10.ilb - 15.09 bis 26.10.10 - Focus Osteuropa
Sie sind hier: Startseite / Archiv / Teilnehmer / Moderatoren

Moderatoren

Gabriele von Arnim

Gabriele von Arnim lebte nach dem Studium der Politik/Soziologie und ihrer Promotion zehn Jahre als freiberufliche Journalistin in New York und schrieb für renommierte deutsche Zeitschriften. Sie initiierte 1992 den "Münchner Aufruf" gegen Rechtsradikalismus und Fremdenfeindlichkeit; 1994 gründete sie den Verein "Memento - Initiative KZ-Gedenkstätte Dachau". Gabriele von Arnim arbeitet für verschiedene Hörfunk- und Fernsehsender und ist weiter als freie Journalistin tätig. Ihr "Buch Matilde, unverrückbar" (Erzählungen) erschien 1999.

Georg Aescht

Georg Aescht, geboren 1953 in Zeiden, Rumänien, war nach einem Studium der Germanistik und Anglistik an der Universität Klausenburg/Cluj Lehrer an einem deutschsprachigen Gymnasium. 1984 wanderte er mit Frau und Tochter in die Bundesrepublik Deutschland aus. 1991 trat er die Stelle eines Redakteurs bei der Bonner Stiftung Ostdeutscher Kulturrat an, wo er derzeit die „Kulturpolitische Korrespondenz“ redigiert. Neben seiner feuilletonistisch-publizistischen Tätigkeit hat er Bücher von Banciu, Manea, Naum, Papilian und Sebastian aus dem Rumänischen bzw. Französischen übersetzt und war als Herausgeber tätig.

Omar Akbar

Omar Akbar, geboren 1948 in Kabul, lebt seit 1960 in der Bundesrepublik Deutschland. Er studierte Architektur und Urbanistik an der Technischen Universität Berlin und war nach Diplom und Promotion dort Lehrbeauftragter sowie Gastdozent an der Hochschule der Künste in Berlin. Im Auftrag verschiedener Organisationen, u. a. die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit, arbeitete er als Berater, Architekt und Urbanist in Bagdad, Banjul, Sana’a, Kairo und Aswan. 1993 übernahm er die Professur für Städtebau und Architekturtheorie an der Hochschule Anhalt in Dessau, wo er 1998 zum Direktor und Vorstand der Stiftung Bauhaus Dessau berufen wurde. Seit 2009 hat er die Professur für Städtebau und Architekturtheorie am Dessau Institute of Architektur (DIA) inne.

Maike Albath

Maike Albath, geboren 1966 in Braunschweig, lebt in Berlin. Nach einem Studium der Romanistik und Germanistik in Berlin und Italien promovierte sie über den italienischen Lyriker Andrea Zanzotto. Seit 1993 ist sie als Journalistin beim Deutschlandfunk und beim DeutschlandRadio Kultur tätig. Sie ist Mitarbeiterin der „Neuen Zürcher Zeitung“, der „Frankfurter Rundschau“ und der „Süddeutschen Zeitung“.

Minou Amir-Sehhi

Minou Amir-Sehhi studierte Kommunikationswissenschaften an der Freien Universität Berlin mit dem Magistra-Abschluss und ist seit über fünfzehn Jahren für mehrere ARD-Anstalten (WDR, MDR, RBB) als Fernsehmoderatorin und Live-Reporterin im Einsatz. Sie berichtete unter anderem aus Israel und Indien sowie für Tagesschau und Tagesthemen aus Afghanistan. Minou Amir-Sehhi ist außerdem Medientrainerin und TV-Coaching sowie Veranstaltungsmoderatorin. So präsentierte sie unter anderem den Tag der Deutschen Einheit in Hamburg, diverse Kongresse für den Berliner Integrationsbeauftragten sowie im letzten Jahr den Tag der Offenen Tür im Bundeskanzleramt. Seit 2006 koordiniert die Tochter eines persischen Vaters und einer deutschen Mutter das Interkulturelle Netzwerk im Deutschen Journalistenverband (DJV).

Susan Arndt

Susan Arndt arbeitet als Afrika- und Literaturwissenschaftlerin am Institut für England- und Amerikastudien der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Sie publizierte zu den Themen Intertextualität, Oraturen und Literaturen in Westafrika; Performance und populärer Kultur in Afrika, Gender, Frauenliteratur und Feminismus in Afrika sowie Rassismus, Diaspora und Black Europe. Zurzeit arbeitet sie an einer Habilitationsschrift zur Kritischen Weißseinsforschung.

Sven Arnold

Sven Arnold, geboren 1963 in Wuppertal, ist promovierter Literaturwissenschaftler und lebt in Berlin. Zwischen 1992 und 2008 war er Mitarbeiter im Literarischen Colloquium Berlin und im Haus der Kulturen der Welt. Er ist Herausgeber, Literaturkritiker, Moderator und seit 2009 Schreibberater und Trainer für wissenschaftliches und berufliches Schreiben.

Verena Auffermann

Verena Auffermann studierte nach einer Buchhandelslehre Kunstgeschichte. Seitdem arbeitet sie als Literaturkritikerin u. a. für „Die Zeit“, die „Süddeutsche Zeitung“, den „Hessischen Rundfunk“ und „DeutschlandRadio“ sowie als Autorin. Von ihr erschienen u. a. “Nelke und Caruso. Über Hunde. Eine Romanze” und “Das geöffnete Kleid. Von Giorgione zu Tiepolo”. Verena Auffermann war fünf Jahre lang Jurorin des Klagenfurter Ingeborg Bachmann-Wettbewerbs. Sie lebt in Berlin.

Jens Balzer

Jens Balzer, Jahrgang 1969, arbeitet als Popkritiker und stellvertretender Ressortleiter Feuilleton bei der Berliner Zeitung. Er hat zahlreiche Artikel und Essays über die Ästhetik der Comics verfasst und zusammen mit dem Zeichner Martin Tom Dieck er Comics “Salut, Deleuze” (1998) und “Neue Abenteuer des unglaublichen Orpheus” (2001) herausgebracht. Im November 2009 erschien sein Buch “Outcault. Die Erfindung des Comic” (mit Lambert Wiesing). Zudem übersetzte er die beiden Bücher „Comics neu erfinden“ (2001) und „Comics machen“ (2007) von Scott McCloud ins Deutsche. Balzer hat Lehraufträge an verschiedenen Universitäten und moderiert gemeinsam mit Tobi Müller die monatliche Veranstaltung in der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz „Livekritik und Dosenmusik“.

Silke Behl

Silke Behl, promovierte Literaturwissenschaftlerin, ist Hörfunkjournalistin. Fünf Jahre arbeitete sie an der Universitas Indonesia in Jakarta, seit 1991 ist sie als Redakteurin bei Radio Bremen verantwortlich für den Bereich Literatur. Sie ist Mitbegründerin des Bremer Festivals 'poetry on the road', Vorstandsmitglied der internationalen Organisation 'Poets of all Nations' sowie des Bremer Literaturhauses und Autorin mehrerer Reisebücher.

Christine Belakhdar

Christine Belakhdar, geboren 1957, lebte nach dem Romanistikstudium zehn Jahre in Algerien. Seit 1994, wieder in Berlin, arbeitet sie als Literaturübersetzerin und Kulturvermittlerin. Sie gründete den deutsch-algerischen Kulturverein yedd e.V., der algerischen Schriftstellern, Malern und Journalisten aus ihrer Wahlheimat hier eine Plattform bietet.

Elfi Bettinger

Dr. Elfi Bettinger ist Literaturwissenschaftlerin in der Anglistik. Ihre Spezialgebiete umfassen die Kultur der Frühen Neuzeit sowie die Literaturen der Moderne und Postmoderne mit Schwerpunkten in den Gender Studies und der Erzähltheorie. Sie hat an der FU Berlin zur Metapher bei Virginia Woolf promoviert. Gegenwärtig ist sie Vertretungsprofessorin an der Universität Frankfurt a.M.

Bas Böttcher

Bas Böttcher zählt zu den Mitbegründern der deutschsprachigen Poetry-Slam-Bewegung. Seine Texte gelten als Slam-Klassiker. Sie werden in Schulbüchern und Sammlungen deutscher Dichtung (Der Neue Conrady, Lyrikstimmen u.a.) veröffentlicht. Neben seinen 2 Gedichtbänden "Dies ist kein Konzert" und "Neonomade" (beide Voland & Quist) publizierte er zusammen mit Wolf Hogekamp die DVD "Poetry Clips" (Lingua Video). Als Erfinder der Textbox tourte der Slam Poet durch Australien, USA, Brasilien, Russland, Frankreich, China und die Vereinigten Arabischen Emirate. (textbox.biz). Die NZZ betitelte ihn jüngst als „Pop-Poetry-Pionier“. Er lebt in Berlin.

[http://www.basboettcher.de]

Sigrid Brinkmann

Sigrid Brinkmann studierte Romanistik in Montpellier, Paris und Berlin. Sie übersetzte Prosa aus dem Französischen und arbeitet seit 1987 als freie Autorin für verschiedene ARD-Rundfunkanstalten. Von 1994 bis 2008 war sie Moderatorin bei NDR Kultur. Sie produzierte zahlreiche Reportagen aus Israel sowie Porträts israelischer und französischsprachiger Autoren und moderiert seit 2005 die Sendung „Fazit“ im Programm von DeutschlandRadio Kultur.

Yvonne Büdenhölzer

1977 in der Nähe von Köln geboren, studierte Yvonne Büdenhölzer Germanistik und Pädagogik an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Parallel zum Studium arbeitete sie als Regie- und Dramaturgieassistentin an verschiedenen Theatern und in der Freien Szene. Von 2005-2011 war Yvonne Büdenhölzer Künstlerische Leiterin des Stückemarkts beim Theatertreffen. Im Oktober 2009 hat sie das Symposiums Schleudergang Neue Dramatik - Zur Zukunft der zeitgenössischen Dramatik im Haus der Berliner Festspiele initiiert. In der Spielzeit 2009/10 war sie Kuratorin (gemeinsam mit Tankred Dorst, Ursula Ehler und Manfred Beilharz) und Festivalmanagerin der Theaterbiennale Neue Stücke aus Europa in Wiesbaden und Mainz. An der Freien Universität Berlin unterrichtet sie seit 2005 als Lehrbeauftragte im Studiengang der Angewandten Literaturwissenschaft an der FU Berlin. Sie ist Mitglied im Rat für die Künste. Seit 2012 ist sie Leiterin des Theatertreffens.

Katharina Döbler

Katharina Döbler, geboren in Gunzenhausen, studierte Theaterwissenschaften. Sie arbeitet für „Le Monde diplomatique“ , die „Zeit“ und den Rundfunk. Nach Hörspielen und einem Theaterstück erschien 2010 ihr erster Roman "Die Stille nach dem Gesang". Katharina Döbler lebt in Berlin.

Ulrike Draesner

Ulrike Draesner, geboren 1962, studierte in Deutschland und England. Heute lebt sie als freie Autorin in Berlin. Ihr Werk umfasst Romane, Erzählungen, Gedichte und Essays. Veröffentlichungen u.a.: "Mitgift", Roman (2001), "Hot Dogs", Erzählungen (2002), "kugelblitz", Gedichte (2005), "Spiele", Roman (2005). Draesner hat für ihr Werk zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den ersten Preis der Literaturhäuser und den Droste-Preis.

Rabea Edel

Rabea Edel wurde 1982 geboren. Nach dem Studium der Italianistik und Germanistik in Berlin, Siena und Rom lebt und arbeitet sie als freie Autorin und Übersetzerin in Berlin. Ihr Debütroman »Das Wasser, in dem wir schlafen« (2006) und ihr zweiter Roman »Ein dunkler Moment« (2011) erschienen im Luchterhand Literaturverlag. Sie veröffentlicht Essays, Erzählungen und Reisereportagen in Anthologien und Zeitschriften und gibt Workshops in Kreativem Schreiben für Schüler (u. a. in Zusammenarbeit mit der Literaturwerkstatt Berlin) und Studenten (u. a. an der New York University in Berlin). Rabea Edel ist Jurorin für den Bundeswettbewerb der Berliner Festspiele »Treffen junger Autoren«.

[http://www.rabeaedel.com/]

Knut Elstermann

Knut Elstermann, geboren 1960 in Berlin, ist Journalist, Filmkritiker und Moderator bei RadioEins. Zahlreiche Arbeiten für Hörfunk und Fernsehen u. a. über das Kino in Russland und Israel, die DEFA und Babelsberg, Volker Schlöndorff, Konrad Wolf und Andreas Dresen. 2005 erschien sein Buch "Gerdas Schweigen".

György Fehéri

Der Literaturwissenschaftler György Fehéri, geb. 1953, lebt seit 1983 in Deutschland. Neben seiner Tätigkeit am Ungarischen Kulturinstitut publiziert er überwiegend in Ungarn Essays, Kritiken und literaturhistorische Arbeiten. Fehéri ist ständiger Autor der ungarisch-jüdischen Zeitschrift „Múlt és Jövö“.

Caroline Fetscher

Caroline Fetscher studierte nach ihrer Journalistenausbildung an der Henri-Nannen-Schule Literaturwissenschaft und Psychologie in Freiburg und Hamburg. Von 1982 bis 1989 arbeitete sie für Greenpeace (u. a. Chefredakteurin des Greenpeace-Magazins). Ab 1980 war sie als Publizistin u. a. für Spiegel, Geo, SZ, taz, MERKUR und FR tätig. Seit 1997 schreibt Caroline Fetscher für den Berliner Tagesspiegel, wo sie die Themenschwerpunkte Südosteuropa, Menschenrechte, Den Haager Tribunal, Gender-Fragen, transatlantische Beziehungen und Literatur betreut.

Gauner

Gauner ist Rapper, HipHop MC und Slam Poet. Sein Slam-Team, die "Gedichtband" Agrar Berlin (bestehend aus Frank Klötgen, Wolfgang Hogekamp und ihm) war Vize-Champion beim "Poetry International" Poetry-Slam-Jahresendausscheid des deutschen Sprachraums 2004. 2007 erschien sein zweites Solo-Album "In Wiklichkeit Träumer".

[http://www.gauner.de/]

Jörg Hafkemeyer

Jörg Hafkemeyer, 1947 in Berlin geboren, arbeitet seit Ende der siebziger Jahre für Hörfunk und Fernsehen, zunächst als Kulturredakteur und -moderator beim Saarländischen Rundfunk. Als Korrespondent war er in Washington und Mexiko für die ARD tätig. Ende der neunziger Jahre übernahm Hafkemeyer für knapp zwei Jahre die Position des ersten Chefredakteurs der Sendung „Sabine Christiansen“. Ab 2000 baute er den Studiengang Kulturjournalismus an der Berliner Universität der Künste (UdK) auf, den er bis 2005 leitete. 2002 wurde er Honorarprofessor. Er arbeitet weiterhin parallel als Filmemacher für die ARD und für das Deutschlandradio Kultur sowie für verschiedene Zeitungen.

Ulla Haselstein

Ulla Haselstein ist Professorin für Nordamerikanische Literatur am John F. Kennedy Institut der Freien Universität Berlin. Sie lehrte an der Universität Konstanz, der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt, der Ludwig-Maximilians-Universität München und der University of California, Irvine. Forschungsschwerpunkte: moderne und postmoderne amerikanische Literatur, Text-Bild-Bezüge, Native American Studies, Holocaustliteratur, Literaturtheorie. Buchveröffentlichungen: Entziffernde Hermeneutik (1991); Die Gabe der Zivilisation (2000); Iconographies of Power: The Politics and Poetics of Visual Representation (2003, Hg. zus. mit Berndt Ostendorf und Peter Schneck); Cultural Transactions: 50 Years of American Studies in Germany (2005, Hg. zus. mit Berndt Ostendorf); Aesthetic Transgressions. (2006, Hg. zus. mit Thomas Claviez und Sieglinde Lemke); The Power of the Aesthetic in American Culture (2007, Hg. zus. mit Klaus Benesch); The Pathos of Authenticity. American Literary Imaginations of the Real (2010, Hg. zus. mit Andrew Gross und MaryAnn Snyder-Körber).

Wolf Hogekamp

Seit 1994 veranstaltet Wolf Hogekamp regelmäßig Poetry Slams in Berlin und ist damit ein Pionier der deutschen Poerty Slam Szene. 1997 veranstaltete er die ersten deutschsprachigen Meisterschaften im Poetry Slam. Seit 2 000 Slam Veranstalter und Mentor des Bastard Slams, einem der wichtigsten und größten Poetry Slams der deutschsprachigen Bühnenliteratur. Seit 2 000 beschäftigt sich Hogekamp mit der Umsetzung von Bühnenliteratur im Video Clip Format “Poetry Clips”. Wolf Hogekamp ist Mitglied der Literatengruppe “Agrar-Berlin” und der Begründer der Berliner Slam und Lesebühne “Spree vom Weizen”. Zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften und seit 2001 mehr als 500 Auftritte bei Poetry-Slams und Lesungen auf allen wichtigen deutschsprachigen Bühnen. Das Kurzfilmfestival Oberhausen widmete Hogekamps Poetry Clips 2010 eine eigene Abendveranstaltung. Auf Einladung des Goethe-Institutes war Wolf Hogekamp im Sommer 2010 zusammen mit Sebastian 23 und Lars Ruppel auf Tournee in den USA. Hat 2010 sein Buch „Es regnet Ponys“ beim Lektora Verlag veröffentlicht. 2011 war Hogekamp Vorsitzender der Jury: „Poetry Clips“, Festival Silencio, Lissabon. Macht seit 2010 mit Lino Ziegel das Poetry Elektronic Projekt:BROCA AREAL.

[http://klotzen.wordpress.com/]

Florian Höllerer

Florian Höllerer, geboren 1968 in Berlin, ist seit 2000 Leiter des Literaturhauses Stuttgart und war von 2008 bis 2010 Vorstandsmitglied des Netzwerks der Literaturhäuser literaturhaus.net. Er studierte Germanistik und Romanistik in Berlin und Paris und unterrichtete zwei Jahre an der Princeton University. Für die Übersetzung der Gedichte René Leynauds erhielt er den Ehrenpreis der Lyoner Académie des Sciences, Belles Lettres et Arts. Seine Doktorarbeit Les Poésies de Henri Heine. Heinrich Heine in der Lesart Gérard de Nervals erschien 2004 bei J. B. Metzler. Florian Höllerer arbeitete in zahlreichen Literaturjurys und ist Mitherausgeber verschiedener Essaybände sowie Herausgeber von "W. G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen". Seit 2007 unterrichtet er regelmäßig an der Universität Stuttgart.

Dieter Ingenschay

Dieter Ingenschay, geboren 1948, ist Professor für hispanische Literaturwissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin. Seine Arbeitsschwerpunkte umfassen: spanische und lateinamerikansche Literaturen des 20. Jahrhunderts, insbesondere Großstadtliteratur, postkoloniale/postdiktatoriale Literatur und Gender/Gay Studies. Er hatte Gastprofessuren u.a. in den USA, Argentinien und Spanien inne. Ingenschay ist Gesamtkoordinator des Programms zur Förderung spanischer Kultur und Wissenschaft "ProSpanien".

Martina Jakobson

Martina Jakobson (geb. Mrochen), aufgewachsen als Tochter deutscher und russischer Eltern in Berlin und Moskau, lebt in Kandern (Baden) und arbeitet seit 2000 als Literaturübersetzerin, Moderatorin und Herausgeberin aus dem Russischen, Belarussischen und Französischen. Sie studierte Slawistik und Romanistik in Berlin, Moskau und Paris. Zuletzt erschien u.a. 2010 in der Edition Rugerup ihre Übertragung der Lyrik Innokentij Annenskijs unter dem Titel „Wolkenrauch“.

Martin Jankowski

Martin Jankowski, Berlin: geb. 1965 in Greifswald, ab 1985 in Leipzig als Sänger und Lyriker im politischen Untergrund tätig, seit 1995 Schriftsteller in Berlin. Veröffentlichte Songs, Lyrik, Essays, Erzählungen und den Roman „Rabet oder Das Verschwinden einer Himmelsrichtung“ (1999), „Indonesisches Sekundenbuch“ (Lyrik, 2005), „Mäuse“ (Novelle 2006), „Der Tag, der Deutschland veränderte“ (Essay, 2007). Jankowski ist Gastgeber zweier monatlicher Berliner Literatursalons und leitet die Berliner Literarische Aktion e.V. Seit 2001 arbeitet er im Team des internationalen literaturfestivals berlin und begründete u. a. die Internationale SLAM!Revue und die Lesungsreihe „Literatur hinter Gittern“.

[http://www.martin-jankowski.de/]

Matthias Kalle

Matthias Kalle, geboren 1975, arbeitete nach Abbruch seines Studiums der Journalistik und Kulturwissenschaften von 1998 bis 2001 als Redakteur bei „jetzt“. 2001 gewann er den Axel-Springer-Preis und war 2003 Mitbegründer des Magazins „Neon“. Nach fünf Jahren als Chefredakteur des Hauptstadtmagazins „zitty“ arbeitet er seit 2009 als Berater beim „ZEITmagazin“, Kolumnist bei „Neon“ und Autor des „Tagesspiegels“ sowie als Gastgeber und Moderator der monatlichen „zitty Leselounge“. 2003 erschien sein Buch „Verzichten auf“ bei Kiepenheuer & Witsch.

[http://www.bueromatthiaskalle.com]

Lidija Klasic

Lidija Klasic, geboren in Krapina, Jugoslawien (heute Kroatien), studierte Politikwissenschaften in Zagreb. Sie arbeitete als Journalistin beim damaligen Radio Zagreb, ab 1988 als Auslandskorrespondentin in Bonn. Als Tudjman-Kritikerin gekündigt, wurde sie Redakteurin bei der Deutschen Welle. Heute ist Lidija Klasic als Parlamentskorrespondentin bei der Deutschen Welle in Berlin tätig.

Marie Luise Knott

Biographie

portrait_knott_privat
c_privat

Gast des ilb 2011, 2013.

Bibliographie

Hannah Arendt/Gershom Scholem, Der Briefwechsel
Jüdischer Verlag /Suhrkamp Verlag
Berlin, 2010
[Hrsg. Marie-Luise Knott]

Verlernen. Denkwege bei Hannah Arendt
Matthes & Seitz
Berlin, 2011

Laurence Maurel, Christan Straboni
Chapeau, Herr Rimbaud!
Matthes & Seitz
Berlin, 2011
[Ü: Marie Luise Knott]

John Cage, Empty Mind. Poetische Schlüsseltexte

Suhrkamp

Berlin, 2012

[Hrsg. Marie-Luise Knott und Walter Zimmermann]

Mit anderen Worten. Zur Poetik der Übersetzung

Matthes & Seitz

Berlin, 2014

[Hrsg. Marie-Luise Knott und Georg Witte]

Marie Luise Knott lebt als freie Autorin, Kritikerin und Übersetzerin in Berlin. Der 2011 erschienene Essay-Band "Verlernen. Denkwege bei Hannah Arendt" war für den Leipziger Buchpreis nominiert. Gemeinsam mit Walter Zimmermann edierte sie 2012 von John Cage, Empty Mind. Poetische Schlüsseltexte (Suhrkamp); 2014 gemeinsam mit Georg Witte: „Mit anderen Worten. Zur Poetik der Übersetzung“ (MSB). Marie Luise Knott schreibt ausserdem für Rundfunk, Zeitungen, Zeitschriften und Internetportale.

Claudia Kramatschek

Geboren 1966, ist seit 1997 selbständige Literaturkritikerin, Featureautorin, Kuratorin und Kulturjournalistin. Sie schreibt für den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk (u.a. Deutschlandradio Kultur/Deutschlandfunk, WDR, SWR), die Neue Zürcher Zeitung sowie das Islamportal quantara.de, mit Schwerpunkt Indischer Subkontinent/Maghreb, und moderiert u.a. für das LCB, die literaturwerkstatt Berlin, die Frankfurter Buchmesse. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Shelly Kupferberg

Shelly Kupferberg wurde 1974 in Tel-Aviv geboren und wuchs in West-Berlin auf. Schon während ihres Studiums der Publizistik und der Theaterwissenschaften war sie beim Rundfunk tätig. Heute moderiert sie zahlreiche Kultur- und Gesellschaftssendungen und ist seit einiger Zeit künstlerische Beraterin für die Jüdischen Kulturtage Berlin.

Geno Lechner

Geno Lechners Karriere begann am Theater. Sie spielte in der Uraufführung von „Taking Sides“ in London unter der Regie von Harold Pinter und stand in Paris ein Jahr lang mit Michel Bouquet und Claude Brasseur auf der Bühne. In der „Brooklyn Academy of Music“ spielte sie die Hauptrolle in „The Forest“ unter der Regie von Robert Wilson. Seit 1990 dreht sie hauptsächlich fürs Kino. Sie war u. a. in „Schindlers Liste“ zu sehen sowie in Hal Hartleys „Flirt“. Sie arbeitete mit Raoul Peck, Don Askarian, Rudolph Thome, Yolande Zauberman und Wim Wenders. In den New Yorker Produktionen „Love“ von Vladan Nicolic und „Going Under“ von Eric Werthman spielte sie die Hauptrolle. Geno Lechner ist Mitbegründerin von Volume57.

[http://www.volume57.com/]

Klaus-Jürgen Liedtke

Klaus-Jürgen Liedtke, geboren 1950 in Südtondern, veröffentlichte u. a. die Gedichtsammlung "Scherben Leben Brocken Tod", Gedichte 1969–99 (Berlin: Gemini 2001) sowie den Prosaband "Die versunkene Welt" (Frankfurt/Main: Eichborn 2008) und hat sich als literarischer Übersetzer aus dem Schwedischen einen Namen gemacht. Für seine 7-bändige deutsche Werkausgabe von Gunnar Ekelöf (1991−2004 bei Kleinheinrich, Münster) erhielt er 1993 den Natur-och-Kultur-Übersetzerpreis, 2004 den Tolkningspris der Schwedischen Akademie, 2005 den Paul-Celan-Preis sowie für seine Verdienste um die Vernetzung der Ostsee auf kulturellem Gebiet 2008 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.

Sigrid Löffler

Sigrid Löffler, geboren 1942, ist Publizistin und Kritikerin aus Österreich. Sie war unter anderem Kulturkorrespondentin der „Süddeutschen Zeitung“ und Feuilletonchefin der Hamburger Wochenzeitung „Die Zeit“. Sie ist ehemalige Herausgeberin der Zeitschrift „Literaturen“ in Berlin, die sie im Jahr 2000 gründete. 13 Jahre lang war sie ständiges Mitglied der ZDF-Sendung „Das literarische Quartett“.

Nathalie Mälzer-Semlinger

Nathalie Mälzer-Semlinger, 1970 geboren, hat Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften und Theater- und Filmwissenschaften in Berlin und Paris studiert. Sie lebt als freie Literaturübersetzerin, Dolmetscherin und Moderatorin in Berlin. 2000 erhielt sie gemeinsam mit einer Kollegin den Stefan-George-Preis.

Marita Meyer

Marita Meyer, geboren 1962, studierte Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte und promovierte in Heidelberg über Peter Weiss und die Darstellbarkeit des Holocaust. Sie arbeitete als Lektorin an der Yale University (USA) und als DAAD-Lektorin an der Uniwersytet Szczecinski (Polen). Zur Zeit ist sie Lehrbeauftragte an der FU Berlin. Sie veröffentlichte zur Literatur und Kultur des 20. Jhs. und zur Gegenwartsliteratur.

† Dr.oec. HSG Robin Meyer-Lucht

Dr.oec. HSG Robin Meyer-Lucht, Jahrgang 1973, arbeitete seit 2005 als Strategieberater für Medienunternehmen und als Medienjournalist. Er hat unter anderem das Schweizer Verlagshaus Ringier und den Hessischen Rundfunk beraten und schrieb regelmäßig für den Perlentaucher die Kolumne "Virtualienmarkt". Von 2001 bis 2004 war er Forschungsassistent von Prof. Dr. Peter Glotz am Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement der Universität St. Gallen. Robin Meyer-Lucht lebte in Zürich und Berlin. Er starb im September 2011.

Juan Moreno

Juan Moreno wurde 1972 im spanischen Huércal-Overa geboren. Er studierte Volkswirtschaftslehre in Konstanz, Florenz und Köln. Im Anschluss besuchte er die Deutsche Journalistenschule in München. Seit 2000 arbeitet Moreno für die „Süddeutsche Zeitung“. Seit Mitte 2007 moderiert er eine Radiosendung beim „Westdeutschen Rundfunk“ und schreibt regelmäßig für das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". 2005 erschien sein Roman "Cindy liebt mich nicht" (zusammen mit Jochen-Martin Gutsch).

Marina Neubert

Marina Neubert, geboren 1968, zweisprachig in Deutsch und Russisch aufgewachsen, lebt in Berlin. Nach dem Studium der Literaturwissenschaften und der Promotion zum Dr. phil. ist sie als freiberufliche Autorin und Kulturjournalistin tätig, u.a. für die Deutsche Welle, Deutschlandradio, Deutschlandfunk, NDR Kultur, Hessischen Rundfunk, Berliner Zeitung, Die Welt sowie als Lehrbeauftragte an der Fakultät für Philosophie, Pädagogik und Publizistik der Ruhr-Universität Bochum, an der Philosophischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover und als Dozentin an der Berliner Technischen Kunsthochschule. Darüber hinaus Wirken als Moderatorin bei diversen Literaturveranstaltungen. Marina Neubert ist Trägerin des Axel-Springer-Preises sowie des Award of Merit der Stadt San Francisco.

Marie Neumüllers

Marie Neumüllers studierte Germanistik, Geschichte, Anglistik und Politikwissenschaft in Freiburg und Hamburg. Sie arbeitet als freie Publizistin, Übersetzerin und Moderatorin. Ihr besonderes Interesse gilt interdisziplinären Projekten an den Schnittstellen von Literatur und Kunst, Architektur und Stadtentwicklung. Sieben Jahre leitete sie die Pressestelle am Bauhaus Dessau. Sie lebt in Berlin und promoviert über Architektur und Stadt im Werk Bertolt Brechts.

Claudia Ott

Claudia Ott studierte Orientalistik in Jerusalem, Tübingen und Berlin sowie Arabische Musik in Kairo. Seit 2000 ist sie wissenschaftliche Assistentin am Seminar für orientalische Philologie an der Universität Erlangen-Nürnberg. Sie ist außerdem für den Rundfunk als Autorin und Übersetzerin tätig. Claudia Ott ist Mitglied mehrerer internationaler Ensembles für orientalische Musik und arrangiert Programme mit Musik und orientalischer Literatur. Bekannt wurde Claudia Ott durch ihre Neuübersetzung von „Tausendundeiner Nacht“ nach den ältesten arabischen Quellen. Daneben legte sie Lyrikübersetzungen, mehrere wissenschaftliche Übersetzungen sowie ca. 50 wissenschaftliche Artikel im Bereich von arabischer Literatur, Wissenschaftsgeschichte und Musik vor. 2008 erschien „Gold auf Lapislazuli. Die 100 schönsten Liebesgedichte des Orients“.

Volker Panzer

Volker Panzer, geboren 1947 in Schaffhausen/Saar. Von 1968 bis 1975 Studium der Soziologie, Germanistik, Politikwissenschaft und Pädagogik in Frankfurt/M. Staatsexamen für das Höhere Lehramt, wissenschaftlicher Mitarbeiter am pädagogischen Institut der Universität Mainz. Von 1977 bis 1989 freier Journalist für ZDF und ARD, seit 1989 Redakteur beim ZDF-Kulturmagazin „aspekte“. Von 1992 bis 1994 Redaktionsleiter beim Deutschlandsender Kultur in Berlin, dann 1994 bis 1997 Leiter der ZDF-Redaktion „Geschichte und Gesellschaft“. Seit Juli 1997 ist Volker Panzer Leiter und Moderator der Sendung „ZDF-nachtstudio“ mit Sitz in Berlin.

Sabine Peschel

Sabine Peschel, geboren 1955, studierte Sinologie und Germanistik. Sie lebte in Taipei, Niigata sowie Berlin und übersetzte Werke der zeitgenössischen chinesischen Literatur. Sie publizierte zu China und stellte zahlreiche chinesische Schriftsteller erstmals in Deutschland vor. Seit 1999 arbeitet Sabine Peschel für die Deutsche Welle in Bonn.

Tilman Rammstedt

Tilman Rammstedt wurde 1975 in Bielefeld geboren. 2003 erschien sein Erzählband „Erledigungen vor der Feier“, 2005 folgte der Roman „Wir bleiben in der Nähe“. Er liest regelmäßig mit der Lesebühne „Visch&Ferse“ und ist Texter und Musiker bei der Gruppe „Fön“, deren gemeinsamer Abenteuerroman „K.L. McCoy: Mein Leben als Fön“ 2004 zeitgleich mit der ersten CD „Wir haben Zeit“ veröffentlicht wurde. Tilman Rammstedt lebt in Berlin.

Bernhard Robben

Bernhard Robben, 1955 geboren, studierte Philosophie, Germanistik und Geschichte in Freiburg im Breisgau sowie an der Freien Universität Berlin. Er arbeitete als Deutschlehrer in Nordirland. Seit 1986 ist er als freier Journalist tätig und übersetzt irische, englische sowie amerikanische Literatur. Für die Übertragung von Ian McEwans Roman »Abbitte« erhielt er 2003 den Übersetzerpreis der Kunststiftung Nordrhein-Westfalen. Bernhard Robben lebt mit seiner Familie in Brunne nahe Berlin.

Nikola Richter

© Carsten Meltendorf
© Carsten Meltendorf

Gast des ilb 2012.

Nikola Richter, 1976 in Bremen geboren, studierte Germanistik, Anglistik und Komparatistik in Tübingen, Norwich und an der Freien Universität Berlin. Sie hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht, darunter Lyrik-Bände und Kurzgeschichten. Darüber hinaus konzipiert und betreut sie Blogs für kulturelle und politische Themen und schreibt journalistische Texte für Print und Online, etwa für den Tagesspiegel, die Zeitschrift für Kulturaustausch und eurotopics.net. Nikola Richter lehrt an der Freien Universität im Modul “Literatur und Medien” im Masterstudiengang “Angewandte Literaturwissenschaft”. Seit 2012 wird sie vom British Council im Programm “Cultural Leadership International” unterstützt. Nikola Richter lebt in Berlin.

[http://www.nikolarichter.de/]

Steffen Richter

Steffen Richter, geboren 1969, ist promovierter Literaturwissenschaftler und Lehrbeauftragter an Universitäten in Essen, Berlin und Hannover. Er schreibt für die „Neue Zürcher Zeitung“, die „Literarische Welt“, die „Frankfurter Rundschau“ und ist Kolumnist beim „Tagesspiegel“. Richer lebt in Berlin.

Céline Robinet

Céline Robinet, geb. 1977 in Frankreich, ist Autorin und Poesie Performerin. Sie hat zwei Erzählungsbände veröffentlicht und ist in vielen Sammelpublikationen vertreten, namentlich in einer Anthologie der französischen Slam Poetry. 2009 war sie Gastautorin vom Programm Scritture Giovani zur Förderung junger europäischer Schriftsteller.

Hinrich Schmidt-Henkel

Hinrich Schmidt-Henkel, Berlin, übersetzt französische, italienische und norwegische Literatur und Dramatik (u.a. Céline, J. Échenoz, Y. Reza, Benni, Fosse, Ibsen). Er ist häufig in Literaturhäusern u.a. Institutionen als Moderator zu Gast und mit seinen sprach- und kulturgeschichtlichen Beiträgen im Magazin "Karambolage" von ARTE auf dem Bildschirm zu sehen.

Elke Schmitter

Elke Schmitter, geboren 1961 in Krefeld, studierte Philosophie in München, arbeitete als Lektorin beim S. Fischer Verlag, als Journalistin bei der „taz“, als freie Kritikerin und Essayistin vor allem für die „Süddeutsche Zeitung“, die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und „Die Zeit“, ist seit 2001 Mitglied der „Spiegel“-Kulturredaktion. Sie veröffentlichte Gedichte (1980 und 2006), Romane (2000, 2002 und 2006) und einen Essayband über Heinrich Heine (1997). Ihre Literatur wurde in 21 Sprachen übersetzt. Sie ihrerseits überträgt hin und wieder Lyrik aus dem Englischen ins Deutsche.

Claudia Schmölders

Claudia Schmölders studierte Germanistik, Philosophie und Musikwissenschaft in Köln, Berlin, Zürich und New York und arbeitete viele Jahre als Verlagslektorin, Herausgeberin und Publizistin. Sie war Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin 1991−92 und unterrichtet seit 1998 als Privatdozentin am Kulturwissenschaftlichen Institut der Humboldt-Universität. Sie ist Mitglied des Deutschen PEN und wurde 2004 mit dem Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste, Berlin, ausgezeichnet. Sie veröffentlichte u. a. „Das Vorurteil im Leibe. Eine Einführung in die Physiognomik“ (Berlin 1995, 3. Aufl. 2007) und „Hitlers Gesicht“ (München 2000) sowie zahlreiche Aufsätze zur Geschichte der Physiognomik und anderen kulturwissenschaftlichen Themen.

[http://www.claudiaschmoelders.de/]

Eva-Maria Schneider-Reuter

Eva-Maria Schneider-Reuter, geboren 1968 in Mainz, studierte Schauspiel am Mozarteum Salzburg, arbeitet als Schauspielerin am Theater und beim Film, als Musikerin am Theater, als Moderatorin überwiegend im Filmbereich, als Kunst- und Kulturvermittlerin vor allem für Kinder und Jugendliche, auch im Vorschulbereich, lebt als freie Schauspielerin, Sprecherin und Moderatorin in Berlin.

Wilfried F. Schoeller

Wilfried F. Schoeller, 1941 geboren, ist Schriftsteller und Literaturkritiker. Er leitete und moderierte viele Jahre lang das Literaturmagazin „Bücher, Bücher“ im Hessischen Fernsehen. Nach zahlreichen Büchern, Literaturfilmen und Hörspielen erschien zuletzt seine Monografie „Jorge Semprún. Roman der Erinnerung“. Schoeller lebt in Berlin und in Frankfurt a.M.

Matthias Schwartz

Matthias Schwartz ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent am Institut für Osteuropa-Studien und am Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften an der Freien Universität Berlin. Er studierte Russisch, Polnisch und Neuere Geschichte in Berlin, St. Petersburg, Moskau und Warschau. Derzeit arbeitet er an seiner Promotion über sowjetische Abenteuerliteratur und Science Fiction zwischen 1920 und 1960.

Nicolai von Schweder-Schreiner

Nicolai von Schweder-Schreiner wurde 1967 in Lissabon geboren, verbrachte einen Teil seiner Jugend in Rio de Janeiro und lebt heute in Hamburg. Er übersetzte aus dem Portugiesischen und Englischen (u.a. José Saramago, Paulo Lins’ Romanvorlage des oskarnominierten Films "City of God", Ruy Castro "Bossa Nova", Pelés Autobiographie, arbeitet als Komponist und Musiker fürs Theater und ist Sänger und Gitarrist der Gruppe Veranda Music.

Frank Sommer

Frank Sommer ist ausgebildeter Schauspieler und war an diversen Stadt- und Landesthatern engagiert. Seit 1999 leitet er "Eventilator" und organisiert und moderiert dort Lesungen, Buchempfehlungsshows und Fortbildungen zu kreativer Leseförderung. Sein persönliches Faible bilden Grusel- und Schauergeschichten.

Angela Spizig

Angela Spizig war als Kind zuhause zwischen den Bücherregalen der Stadtbibliothek und reiste mit 17 Jahren in die USA – auf einem Schiff mit Austausch-Schülern aus ganz Europa und Afrika. Sie studierte Anglistik und Romanistik in Köln und unterrichtete Sprachen und Literatur. Seit 1990 moderiert sie bei Film- und Literaturfestivals und Podiumsdiskussionen (englisch, französisch, deutsch) und liest literarische Texte bei Lesungen. Sie schreibt Rezensionen und Kolumnen. Als Kulturpolitikerin und ehrenamtliche Bürgermeisterin von Köln engagiert sie sich in internationalen Kulturnetzwerken.

Susanne Stemmler

Susanne Stemmler, geboren 1968, ist Romanistin und leitet den Bereich Literatur, Wissenschaft und Gesellschaft am Haus der Kulturen der Welt in Berlin. Ihre Promotion schrieb sie über den europäischen Blick auf die arabische Welt (»Topografien des Blicks. Eine Phänomenologie literarischer Orientalismen des 19. Jahrhunderts in Frankreich«, 2004). Sie lehrte französische Literaturwissenschaft an der Universität Düsseldorf und war Postdoctoral Fellow u. a. am Center for Metropolitan Studies in Berlin und an der Columbia University in New York.

Barbara Wahlster

Barbara Wahlster leitet die Literatur-Redaktion bei Deutschlandradio Kultur. Lange Jahre arbeitete sie als freie Autorin, Journalistin und Kritikerin vorwiegend für den Rundfunk. Daneben veröffentlichte sie Bücher und Beiträge für ausländische Magazine und übersetzte Sachbücher aus dem Französischen. Lange Recherche- und Arbeitsaufenthalte im Ausland, auch für die Entwicklungszusammenarbeit. Zuletzt war sie Max-Kade Visiting Professor an der Vanderbilt-University in Nashville, USA.

Nina West

Nina West absolvierte ein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mozarteum in Salzburg, neben dem sie bereits bei den Salzburger Festspielen mitwirkte. Es folgten feste Engagements am Theater in Düsseldorf, Wilhelmshaven und Berlin und seit 1997 die Arbeit vor der Kamera u.a. in Produktionen für das deutsche Fernsehen. Seit 1998 arbeitet Nina West zunehmend als Sprecherin für Rundfunk und Fernsehen sowie zahlreiche freie Produktionen und Lesungen. Sie lebt in Berlin.

Herbert Wiesner

Herbert Wiesner, geboren 1937, wuchs in Düsseldorf auf. Nach seinen Universitätsstudien (insbesonders der Literaturwissenschaften und der Kunstgeschichte) war er Dozent an der Universität, dann Literaturkritiker (für die „Süddeutsche Zeitung“), Lexikonredakteur und Autor literarischer TV-Beiträge (für den „Hessischen Rundfunk“) in München. 1981-86 war er Redakteur von „Lesezeichen. Zs. für neue Literatur und Kunst“, 1985-2003 Mitbegründer und Leiter des ersten deutschen „Literaturhauses“ in Berlin sowie Kurator von Ausstellungen über Literatur des 20. Jahrhunderts. Wiesner ist Herausgeber und Mitautor der „Texte aus dem Literaturhaus Berlin“, Band 1-14. Seit 1996 ist er Beirat im westdeutschen und im deutschen PEN-Präsidium, 2006 war er verantwortlich für das literarische Programm des 72. Internationalen PEN-Kongresses. Er veröffentlichte zahlreiche Literaturkritiken in „Die Literarische Welt“. 2005 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. Wiesner lebt in Berlin.

Vincent von Wroblewsky

Vincent von Wroblewsky, promovierter Philosoph und Romanist und seit 1991 Herausgeber und Übersetzer der Werke Jean-Paul Sartres (Rowohlt Verlag), ist Präsident der Sartre-Gesellschaft in Deutschland e. V. und Mitherausgeber der Jahrbücher der Sartre Gesellschaft. Er veröffentlichte zahlreiche Aufsätze, u. a. in „Les Temps modernes“, „Magazine littéraire“ sowie in Sammelbänden von „Existentialismus heute“. Vincent von Wroblewsky ist seit den sechziger Jahren als Simultandolmetscher tätig und lebt in Berlin.

Kofi Yakpo

Der Sprach- und Politikwissenschaftler Kofi Yakpo ist unter dem Künstlernamen „Linguist“ als Gründungsmitglied der Hip Hop Band „Advanced Chemistry“ bekannt, die 1992 mit dem Song „Fremd im eigenen Land“ Musikgeschichte schrieb. Studium der Linguistik, Politikwissenschaft und Ethnologie in Köln, Management und Jura in Genf und London. Danach Leitung der Afrika-Abteilung der internationalen Menschenrechtsorganisation FIAN. Seit 2007 als wissenschaftlicher Mitarbeiter zuständig für das Recht auf Nahrung und Afrikapolitik im Büro des Grünen Bundestagsabgeordneten Thilo Hoppe. Daneben tätig als Sprachwissenschaftler in Lehre und Forschung. Diverse künstlerische Projekte, 2004 Autor des Theaterstücks „Schichtwechsel“ an der Neuköllner Oper Berlin. Verfasser von Kurzgeschichten und Essays, Träger des May Ayim Preises für schwarze Literatur 2004.

Inge Zenker-Baltes

Inge Zenker-Baltes studierte Germanistik und Romanistik in Tübingen und Bremen. Als freie Literaturkritikerin arbeitet sie seit vielen Jahren für das "Hamburger Abendblatt", die "Hannoversche Allgemeine Zeitung", den "Weser Kurier" sowie für Radio Bremen, den WDR und den rbb. Ihre Rezensionen wurden auch im "Spiegel", der "Süddeutschen Zeitung", der "NZZ" und dem "Tagesspiegel" veröffentlicht. Sie verfasste mehrere Features, zum Beispiel über Indien und Ägypten. Alljährlich besucht sie die Buchmesse in Kairo und berichtet darüber. Deutschlandweit moderierte sie Lesungen international bekannter Autorinnen und Autoren. Inge Zenker-Baltes lebt in Berlin.

Christina Zintl

1980 in Bonn geboren, studierte Szenische Künste an der Universität Hildesheim und in Aix-en-Provence/Marseille. Während des Studiums war sie 2004-2006 Mitarbeiterin beim Stückemarkt. 2006-2008 arbeitete sie als Dramaturgieassistentin und Dramaturgin am Bayerischen Staatsschauspiel, München. 2008- 2011 war sie Dramaturgin am Düsseldorfer Schauspielhaus und arbeitete u.a. mit Stefan Bachmann, Rafael Sanchez und Daniela Löffner. Sie betreute vorwiegend Uraufführungen, u.a. von Juli Zeh, Thomas Jonigk und Juliane Kann. Dramaturgiearbeiten führten sie ans Theater am Neumarkt in Zürich und ans Staatstheater Nürnberg. Mit der Performancegruppe HOTEL EUROPA zeigte sie Arbeiten u..a im Studio des Maxim Gorki Theaters. An der Freien Universität Berlin unterrichtet sie seit 2012 als Lehrbeauftragte im Studiengang der Angewandten Literaturwissenschaft. Seit 2012 ist Christina Zintl Künstlerische Leiterin des Theatertreffen Stückemarkts.

Michael Kegler

Michael Kegler (* 1967 in Gießen) ist ein deutscher Übersetzer und Literaturkritiker. Seit 1992 übersetzt er aus dem Portugiesischen. Er ist Mitglied des Vorstandes der Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika e.V. Seit 2001 betreibt er das Internetportal nova cultura, das über Literatur und Musik aus den Ländern des portugiesischen Sprachraumes informiert.

[http://www.michael-kegler.de/]

Wanda Jakob

Wanda Jakob (* 1976) hat Amerikanische, Portugiesische und Deutsche Literatur studiert und arbeitet als literarische Übersetzerin, Moderatorin, Herausgeberin und freie Lektorin in München. Für Lusofonia e.V. plant und koordiniert sie Lesungen und Projekte.

Elisabeth Ruge

Biografie folgt in Kürze.

Christine Eichel

Dr. Christine Eichel studierte Philosophie, Literaturwissenschaft und Musikwissenschaft und promovierte über Th.W. Adorno. Sie arbeitete zunächst als Autorin, Regisseurin und Moderatorin für diverse Fernsehsender. Nach einer dreijährigen Gastprofessur an der Universität der Künste Berlin leitete sie einige Jahre lang die Kulturressorts der Magazine Cicero und Focus. Sie hat zahlreiche Sachbücher und Romane veröffentlicht und lebt heute als freie Autorin in Berlin.

Heinrich von Berenberg

Biografie folgt in Kürze.

Norbert Busse

Biografie folgt in Kürze.

Gabriele Knauer

Biografie folgt in Kürze.

Denis Abrahams

Denis Abrahams absolvierte sein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main, welches er im Jahr 2000 abschloss. Er spielte zahlreiche Rollen an Stadt- und Staatstheatern in Frankfurt, Wiesbaden, Mainz, Stuttgart und Koblenz. Seit 2004 lebt und arbeitet Denis Abrahams als freier Sprecher und Vorleser in Berlin. Neben seinen Lesungen und Hörspielrollen führte er inzwischen auch die Dialogregie in mehreren Kinderhörspielen.

Melanie Waldheim

Workshopleiterin und Moderatorin, Projektleiterin Comic Connection 2016

[http://www.literaturfestival.com/kjl/comicconnection]

Sergey Lagodinsky

Biographie

eu.lagodinsky, sergey_portrait.jpg

Gast des ilb 2014.

Sergey Lagodinsky wurde 1975 in Astrachan in der Sowjetunion geboren. Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften in Göttingen und der Öffentlichen Verwaltung in Harvard promovierte er an der Berliner Humboldt-Universität. Er war Programmdirektor und politischer Berater für das American Jewish Committee, Fellow beim Global Public Policy Institute und bei der Stiftung Neue Verantwortung sowie 2010 Yale World Fellow an der Yale Universität. Publizistisch und akademisch äußert er sich regelmäßig zu verschiedenen Aspekten des deutsch-jüdischen Verhältnisses, Recht und Politik der Vielfalt sowie zu internationalen, insbesondere transatlantischen Beziehungen und dem Verhältnis zu Russland. Er ist Leiter des Referats EU/Nordamerika der Heinrich-Böll-Stiftung.

Ulrike Herrmann

Biographie

eu.herrmann, ulrike_portrait.jpg
© Herby Sachs / WDR

Gast des ilb 2014.

Ulrike Herrmann wurde 1964 in Hamburg geboren. Nach einer abgeschlossenen Ausbildung zur Bankkauffrau besuchte sie zunächst die Henri-Nannen-Schule, bevor sie Philosophie und Wirtschaftsgeschichte an der FU Berlin studierte. In der Folge arbeitete sie unter anderem bei der Körber-Stiftung. Seit 2000 ist Herrmann als Wirtschaftskorrespondentin für die »taz« in Berlin tätig und gehört zum Vorstand der Verlagsgenossenschaft dieser Zeitung. Ihr letztes Buch »Der Sieg des Kapitals«, eine historische Analyse unseres Wirtschaftssystems, erschien 2013.

Wolfgang Herles

Biographie

Portrait Wolfgang Herles
© Ali Ghandtschi

Gast des ilb 2014, 2015.

Bibliographie

Dann wählt mal schön

Wie wir unsere Demokratie ruinieren

Piper

München, 2005

Neurose D

Eine andere Geschichte Deutschlands

Piper

München, 2008

Die Dirigentin

S. Fischer

Frankfurt a. M., 2011

Susanne im Bade

S. Fischer

Frankfurt a. M., 2014

geboren 1950 in Tittling, besuchte die Deutsche Journalistenschule in München und schloss 1982 sein Studium der Germanistik, Geschichte und Psychologie mit einer Promotion ab. 1987 bis 1991 leitete er das ZDF-Studio in Bonn. Mehr als eine Dekade lang war er Redaktionsleiter und Moderator des Magazins »aspekte«. Daneben konzipierte er Polit- und Diskussionssendungen, drehte Dokumentationen und publizierte Sachbücher und Romane. Im ZDF moderiert er die Literatursendung »Das blaue Sofa«.

[http://dasblauesofa.zdf.de/das-blaue-sofa/das-blaue-sofa-5988634.html]

Nina Jurisch

Biographie

Nina_Jurisch_portrait_c_Klappert.jpg
© Hartwig Klappert

Gast des ilb 2014.

Nina Jurisch wurde 1989 geboren und absolvierte ihr Studium in European Studies und Technik- und Wissenschaftssoziologie an der Universität Maastricht. Nach Forschungsaufenthalten in London und Buenos Aires ist sie heute wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der Technischen Universität Berlin. Sie fordert einen verstärkten Dialog zwischen den Generationen über die Gestaltung Europas, »denn ›mehr‹ Europa kann nicht ohne die Einbeziehung aller geschehen«.

© internationales literaturfestival berlin

Jacques Rupnik


Gast des ilb 2014.

Volker Schlöndorff

© Jim Rakete
© Jim Rakete

Gast des ilb 2014.

Frank Herterich

Biographie

Frank_Herterich_portrait_c_Klappert.jpg
© Hartwig Klappert

Gast des ilb 2014.

Frank Herterich wurde 1943 in Regensburg geboren. Er studierte Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten München, Chicago und Berlin. Von 1999 bis 2008 war er im Planungsstab des Auswärtigen Amts für Balkan- und Türkeipolitik zuständig. Als Gründungsmitglied der Helsinki Citizens’ Assembly engagierte er sich in den achtziger Jahren für die Bürgerrechtsbewegungen in Warschau, Prag und Budapest und ihren Kampf für Freiheit und ein Post-Jalta-Europa. Als Experte im Bereich Stadtplanung und Urbanismus verfasste er zahlreiche Beiträge zur Zukunft der Stadt. Er ist Koautor des Manifests »Mehr Europa wagen« von 2011.

Daniela Schwarzer

© Daniela Schwarzer
© Daniela Schwarzer

Gast des ilb 2014.

Arno Widmann

Arno Widmann wurde 1946 geboren und studierte u. a. Philosophie in Frankfurt/Main. Er war Mitbegründer und Chefredakteur der „tageszeitung". Er leitete das Ressort „Meinung" bei der Berliner Zeitung und ist seit kurzem für die "Frankfurter Rundschau" tätig.

Philip Geisler

Philip Geisler ist Kunst- und Architekturhistoriker, Musikmanager und Moderator. Sein Interesse gilt dem neugierigen, intellektuellen und unterhaltsamen Gespräch mit Menschen aus Kultur und Politik.