Erinnerung, sprich
Bei der Sparte Erinnerung, sprich handelt es sich um einen
Besuch in der Pulverkammer des Geistes, um einen Besuch bei den zu
Unrecht verstorbenen Dichtern. Nicht alles, was einmal scharf war, geht
hoch, wenn man es wieder ans Licht bringt. So haftet der Sparte etwas
Willkürliches an – die Auswahl hat nichts Repräsentatives. Entweder es
brennt oder es brennt nicht.
2007
Hanns Zischler las Jorge Luis Borges, "Die Bibliothek von Babel"
Blanche Kommerell las Guillermo Cabrera Infante, "Drei traurige Tiger"
Matthias Scherwenikas las Peter Altenberg, "Wien, Café Central"
Fünfzig Schauspieler und Kulturschaffende lasen Thomas Bernhard, "Auslöschung. Ein Zerfall"
Gabrielle Pfeiffer dokumentierte das Leben von Ryszard Kapuscinski, "A Poet on the Frontline"
Matthias Scherwenikas las César Vallejo, "Gedichte"
Frank Arnold las Octavio Paz, "Das Labyrinth der Einsamkeit"
Roland Schäfer las Blaise Cendrars, "Wind der Welt"
Simone Kabst las Joris Karl Huysmans, "Tief unten"
Frank Arnold las Juan Carlos Onetti, "Der Tod und das Mädchen"
Peter Stein las Anton Tschechow, "Eine langweilige Geschichte"
Astrid Gorvin las Theodor Lessing, "Blumen" und "Meine Tiere"
Friedhelm Ptok las Bohumil Hrabal, "Ich habe den englischen König bedient"
Juliane Köhler las Friedrich Wolf
Jane Birkin las Serge Gainsbourg und Anno Birkin
2006
Astrid Gorvin las Voltaire, „Mikromegas”
Matthias Scherwenikas las Claude Simon, „Der Palast”
Friedhelm Ptok las Franz Fanon, „Die Verdammten dieser Erde", und Victor Segalen, „Die Unvordenklichen”
Roland Schäfer las Pierre de Ronsard, „Amoren für Cassandre”
Friedhelm Ptok und Jean-Claude Crespy lasen Jean de Lery, „Unter den Menschenfressern am Amazonas”, und Michel de Montaigne, „Essays – Über die Menschenfresser”
Matthias Scherwenikas las Jean-Jacques Rousseau, „Abhandlung über den Ursprung und die Grundlagen der Ungleichheit zwischen den Menschen", und Jean-Claude Crespy las den Marquis de Sade, „Philosophie im Boudoir”
Tamara Stern las Léopold Sédar Senghor, „Bis an die Tore der Nacht”
Astrid Gorvin las Arthur Rimbaud, „Das trunkene Schiff”
Susanne Kraus las Marguerite Duras, „Das tägliche Leben”
Roland Schäfer las Henri Michaux, „In der Gesellschaft der Ungeheuer”
Frank Arnold las Samuel Beckett, „Erzählungen und Texte um nichts”
Susanna Kraus las Charles Baudelaire, „Das entblößte Herz", und Emmanuel Levinas, „Ausweg aus dem Sein”
2005
Hans Magnus Enzensberger las Wallace Stevens, „Gedichte”
Frank Arnold las Herman Melville, „Die Veranda”
Susanna Kraus las Mark Twain, „Adam und Eva”
Frank Arnold las Ambrose Bierce, „Ein Ereignis an der Owl-Creek-Brücke”
Andrew Sean Greer las Vladimir Nabokov, „Lolita”
Friedhelm Ptok las Curzio Malaparte, „Kaputt”
Margarita Broich, Carolin Emcke, Michael Krüger, Ivan Nagel und Joachim Sartorius lasen Susan Sonntag, „Über Fotografie”, „Der Liebhaber des Vulkans”, „Die Leiden anderer betrachten” und „Die sehr komische Wehklage von Pyramus und Thisbe”
Susanna Kraus las Harriet Beecher-Stowe, „Onkel Toms Hütte”
Frank Arnold las Eugen Gottlob Winkler, „Gedenken an Triaknia”
Roland Schäfer las Alberto Savinio, „Mein privates Lexikon”
Astrid Gorvin las Robert Walser, „Mikrogramme”
Burghart Klaußner las Georg Christoph Lichtenberg, „Sudelbücher”
2004
Roland Schäfer las Thomas Bernhard, „Wittgensteins Neffe”
Burghart Klaußner las Jonathan Swift, „Satiren”
Grischa Huber las Emily Dickinson, „Gedichte”
Friedhelm Ptok las Antonio Machado, „Juan de Mairena”
Gustav Peter Wöhler las Søren Kierkegaard, „Geheime Papiere”
Peter Zwey sprach über Karl Kraus, „Die dritte Walpurgisnacht”
Friedhelm Ptok las Bruno Schulz, „Die Zimtläden”
Roland Schäfer las Giacomo Leopardi, „Das Massaker der Illusionen”
Herbert Fritsch las Michel de Montaigne, „Essais”
Friedhelm Ptok las die „Klosterregel" des hl. Benedikt
Katharina Thalbach las Natalia Ginzburg, „Die Stadt und das Haus”
2003
Roland Schäfer las Ovid, „Briefe aus der Verbannung”
Roland Schäfer las Fernando Pessoa, „Das Buch der Unruhe”
Tina Engel las Vittoria Colonna, „Sonette”
Dieter E. Sattler sprach über Hölderlin
Friedhelm Ptok las Siegfried Jacobsohn
Frank Arnold las Sigmund Freud, „Die Verneinung” und „Vergänglichkeit”
Friedhelm Ptok las Vladimir Nabokov, „Erinnerung sprich”
Blanche Kommerell las Briefe von Abaelard und Héloise
Vadim Glowna las Jürgen von der Wense, „Epidot”, „Geschichte einer Jugend” und „Werke I und II”
Dieter E. Sattler sprach über die Bremer Bibel
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