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Autor
© Anita Schiffer-Fuchs

Herbert  Schuldt

Deutschland 

Gast des ilb 2001

Herbert Schuldt, geboren 1941 in Hamburg, Dichter, Dramatiker, Regisseur. Ausstellungen. Werbefrei, wortlastig, elitär. Lebt unter Sprachen und vermehrt sie. Ansässig in Hamburg und New York. 16 Bücher.

Kein Studium, schrieb Dichtungen (zuerst »Steinigung der Nacht«, Basel 1960), veranstaltete die »Internationale Ausstellung von nichts« (1960), las Wörterbücher, war mit 19 vorübergehend Elektronikkaufmann, übersetzte später ästhetische Schriften, schrieb Essays über Sprachen, Stahlrohrstühle, Lissitzky, Picabia, Broodthaers usw., arbeitete manchmal als Tontechniker oder auf Baustellen, schuf 1966 »Textkörper« (siehe z.B. »Vom Aussehen der Wörter«, Kunstmuseum Hannover 1980), ferner Funkbeiträge, Performances, kurze Filme, Hörspiele (zuletzt »Sentimentalno«).

In den letzten Jahren erschienen »Lustrufe im Garten« (Graz 1998), »Am Quell der Donau« (Göttingen 1998), »Olga at the Cosmic Door« (Köln 2000), Übersetzungen: Robert Kelly, »Schlaflose Schönheit« (Salzburg 1996).

Auf der Frankfurter Buchmesse 2000 wurde Schuldt der Paul-Scheerbart-Preis verliehen. April 2001 Ausstellung »the looks of words«, New York.

© internationales literaturfestival berlin

 

BIBLIOGRAFIE:

 

Steinigung der Nacht

Panderma

Basel, 1960

Ill: Hans Platschek

 

Blut des Metronomen

Hagar

Bruehl, 1965

 

Zweifel

DuMont

Köln, 1967

 

Mamelucken antworten

Edition Neue Texte

Linz, 1984

 

Lustrufe im Garten

Droschl

Graz, 1998

Olga at the Cosmic Door. BHs, Parfüms, und Bars - Schlagzeilen aus New York
Verlag der Buchhandlung Walther König
Köln, 2000

 

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