10.ilb - 15.09 bis 26.10.10 - Focus Osteuropa
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Edvard Kocbek  [ Slowenien ]

Biographie

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© privat

Gast des ilb 2010.

Bibliographie

Strah in pogum

Državna založba Slovenije

Ljubljana, 1951

Die Dialektik

Heiderhoff

Frankfurt/Main, 1968

[Ü: Janez Gradišnik und Dieter Leisegang]

Kocbekovo berilo

Berilo. Lesebuch

Mohorjeva

Klagenfurt/Ljubljana/Wien,1997

[Ü: Lev Detela, Milena Merlak und Peter Kersche]

(1904−1981) gilt als einer der bedeutendsten Intellektuellen und Dichter Sloweniens. Er studierte Theologie und Romanistik, schloss sich während des Zweiten Weltkriegs den Partisanen an. Er war der Erste in Slowenien, der nach dreißig Jahren das Schweigen brach und 1975 über die Ermordung Tausender Mitglieder der katholischen slowenischen Heimwehr kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs schrieb, was eine politische, polizeiliche und mediale Hetzkampagne gegen ihn auslöste. Die Intervention Heinrich Bölls rettete ihn 1974 vor der Verhaftung. Der überzeugte Christ wurde dreißig Jahre lang vom jugoslawischen Geheimdienst beobachtet.

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