10.ilb - 15.09 bis 26.10.10 - Focus Osteuropa
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Inga Steinmetz  [ Deutschland ]

Biographie

Portrait Steinmetz
Copyright Steinmetz / C. privat

Gast des ilb 2017.

Bibliographie

First Love – Safety First!

Text: Stefanie Wollgarten

Care-Line

Stamsried, 2006

Freche Mädchen – Freche Manga

Hexerei und süße Träume

Text: Bianka Minte-König

TOKYOPOP

Hamburg, 2008

Freche Mädchen – Freche Manga

Handykuss und Liebesrätsel

Text: Bianka Minte-König

TOKYOPOP

Hamburg, 2008

Freche Mädchen – Freche Manga

Liebesbrief und Zickenzoff

Text: Bianka Minte-König u. Yuki Kowalsky

TOKYOPOP

Hamburg 2010

Brüderchen und Schwesterchen

In: Grimms Manga Sonderband

TOKYOPOP

Hamburg, 2011

Alpha Girl

Band 1 u. 2

TOKYOPOP

Hamburg, 2012/2013

Schneeballens Fall

Carlsen

Hamburg, 2015

Schneeballen – Verliebt in Japan

Carlsen

Hamburg, 2017

Inga Steinmetz wurde 1983 in Ost-Berlin geboren, wo sie auch aufwuchs. Bereits als Kind begann sie mit dem Zeichnen, angeregt durch die umfangreiche Comicsammlung ihres Vaters. Den entscheidenden Impuls für ihre Entwicklung zur Mangazeichnerin lieferte die Fernsehausstrahlung der japanischen Zeichentrickserie »Sailor Moon«. Inga Steinmetz studierte an der Berliner Technischen Kunsthochschule und besuchte eine Privatschule für Design in Kapstadt.

Inga Steinmetz zeichnet mit traditionellen Mitteln per Hand unter Verwendung von Feder und Tusche, nach dem Scannen werden die Rasterfolien am Computer eingefügt. Bei farbigen Illustrationen verwendet sie meist Aquarellfarben und bunten Marker. Ihre Mangas haben eine expressive Bildsprache, die in der Tradition der japanischen Mangas für Mädchen und junge Frauen steht. Insbesondere die Mimik ihrer Figuren ist ausdrucksstark gestaltet. 2006 erschien der Aufklärungs-Manga »First Love – Safety First«. Daraufhin erhielt sie den Auftrag, die Jugendbuchreihe »Freche Mädchen« von Bianka Minte-König als Manga umzusetzen. Die drei erfolgreichen und in mehrere Sprachen übersetzten Bände »Freche Mädchen – Freche Manga« (2008 ff.) richten sich an Mädchen ab zehn Jahren und erzählen von erster Verliebtheit, Freundschaft, Schule, Partys und typischen Teenager-Problemen. Der Manga hat auch phantastische Elemente, zum Beispiel in »Hexerei und süße Träume« (2008). 2010 erschien in »Grimms Manga Sonderband« Inga Steinmetz’ Version von »Brüderchen und Schwesterchen«. Der Zweiteiler »Alpha Girl« (2012~f.) ist ihr erstes umfangreiches Projekt nach eigener Vorlage und erzählt ein Mantel-und-Degen-Abenteuer im Frankreich des 18.~Jahrhunderts. Im Zusammenhang mit einem zweimonatigen Aufenthalt in Südkorea 2013 mit einem Stipendium des südkoreanischen Comic-Institut Komakon entstand Steinmetz’ autobiografische Graphic Novel »Schneeballens Fall« (2015) über eine fleißige Comiczeichnerin aus Berlin. Ihre jüngste Publikation »Schneeballen – Verliebt in Japan« (2017) setzt diese Geschichte fort: Schneeballen bekommt einen Heiratsantrag und das Angebot für eine Reise nach Japan.

Inga Steinmetz beteiligte sich an mehreren Wettbewerben. Beim Dōjinshi-Wettbewerb der Connichi 2004 wurde ihre Geschichte »Blau« unter die ersten sechs gewählt und als Comic im »Shinkan Special« veröffentlicht; 2013 erreichte sie eine Platzierung beim internationalen Wettbewerb für Mangaka des japanischen Verlagshaus North Star Pictures zum Thema »Ein Manga-Liebesbrief«. Sie ist auch als Kinderbuchillustratorin tätig, unterrichtet Kinder und Jugendliche in Berlin im Comic-Zeichnen und hält Workshops und Vorträge über Manga für das Goethe-Institut in Schweden, Indonesien oder Malaysia. Sie lebt in Berlin.

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