Gast beim ilb 2003
Rüdiger Safranski
wurde 1945 in Rottweil, Deutschland, geboren. Er studierte Philosophie,
Germanistik und Geschichte in Frankfurt/Main und in Berlin. 1977-81
arbeitete er als Redakteur und Mitherausgeber der „Berliner Hefte“.
Bekannt wurde er vor allem mit seinen Biographien über Arthur
Schopenhauer (1987), Martin Heidegger (1994) und Friedrich Nietzsche
(2000). Im Schillerjahr 2005 legte er seine vielbeachtete Biografie des
Dichters „Friedrich Schiller oder die Erfindung des Deutschen
Idealismus“ (2004) vor. Gemeinsam mit Peter Sloterdijk und Gästen
bestreitet er seit 2002 im ZDF das „Philosophische Quartett“.
Safranski ist Mitglied des Deutschen PEN und der
Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. Er wurde
mehrfach ausgezeichnet, u.a. erhielt er 2005 den Preis der Leipziger
Buchmesse. 2006 wurde ihm der WELT-Literaturpreis und der
Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg verliehen. Er lebt in
Berlin.
© internationales literaturfestival berlin
BIBLIOGRAFIE:
E.T.A. Hoffmann: das Leben eines skeptischen Phantasten
Fischer
Frankfurt/Main, 1984
Schopenhauer und die wilden Jahre der Philosophie
Hanser
München, 1988
Wieviel Wahrheit braucht der Mensch? Über das Denkbare und das Lebbare
Hanser
München, 1990
Ein Meister aus Deutschland – Heidegger und seine Zeit
Hanser
München, 1994
Das Böse oder das Drama der Freiheit
Hanser
München, 1997
Nietzsche – Biographie seines Denkens
Hanser
München, 2000
Wieviel Globalisierung verträgt der Mensch?
Hanser
München, 2003
Friedrich Schiller oder Die Erfindung des deutschen Idealismus
Hanser
München, 2004
Schiller als Philosoph: Eine Anthologie
wjs
Berlin, 2005
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