Moderatoren
Georg Aescht, geboren 1953 in Zeiden, Rumänien, war nach einem Studium der Germanistik und Anglistik an der Universität Klausenburg/Cluj Lehrer an einem deutschsprachigen Gymnasium. 1984 wanderte er mit Frau und Tochter in die Bundesrepublik Deutschland aus. 1991 trat er die Stelle eines Redakteurs bei der Bonner Stiftung Ostdeutscher Kulturrat an, wo er derzeit die „Kulturpolitische Korrespondenz“ redigiert. Neben seiner feuilletonistisch-publizistischen Tätigkeit hat er Bücher von Banciu, Manea, Naum, Papilian und Sebastian aus dem Rumänischen bzw. Französischen übersetzt und war als Herausgeber tätig.
Maike Albath, geboren 1966 in Braunschweig, lebt in Berlin. Nach einem Studium der Romanistik und Germanistik in Berlin und Italien promovierte sie über den italienischen Lyriker Andrea Zanzotto. Seit 1993 ist sie als Journalistin beim Deutschlandfunk und beim DeutschlandRadio Kultur tätig. Sie ist Mitarbeiterin der „Neuen Zürcher Zeitung“, der „Frankfurter Rundschau“ und der „Süddeutschen Zeitung“.
Minou Amir-Sehhi studierte Kommunikationswissenschaften an der Freien Universität Berlin mit dem Magistra-Abschluss und ist seit über fünfzehn Jahren für mehrere ARD-Anstalten (WDR, MDR, RBB) als Fernsehmoderatorin und Live-Reporterin im Einsatz. Sie berichtete unter anderem aus Israel und Indien sowie für Tagesschau und Tagesthemen aus Afghanistan. Minou Amir-Sehhi ist außerdem Medientrainerin und TV-Coaching sowie Veranstaltungsmoderatorin. So präsentierte sie unter anderem den Tag der Deutschen Einheit in Hamburg, diverse Kongresse für den Berliner Integrationsbeauftragten sowie im letzten Jahr den Tag der Offenen Tür im Bundeskanzleramt. Seit 2006 koordiniert die Tochter eines persischen Vaters und einer deutschen Mutter das Interkulturelle Netzwerk im Deutschen Journalistenverband (DJV).
Susan Arndt arbeitet als Afrika- und Literaturwissenschaftlerin am Institut für England- und Amerikastudien der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Sie publizierte zu den Themen Intertextualität, Oraturen und Literaturen in Westafrika; Performance und populärer Kultur in Afrika, Gender, Frauenliteratur und Feminismus in Afrika; sowie Rassismus, Diaspora und Black Europe. Zurzeit arbeitet sie an einer Habilitationsschrift zur Kritischen Weißseinsforschung.
Gabriele von Arnim lebte nach dem Studium der Politik/Soziologie und ihrer Promotion zehn Jahre als freiberufliche Journalistin in New York und schrieb für renommierte deutsche Zeitschriften Sie initiierte 1992 den "Münchner Aufruf" gegen Rechtsradikalismus und Fremdenfeindlichkeit; 1994 gründete sie den Verein "Memento - Initiative KZ-Gedenkstätte Dachau". Gabriele von Arnim arbeitet für verschiedene Hörfunk- und Fernsehsender und ist weiter als freie Journalistin tätig. Ihr Buch Matilde, unverrückbar. (Erzählungen) erschien 1999.
Sven Arnold, geboren 1963 in Wuppertal, ist promovierter Literaturwissenschaftler und lebt in Berlin. Zwischen 1992 und 2008 war er Mitarbeiter im Literarischen Colloquium Berlin und im Haus der Kulturen der Welt. Er ist Herausgeber, Literaturkritiker, Moderator und seit 2009 Schreibberater und Trainer für wissenschaftliches und berufliches Schreiben.
Verena Auffermann studierte nach einer Buchhandelslehre Kunstgeschichte. Seitdem arbeitet sie als Literaturkritikerin u. a. für „Die Zeit“, die „Süddeutsche Zeitung“, den „Hessischen Rundfunk“ und „DeutschlandRadio“ sowie als Autorin. Von ihr erschienen u. a. “Nelke und Caruso. Über Hunde. Eine Romanze” und “Das geöffnete Kleid. Von Giorgione zu Tiepolo”. Verena Auffermann war fünf Jahre lang Jurorin des Klagenfurter Ingeborg Bachmann-Wettbewerbs. Sie lebt in Berlin.
Silke Behl, promovierte Literaturwissenschaftlerin, ist Hörfunkjournalistin. Fünf Jahre arbeitete sie an der Universitas Indonesia in Jakarta, seit 1991 ist sie als Redakteurin bei Radio Bremen verantwortlich für den Bereich Literatur. Sie ist Mitbegründerin des Bremer Festivals 'poetry on the road', Vorstandsmitglied der internationalen Organisation 'Poets of all Nations' sowie des Bremer Literaturhauses und Autorin mehrerer Reisebücher.
Christine Belakhdar, geboren 1957, lebte nach dem Romanistikstudium zehn Jahre in Algerien. Seit 1994, wieder in Berlin, arbeitet sie als Literaturübersetzerin und Kulturvermittlerin. Sie gründete den deutsch-algerischen Kulturverein yedd e.V., der algerischen Schriftstellern, Malern und Journalisten aus ihrer Wahlheimat hier eine Plattform bietet (www.belalgerie.de).
Bas Böttcher, Berlin: geb. 1974 in Bremen, Schriftsteller und Rap-Poet, 1991 Gründung der Band „Zentrifugal“, mehrfacher Gewinner des deutschen Poetry-Slam Preises in den Jahren 1995 bis 1997. Veröffentlichte neben diversen Platten und Anthologien den Roman „Megaherz“, (2004), „Poetry Clips (2005), „Dies ist kein Konzert“ (2006). (www.basboettcher.de)
Sigrid Brinkmann studierte Romanistik in Montpellier, Paris und Berlin. Sie übersetzte Prosa aus dem Französischen und arbeitet seit 1987 als freie Autorin für verschiedene ARD-Rundfunkanstalten. Von 1994 bis 2008 war sie Moderatorin bei NDR Kultur. Sie produzierte zahlreiche Reportagen aus Israel sowie Porträts israelischer und französischsprachiger Autoren und moderiert seit 2005 die Sendung „Fazit“ im Programm von DeutschlandRadio Kultur.
Hans Christoph Buch, geboren 1944, studierte Germanistik und Slawistik in Bonn und Berlin. Bereits 1963 las er bei einem Treffen der Gruppe 47 aus eigenen Werken. 1972 er bei Walter Höllerer und lehrte an verschiedenen Universitäten u. a. in Hongkong, Buenos Aires und den USA. Der Literaturtheoretiker, Essayist, Publizist und Erzähler beschäftigt sich seit den achtziger Jahren intensiv mit dem karibischen Raum. In den neunziger Jahren ist er vor allem mit Reportagen aus afrikanischen Krisenregionen hervorgetreten. Hans Christoph Buch erhielt 2004 den Preis der Frankfurter Anthologie. Er lebt heute in Berlin.
György Dalos, 1943 in Budapest geboren, studierte an der Moskauer Universität, wurde 1968 wegen einer "staatsfeindlichen Tätigkeit" verurteilt und erhielt Berufsverbot. Er arbeitete als Übersetzer aus dem Deutschen und Russischen, in den siebziger Jahren beteiligte er sich an der ungarischen demokratischen Opposition. Von 1984 bis 1985 war György Dalos Stipendiat des Berliner DAAD- Künstlerprogramms und von 1995 bis 1999 Leiter des Ungarischen Kulturinstituts in Berlin. Er wurde u. a. mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis (1995) ausgezeichnet.
Katharina Döbler, geboren in Gunzenhausen, studierte Theaterwissenschaften. Sie ist Autorin von Hörspielen und Theaterstücken, Redakteurin bei „Le Monde diplomatique“ und arbeitet als Literaturkritikerin für die „Zeit“ und den Rundfunk. Katharina Döbler lebt in Berlin.
Ulrike Draesner, geboren 1962, studierte in Deutschland und England. Heute lebt sie als freie Autorin in Berlin. Ihr Werk umfasst Romane, Erzählungen, Gedichte und Essays. Veröffentlichungen u.a.: "Mitgift", Roman (2001), "Hot Dogs", Erzählungen (2002), "kugelblitz", Gedichte (2005), "Spiele", Roman (2005). Draesner hat für ihr Werk zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den ersten Preis der Literaturhäuser und den Droste-Preis.
Knut Elstermann, geboren 1960 in Berlin, ist Journalist, Filmkritiker und Moderator bei RadioEins. Zahlreiche Arbeiten für Hörfunk und Fernsehen u. a. über das Kino in Russland und Israel, die DEFA und Babelsberg, Volker Schlöndorff, Konrad Wolf und Andreas Dresen. 2005 erschien sein Buch "Gerdas Schweigen".
Der Literaturwissenschaftler György Fehéri, geb. 1953, lebt seit 1983 in Deutschland. Neben seiner Tätigkeit am Ungarischen Kulturinstitut publiziert er überwiegend in Ungarn Essays, Kritiken und literaturhistorische Arbeiten. Fehéri ist ständiger Autor der ungarisch-jüdischen Zeitschrift „Múlt és Jövö“.
Caroline Fetscher studierte nach ihrer Journalistenausbildung an der Henri-Nannen-Schule Literaturwissenschaft und Psychologie in Freiburg und Hamburg. Von 1982 bis 1989 arbeitete sie für Greenpeace (u. a. Chefredakteurin des Greenpeace-Magazins). Ab 1980 war sie als Publizistin u. a. für Spiegel, Geo, SZ, taz, MERKUR und FR tätig. Seit 1997 schreibt Caroline Fetscher für den Berliner Tagesspiegel, wo sie die Themenschwerpunkte Südosteuropa, Menschenrechte, Den Haager Tribunal, Gender-Fragen, transatlantische Beziehungen und Literatur betreut.
Gauner ist Rapper, HipHop MC und Slam Poet. Sein Slam-Team, die "Gedichtband" Agrar Berlin (bestehend aus Frank Klötgen, Wolfgang Hogekamp und ihm) war Vize-Champion beim "Poetry International" Poetry-Slam-Jahresendausscheid des deutschen Sprachraums 2004. 2007 erschien sein zweites Solo-Album "In Wiklichkeit Träumer". www.gauner.de
Jörg Hafkemeyer, 1947 in Berlin geboren, arbeitet seit Ende der siebziger Jahre für Hörfunk und Fernsehen, zunächst als Kulturredakteur und -moderator beim Saarländischen Rundfunk. Als Korrespondent war er in Washington und Mexiko für die ARD tätig. Ende der neunziger Jahre übernahm Hafkemeyer für knapp zwei Jahre die Position des ersten Chefredakteurs der Sendung „Sabine Christiansen“. Ab 2000 baute er den Studiengang Kulturjournalismus an der Berliner Universität der Künste (UdK) auf, den er bis 2005 leitete. 2002 wurde er Honorarprofessor. Er arbeitet weiterhin parallel als Filmemacher für die ARD und für das Deutschlandradio Kultur sowie für verschiedene Zeitungen.
Dieter Ingenschay, geboren 1948, ist Professor für hispanische Literaturwissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin. Seine Arbeitsschwerpunkte umfassen: spanische und lateinamerikansche Literaturen des 20. Jahrhunderts, insbesondere Großstadtliteratur, postkoloniale/postdiktatoriale Literatur und Gender/Gay Studies. Er hatte Gastprofessuren u.a. in den USA, Argentinien und Spanien inne. Ingenschay ist Gesamtkoordinator des Programms zur Förderung spanischer Kultur und Wissenschaft "ProSpanien".
Martin Jankowski, Berlin: geb. 1965 in Greifswald, ab 1985 in Leipzig als Sänger und Lyriker im politischen Untergrund tätig, seit 1995 Schriftsteller in Berlin. Veröffentlichte Songs, Lyrik, Essays, Erzählungen und den Roman „Rabet oder Das Verschwinden einer Himmelsrichtung“ (1999), „Indonesisches Sekundenbuch“ (Lyrik, 2005), „Mäuse“ (Novelle 2006), „Der Tag, der Deutschland veränderte“ (Essay, 2007). Jankowski ist Gastgeber zweier monatlicher Berliner Literatursalon und leitet die Berliner Literarische Aktion e.V. Seit 2001 arbeitet er im Team des internationalen literaturfestivals berlin und begründete u. a. die Internationale SLAM!Revue und die Lesungsreihe „Literatur hinter Gittern“. (www.martin-jankowski.de)
Matthias Kalle, geboren 1975, arbeitete nach Abbruch seines Studiums der Journalistik und Kulturwissenschaften von 1998 bis 2001 als Redakteur bei „jetzt“. 2001 gewann er den Axel-Springer-Preis und war 2003 Mitbegründer des Magazins „Neon“. Nach fünf Jahren als Chefredakteur des Hauptstadtmagazins „zitty“ arbeitet er seit 2009 als Berater beim „ZEITmagazin“, Kolumnist bei „Neon“ und Autor des „Tagesspiegels“ sowie als Gastgeber und Moderator der monatlichen „zitty Leselounge“. 2003 erschien sein Buch „Verzichten auf“ bei Kiepenheuer & Witsch (www.bueromatthiaskalle.com).
Lidija Klasic, geboren in Krapina, Jugoslawien (heute Kroatien), studierte Politikwissenschaften in Zagreb. Sie arbeitete als Journalistin beim damaligen Radio Zagreb, ab 1988 als Auslandskorrespondentin in Bonn. Als Tudjman-Kritikerin gekündigt, wurde sie Redakteurin bei der Deutschen Welle. Heute ist Lidija Klasic als Parlamentskorrespondentin bei der Deutschen Welle in Berlin tätig.
Peter Kultzen, geboren 1962 in Hamburg, studierte Romanistik und Germanistik in München, Salamanca, Madrid und Berlin. Er lebt mit seiner Familie als freier Lektor und Übersetzer spanisch- und portugiesischsprachiger Literatur in Berlin.
Shelly Kupferberg wurde 1974 in Tel-Aviv geboren und wuchs in West-Berlin auf. Schon während ihres Studiums der Publizistik und der Theaterwissenschaften war sie beim Rundfunk tätig. Heute moderiert sie zahlreiche Kultur- und Gesellschaftssendungen und ist seit einiger Zeit künstlerische Beraterin für die Jüdischen Kulturtage Berlin.
Geno Lechners Karriere begann am Theater. Sie spielte in der Uraufführung von „Taking Sides“ in London unter der Regie von Harold Pinter und stand in Paris ein Jahr lang mit Michel Bouquet und Claude Brasseur auf der Bühne. In der „Brooklyn Academy of Music“ spielte sie die Hauptrolle in „The Forest“ unter der Regie von Robert Wilson. Seit 1990 dreht sie hauptsächlich fürs Kino. Sie war u. a. in „Schindlers Liste“ zu sehen sowie in Hal Hartleys „Flirt“. Sie arbeitete mit Raoul Peck, Don Askarian, Rudolph Thome, Yolande Zauberman und Wim Wenders. In den New Yorker Produktionen „Love“ von Vladan Nicolic und „Going Under“ von Eric Werthman spielte sie die Hauptrolle. Geno Lechner ist Mitbegründerin von Volume57. (www.volume57.com)
Sigrid Löffler, geboren 1942, ist Publizistin und Kritikerin aus Österreich. Sie war unter anderem Kulturkorrespondentin der „Süddeutschen Zeitung“ und Feuilletonchefin der Hamburger Wochenzeitung „Die Zeit“. Heute ist sie Herausgeberin der Zeitschrift „Literaturen“ in Berlin, die sie im Jahr 2000 gründete. 13 Jahre lang war sie ständiges Mitglied der ZDF-Sendung „Das literarische Quartett“.
Nathalie Mälzer-Semlinger, 1970 geboren, hat Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften und Theater- und Filmwissenschaften in Berlin und Paris studiert. Sie lebt als freie Literaturübersetzerin, Dolmetscherin und Moderatorin in Berlin. 2000 erhielt sie gemeinsam mit einer Kollegin den Stefan-George-Preis.
Marita Meyer, geboren 1962, studierte Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte und promovierte in Heidelberg über Peter Weiss und die Darstellbarkeit des Holocaust. Sie arbeitete als Lektorin an der Yale University (USA) und als DAAD-Lektorin an der Uniwersytet Szczecinski (Polen). Zur Zeit ist sie Lehrbeauftragte an der FU Berlin. Sie veröffentlichte zur Literatur und Kultur des 20. Jhs. und zur Gegenwartsliteratur.
Dr.oec. HSG Robin Meyer-Lucht, Jahrgang 1973, arbeitet seit 2005 als Strategieberater für Medienunternehmen und als Medienjournalist. Er hat unter anderem das Schweizer Verlagshaus Ringier und den Hessischen Rundfunk beraten und schreibt regelmäßig für den Perlentaucher die Kolumne "Virtualienmarkt". Von 2001 bis 2004 war er Forschungsassistent von Prof. Dr. Peter Glotz am Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement der Universität St. Gallen. Robin Meyer-Lucht lebt in Zürich und Berlin.
Juan Moreno wurde 1972 im spanischen Huércal-Overa geboren. Er studierte Volkswirtschaftslehre in Konstanz, Florenz und Köln. Im Anschluss besuchte er die Deutsche Journalistenschule in München. Seit 2000 arbeitet Moreno für die „Süddeutsche Zeitung“. Seit Mitte 2007 moderiert er eine Radiosendung beim „Westdeutschen Rundfunk“ und schreibt regelmäßig für das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". 2005 erschien sein Roman "Cindy liebt mich nicht" (zusammen mit Jochen-Martin Gutsch).
Marie Neumüllers studierte Germanistik, Geschichte, Anglistik und Politikwissenschaft in Freiburg und Hamburg. Sie arbeitet als freie Publizistin, Übersetzerin und Moderatorin. Ihr besonderes Interesse gilt interdisziplinären Projekten an den Schnittstellen von Literatur und Kunst, Architektur und Stadtentwicklung. Sieben Jahre leitete sie die Pressestelle am Bauhaus Dessau. Sie lebt in Berlin und promoviert über Architektur und Stadt im Werk Bertolt Brechts.
Günther Orth, geboren 1963 in Ansbach, studierte Islamwissenschaft, Geografie und Soziologie in Erlangen. Während zum Teil langjähriger Aufenthalte in Kairo, Damaskus und im Jemen setzte er seine Studien fort. Seit 1999 ist der promovierte Arabist Mitglied der Staatlichen Prüfungskommission für Übersetzer Berlin. Neben seiner Tätigkeit als Konferenzdolmetscher und Übersetzer aus dem Arabischen arbeitete er an verschiedenen Universitäten als Dozent für Übersetzung und Deutsch als Fremdsprache.
Claudia Ott studierte Orientalistik in Jerusalem, Tübingen und Berlin sowie Arabische Musik in Kairo. Seit 2000 ist sie wissenschaftliche Assistentin am Seminar für orientalische Philologie an der Universität Erlangen-Nürnberg. Sie ist außerdem für den Rundfunk als Autorin und Übersetzerin tätig. Claudia Ott ist Mitglied mehrerer internationaler Ensembles für orientalische Musik und arrangiert Programme mit Musik und orientalischer Literatur.
Bekannt wurde Claudia Ott durch ihre Neuübersetzung von „Tausendundeiner Nacht“ nach den ältesten arabischen Quellen. Daneben legte sie Lyrikübersetzungen, mehrere wissenschaftliche Übersetzungen sowie ca. 50 wissenschaftliche Artikel im Bereich von arabischer Literatur, Wissenschaftsgeschichte und Musik vor. 2008 erschien „Gold auf Lapislazuli. Die 100 schönsten Liebesgedichte des Orients“.
Volker Panzer, geboren 1947 in Schaffhausen/Saar. Von 1968 bis 1975 Studium der Soziologie, Germanistik, Politikwissenschaft und Pädagogik in Frankfurt/M. Staatsexamen für das Höhere Lehramt, wissenschaftlicher Mitarbeiter am pädagogischen Institut der Universität Mainz. Von 1977 bis 1989 freier Journalist für ZDF und ARD, seit 1989 Redakteur beim ZDF-Kulturmagazin „aspekte“.Von 1992 bis 1994 Redaktionsleiter beim Deutschlandsender Kultur in Berlin, dann 1994 bis 1997 Leiter der ZDF-Redaktion „Geschichte und Gesellschaft“. Seit Juli 1997 ist Volker Panzer Leiter und Moderator der Sendung „ZDF-nachtstudio“ mit Sitz in Berlin.
Sabine Peschel, geboren 1955, studierte Sinologie und Germanistik. Sie lebte in Taipei, Niigata sowie Berlin und übersetzte Werke der zeitgenössischen chinesischen Literatur. Sie publizierte zu China und stellte zahlreiche chinesische Schriftsteller erstmals in Deutschland vor. Seit 1999 arbeitet Sabine Peschel für die Deutsche Welle in Bonn.
Ilma Rakusa, geboren 1946, studierte Slavistik und Romanistik. Sie lebt als Schriftstellerin, Übersetzerin, Publizistin („Neue Zürcher Zeitung“, „Die Zeit“) und Universitätslehrbeauftragte in Zürich. Neben zahlreichen Übersetzungen aus dem Russischen, Serbokroatischen, Französischen und Ungarischen erschien zuletzt: "Langsamer!" (2005), "Durch Schnee. Erzählungen und Prosaminiaturen" (2006) und "Zur Sprache gehen. Poetikvorlesungen" (2006).
Tilman Rammstedt wurde 1975 in Bielefeld geboren. 2003 erschien sein Erzählband „Erledigungen vor der Feier“, 2005 folgte der Roman „Wir bleiben in der Nähe“. Er liest regelmäßig mit der Lesebühne „Visch&Ferse“ und ist Texter und Musiker bei der Gruppe „Fön“, deren gemeinsamer Abenteuerroman „K.L. McCoy: Mein Leben als Fön“ 2004 zeitgleich mit der ersten CD „Wir haben Zeit“ veröffentlicht wurde. Tilman Rammstedt lebt in Berlin.
Steffen Richter, geboren 1969, ist promovierter Literaturwissenschaftler und Lehrbeauftragter an Universitäten in Essen, Berlin und Hannover. Er schreibt für die „Neue Zürcher Zeitung“, die „Literarische Welt“, die „Frankfurter Rundschau“ und ist Kolumnist beim „Tagesspiegel“. Richer lebt in Berlin.
Bernhard Robben, 1955 geboren, studierte Philosophie, Germanistik und Geschichte in Freiburg im Breisgau sowie an der Freien Universität Berlin. Er arbeitete als Deutschlehrer in Nordirland. Seit 1986 ist er als freier Journalist tätig und übersetzt irische, englische sowie amerikanische Literatur. Für die Übertragung von Ian McEwans Roman »Abbitte« erhielt er 2003 den Übersetzerpreis der Kunststiftung Nordrhein-Westfalen. Bernhard Robben lebt mit seiner Familie in Brunne nahe Berlin.
Hinrich Schmidt-Henkel, Berlin, übersetzt französische, italienische und norwegische Literatur und Dramatik (u.a. Céline, J. Échenoz, Y. Reza, Benni, Fosse, Ibsen). Er ist häufig in Literaturhäusern u.a. Institutionen als Moderator zu Gast und mit seinen sprach- und kulturgeschichtlichen Beiträgen im Magazin "Karambolage" von ARTE auf dem Bildschirm zu sehen.
Elke Schmitter, geboren 1961 in Krefeld, studierte Philosophie in München, arbeitete als Lektorin beim S. Fischer Verlag, als Journalistin bei der „taz“, als freie Kritikerin und Essayistin vor allem für die „Süddeutsche Zeitung“, die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und „Die Zeit“, ist seit 2001 Mitglied der „Spiegel“-Kulturredaktion. Sie veröffentlichte Gedichte (1980 und 2006), Romane (2000, 2002 und 2006) und einen Essayband über Heinrich Heine (1997). Ihre Literatur wurde in 21 Sprachen übersetzt. Sie ihrerseits überträgt hin und wieder Lyrik aus dem Englischen ins Deutsche.
Claudia Schmölders studierte Germanistik, Philosophie und Musikwissenschaft in Köln, Berlin, Zürich und New York und arbeitete viele Jahre als Verlagslektorin, Herausgeberin und Publizistin. Sie war Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin 1991−92 und unterrichtet seit 1998 als Privatdozentin am Kulturwissenschaftlichen Institut der Humboldt-Universität. Sie ist Mitglied des Deutschen PEN und wurde 2004 mit dem Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste, Berlin, ausgezeichnet. Sie veröffentlichte u. a. „Das Vorurteil im Leibe. Eine Einführung in die Physiognomik“ (Berlin 1995, 3. Aufl. 2007) und „Hitlers Gesicht“ (München 2000) sowie zahlreiche Aufsätze zur Geschichte der Physiognomik und anderen kulturwissenschaftlichen Themen (www.claudiaschmoelders.de).
Eva-Maria Schneider-Reuter, geboren 1968 in Mainz, studierte Schauspiel am Mozarteum Salzburg, arbeitet als Schauspielerin am Theater und beim Film, als Musikerin am Theater, als Moderatorin überwiegend im Filmbereich, als Kunst- und Kulturvermittlerin vor allem für Kinder und Jugendliche, auch im Vorschulbereich, lebt als freie Schauspielerin, Sprecherin und Moderatorin in Berlin.
Wilfried F. Schoeller, 1941 geboren, ist Schriftsteller und Literaturkritiker. Er leitete und moderierte viele Jahre lang das Literaturmagazin „Bücher, Bücher“ im Hessischen Fernsehen. Nach zahlreichen Büchern, Literaturfilmen und Hörspielen erschien zuletzt seine Monografie „Jorge Semprún. Roman der Erinnerung“. Schoeller lebt in Berlin und in Frankfurt a.M.
Matthias Schwartz ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent am Institut für Osteuropa-Studien und am Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften an der Freien Universität Berlin. Er studierte Russisch, Polnisch und Neuere Geschichte in Berlin, St. Petersburg, Moskau und Warschau. Derzeit arbeitet er an seiner Promotion über sowjetische Abenteuerliteratur und Science Fiction zwischen 1920 und 1960.
Nicolai von Schweder-Schreiner wurde 1967 in Lissabon geboren, verbrachte einen Teil seiner Jugend in Rio de Janeiro und lebt heute in Hamburg. Er übersetzte aus dem Portugiesischen und Englischen (u.a. José Saramago, Paulo Lins’ Romanvorlage des oskarnominierten "City of God", Ruy Castro "Bossa Nova", Pelés Autobiographie, arbeitet als Komponist und Musiker fürs Theater und ist Sänger und Gitarrist der Gruppe Veranda Music.
Marek Spitczok von Brisinski wurde 1967 in Berlin geboren, wuchs in Südafrika und Kanada auf und kehrte 1991 nach Berlin zurück. Hier studierte er Soziologie und Afrikanische Literatur und unterrichtete danach an der Humboldt-Universität als auch Freien Universität in Berlin. Seit 2002 arbeitet er freiberuflich als Übersetzer sowie als Theaterpädagoge mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen und bietet durch die darstellerischen Künste eine Plattform auf der Menschen ihre eigenen Erfahrungen, Geschichten als auch Konflikte inszenieren und reflektieren können.
Angela Spizig war als Kind zuhause zwischen den Bücherregalen der Stadtbibliothek und reiste mit 17 Jahren in die USA – auf einem Schiff mit Austausch-Schülern aus ganz Europa und Afrika. Sie studierte Anglistik und Romanistik in Köln und unterrichtete Sprachen und Literatur. Seit 1990 moderiert sie bei Film- und Literaturfestivals und Podiumsdiskussionen (englisch, französisch, deutsch) und liest literarische Texte bei Lesungen. Sie schreibt Rezensionen und Kolumnen. Als Kulturpolitikerin und ehrenamtliche Bürgermeisterin von Köln engagiert sie sich in internationalen Kulturnetzwerken.
Frank Sommer ist ausgebildeter Schauspieler und war an diversen Stadt- und Landesthatern engagiert. Seit 1999 leitet er "Eventilator" und organisiert und moderiert dort Lesungen, Buchempfehlungsshows und Fortbildungen zu kreativer Leseförderung. Sein persönliches Faible bilden Grusel- und Schauergeschichten.
Barbara Wahlster ist Literatur-Redakteurin bei Deutschlandradio Kultur. Lange Jahre arbeitete sie als freie Autorin, Journalistin und Kritikerin vorwiegend für den Rundfunk. Daneben veröffentlichte sie Bücher und Beiträge für ausländische Magazine und übersetzte Sachbücher aus dem Französischen. Lange Recherche- und Arbeitsaufenthalte im Ausland, auch für die Entwicklungszusammenarbeit. Zuletzt bereiste sie Südkorea und Indien.
Nina West absolvierte ein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mozarteum in Salzburg, neben dem sie bereits bei den Salzburger Festspielen mitwirkte. Es folgten feste Engagements am Theater in Düsseldorf, Wilhelmshaven und Berlin und seit 1997 die Arbeit vor der Kamera u.a. in Produktionen für das deutsche Fernsehen. Seit 1998 arbeitet Nina West zunehmend als Sprecherin für Rundfunk und Fernsehen sowie zahlreiche freie Produktionen und Lesungen. Sie lebt in Berlin.
Arno Widmann wurde 1946 geboren und studierte u. a. Philosophie in Frankfurt/Main. Er war Mitbegründer und Chefredakteur der „tageszeitung". Er leitete das Ressort „Meinung" bei der Berliner Zeitung und ist seit kurzem für die "Frankfurter Rundschau" tätig.
Herbert Wiesner, geboren 1937, wuchs in Düsseldorf auf. Nach seinen Universitätsstudien (insbesonders der Literaturwissenschaften und der Kunstgeschichte) war er Dozent an der Universität, dann Literaturkritiker (für die „Süddeutsche Zeitung“), Lexikonredakteur und Autor literarischer TV-Beiträge (für den „Hessischen Rundfunk“) in München. 1981-86 war er Redakteur von „Lesezeichen. Zs. für neue Literatur und Kunst“, 1985-2003 Mitbegründer und Leiter des ersten deutschen „Literaturhauses“ in Berlin sowie Kurator von Ausstellungen über Literatur des 20. Jahrhunderts. Wiesner ist Herausgeber und Mitautor der „Texte aus dem Literaturhaus Berlin“, Band 1-14. Seit 1996 ist er Beirat im westdeutschen und im deutschen PEN-Präsidium, 2006 war er verantwortlich für das literarische Programm des 72. Internationalen PEN-Kongresses. Er veröffentlichte zahlreiche Literaturkritiken in „Die Literarische Welt“. 2005 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. Wiesner lebt in Berlin.
Vincent von Wroblewsky, promovierter Philosoph und Romanist und seit 1991 Herausgeber und Übersetzer der Werke Jean-Paul Sartres (Rowohlt Verlag), ist Präsident der Sartre-Gesellschaft in Deutschland e. V. und Mitherausgeber der Jahrbücher der Sartre Gesellschaft. Er veröffentlichte zahlreiche Aufsätze, u. a. in „Les Temps modernes“, „Magazine littéraire“ sowie in Sammelbänden von „Existentialismus heute“. Vincent von Wroblewsky ist seit den sechziger Jahren als Simultandolmetscher tätig und lebt in Berlin.
Der Sprach- und Politikwissenschaftler Kofi Yakpo ist unter dem Künstlernamen „Linguist“ als Gründungsmitglied der Hip Hop Band „Advanced Chemistry“ bekannt, die 1992 mit dem Song „Fremd im eigenen Land“ Musikgeschichte schrieb. Studium der Linguistik, Politikwissenschaft und Ethnologie in Köln, Management und Jura in Genf und London. Danach Leitung der Afrika-Abteilung der internationalen Menschenrechtsorganisation FIAN. Seit 2007 als wissenschaftlicher Mitarbeiter zuständig für das Recht auf Nahrung und Afrikapolitik im Büro des Grünen Bundestagsabgeordneten Thilo Hoppe. Daneben tätig als Sprachwissenschaftler in Lehre und Forschung. Diverse künstlerische Projekte, 2004 Autor des Theaterstücks „Schichtwechsel“ an der Neuköllner Oper Berlin. Verfasser von Kurzgeschichten und Essays, Träger des May Ayim Preises für schwarze Literatur 2004.
Inge Zenker-Baltes studierte Germanistik und Romanistik in Tübingen und Bremen. Als freie Literaturkritikerin arbeitet sie seit vielen Jahren für das Hamburger "Abendblatt", die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" und den "Weser Kurier" sowie für Radio Bremen, den WDR und den rbb. Ihre Rezensionen wurden auch im "Spiegel", der "Süddeutschen Zeitung", der "NZZ" und dem "Tagesspiegel" veröffentlicht. Sie verfasste mehrere Features, zum Beispiel über Indien und Ägypten. Alljährlich besucht sie die Buchmesse in Kairo und berichtet darüber. Deutschlandweit moderierte sie Lesungen international bekannter Autorinnen und Autoren, so auch 2007 auf der Frankfurter Buchmesse. Zudem schrieb sie ein Theaterstück sowie das Libretto für ein Kindermusical. Beide wurden inszeniert und erfolgreich aufgeführt. Sie lebt in Lilienthal und in Berlin.
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