Schauspieler
Frank Arnold,
geboren in Berlin, studierte Philosophie und Theaterwissenschaften an
der Freien Universität Berlin und Schauspiel an der Hochschule der
Künste Berlin. Er stand u. a. in Berlin, Heidelberg und Düsseldorf auf
der Bühne und arbeitete als Schauspielregisseur und -dramaturg in
München, Berlin, Zürich und Wien. Außerdem inszenierte er mehrfach
Opern und war als Dozent am Trinity College in Dublin tätig. Zahlreiche
Rundfunk- und Fernsehproduktionen sowie Hörbücher und öffentliche
Lesungen, bei denen Arnold als Sprecher mitwirkte, ließen seine Stimme
zu einer der bekanntesten in Deutschland werden. Frank Arnold lebt in
Berlin.
Margarita Broich, 1960 im
Westerwald geboren, studierte zunächst Photodesign an der
Fachhochschule Dortmund. Zwei Jahre arbeitete sie als
Theaterfotographin mit Claus Peymann in Bochum zusammen, bevor sie an
der Hochschule der Künste in Berlin Schauspiel studierte. Margarita
Broich arbeitete unter anderem mit Theatergrößen wie Einar Schleef,
Heiner Müller, George Tabori, Robert Wilson und Christoph Schlingensief
zusammen. Sie ist zudem Darstellerin in zahlreichen Film- und
Fernsehproduktionen. Margarita Broich lebt in Berlin.
Tina Engel, 1950 in Hannover
geboren, absolvierte ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Musik
und Theater Hannover. Von 1976 bis 1999 war sie Ensemblemitglied der
Berliner Schaubühne, danach war sie u. a. am Residenz Theater München
und am Schauspielhaus Zürich engagiert. Seit 2001 ist sie zudem als
Regisseurin tätig, u. a. in Stuttgart, Zürich und am Berliner
Renaissance-Theater. Tina Engel ist auch durch zahlreiche TV- und
Filmproduktionen bekannt (u. a. „Die Blechtrommel“). Sie arbeitet als
freie Dozentin an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ und
lebt in Berlin.
Sabine Falkenberg wurde 1966
geboren und ließ sich an der „Stage School of Music, Dance, &
Drama“ in Hamburg zur Schauspielerin ausbilden. Nach vielen wichtigen
Theaterengagements an verschiedenen Bühnen – u. a. in Hamburg, Hannover
und Kiel – spielt sie seit 2003 auch Hauptrollen in Fernsehproduktionen
und ist als Synchronsprecherin tätig (u.a. als Stimme von Helen Hunt
und Shirley MacLaine).
Kathleen Gallego Zapata
erhielt ihre Schauspielausbildung in Berlin. Mit der Inszenierung
„Traumfrau Mutter“ gastiert sie seit drei Jahren in ganz Deutschland
und in der Schweiz. Sie war darüber hinaus in zahlreichen Fernsehserien
und -filmen (u.a. in „SOKO Leipzig“, „Heidi M“ und „Großstadtrevier“)
sowie in Kinofilmen von Sönke Wortmann, Aelrun Goette und Eoin Moore zu
sehen.
Astrid Gorvin, geboren in
Göttingen, studierte Schauspiel an der Hochschule der Künste Berlin.
Sie arbeitete in Frankfurt am Main und Berlin mit Hansgünther Heyme,
Uwe-Eric Laufenberg, Robert Wilson und insbesondere mit Einar Schleef
zusammen (u. a. "Macht Nichts" von Elfriede Jelinek am Berliner
Ensemble). Neben Lesungen engagiert sie sich bei freien Projekten. Zur
Zeit spielt sie in einer Robert-Walser-Collage mit dem Titel
"Mikrogramme" auf verschiedenen internationalen Festivals. Astrid
Gorvin lebt in Berlin.
Nina Hoger, geboren 1961 in
Hamburg, begann ihre Fernsehkarriere 1979 in dem Film „Fallstudien“ und
debütierte im Kino 1986 mit „Madonna Mann“. Es folgten zahlreiche
Auftritte u. a. im „Tatort“, in „Bella Block“, „Dr. Sommerfeld“ und
„Kommissarin Goedeke“ (Titelrolle) sowie gemeinsam mit ihrer Mutter
Hannelore Hoger in „Die Bertinis“ und „Vier Meerjungfrauen“. Außerdem
spielte sie an der Freien Volksbühne Berlin. 1983 erhielt sie den
Bundesfilmpreis für ihre Rolle in „Flucht nach vorn“ und wurde 2001 mit
dem Robert-Geisendörfer-Preis für ihre Rolle in dem Fernsehfilm
„Enthüllungen einer Ehe“ ausgezeichnet. Nina Hoger lebt in Berlin.
Burghart Klaußner, geboren
1949 in Berlin, erhielt seine Schauspielausbildung an der Berliner
Max-Reinhardt-Schule und stand u.a. in Berlin, Köln, Hamburg, Zürich,
Hannover und Bochum auf der Bühne. Dem Fernsehpublikum wurde er durch
Auftritte im „Tatort“ oder in „Adelheid und ihre Mörder“ bekannt. Im
Kino war er in zahlreichen Filmen zu sehen, darunter in „Good Bye
Lenin“ (2003), „Die fetten Jahre sind vorbei“ (Deutscher Filmpreis als
bester Nebendarsteller 2005) und „Requiem“ (2006). Beim diesjährigen
Filmfestival in Locarno wurde er für seine Rolle in dem Film "Der Mann
von der Botschaft" als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. Sein
erfolgreiches Regiedebüt feierte er 2006 mit dem Stück „Die Ziege oder
Wer ist Sylvia“ von Edward Albee an den Kammerspielen Hamburg. Burghart
Klaußner lebt in Hamburg und Berlin.
Mathias Kopetzki, Jahrgang
1973, studierte Schauspiel am Salzburger Mozarteum. Er war u. a. am
Berliner Ensemble, Kölner Schauspiel, Bremer Theater und den Salzburger
Festspiele engagiert und arbeitete unter den Regisseuren Peter Zadek,
Robert Wilson, Peter Stein und Claus Peymann. Kopetzki war für Film,
Fernsehen und Rundfunk tätig und trat bei zahlreichen Lesungen auf (u.
a. Stückemarkt des Berliner Theatertreffens, Westöstlicher Diwan,
Kurt-Tucholsky-Gesellschaft).
Susanna Kraus absolvierte ihre
Schauspielausbildung an der renommierten Otto-Falkenberg-Schule in
München und war anschließend an den Münchner Kammerspielen tätig. Sie
spielte an Bühnen wie dem Schauspielhaus Bochum, dem Deutschen Theater
Berlin, dem Schiller Theater Berlin und der Schaubühne am Lehniner
Platz unter der Regie von u. a. Benno Besson, Dimiter Gotscheff und
Frank Castorf. Dem Fernsehpublikum wurde sie durch zahlreiche Serien-
und Filmauftritte bekannt. Susanna Kraus lebt in Berlin.
Naomi Krauss, geb.1967 in
Basel, absolvierte ihre Ausbildung an der Schauspielakademie Zürich.
Sie spielte an Bühnen wie der Schaubühne am Lehniner Platz, dem
Deutschen Theater Berlin, dem Schauspielhaus Hamburg und dem
Renaissance-Theater Berlin unter der Regie von u. a. Peter Stein,
Andrea Breth, Jürgen Gosch und Dimiter Gotscheff. Seit ihrer Rolle in
dem erfolgreichen Fernsehfilm „Lieb mich!“ (1999) von Maris Pfeiffer
arbeitet Naomi Krauss vermehrt auch für das Fernsehen. Sie lebt in
Berlin.
Geno Lechners Karriere begann
am Theater. Sie spielte in der Uraufführung von „Taking Sides“ in
London unter der Regie von Harold Pinter und stand in Paris ein Jahr
lang mit Michel Bouquet und Claude Brasseur auf der Bühne. In der
„Brooklyn Academy of Music“ spielte sie die Hauptrolle in „The Forest“
unter der Regie von Robert Wilson. Seit 1990 dreht sie hauptsächlich
fürs Kino. Sie war u. a. in „Schindlers Liste“ zu sehen sowie in Hal
Hartleys „Flirt“. Sie arbeitete mit Peck, Askarian, Thome, Bergman,
Zauberman. Sie spielte die Hauptrollen in den New Yorker Produktionen
„Love“ von Vladan Nicolic und „Going Under“ von Eric Werthman.
Susanne Lothar, geboren 1960
in Hamburg, studierte an der Hochschule für Musik und darstellende
Kunst in Hamburg, stand u. a. in Hamburg, Wien, Stuttgart, Salzburg und
Berlin auf der Bühne und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
Für ihre aufsehenerregende Darstellung der „Lulu“ unter der Regie von
Peter Zadek erhielt sie die Auszeichnung als „Schauspielerin des
Jahres“. Zu ihren Arbeiten für das Fernsehen und den Film zählen Rollen
im „Tatort“ und in den Filmen „Eisenhans“ (Bundesfilmpreis für ihre
darstellerische Leistung 1983), „Funny Games“ (1997), „Die
Klavierspielerin“ (2001), „Der Stellvertreter“ (2002) und „Schneeland“
(2005). Außerdem nahm sie mehrere Hörspielproduktionen auf. Susanne
Lothar lebt in Berlin.
Ulrich Matthes, geboren in
Berlin, zählt zu den bedeutendsten Schauspielern Deutschlands. Nach
Engagements u. a. in Düsseldorf, München, Berlin und Wien ist er seit
2004/05 festes Ensemblemitglied am Deutschen Theater Berlin, wo er in
zahlreichen Produktionen auf der Bühne steht und 2003 selbst Regie
führte. Für seine Rolle als „George“ in Edward Albees Stück „Wer hat
Angst vor Virginia Woolf“ erhielt er 2005 den Gertrud-Eysoldt-Ring
sowie die Auszeichnung als „Schauspieler des Jahres“. Vielfach spielte
er in Fernseh- und Kinofilmen mit, darunter „Winterschäfer“ (1997),
„Der Untergang“ (2004) und „Der Neunte Tag“ (2004). Die Aufnahmen
seiner Interpretationen der Texte von Thomas Bernhard, Albert Camus,
Haruki Murakami u.a. gehören zu den herausragenden deutschsprachigen
Hörbüchern. Ulrich Matthes lebt in Berlin.
Sven Philipp, 1971 in Berlin
geboren, absolvierte sein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik
und Theater in Leipzig. Er war u. a. am Theater in Leipzig, Zürich und
Hannover engagiert. Zuletzt war er in Hans-Werner Kroesingers Stück „Zu
treuen Händen“ im Hebbel am Ufer sowie am Deutschen Theater Berlin zu
sehen. Sven Philipp lebt als freier Schauspieler und Sprecher in Berlin.
Friedhelm Ptok, geboren in
Hamburg, begann seine Bühnenkarriere 1959 in Ulm. Es folgten
Engagements u. a. in Bremen (unter der Regie von Peter Zadek),
Stuttgart, München (unter der Regie von Fritz Kortner), Hamburg und
Berlin. Er spielte zahlreiche Rollen in Kino- und Fernsehfilmen sowie
Serien, darunter „Strohfeuer“ (1972) und „Kaltgestellt“ (1980), und
jüngst in der Telenovela „Julia – Wege zum Glück“. Seine Arbeit „vor
dem Mikrophon“, die er selbst einmal als seine dritte Leidenschaft
neben dem Bühnenauftritt und der Film- und Fernsehproduktion
bezeichnete, fesselt kleine wie große Zuhörer. 2004 wurde seine
Aufnahme des Textes „Lippel´s Traum“ von Paul Maar zum Kinderhörbuch
des Jahres gekürt. Seit 2001 liest er beim internationalen
literaturfestival berlin. Friedhelm Ptok lebt in Berlin.
Oliver Rohrbeck wurde 1965 in
Berlin geboren. Im Alter von 7 Jahren sammelte er erste
Sprechererfahrung, auf die weitere Rollen folgten und obwohl er eine
Schauspielerausbildung absolvierte, ist er vor allem als
Synchronsprecher und –regisseur tätig. Daneben betreibt er die
"Lauscherlounge", mit der er Hörspiele als Liveevents inszeniert.
Roland Schäfer, Regisseur und
Schauspieler, arbeitete u. a. mit Heyme, Fassbinder, Stein, Grüber,
Dresen, Kruse, Bondy, Clever an Theatern wie Bremen, Köln, Hamburg,
Frankfurt, München, Berlin, Bochum. Er war in zahlreichen Fernseh- und
Kinoproduktionen zu sehen, darunter in Filmen von Harun Farocki, R.W.
Fassbinder, Heinrich Breloer, Horst Königstein. Seine eigenen
Inszenierungen liefen in Düsseldorf, Recklinghausen, Berlin, Bremen,
Basel, Köln und Salzburg. Schäfer arbeitete mehrfach als Dozent /
Gastprofessor in Berlin, Hamburg und seit 2003 an der Universität
„Mozarteum“ in Salzburg. Roland Schäfer lebt in Berlin.
Ilona Schulz wurde in Kassel
geboren und studierte Gesang und Schauspiel in Mannheim und Stuttgart.
Sie war tätig als Schauspielerin an verschiedenen Bühnen, als Sängerin,
Sprecherin in vielen Hörspielen und –büchern, und seit einigen
Jahren steht sie auch als Kabarettistin auf der Bühne.
Michaela Steiger, 1964
geboren, absolvierte ihre Schauspielausbildung in New York bei Susan
Batson, Actors Studio. Sie spielt an den großen deutschsprachigen
Bühnen (u. a. Theater Basel, Münchner Residenztheater, Schauspielhaus
Zürich) und arbeitete mit Regisseuren wie Jossi Wieler, Frank Castorf,
Barbara Frey, Andreas Kriegenburg und Anselm Weber zusammen. Zur Zeit
ist Michaela Steiger in "Gier" von Sarah Kane unter der Regie von
Thomas Ostermeier in der Schaubühne am Lehniner Platz zu sehen.
Die in Berlin geborene Schauspielerin Tamara Stern
wuchs in Jerusalem und Tel-Aviv auf, absolvierte dort ihre
Schauspielausbildung und spielte einige Jahre im Ensemble des
renommierten Gesher Theater/ Israel. 2000 bekam sie den Israelischen
Theaterpreis als Nachwuchsschauspielerin. Seit 2003 ist sie wieder fest
in Deutschland und spielte u. a. in diesem Sommer die Spelunken-Jenny
in Dominique Horwitz' Inszenierung der "Dreigroschenoper". Tamara Stern
ist seit dem ersten Jahr Sprecherin beim internationalen
literaturfestival berlin.
Katharina Thalbach
wurde 1954 als Tochter der Brecht-Schauspielerin Sabine Thalbach und
des Regisseurs Benno Besson in Ost-Berlin geboren. 1969 debütierte die
15-Jährige am Berliner Ensemble als Polly in der „Dreigroschenoper".
Seither spielt sie auf allen großen deutschsprachigen Bühnen. Für ihre
Darstellung des Käthchen von Heilbronn wurde sie als „Schauspielerin
des Jahres“ ausgezeichnet. Vielfach war sie in Fernseh- und Kinofilmen
zu sehen, darunter in „Die Blechtrommel“ (1979), „Domino“ (1982),
„Paradies“ (1986), „Sonnenallee“ (1999) und „Kabale und Liebe“ (2005).
Für „Strajk − Die Heldin von Danzig“ (2007) erhielt sie unlängst den
Bayerischen Filmpreis als beste Hauptdarstellerin. Katharina Thalbach
inszeniert Theaterstücke sowie Opern und ist eine gefragte
Hörbuch-Sprecherin.
Robert Wolfram,
geboren 1972. Er studierte in Berlin Schauspiel an der Hochschule der
Künste und war danach am Deutschen Theater sowie in Stendal und in Bern
engagiert. Als freier Schauspieler trat er seit 2002 in verschiedenen
Film- und Fernsehproduktionen auf.
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