10.ilb - 15.09 bis 26.10.10 - Focus Osteuropa
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Daniel Cohn-Bendit  [ Deutschland ]

Biographie

Portrait Daniel Cohn-Bendit
© ilb

Gast des ilb 2002, 2014.

Bibliographie

Linksradikalismus - Gewaltkur gegen die Alterskrankheit des Kommunismus
Rowohlt
Reinbek, 1968

Der grosse Basar: Autobiographie; Gespräche mit Michel Lévy, Jean-Marc Salmon, Maren Sell
Trikont
München, 1975

Wir haben sie so geliebt, die Revolution
Athenäum
Frankfurt/Main, 1987

Einwanderbares Deutschland oder Vertreibung aus dem Wohlstands-Paradies?
Horizonte
Frankfurt/Main, 1991

Heimat Babylon
Hoffmann & Campe
Hamburg; 1992

Euro für alle
[mit Olivier Duhamel]
DuMont
Köln. 1998
Übersetzung: Ronald Voullié

Sois jeune et tais-toi
Esprit frappeur
Paris, 1998

Quand tu seras président
[mit Bernhard Kouchner]
Robert Laffond
Paris, 2004

Übersetzer: Wolfgang Geiger, Hermann Jäger

Daniel Cohn-Bendit wurde 1945 im französischen Montauban geboren. Bekannt wurde er im Mai 1968 als Wortführer der aufbegehrenden Pariser Studenten. Nach seiner Ausweisung aus Frankreich engagierte sich Cohn-Bendit in der Frankfurter Spontiszene, führte im von ihm herausgegebenen Stadtmagazin „Pflasterstrand“ die Auseinandersetzung mit dem Links-Terrorismus und gehörte seit den frühen 80er Jahren dem Realo-Flügel der Grünen an. Von 1989 bis 1997 führte er das bis dahin erste Amt für Multikulturelle Angelegenheiten. Von 1994 bis 2014 gehörte Cohn-Bendit dem Europaparlament an, für das er abwechselnd in Deutschland und Frankreich kandidierte und für die Grünen jeweils Spitzenergebnisse erzielte. Zuletzt veröffentlichte er mit Guy Verhofstadt Für Europa. Ein Manifest (2012). Cohn-Bendit ist u. a. Träger des Hannah-Arendt-Preises (2001) und des Theodor-Heuss-Preises (2013).

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