10.ilb - 15.09 bis 26.10.10 - Focus Osteuropa
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Salman Rushdie  [ Indien, USA ]

Biographie

Rushdie,portrait
Copyright Ali Ghandtschi

Gast des ilb 2013, 2015, 2017.

Bibliographie

Mitternachtskinder

Piper

München, 1983

[Ü.: Karin Graf]

Die Satanischen Verse

Artikel 19 Verlag

Hamburg, 1989

Shalimar der Narr

Rowohlt

Reinbek, 2006

[Ü.: Bernhard Robben]

Die bezaubernde Florentinerin

Rowohlt

Reinbek, 2009

[Ü.: Bernhard Robben]

Luka und das Lebensfeuer

Rowohlt

Reinbek, 2011

[Ü.: Bernhard Robben]

Joseph Anton

Die Autobiografie

C. Bertelsmann

München, 2012

[Ü.: Bernhard Robben u. Verena von Koskull]

Zwei Jahre, acht Monate und achtundzwanzig Nächte

C. Bertelsmann

München, 2015

[Ü.: Sigrid Ruschmeier]

Golden House

C. Bertelsmann

München, 2017

[Ü.: Sabine Herting]

Salman Rushdies großes Werk umfasst nicht weniger als zwölf Romane: »Grimus«, »Midnight’s Children« (dt. »Mitternachtskinder«), wofür er 1981 den Booker Prize erhielt, »Shame« (dt. »Scham und Schande«), »The Satanic Verses« (dt. »Die Satanischen Verse«), »Haroun and the Sea of Stories« (dt. »Harun und das Meer der Geschichten«), »The Moor’s Last Sigh« (dt. »Des Mauren letzter Seufzer«), »The Ground Beneath Her Feet« (dt. »Der Boden unter ihren Füßen«), »Fury« (dt. »Wut«), »Shalimar the Clown« (dt. »Shalimar der Narr«), »The Enchantress of Florence« (dt. »Die bezaubernde Florentinerin«), »Luka and the Fire of Life« (dt. »Luka und das Lebensfeuer«) und »The Golden House« (dt. »Golden House«). Hinzu kommen Erzählbände sowie seine Memoiren »Joseph Anton«. »Midnight’s Children« wurde 2008 als bester Siegertitel der vierzigjährigen Geschichte des Literaturpreises als Best of the Booker gekürt. Die Bühnenfassung wurde von der Royal Shakespeare Company in London und New York inszeniert. 2012 kam die Verfilmung unter der Regie von Deepa Mehta ins Kino, das Drehbuch schrieb der Autor selbst. 2004 feierte die Oper »Harun und das Meer der Geschichten« in der New York City Opera im Lincoln Center Premiere. Rushdie ist außerdem Mitherausgeber der Anthologie moderner indischer Literatur »Mirrorwork« sowie der Sammlung »Best American Short Stories« (2008).

Zu den zahlreichen Auszeichnungen des Fellows der British Royal Society of Literature zählen u.~a. der Whitbread Prize for Best Novel, der Writers’ Guild Award, der James Tait Black Prize sowie der Aristeion-Literaturpreis der Europäischen Union. Rushdie war Autor des Jahres in Großbritannien und Deutschland und erhielt den französischen Prix du Meilleur Livre Étranger, den Budapest Grand Prize for Literature, den Premio Grinzane Cavour in Italien, den indischen Crossword Book Award, den österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur, den London International Writers’ Award, den James Joyce Award of University College Dublin und einen U.S. National Arts Award. Der Autor ist Ehrendoktor und Fellow von sechs europäischen und sechs amerikanischen Universitäten, Professor h.c. für Geisteswissenschaften am M.I.T. und University Distinguished Professor der Emory University. Rushdie trägt den Titel eines Commandeur des Ordre des Arts et des Lettres. 2004 bis 2006 war er Präsident des PEN American Center. Er gründete das PEN World Voices International Literary Festival mit. 2007 wurde Rushdie zum Ritter geschlagen. Seit 2008 ist er Mitglied der American Academy of Arts and Letters und Library Lion der New York Public Library.

Salman Rushdies Werke wurden in über vierzig Sprachen übersetzt.

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