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Daniel Cohn-Bendit

Deutschland

Gast des ilb 2002

Daniel Cohn-Bendit, geb. 1945 in Montauban, Frankreich. Er besuchte in Hessen die Schule und studierte anschließend an der Universität Nanterre (Paris) Soziologie. Während der Pariser Mairevolution 1968 war er einer der Sprecher und Anführer der Studentenbewegung. Er wurde aus Frankreich ausgewiesen und ging nach Frankfurt am Main, wo er als Erzieher, Buchhändler und Herausgeber des Magazins Pflasterstrand arbeitete. In den Jahren 1989 bis 1996 war er ehrenamtlicher Dezernent im „Amt für multikulturelle Angelegenheiten“. Seit 1994 ist er Moderator der schweizerischen Fernsehsendung Literaturclub. Cohn-Bendit war Abgeordneter des Europäischen Parlaments für Bündnis 90/Die Grünen (1994-1999) und ist seit 1999 Abgeordneter für Les Verts. 1997 erhielt er die Ehrendoktorwürde der katholischen Universität Tilburg, Niederlande.

© internationales literaturfestival berlin

Daniel Cohn-Bendit online: www.cohn-bendit.de

BIBLIOGRAFIE:

 

Linksradikalismus - Gewaltkur gegen die Alterskrankheit des Kommunismus

Rowohlt

Reinbek, 1968

 

Der grosse Basar: Autobiographie; Gespräche mit Michel Lévy, Jean-Marc Salmon, Maren Sell

Trikont

München, 1975

 

Wir haben sie so geliebt, die Revolution

Athenäum

Frankfurt/Main, 1987

 

Einwanderbares Deutschland oder Vertreibung aus dem Wohlstands-Paradies? 

Horizonte

Frankfurt/Main, 1991

 

Heimat Babylon

Hoffmann & Campe

Hamburg; 1992

 

Euro für alle

[mit Olivier Duhamel]

DuMont

Köln. 1998

Übersetzung: Ronald Voullié

Sois jeune et tais-toi
Esprit frappeur
Paris, 1998

Quand tu seras président
[mit Bernhard Kouchner]
Robert Laffond
Paris, 2004

 

Übersetzer: Wolfgang Geiger, Hermann Jäger

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