10.ilb - 15.09 bis 26.10.10 - Focus Osteuropa
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John Tranter  [ Australien ]

Biographie

John Tranter Portrait
© Doris Poklekowski, www.foto-poklekowski.de

Gast des ilb 2002, 2001.

Bibliographie

Red Movie and other poems
Angus & Robertson
Sydney, 1972
 
The Blast Area
Makar Press
St Lucia, 1974
 
Crying in the Early Infancy
Makar Press
St Lucia, 1977
 
Dazed in the Ladies Lounge
Island Press
Sydney, 1979
 
Selected Poems
Hale & Iremonger
Sydney, 1983
 
Under Berlin
University of Queensland Press
St Lucia, Queensland, 1988
 
The Floor of Heaven
Angus & Robertson
Pymble, 1992
 
At the Florida
University of Queensland Press
St Lucia, Queensland, 1993
 
Late Night Radio
Polygon Press
Edinburgh, 1998
 
Heart Print
Salt Publishing
Perth, 2001
 
Ultra
Brandl & Schlesinger
Rose Bay, 2001
 
Studio Moon
Salt
Applecross, 2003

Urban Myths
University of Queensland Press
Queensland, 2006

Übersetzer: Johannes W. Beilharz, Wolfgang Held

John Tranter wurde 1943 in Cooma, Australien, geboren und wuchs an der Südküste von New South Wales auf der Farm seiner Eltern auf. In den sechziger Jahren begann er Lyrik zu schreiben und in Zeitschriften zu veröffentlichen, 1970 erschien sein erster Lyrikband „Parallax“. Von Ende der sechziger bis Anfang der siebziger Jahre arbeitete er für diverse Radiosender in Australien, London und Singapur, u.a. als Programm-Gestalter für den australischen Radiosender ABC. In den achtziger Jahren lehrte er als Gastdozent an verschiedenen Universitäten Australiens, wo er vor allem Kurse für kreatives Schreiben gab. Tranter schreibt regelmäßig für zahlreiche Literaturmagazine und Zeitungen und ist Herausgeber von Lyrikanthologien, wie z.B. des „Penguin Book of Modern Australian Poetry“ (1991). John Tranter hat bisher zahlreiche Lyrikbände veröffentlicht, so u.a. 1983 „Selected Poems“, 1992 „The Floor of Heaven“ und 1998 „Late Night Radio“. 1997 gründete er das freie Internet- Literaturmagazin „jacket“, das bereits mehrere Preise erhielt, so den „Encyclopadia Britannica Internet Guide Award“ im Jahr 2000.

2004 rief Tranter die australische Internet-Lyrikbibliothek APRIL (Australian Poetry Resources Internet Library) ins Leben. Für seinen Gedichtband „Ultra“ (1999) erhielt er den australischen Kenneth Slessor Prize For Poetry, für „Urban Myths“ (2006) den Lyrikpreis Victorian Premier. John Tranter lebt in Sydney.

© internationales literaturfestival berlin

[http://johntranter.com/]