen im Kronprinzenpalais:

14.00 Uhr
Lesung: „Ein relativ verrückter Sommer“ (Kinderbuch)
Sabine Carbon, Barbara Lücker
Maria und ihr Freund Victor machen eine Zeitreise in die Vergangenheit und treffen Albert Einstein in seinem Sommerhaus in Caputh. Eine gute Gelegenheit, um viele Fragen zu klären: Überstehen Filzpantoffeln eine Zeitreise? Kann man die Relativitätstheorie wirklich verstehen? Wie löst man das Zwillingsproblem? Kann Einstein mit einem Handy telefonieren? Wie erklärt man jemandem, der direkt aus der Vergangenheit kommt, das Internet? Und was bedeutet eigentlich das Wort ,relativ'? Für Kinder ab 6 Jahre.
Einlass ab 13.30 Uhr

18.00 Uhr
Lesung mit Susanna Kraus aus H.G. Wells "Die Zeitmaschine"
Sprecherin: Susanna Kraus
Moderation: Jörg Hafkemeyer

Wells gilt als Pionier der Science-Fiction-Literatur. Neben "Der Krieg der Welten" zählt "Die Zeitmaschine" (1895) zu seinen größten Erfolgen: Einem Wissenschaftler gelingt es, sich selbst durch eine Zeitmaschine in das Jahr 802701 zu versetzen. Nachdem er zunächst Einblick in die scheinbar paradiesischen Lebensbedingungen einer Welt ohne Arbeit, Krieg und Hunger bekommt, offenbaren sich ihm bald die Schattenseiten der Idylle. Er trifft auf eine Zweiklassen-Gesellschaft, die aus den allmächtigen, degenerierten Morlocks und den von ihnen unterdrückten und gejagten Eloi besteht.
Aus: H. G. Wells: Die Zeitmaschine. Übersetzung aus dem Englischen von Annie Reney und Alexandra Auer. © Paul Zsolnay Verlag, Wien 1980.

18.15 Uhr
Diskussion: „Physiognomie eines Popstars“
mit Claudia Schmölders und Armin Hermann
Moderation: Dieter Hoffmann
Einstein ist ein Star, er ist Bestandteil der popkulturellen Mythen, sein Konterfei mit herausgestreckter Zunge ein wandelndes Zitat. In der Diskussion soll das Popstar-Image von Albert Einstein beleuchtet werden. Es gilt der Frage nachzugehen, inwieweit dieses Image auch von der äußeren Erscheinung der Person bestimmt wird. Ist es zulässig, einen Zusammenhang zwischen Physiognomie, dem ‚Mythos Einstein’ und seiner Popularität zu unterstellen? ... und begründet sich die Popularität der Person nicht zuletzt in seinem rebellischen Charakter, in der Figur Einstein als politisch unbequemer Zeitgeist, als Jude, Pazifist, als Genie?

19.00 Uhr
Lesung mit Frank Arnold aus Kurt Vonnegut: „Zeitbeben"

Sprecher: Frank Arnold 

Moderation: Jörg Hafkemayer
Der Schauspieler Frank Arnold wird aus dem 1998 erschienenen Roman "Zeitbeben" des amerikanischen Autors Kurt Vonnegut lesen: Durch ein Zeitbeben werden die Menschen dazu gezwungen, das Jahrzehnt zwischen 1991 und 2001 noch einmal zu durchleben. Da die Geschichte bekanntlich unveränderbar ist, werden alle Handlungen der Menschen, die nun willenlos, aber bei vollem Bewusstsein sind, nochmals ausgeführt. Nachdem die 10 Jahre der Wiederholung schließlich zu Ende gehen, sind die meisten orientierungslos, sind Opfer der PTA, der Post-Timequake Apathy...
© Kurt Vonnegut 1997, © deutsche Übersetzung Carl Hanser Verlag, München Wien 1998

19.45 Uhr
Lesung: „Abenteuer Wissensgeschichte“
Wissenschaftler/Autoren lesen Essays aus dem dreibändigen Werk zur Ausstellung „Albert Einstein – Ingenieur des Universums“.
Der Katalog zur Ausstellung stellt sowohl den Wandel historischer Weltbilder als auch die Bedingungen von Wissenschaftsentwicklung dar. Gleichzeitig wird der Lebensweg Einsteins vor dem Hintergrund politischer und gesellschaftlicher Umwälzungen seiner Zeit beleuchtet. Der zweite Band „Albert Einstein – Ingenieur des Universums: Hundert Autoren für Einstein“ bietet Essays prominenter Einsteinkenner. 100 Essays beschreiben den historischen Hintergrund von Einsteins Leben und Werk und beleuchten die unterschiedlichen Aspekte seiner Biographie. Der dritte Band versammelt eine umfassende Dokumentation der zahlreichen in der Ausstellung gezeigten historischen Quellen und Objekte.


20.00 Uhr
Lesung: „Die Nacht des Lichts“ mit dem Autor Andrew Sean Greer, USA

Moderation: Jörg Hafkemeyer

Sprecher: Matthias Walter


Der 1970 in den USA geborene Andrew Sean Greer veröffentlichte 2000 seinen ersten Erzählband: "Die Nacht des Lichts". Die Handlung kreist um eine Gruppe kalifornischer Astronomen, die sich im Jahr 1965 auf einer Insel im Südpazifik treffen, um einen Kometen zu beobachten. Ein Junge stirbt während des Schauspiels - ein Erlebnis, das die Wissenschaftler nicht mehr loslassen wird. Sie treffen sich von nun an alle sechs Jahre, um den Kometen zu beobachten und ihr Leben zu reflektieren. Das Leben der aufstrebenden Astronomen wird bis in die 90er Jahre mitverfolgt, indem persönliche Erlebnisse, Zweifel und Niederlagen erfahrbar gemacht werden.

20.00 Uhr
Lesung aus der Erzählung „Einstein on the lake“ mit dem Autor  Ulrich Woelk
Moderation: Gerd Weiberg
Ulrich Woelk war Physiker, bevor er sich der Schriftstellerei zuwandte und neben anderen Werken die Erzählung „Einstein on the lake“ verfasste. 70 Jahre nachdem Einstein nach Amerika ging, kommt der junge Anwalt Anselm auf eine scheinbar verrückte Idee: Indem er davon ausgeht, dass der Wissenschaftler seine bedeutenden Unterlagen weder ins Ausland mitnehmen konnte, noch den Nationalsozialisten zugänglich machen wollte, schlussfolgert er, dass Einstein sie nur im See bei seinem Haus in Caputh habe verstecken können. Zusammen mit seiner Ehefrau und seinem Jugendfreund Bernie bezieht er ein Hausboot auf dem Templiner See. Doch während er sich auf die Suche nach dem sensationellen wissenschaftlichen Schatz begibt, bahnt sich eine Liebesaffäre zwischen seinen beiden Begleitpersonen an.

21.00 Uhr 
Lesung, Vortrag, Musik: „Einstein – Musik – Tagore“
1. Musik: J.S. Bach. Violinistin: Lisa Weiss
2. Einführung und Moderation: Anita Ehlers
3. Lesung: Shauna Singh Baldwin, Kanada/Indien/USA, liest aus Rabindranath Tagore "Selected Short Stories"/"Exercise Book" (1991) - Susanna Kraus liest die deutsche Übersetzung
4. Musikalisches Outro/J.S. Bach. Violonistin: Lisa Weiss

21.15 Uhr
Diskussion: „Sprache und Physik" mit Ulrich Woelk, Jürgen Ehlers, Markus Pössel
Im Rahmen dieser Diskussion unter Physikern werden die Wechselbeziehungen von Physik und Literatur eingehend beleuchtet: Inwiefern bedarf Physik der Literatur, und auf welche Weise kann das eine dem anderen Inspirationsquelle sein? Der in der Teilchenphysik bekannte Begriff „Quarks“ ist beispielsweise James Joyces Roman „Finnegan’s Wake“ entnommen und meint die kleinsten Grundbausteine der Materie. Weiterhin stellt sich die Frage, inwiefern sich die Physik sprachlicher Bilder, Metaphern ("schwarze Löcher", „gekrümmter Raum“, „schiefe Sterne“, „big bang“ etc.) bedient und welcher Wirkungszusammenhang zwischen der Rezeption der Relativitätstheorie und ihrer 'Bebilderung' zu konstatieren ist.

Veranstaltungen im Deutschen Historischen Museum/Schlüterhof:

16.00 Uhr
Lesung: „Albert Einstein. Eine Biographie“, 1993, mit dem Autor Albrecht Fölsing
Moderation: Marie Neumüllers
Albrecht Fölsings gewissenhaft und umfangreich recherchierte Biographie über Albert Einstein vollzieht erkenntnisreich das Bild des Wissenschaftlers als mythische Größe nach und widmet sich dem Schöpfer von Theorien, die die Welt veränderten. Unter Einbeziehung des politischen und historischen Kontextes, eines von Kriegen und tiefschürfenden Konflikten zerrissenen Jahrhunderts, beschreibt der Autor das Leben einer unergründlich komplexen Persönlichkeit. Neben Einsteins wissenschaftlichen Leistungen und Erkenntnissen werden seine politischen, kulturellen und sozialen Interessen erfasst.

16.45 Uhr
Lesung: „Einstein. Eine Biographie“, 2004, mit dem Autor Armin Hermann
Moderation: Marie Neumüllers
Armin Hermann, der sich seit über 30 Jahren mit Einstein beschäftigt hat, nähert sich dem großen Physiker, Philosophen und Pazifisten über den Lebenslauf der vielschichtigen Persönlichkeit, geht auf sein politisches und kulturelles Umfeld ein und verweist nicht zuletzt äußerst seriös und faktenreich auf seine Liebe zur Musik und sein ambivalentes Verhältnis zu Frauen. Vor dem Hintergrund der Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts wird das Genie Einstein, seine wissenschaftliche Leistung, sein politisches Engagement sowie seine komplexe Eigenart und innere geistige Entwicklung verständlich dargestellt.

17.30 Uhr
Lesung: „Einstein. Eine Biographie“, 2005, mit dem Autor Jürgen Neffe
In der Biographie über Einstein wird nicht nur die bewegte Lebensgeschichte des bekanntesten Naturwissenschaftlers dargestellt, sondern zudem die Epoche des "modernen Kopernikus" (Max Planck) gewissenhaft nachgezeichnet. Die Theorien und Erkenntnisse des Wissenschaftlers werden anschaulich und allgemeinverständlich dargestellt. Des Weiteren wird die Frage aufgeworfen, inwieweit Einsteins Arbeit eine aktuelle Bedeutung für die moderne hochtechnologisierte Forschung hat. Daneben schildert Jürgen Neffe Einstein als Menschen mit vielen Widersprüchen, als Verfechter für Menschenrechte und Frieden, sowie sein Verhältnis zu Frauen und den Umgang mit seinen eigenen Kindern.

18.30 Uhr
Szenische Lesung: „Huflattich und Stümper präsentieren: Universum gegen Sauerland. Bilder aus der Wissenschaft“ mit Bernd Rauschenbach, Jörg W. Gronius
Gronius & Rauschenbach schreiben seit ihrer Schulzeit, also seit über 30 Jahren, gemeinsam Stücke. In "Universum gegen Sauerland..." lassen sie u.a. Albert Einstein, Albert Schweitzer, Marilyn Monroe, Uwe Seeler, Laurie Anderson und Kafka in 10 Bildern auftreten und entwickeln aus den abenteuerlichen Begegnungen verschiedenste Gedanken- und Wortspielereien. Dazwischen schalten sich pointierte Dialogpassagen Huflattich und Stümpers ein, die über die Relativität der Höhe oder das Gewicht Gottes spekulieren. Das Spektakel schließt damit, wie sich Einstein in ein anderes Universum begibt und Gott aus Langeweile der Ewigkeit mit einem raschen Weltuntergang ein Ende bereitet.

19.45 Uhr
Diskussion mit den drei 3 Einstein-Biografen Albrecht Fölsing, Armin Hermann, Jürgen Neffe.
Moderation: Marie Neumüllers
Erstmals treten die „Einstein-Biografen“ gemeinsam auf! In diesem Gespräch werden die unterschiedlichen Herangehensweisen an das Leben Einsteins diskutiert. Es geht um gemeinsame Erkenntnisse, aber auch um  Differenzen, die sich im Verlaufe der Arbeit an den Biografien herauskristallisierten.

21.45 Uhr
Die Fitz Oblong Show präsentiert die Performance „Einstein relativ privat“ Kurzgeschichten, Gedichte, Songs, Anekdoten
mit Thomas Quasthoff, Michael Quasthoff und Dietrich zur Nedden
Der Bariton Thomas Quasthoff gehört zu den Stammgästen der Fitz Oblong Show, die sein Bruder Michael und Dietrich zur Nedden im Staatstheater Hannover betreiben. Im Rahmen ihrer Performance präsentieren sie die Ergebnisse ihrer aufwändig recherchierten und frei interpretierten Materialien über den wohl bekanntesten Wissenschaftler Einstein genauso energisch, wie sie die unvermeidlichen Lücken intuitiv füllen. Das Ergebnis ist ein rasant-witziges Potpourri aus Geschichten, Gedichten, Songs und Anekdoten, die allesamt um die erstaunlichen Erkenntnisse über den 'Mythos Einstein' kreisen.

Veranstaltungen im DHM / Zeughauskino:

14.00 Uhr
Lesung mit Katharina Oberlik (Shi Shi Pop) aus David Chotjewitz: „Das Abenteuer des Denkens“ (Roman für Jugendliche ab 14 Jahre)
"Liebe Nachwelt! Wenn ihr nicht gerechter, friedlicher und überhaupt vernünftiger sein werdet, als wir es sind bzw. gewesen sind, so soll Euch der Teufel holen." An die junge Nachwelt richtet sich David Chotjewitz Roman "Das Abenteuer des Denkens", in dem der 1964 in Berlin geborene Schriftsteller jugendlichen Lesern das Leben des Albert Einstein unterhaltsam, amüsant und informativ näher bringt. Zudem wird der Weg des Genies zur komplexen Relativitätstheorie äußerst anschaulich begreifbar gemacht.

15.15 Uhr
Diskussion: „Jugend forscht“: „Auch eine Genie fängt klein an“ mit Tina Sabel, Christoph Philipp Schreiber, Dr. Janine Knoblach, Dr. Oliver Harnack
Moderation: Ralph Ballier
Zum 40.Mal findet dieses Jahr der Bundeswettbewerb "Jugend forscht" statt. Was macht Physik, Mathematik oder Informatik und die Auseinandersetzung mit Licht, Raum und Zeit, mit Zahlen und Daten so spannend? Wo stehen die Preisträger vergangener Jahre heute? Ist Begabung alles oder welche Tipps gibt es, als Wissenschaftler erfolgreich zu sein?
Preisträger von gestern und heute diskutieren über Forschungsinteressen, deren Umsetzung und ihren Werdegang.

17.00 Uhr
FILM: „Einstein – Genie, Rebell, lustiger Fink“ (ZDF/3sat 2005)
Ein Portrait-Essay von Jürgen Miermeister, 60’
Albert Einsteins Ideenwelt lädt immer wieder zum Philosophieren ein. In Jürgen Miermeisters filmischen Essay kommen andere große Geister zu Wort: die Religionsgelehrte und Berliner Parlamentspräsidentin a.D. Hanna-Renate Laurien, der Philosoph und Wissenschaftler Peter Wapnewski, der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki und der Berliner Verleger Klaus Wagenbach über Einstein und die Musik, über Frauen, Gott, Literatur, Kunst, Philosophie und Religion, über Tod, Moral und den Weltfrieden, über das Weltall und die Liebe.
Mit freundlicher Unterstützung von ZDF/3sat

18.15 Uhr
FILM: Albert Einstein (Teil 1) - Der letzte Sommer (DDR 1989/90)
R: Georg Schiemann D: Tálvialdis Abolins, Marylu Poolman, Janina Hartwig, Anette Felber, Lutz Salzmann
76’
19.45 Uhr      
FILM: Albert Einstein (Teil 2) - Eine Formel explodiert (DDR 1989/90)
R: Georg Schiemann
D: Tálvialdis Abolins, Marylu Poolman, Janina Hartwig Anette Felber, Lutz Salzmann,
76’
Die zweiteilige Fernsehbiographie über das Leben Albert Einsteins ist eine der letzten Produktionen des Fernsehens der DDR. Während der erste Teil „Der letzte Sommer“ vor allem die Geschehnisse der Jahre 1932 und 1933, also Einsteins Vertreibung aus Nazi-Deutschland in den Vordergrund rückt, thematisiert Teil 2 Einsteins reumütige Erkenntnis, den Amerikanern die Atombombe in die Hände gespielt zu haben.
Mit freundlicher Unterstützung des Deutschen Rundfunkarchivs Frankfurt a. M. – Potsdam-Babelsberg

21.15 Uhr
FILM
„Story“ (D 2003)
Ein Dokumentarfilm von Dana Ranga
OmdU, 87’
Story Musgrave flog sechs Mal ins All, mehr als jeder andere Astronaut zuvor. Er selbst bezeichnet sich als space man, eine neue Spezies Mensch, dessen Erdung sich mit Eintritt in die Schwerelosigkeit aufhebt. Von seiner Wahrnehmung und seinen sehr persönlichen Empfindungen im Weltraum, von dem überwältigenden Gefühl, nicht mehr „von hier“ zu sein, erzählt der Amerikaner, der auch Mathematiker, Chirurg, Fallschirmspringer und Lyriker ist. Ein intimes, experimentelles Portrait, das die Dimension eines Menschen im Weltall erst begreifbar macht.
Berlinpremiere. In Anwesenheit der Regisseurin.

23.00 Uhr     
FILM: Solaris (UdSSR 1971)
R: Andrej Tarkowskij nach dem gleichnamigen Roman von Stanislaw Lem
D: Donatas Banionis, Natalia Bondartschuk, Nikolaj Grinko, Juri Jarvet
OmdU, 167‘
Von der Raumstation auf dem Planeten Solaris, der von einer mysteriösen, intelligenten Substanz gleich einem Ozean umgeben ist, gelangen nur noch unverständliche Botschaften zur Erde. Der Psychologe Kris Kelvin soll nach dem Rechten sehen, doch findet er statt der ursprünglichen Raummannschaft nur noch drei ihrer Mitglieder vor, von denen einer sich umgebracht hat, die anderen beiden Anzeichen von Geisteskrankheit aufweisen. Als Kelvin versucht, den Grund für den Selbstmord seines Kollegen herauszufinden, begegnet ihm Hari, seine Ehefrau, die sich vor Jahren das Leben genommen hat. Schuldgefühle werden in ihm wach. Sollte die Kontaktaufnahme mit dem Solaris-Ozean unbewußte Erinnerungen und Gefühle wecken? Der Wissenschaftler steht vor einem ihm unbegreiflichen Rätsel.

Eine Veranstaltung des 5. internationalen literaturfestivals berlin in Zusammenarbeit mit dem Büro Einsteinjahr 2005 Berlin, gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Programmänderungen vorbehalten. Das Gesamtprogramm ist ab 24.8. im „Tip“

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Eintrittskarten für die Veranstaltungen des ilb 2009 können über die Homepage der Berliner Festspiele Karten erworben werden.

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