10.ilb - 15.09 bis 26.10.10 - Focus Osteuropa
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Pressestimmen

Pressestimmen 2016

 

„In einer neuen Sparte unter dem Titel ‚Science and the Humanitites‘ geht es um die Abbildung wissenschaftlicher Diskurse für ein breites Publikum. Das Festival will dabei erklärtermaßen neben dem bewährten Fokus auf Literatur die gesamte Themenbreite des Feuilletons abdecken.“

Tagesspiegel, 26.07.2016

 

„Aktuellen literarischen Entwicklungen wird hier ein Raum bereitet, internationale Autoren können sich vernetzen und werden für die Metropole Berlin erlebbar.“

Urbanie, 01.09.2016, Josephine Macfov

 

„Dass Aira, der Interviews und Auftritten notorisch aus dem Weg geht, beim Internationalen Literaturfestival zweimal in Berlin auftritt und danach auf Lesereise geht, ist eine Sensation, die man sich nicht entgehen lassen sollte.“

Berliner Zeitung, 06.09.2016, Mathias Schnitzler

 

„Die Vielfalt des literarischen Lebens in Berlin ist schon im Normalfall der permanente Ausnahmezustand. Aber die elf Tage, an denen das 16. Internationale Literaturfestival Berlin nun wieder das Haus der Berliner Festspiele und weitere Bühnen bespielt, ist gegenüber dem Wahnsinn der Routine noch eine Steigerung.“

Ticket Berlin, 08.09.2016, Jenny Lohendahl

 

„Damit ist bereits einer dieser schönen Aspekte des Berliner Lesefestivals im Fokus: der weite Blick, der eben nicht nur auf ‚den Dichter und sein Wort‘ gelenkt wird, sondern jedes Detail der Literaturvermittlung streifen soll.“

Neues Deutschland, 09.09.2016, Natalya Arensberg

 

 

„Wirklich international ging es am Wochenende auf dem Internationalen Literaturfestival zu: AutorInnen aus aller Welt sprachen dort über Feminismus, Terror und Tabus.“

Der Tagesspiegel, 13.09.2016, Annika Glunz

 

 

„Liebe Leserinnen, liebe Leser, das Berliner Literaturfestival bietet wie immer ein so volles Programm, dass es für den Rest des Jahres ausreichen würde.“

Berliner Zeitung, 12.09.2016, Sabine Vogel

 

 

„Das gute Leben ist dann draußen im Festivalzelt, bei swingender Musik, Wein und freundlich entspannten Menschen, die sich auf das reichhaltige Programm der kommenden zehn Tage freuen.“

Der Tagesspiegel, 09.09.2016, Rüdiger Schaper

 

„Das Internationale Literaturfestival Berlin (ilb) hat von Beginn an diesen Moment kultiviert und ein Autorzelt zu seinem Markenzeichen gemacht, in das nicht nur geladene Gäste gelassen werden.“

Die Tageszeitung (taz), 09.09.2016, Timo Berger

 

 

Pressestimmen 2015

 

„Aber das ist das Schöne und Sympathische an diesem Festival. Die Dinge sind hier ständig im Fluss, so wie eben alles, die Welt im Allgemeinen, die literarische im Besonderen.“

Der Tagesspiegel, 11.09.2015, Gerrit Bartels

 

„Berlins Literaturfestival entgleist – und beglückt“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.09.2015, Andreas Kilb

 

„Aber es bleibt dabei, dass das Berliner Literaturfest mit seinem internationalen Anspruch, seiner eigensinnigen Auswahl von berühmten (diesmal etwa Wole Soyinka, Roddy Doyle, Kazuo Ishiguro, Zeruya Shalev und Michael Cunningham) und gänzlich unbekannten Gästen, seiner prachtvollen Kinder- und Jugendbuchreihe und seinen vielen Nebensektionen (dieses Jahr über die Zukunft der Stadt und den Klimawandel) sich eben auch an Konkurrenzveranstaltungen wie der lit.cologne messen lassen muss, die mit etwas weniger Anspruch, mehr Marketing und größerem Einzugsbereich ihr gesamtes Budget selbst erwirtschaften.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.09.2015, Andreas Kilb

 

„Das finanzielle Netz, auf dem Ulrich Schreiber und seine Mitarbeiter ihre luftigen Programme bauen, ist jedes Mal bis zum Zerreißen gespannt, aber es hält. Auch Festivalbetrieb kann eine Kunst sein; mindestens ein Kunststück.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.09.2015, Andreas Kilb

 

„Und Ulrich Schreiber? Der Mann ist ein Phänomen. Er, der sein Literaturfestival binnen weniger Jahre zu einem gigantischen Rummelplatz der namhaftesten Autorinnen und Autoren aus aller Welt gemacht hat, zu einem Großereignis, dessen Teilnehmer sich oft geistvoll und unterhaltsam den brennenden Themen der Zeit aussetzen, zu einem kulturpolitischen Event, das von höchsten Stellen gelobt und gefördert wird, dieser Mann schien überall gleichzeitig zu sein. Wie geht denn das?“

neues deutschland berlin, 11.09.2015, Martin Hatzius

 

„Während das Internationale Literaturfestival (ilb) in der Regel die Literaturen der Welt nach Berlin holt, sind diesmal auch Jugendliche hier, die anderswo in der Welt deutsche Bücher lesen. […] Literatur überwindet Grenzen aller Art”.

Berliner Zeitung, 14.09.2015, Cornelia Geissler

 

„Das ilb ist in den letzten 15 Jahren zu einem der bedeutendsten Literaturfestivals weltweit gewachsen, 218 Autoren aus 51 Ländern sind in diesem Jahr an 244 Veranstaltungen beteiligt.“

Taz, 14.09.2015, Thomas Hummitzsch

 

„Das [Veranstaltung zur Situation des Islamischen Staates] hatte mit Literatur dann nichts mehr zu tun, gehört aber wohl zum Anspruch des Berliner Festivals, in allen Diskursen etwas rumzurühren. Der Publikumszuspruch zeigt: Man scheint damit einen Nerv zu treffen.“

Süddeutsche Zeitung, 16.09.2015, Tobias Lehmkuhl

 

„Ach, wenn doch nur alle Lesungen so abliefen wie diese: Ein kluger, das Privatleben des Autors diskret beschweigender Moderator kommentiert das Gelesene, erläutert seine Schönheit, macht auf verständliche Weise deutlich, warum sie Teil eines eigenwilligen, wunderbaren Buchs sind. Wer am Mittwochabend das Literaturfestival besuchte, konnte das vermutlich seltene Glück haben, einer solchen Lesung tatsächlich beizuwohnen. Ich muss zugeben, dass es mein erstes Mal war, mir diese ideale Form der literarischen Veranstaltung also erst seit vorgestern Abend bekannt ist.“

Berliner Zeitung, 17.09.2015, Philipp Idel über die Veranstaltung mit Frank Witzel.

 

 

Pressestimmen 2014

 

„Auch in diesem Jahr geht es wieder darum, die Pluralität von Stimmen und Farben der Weltliteratur abzubilden“ sagte Festivaldirektor Ulrich Schreiber.“
Berliner Morgenpost, 14.07.2014

 
„Den literarischen Ausnahmezustand erleben: im Herbst ist dies möglich! Arabische Lyriker treffen amerikanische Shortstory-Schreiber, südkoreanische Poeten ihre russischen Kollegen, südafrikanische Romanciers den albanischen Nachwuchs.“ Das internationale literaturfestival berlin
http://www.hiberlin.de/berlin_14_ilb_internationales_literaturfestival_berlin_2014_10_09_2014.aspx, 01.03.2014

 
„Explodierter Sternenstaub
Jimi Tenor, ein Star der europäischen Elektromusik, bereiste mit drei finnischen AutorInnen das Weltall. Ein Abend der „kosmischen Extravaganz“ wurde im Haus der Berliner Festspiele versprochen, und dieses Versprechen wurde eingehalten.“
taz, Christiane Rösinger, 22.09.2014

 
„Ein Vortrag, eine Predigt LITERATURFESTIVAL Eine echte Istanbuler Dame: Die Sufi-Autorin Cemâlnur Sargut spricht in der Sehitlik-Moschee frei und mit großer Freude über das Im-Ganzen-Aufgehen. Am Donnerstag hatte Cemâlnur Sargut ihren ersten von zwei Auftritten im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals in der Sehitlik-Moschee Neukölln, am Columbiadamm. In der Türkei ist die Sufi-Autorin berühmt.“
taz, Detlef Kuhlbrodt, 20./21.09.2014

 
„Autoren von Weltruhm und brillante Neuentdeckungen begegnen sich und ihren Lesern.“
Berlin Programm, 15.08.2014

 

„Womit gleich Fahrt aufgenommen und deutlich wird, wie viel politische Sprengkraft im ilb steckt. Literatur soll nicht bloße Lektüre sein, sondern Bewegung, eine geballte Ladung Aktion.“
tip Berlin, 28.08.2014

 
„Zum Auftakt verwandeln mehr als hundert Berliner die Stadt in ein einziges Mega-Hörbuch.“
Bild Berlin-Brandenburg, 09.09.2014

 

(zum Graphic Novel Day) „Toll. Das müssen wir jetzt endlich mal gebührend loben: Das Internationale Literaturfestival Berlin hat sich im Laufe der Jahre nicht nur um die Literatur im Allgemeinen, sondern auch um die grafische Literatur im Besonderen verdient gemacht. Denn mittlerweile gehört die Befassung mit dem Comic – so der etwas gebräuchlichere Name – schon zu einer hübschen Tradition dieser Veranstaltung.“

Berliner Zeitung, 11.09.2014

 
„Mit etwa 330 Veranstaltungen von der klassischen Lesung zur Debattenrunde, von der Ausstellung schöner Bücher an seidenen Fäden und kunstvoller Illustrationen unter Glasrahmen, von Comics bis zu Computerspielen liefert das ilb bis zum 20. September wieder so zahlreiche Impulse, dass jeder Überblick scheitern muss.“

Berlin Zeitung, 12.09.2014

 
„Denn hier, etwa beim Internationalen Literaturfestival Berlin, das am ‚Mittwoch begonnen hat, kann man die Autoren all der tröstlichen und irritierenden Bücher auf halbem Wege treffen: in einem Lesesaal, in dem man mit den Worten eines Wiener Kaffeehausliteraten, nicht daheim und doch nicht an der frischen Luft ist. Man kommt dem Schriftsteller ein Stück entgegen. Und die Schriftsteller und Dichter, die aus aller Welt (oder auch nur aus Schöneberg) angereist sind, machen einen großen Schritt auf den Leser zu.“
Frankfurter Allgemeine, Andreas Kilb, 12.09.2014


„Wer jemals zur Literaturfestivalzeit morgens um 9 Uhr den jugendlichen Trubel vor dem Haus der Berliner Festspiele erlebt hat, weiß, wie sich lebendige Poesie und Prosa anfühlt.“
neues deutschland, Natalya Arensberg, 12.09.2014

 
„Das Tolle am Literaturfest im Haus der Berliner Festspiele ist, dass man die Autoren nach den offiziellen Diskussionen im Foyer oder Garten treffen kann.“
Berliner Zeitung, 18.09.2014

 
„Das ilb hat mich in den vergangenen Jahren stets begeistert, unvergessliche Momente beschert und tolle Begegnungen geschenkt. Allein die drei Buchstaben „ilb“ zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht.“
www.Klappentexterin-wordpress.com, 30.08.2014

 
„Patrick Ness erklärt die Literatur zum Überlebensmittel schlechthin – für Kinder, die ich von ihren Eltern lösen, für Jugendliche, die ihren eigenen Weg finden, für Erwachsene, die sich behaupten müssen. Kann ein Literaturfestival besser beginnen, als dass es die existenzielle Bedeutung des Lesens preist?“
http://www.berliner-zeitung.de/kultur/literaturfestival-in-berlin-literatur-alsueberlebensmittel,10809150,28369270.html, 10.09.2014

 

"Das ilb ist ein pulsierendes Forum, auf dem verschiedene Kulturkreise erlebbar werden. Die Auseinandersetzung mit politischen Entwicklungen und Debatten ist dabei ein programmatisches Zeichen des ilb."

http://www.boersenblatt.net/814359/template/bb_tpl_literarischesleben/, Monika Gütters, 10.09.2014

 

„Eine Lösung kann es nur geben, wenn Frauen und Männer weltweit sensibilisiert und überzeugt werden, dass Gleichberechtigung ein Menschenrecht ist und die Kultur der Straflosigkeit ein Ende hat. Es liegt noch ein weiter Weg vor uns. Ihn mit mutigen Frauen wie Bianca Jagger zu gehen, fällt leichter. Wie gut, dass ilb-Direktor Ulrich Schreiber sie nach Berlin geholt und ihr eine Bühne geboten hat.“
http://www.neues-deutschland.de/artikel/945958.autodiebstahl-schlimmer-alsvergewaltigung.html, 15.09.2014

 

„Ob Podiumsdiskussion oder Poetry-Slam, Historienroman oder Bilderbuch - das Internationale Literaturfestival Berlin hat in den zehn Tagen für jede Alters- und Interessengruppe etwas zu bieten.“
http://www.tagesspiegel.de/meinung/jugendblog/was-wir-gerne-tun/unseretagestipps-fuer-berlin-internationales-literaturfestival-berlin-10-bis-20-september/10696314-5.html, 15.09.2014

Pressestimmen 2013

 

„Bühne frei für die Kinder- und Jugendliteratur aus aller Welt. Von Anfang an gleichberechtigt neben dem Erwachsenenprogramm, präsentiert eine eigene Sektion herausragende Kinder- und Jugendbücher. Dabei macht sich das Festival frei von dem Druck, unbedingt Neuerscheinungen zu präsentieren. [...] Mit szenischen Lesungen, einem Sprachakrobatik-Workshop und Poetry Slams werden die Besucher von den Sitzen gelockt.“

Eselsohr ­– Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendliteratur, Kathrin Köller, August 2013

 

„Sein besonderes Profil gewinnt das Festival aus der Vielfalt der Kulturen.“

Wirtschaftswoche, 19.08.2013

 

„150 Autoren. 180 Veranstaltungen. Anspruchsvoll und interessant.“

Cosmopolitan, 23.08.2013

 

„Das Publikum darf Fragen stellen. So gehört sich das beim Festival. Hier sitzen keine höflichen Erwachsenen, die zaghaft Details erbitten. Hier sitzen aber auch keine kleinen Kinder, die hören wollen, ob die Frau da vorn immer schon Schriftstellerin werden wollte.“

Berliner Zeitung, Cornelia Geissler, 04.09.2013

 

„Die Hauptstadt braucht ein literarisches Event, das ihrer gefühlten Größe entspricht. Und genau dieses Event hat Ulrich Schreiber vor dreizehn Jahren erfunden.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Andreas Kilb, 06.09.2013

 

„Wie vielfältig die Berliner Comicszene ist, zeigt eine Ausstellung im Haus der Berliner Festspiele.“

Berliner Zeitung, Katja Lüthge, 07.09.2013

 

„Die Berlinale der Bücher.“

Zitty, Michael Pöppl, 19/2013

 

„Jede Lesung steht für sich. Aber wer Lust auf mehr hat, dem eröffnet sich schnell ein unendlicher Assoziationsraum. [...] Ein Festivalprogramm, das auf den ersten Blick vielleicht disparat und überbordend erscheinen mag, erweist sich bald als Schatztruhe.“

Kölner Stadt-Anzeiger, Elke Biesel, 10.09.2013

 

„J.M. Coetzees Bann tat seine Wirkung, und niemand ließ sich davon verwirren, dass die tiefe Ereignislosigkeit des Abends nur mit seiner tiefen Ereignishaftigkeit konkurrierte.“

Tagesspiegel, Gregor Dotzauer, 11.09.2013

 

„Der große Saal war voll, man hätte eine Nadel fallen hören können. [...] Ein Erlebnis, wie es nur eine Lesung zustande bringt.“

Die Zeit, Ijoma Mangold, 12.09.2013

 

„Das Programm, das Ulrich Schreiber und Thomas Böhm in diesem Jahr für das Internationale Literaturfestival Berlin zusammengestellt haben, platzt förmlich aus allen Nähten.“

Die Zeit, Ijoma Mangold, 12.09.2013

 

„Es gibt natürlich unendlich viele Ereignisse auf einer Großveranstaltung wie dem Berliner Literaturfest, Konzerte, Filmvorführungen, mehrere „Poetry Nights“, einen „Graphic Novel Day“, ein „Literarisches Quartett der Zukunft“, Debatten, Manifeste, Podiumsgespräche. Aber das Ereignis schlechthin ist immer noch die Begegnung mit einem einzelnen Buch: dem, der es geschrieben, dem, der es übersetzt hat, und dem, der es liest.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Andreas Kilb, 12.09.2013

 

„Berlin ist Europas Literaturhauptstadt, zumindest noch bis zum 15. September. Denn so lange dauert das internationale Literaturfestival an der Spree, das sich in den 13 Jahren seiner Existenz als Bestandteil der Berliner Festspiele zu einem der wichtigsten Treffen der schreibenden Zunft auf unserem Kontinent gemausert hat.“

Arte Journal, 12.09.2013

 

„Am Ende des Abends rauchte der Kopf vor lauter Welten! So viel zu lesen. Beim Rausgehen wimmelte es im Foyer von strahlenden Menschen. An einem Tisch inmitten der Menge saß ein Mädchen, vertieft in ein Buch als wäre es ganz weit weg. Und einem wurde klar, was für ein Glück dieses Literaturfestival ist, das an einem stillen Platz im Westen Berlin Weltreisen verschenkt.“

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Hernán D. Caro, 15.09.2013

 

„1989 war für Rushdie das Jahr, in dem die Odyssee seines Lebens begann. Seine Erinnerungen an diese Zeit hat er [...] vor einem Jahr in seinem Erinnerungsbuch „Joseph Anton“ veröffentlicht. Auf dem internationalen Literaturfestival in Berlin las Rushdie nun daraus vor und erinnerte sich zurück an die Jahre unter der Fatwa.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Katharina Teutsch, 17.09.2013

 

„Es ist nicht leicht, zu sagen, was den 13. Jahrgang des Internationalen Literaturfestivals Berlin zu einem guten, ja vielleicht gar exzellenten Jahrgang macht. Alles war wie immer, es gab die Stars und die Unbekannten, die Poetry Nights und die Themenreihen – und doch schien es, als sei das Festival an einem gemeinsamen Anspruch gereift, angefangen bei Jakob Mattners Bühnenbild zu den Lesungen: stille Mondlandschaften im Hintergrund oder luftige Lichtgebilde, die so schön waren, dass man die Augen schliessen musste, um sich auf die Lesungen zu konzentrieren.“

NZZ, Sieglinde Geisel, 17.09.2013

 

„30.000 Besucher beim Berliner Literaturfestival. [...] Der indisch-britische Autor Salman Rushdie nannte das Festival zum Abschluss eine „großartige Zusammenkunft von Schriftstellern“. Er sei glücklich, dass er daran habe teilnehmen können.“

Berliner Zeitung, 17.09.2013


 

Pressestimmen 2012

 

„Die provozierende Eröffnungsrede von Friedenspreisträger Liao Yiwu ist durchaus programmatisch für das Literaturfestival, das bis zum 16. September 186 Autoren aus 58 Ländern präsentiert. Es gibt sich kämpferischer als andere Lesefeste. [...] So stellen Georg Seeßlen und Markus Metz beim Festival das »Handbuch für den zivilen Ungehorsam « vor, Amir Hassan Cheheltan berichtet in »Teheran, Stadt ohne Himmel« erstmals unzensiert aus iranischen Foltergefängnissen, Pilar
Velasco wurde stellvertretend für die spanische Protestbewegung »Reale Demokratie – Jetzt!« eingeladen."

Märkische Allgemeine: Eröffnungsredner Liao Yiwu, 08.09.2012


„Dieser Auftakt ist geradezu programmatisch für das 2001 von Ulrich Schreiber gegründete Festival, welches sich seit jeher über die Grenzen des herkömmlichen Literaturbetriebs hinwegsetzt. Im Gegensatz zu vielen anderen literarischen Großveranstaltungen werden auf dem ilb auch internationale Autoren vorgestellt, die noch keinen deutschen Verlag haben, die Übersetzungen ihrer Texte werden teilweise eigens für das Festival angefertigt. »Wir sind das Entdeckerfestival«, sagt Programmleiter Thomas Böhm."

tip, Heft 13/2012


„Berlin ist das internationalste unter den großen Literaturfestivals der Republik. Der Anspruch ist hier nicht nur internationale Literaturstars zu präsentieren – das gibt es bei der Lit.Cologne, dem »Leipzig liest« Programm während der Leipziger Buchmesse und dem Poetenfest in Erlangen auch. In Berlin schwingt vielmehr der Anspruch mit, zum kulturellen
Austausch und vielleicht sogar zur Völkerverständigung beizutragen."

taz, 06.09.2012

 

„Auch im zwölften Jahr seines Bestehens folgt das Berliner Literaturfestival dem nonkonformistischen Leitstern, unter dem es gegründet wurde. Mainstream ist anderswo, hier hört man »Geschichten vom Clash der Kulturen«, geben Jonathan Meese und Durs Grünbein eine Pressekonferenz zur »Diktatur der Kunst«, lesen Wladimir Kaminer und Marion Brasch (zugunsten von Pussy Riot) aus einer Neuübersetzung von Bulgakovs »Meister und Margarita«."

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.09.2012

 

„Das Zwiegespräch stellte den vorläufigen Höhepunkt einer Annäherung der beiden Künstler dar, die seit einiger Zeit im Gange ist. Diese Künstlerfreundschaft wirkte vorab recht, sagen wir, unwahrscheinlich, allerdings stellte sich schnell heraus, dass man da in die Schubladen-Falle der Kulturvermarktung getappt war: der stille, klassizistisch-virtuose Büchnerpreisträger mit diesem nervtötenden Zottel, wie soll das denn bitte gehen? Es ging sehr gut."

Süddeutsche Zeitung: Durs Grünbein und Jonathan Meese geben eine Pressekonferenz zur »Diktatur der Kunst«, 11.09.2012

 

„Nur Durs Grünbein oder nur Jonathan Meese – dafür hätte man sich nicht auf den Weg zum Berliner Literaturfestival gemacht. [...] Doch beide zusammen – das ist etwas anderes. Konstellationen faszinieren den Geist, die versprechen einen überindividuellen Mehrwert."

Die Zeit: Die Pressekonferenz zur »Diktatur der Kunst«, 13.09.2012


„Es ist, als sitze man hier nicht vor einer schnöden Bühne, sondern vor einem Raumschiff – und erführe binnen anderthalb Stunden so viel Neues, dass es einen trifft wie der Blitz."

taz, 12.09.2012


„Es geschehen noch Zeichen und Wunder! Am Rande des nur ehrwürdig zu nennenden internationalen Literaturfestivals hat die graphische Literatur eine Nische gefunden."

Berliner Zeitung, 08.09.2012

 

„Auf der abendlichen Vernissage im Institut Francais geht der Talk weiter, die Nationalitäten, Künstler und Betrachter mischen sich und machen den European Graphic Novel Day unverkrampft zu einer Art Familientreffen – und Berlin einen Tag lang zum Comic-Zentrum Europas."

taz, 11.09.2012


„»Open City« ist bei allem Abtauchen in die Tiefen der Geschichte von einer Aktualität, in der das unruhige Herz unserer Zeit schlägt. Das kann man nur von den wenigsten Büchern behaupten."

Der Tagesspiegel in der Ankündigung der Lesung von Teju Cole, 12.09.2012

 

„Ein geistig-moralisch-künstlerischer Großzirkus, ein Potsdamer Platz der Literatur ist das Festival sowieso."

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.09.2012

 

„Das Festival machte mit den Roman-Revuen seinem Namen alle Ehre: Internationalität ist seit jeher Programm ebenso wie das Engagement für politische Diskussion. [...] Auch die Zuschauer bestätigen dieser Programmpolitik, die ganz bewusst nicht allein auf große Namen setzt, sondern auch den Nachwuchs pflegt und Themen, die nicht im Mainstream
liegen. Wenn an einem spätsommerlichen Nachmittag eine Diskussion über den »arabischen Frühling« und ein philosophischer Exkurs über das Ende des Eros auf dem Programm stehen, dann dürfen sich beide Podien über eine Hundertschaft von Zuhörern freuen. [...] Solche Kurzschlüsse zwischen Politik und Literatur, alt und neu, Unterhaltung und Engagement zeichnen das Festival aus. Was für ein schöner Marathon im olympischen Jahr."

Kölner Stadt-Anzeiger, 15.09.2012

 

„Wenn aus allen Richtungen Schülergruppen mit ihren Lehrern ins Haus der Berliner Festspiele strömen, ist klar: Das Internationale Literaturfestival Berlin hat begonnen. In diesem September, bei der 12. Ausgabe des Festivals, ist die Sparte Internationale Kinder- und Jugendliteratur noch einmal kräftig gewachsen. 27 Autoren und Illustratoren aus aller Welt gaben sich die Klinke in die Hand; Autoren, die in der internationalen Kinder- und Jugendliteraturszene einen Namen haben, aber auch solche die hierzulande noch zu entdecken sind."

Eselsohr, Ausgabe 11/2012

 

„Es kommt nicht sehr häufig vor, dass Martin Wiesmann Literaturfestivals besucht, sein Job lässt das nicht zu. Wiesmann leitet die Investmentbanking-Sparte der amerikanischen Großbank JP Morgan in Deutschland und Österreich, da geraten die schönen Künste leicht in den Hintergrund. Dass er allerdings beim Internationalen Literaturfestival Berlin vorbeischaute, lag daran, dass sich das Festival in diesem Jahr schwerpunktmäßig mit dem Zustand Europas befasste – und der stellt sich derzeit eben so dar, dass sich nicht nur Philosophen, Schriftsteller und Historiker dazu äußern sollten, sondern eben dringend auch Investmentbanker mit Übersicht."

Süddeutsche Zeitung, 18.9.2012

 

„Vor allem aber – und das ist für den Charakter eines Festivals fast ebenso entscheidend wie die Interessantheit der Podien und Brillanz der Lesungen – machten auch die Momente zwischen den einzelnen Veranstaltungen oft Spaß. Herumstehen, Schlendern, Gruppenbildung. Wer in den Pausen etwa in den Garten des Hauses der Festspiele trat, konnte sich ein überaus weitläufiges Literaturflair abholen. Für ein interessantes Sprachgewirr sorgt ja allein schon die Internationalität des Programms. Und im Unterschied etwa zur Lit.Cologne ist das ilb trotz mancher notwendiger Professionalisierungsschritte ein Festival zum Anfassen geblieben, [...] eine Art weltweites Autorenklassentreffen, bei dem man sich wenigstens in diesem Garten nicht nur als Zuschauer, sondern als Teilnehmer begreifen kann."

taz, 17.09.2012

 

„Dieser Abend, an dem Herta Müller, gelöst und fröhlich wie selten, ihre Gedichte vorlas, machte vielleicht noch keinen anderen Menschen aus dem Zuhörer. Aber einen glücklicheren."

Frankfurter Allgemeine Zeitung über Herta Müller, 14.09.2012

 

 

Pressestimmen 2011

 

„Mittlerweile geht das Internationale Literaturfestival Berlin in die elfte Runde und wird auch in diesem Jahr sein Publikum – man muss es so klar sagen – schlichtweg überfordern. Und das ist gut. Hunderte von Lesungen etablierter und unbekannter Autoren […] laden den Festivalgast dazu ein, sich innerhalb von 14 Tagen so viel Literatur in die Birne pressen zu lassen wie sonst in drei Jahren nicht.“

sally*scout: Internationales Literaturfestival Berlin, 30.08.2011


„An diesem Wochenende öffnet sich dem Medium, das wegen seiner Verknüpfung von Literatur und bildender Kunst lange als Bastard belächelt wurde, eine weitere Bastion der Hochkultur. Das Internationale Literaturfestival Berlin (ILB) widmet am Sonnabend einen ganzen Tag […] der Graphic Novel […].“
Der Tagesspiegel: Ball der Bastarde, 7.09.2011, Lars von Törne


„Das ist ein feines Jubiläum, wenn sich eines der Berliner Top-Events zum elften Mal jährt. Auch dieses Jahr steht das Internationale Literaturfestival Berlin wieder für Vielfalt und das Besondere. […] 196 Veranstaltungen in über 10 Tagen mit 140 Autoren aus 53 Ländern. Und wer meint, dass sich hier Literatur darauf beschränkt, zwischen zwei Buchdeckeln stattzufinden – weit gefehlt. Neben klassischen Lesungen finden Autorengespräche, politische Diskussionen und Filmvorführungen statt. Das ilb ist eine Veranstaltung für diejenigen, die sich schon immer am liebsten mit einem guten Buch in die Decke eingemummelt haben, aber eben auch interessant für jene, die das Lesen erst wieder neu entdecken möchten. Dafür sorgen unter anderem ungewöhnliche Veranstaltungsorte wie die Justizvollzugsanstalt Tegel oder die Berghain Panorama Bar.“
http://berlin.cafebabel.com, 07.09.2011


„Festspiele-Intendant Joachim Sartorius forderte bei der Eröffnung die Kulturpolitiker in Land und Bund auf, dem Literaturfestival "endlich" einen festen Ort und eine gesicherte, langfristige Finanzierung zu geben. Dabei verwies er auf die verbindende Kraft der Literatur:
"Keines unserer Festivals ist so sehr politisch wie das Internationale Literaturfestival, indem es Menschen und ihre Sprachen und Geschichten aus allen Teilen der Welt zusammenbringt."
Das Festival findet seit 2005 unter dem Dach der Berliner Festspiele statt. Geldgeber ist der Bund.“
http://www.rbb-online.de/nachrichten/kultur/2011_09/literaturfestival.html, 07.09.2011


„Gewohnt politisch, kann das alljährliche Spätsommerfest der Romanciers, Poeten und Essayisten an den Umwälzungen in Nahost natürlich nicht vorbeisehen. Mit Gespür für das Aktuelle und dem unbändigen Wunsch, sich immer wieder gegen den Mainstream aufzulehnen, bat Festivaldirektor Ulrich Schreiber einen Festredner [Tahar Ben Jelloun] aufs Podium, der beharrlich und wortgewandt gegen Opportunitätsdenken und lahmes Zeitgeistlarifari anschreibt. […] Tahar Ben Jellouns Lob der realistischen Illusion folgen exquisite Veranstaltungen, die uns nach kühlem Sommer zurück in einen hoffnungsvollen Frühling tragen wollen.“
Neues Deutschland: Die Wahrheit ist rund, Natalya Arensberg, 09.09.2011


„Rund 180 Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene mit etwa 140 Schriftstellern aus Ländern aller Kontinente, das Internationale Literaturfestival Berlin gilt immer noch als das größte in Europa - trotz der finanziellen Einschnitte der letzten Jahre. Nun ging die erste von zwei Wochen zu Ende. Der Asien-Pazifik-Raum ist diesmal Schwerpunkt. Und wohl noch nie war das Literaturfestival so politisch wie in diesem Jahr.“
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/1551938/, Tobias Wenzel, 11.09.2011


„Wer dieses Jahr nicht in Urlaub gefahren ist, kann dies nun nachholen: Das Internationale Literaturfestival bietet eine literarische Weltreise an, die in geschichtsträchtige Metropolen wie auch in verschlafene Ortschaften führt […].“
Der Tagsspiegel: Papiertür zum Paradies, Elke Brühn, 13.09.2011


„Eine gute Idee deshalb, am zehnten Jahrestag des 11. September 2001 nicht nur mit Autorenlesungen an die Anschläge in den USA und ihre kriegerischen Folgen zu erinnern, sondern die Bühne auch denen zu überlassen, die sich mit ihren Worten und Bildern über den kommerziellen Zwang zum Pseudo-Journalismus mit seinen „60-Sekunden-Fakten“ à la Jauch und Plasberg hinwegsetzen. Denn richtig ist: Karaoke kann jeder. Aber Karaoke ist nur Unterhaltung. Information ist etwas anderes!“
Neues Deutschland: „Karaoke-Journalisten“, Lilian-Astrid Geese, 14.09.2011


„Beim Internationalen Literaturfestival Berlin ist es wie im Leben: Die Masse dessen, was man versäumt, ist größer als die Masse dessen, was man erleben kann.“
http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur/schreiben_in_der_fremde_1.12515852.html, Sieglinde Geisel, 16.09.2011


„Es sind solche Momente, die man auf Literaturfestivals sucht. Schon immer war der Körper des Dichters eine Projektionsfläche für sein Publikum, rissen sich begeisterte Massen darum, Schiller, Dickens oder Hugo zu sehen […]. Auch beim Internationalen Literaturfestival Berlin hat dieser Lockruf der Leibhaftigkeit neun Jahre lang funktioniert. Im vergangenen Jahr, als das Festival wegen der Renovierung seines Stammsitzes in der Schaperstraße ins Haus der Kulturen der Welt umziehen musste, gingen die Besucherzahlen zurück. […] Zum Teil lässt sich das mit der aktuellen Situation der Literatur erklären. […] Aber man muss die Gründe auch beim Festival selbst suchen. Dass ein Schriftsteller wie Gary Shteyngart mit seiner „Super Sad True Love Story“ den Saal, in dem er las, nicht einmal zu einem Drittel füllte, gibt zu denken. […] Das Berliner Festival will sich, anders als seine erfolgreichen Konkurrenten in München, Hamburg und Köln, nicht vor den Karren des Literaturbetriebes spannen lassen. Stattdessen bemüht es sich Jahr um Jahr, ein eigenständiges Bild der globalen Dichtergesellschaft zu vermitteln […]. Das ist ein nobles Unterfangen, aber im sensationshungrigen, mit Eventkultur überversorgten Berlin stößt es rasch an seine Grenzen.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung: Groß im kleinen Kreis, Andreas Kilb, 16.09.2011


„Das Haus der Berliner Festspiele erwies sich wieder einmal als idealer Veranstaltungsort. Insgesamt kamen rund 24.000 Besucher um die Autoren aus aller Welt hautnah zu erleben. Die Sparte Internationale Kinder- und Jugendliteratur, die erstmals Christoph Peter verantwortete, erwies sich auch in diesem Jahr als Publikumsmagnet. Mehr als 700 begeisterte Gäste verfolgten allein die Grüffelo-Show von Axel Scheffler und Julia Donaldson. Zu den Lieblingen des Publikums gehörte auch Finn-Ole Heinrich mit seinem Buch Frerk, du Zwerg. […] Einer der vielen Höhepunkte dieser Sparte war die Präsentation der Graphic-Novel Zarah's Paradise von Amir und Khalal aus dem Knesebeck Verlag. […] Ein bewegender Moment war dann die Liveschaltung zu Amir und Khalil, die nachts um drei vor dem PC saßen, um die Fragen der deutschen Schüler zu beantworten. Ein Erlebnis für alle Beteiligten.“
www.buchmarkt.de/content/48392-24-000-besucher-beim-11-internationalen-literaturfestival-berlin.htm, 19.09.2011


„Das 11. internationale Literaturfestival vom 7.-17. September in Berlin, vor allem im Haus der Berliner Festspiele, bot so viel Zeitgenössisches, Politisches, Persönliches und Globales wie kaum ein anderes im deutschsprachigen Raum. Zudem konnte man gut die Unterschiede zwischen (gelebtem) Leben, Schreiben und Diskurs beobachten. […] Und so ist es eminent wichtig und großartig, dass nahezu alle Autoren persönlich anwesend sind bei diesem Literaturfestival. Da kann nicht einfach wie in der Neuinszenierung eines Theaterstückes oder bei einer Semesterarbeit einfach ein Buch oder ein (oft exemplarisches) Leben in ein Schema gepresst werden. Und so ergibt sich mit jedem weiteren Besuch einer Veranstaltung langsam ein Bild jenseits geopolitischer Schuldzuweisungen, soziologischer Denkschulen und schlimmstenfalls einer Art pathologischem Mitgefühl-Katastrophentourismus. (Wie wäre dem Ruhrgebiet solch ein Festival zu wünschen!)“
http://www.2010lab.tv/blog/11-internationales-literaturfest-berlin-globale-biographien-europaeische-diskurse-1, 20.09.2011


„Das Internationale Literaturfestival Berlin (ilb) gab letzten Mittwoch einen Vorgeschmack auf die diesjährige Programmgestaltung: Der chinesische Flüchtling Liao Yiwu stellte "Für ein Lied und hundert Lieder – ein Bericht aus chinesischen Gefängnissen" im Haus der Berliner Festspiele vor.“
www.litaffin.de, 21.09.2011


„Was ist die Aufgabe eines Schriftstellers? Wie findet er seine Themen, seine Geschichten? In welcher Sprache sollten Schriftsteller schreiben? Kann Kunst vielleicht ein Kompass in einer sehr komplexen und schwer verständlichen Welt sein? Das alles sind Fragen, auf die Künstler und Experten Antworten gegeben haben beim 11. internationalen literaturfestival berlin, das vom 7. bis zum 17. September statt gefunden hat.“ 
http://textblueten.wordpress.com/2011/09/22/eindrucke-vom-11-internationalen-literaturfestival-berlin/, 22.09.2011

 

 

Pressestimmen 2010

 

„Wir hoffen sehr, dass das beliebte Festival noch einige Jahre durchhält, bevor die Literatur von Ashrams abgelöst wird.“
Berliner Zeitung: Meine Woche im Autorenzelt, Astrid Kaminski, 25.09.2010

 

„Ich bin bereits zum vierten Mal hier in Berlin auf dem Literaturfestival, das heißt, es gefällt mir hier. Und weswegen ich hierher komme und warum es mir hier gefällt, ist: Hier gibt es die Möglichkeit, sich mit Schriftstellern zu treffen, anzuschauen, was sie machen, und sich auszutauschen und sozusagen eine Weltkarte der Literatur für sich zu erstellen.“
Deutschlandradio Kultur: Viktor Jerofejew im Interview, Gespräch mit Matthias Hanselmann, 24.09.2010

 

„Es scheint […] einerseits folgerichtig, dass das Berliner Literaturfestival schon seit zehn Jahren aus Projektmitteln des Hauptstadtkulturfonds finanziert wird. Andererseits ist dieses Subventionsmodell natürlich eine Absurdität. Das Literaturfestival ist kein Projekt mehr, es ist eine nationale Institution, und als solche gehört es in den Etat des Kulturstaatsministers.“
FAZ: Mein Berlin, dein Berlin, Andreas Kilb, 24.09.2010

 

„Wo beginnt Osteuropa? […] Beim 10. Berliner Literaturfestival, das einen Osteuropa Schwerpunkt hat, kann man (noch bis Ende dieser Woche) verschiedenste Auslotungsversuche erleben. Schon die Besetzung erweist sich als Geopolitik. Bis wo in Russland reicht Osteuropa? Gehören Natalja Kljutscharjowas journalistisch genaue und atmosphärisch dichte Erzählungen der Hoffnungslosigkeit in der russischen Provinz noch dazu? […] Boris Pahor, 97 Jahre alt, Dauernobelpreiskandidat Sloweniens und heimlicher Stargast des Literaturfestivals, hat beinahe sein ganzes Leben in mitteleuropäischem Grenzland gelebt.“
Süddeutsche Zeitung: Vor dem Ersten Weltkrieg wurde von Minderheiten nicht gesprochen. Eine Begegnung mit dem 97-jährigen slowenische Schriftsteller Boris Pahor, dem heimlichen Star des Berliner Literaturfestivals, Hans-Peter Kunisch, 22.09.2010


„Warum verehren heute wieder so viele Russen Stalin? Wie arbeiten die ehemaligen Sowjetrepubliken den Stalinismus auf? Über diese Fragen diskutierten in der Heinrich-Böll-Stiftung die Weißrussin Swetlana Alexijewitsch, der Georgier Lascha Bakradse und die Russen Arsenij Roginskij und Andrei Sorokin. Der Abend war ein weiterer Höhepunkt des bisher schon so reichen internationalen literaturfestivals berlin.“
www.perlentaucher.de/blog: Ihr seid Sieger!, Thekla Dannenberg, 21.09.2010

 

„In China ist das Buch verboten und Yiwu war wegen seiner schriftstellerischen Arbeit vier Jahre inhaftiert. Dem Chef des Literaturfestivals, Ulrich Schreiber, ist mit seiner erfolgreichen Einladung ein Coup gelungen, über dessen Zustandekommen er sich ausschweigen muss, aber er freut sich immens darüber, obwohl er noch immer etwas verwundert darüber ist. Womöglich ist damit auch eine Wende in der chinesischen Politik bezüglich dieses kritischen Potenzials angedeutet, die auch weiter bestehen wird, hofft Ulrich Schreiber. So hatte das Literaturfestival, dieses Forum globalen Diskurses, das sich immer auch politisch versteht, gleich zum Auftakt eine Grenzüberschreitung zu verzeichnen.“
Inforadio: Autoren aus aller Welt beim 10. internationalen literaturfestival, Ute Büsing, 19.09.2010

 

Liao Yiwu
„Jetzt durfte er endlich kommen. Der chinesische Schriftsteller Liao Yiwu, der noch im März das Flugzeug wieder verlassen musste, das ihn zur lit.cologne nach Deutschland hätte bringen sollen, hat eine Ausreisegenehmigung erhalten, um in Berlin am internationalen literaturfestival teilzunehmen. Dort saß er am Eröffnungsabend im Auditorium, vom Publikum mit nachdrücklichem Applaus empfangen. […] Das Programm bemüht sich nach Kräften, geografisch und literarisch möglichst viel abzudecken, dazu gibt es zahlreiche politische Podiumsdiskussionen. […] Der Umfang des Ganzen, wieder einmal, völlig wahnsinnig. Verstörend reichhaltig ist sie, die Welt der Literatur.“
die tageszeitung: Wahnsinn und Routine, Katharina Granzin, 17.09.2010


„Für Menschen, die Bücher mögen, ist das 10. internationale literaturfestival berlin ohnehin ein fester Begriff. Dass dort aber auch solche Menschen, die man sonst nicht so leicht für die Literatur begeistern kann, ihren Spaß haben können, sollte an dieser Stelle ausdrücklich gesagt sein. […] Das 10. internationale literaturfestival berlin verspricht also mehr zu bieten als nur ,einer liest vor und die anderen hören zu‘.“
http://spreewild.de/blog: Mehr als nur aus Büchern vorlesen, Ole Faß, 17.09.2010

 

„Das internationale literaturfestival berlin hat es geschafft, in nur neun Jahren zur Institution zu werden. 270 Autoren aus 65 Ländern nehmen teil – damit gehört das Festival weltweit zu den größten. Stars der internationalen Literaturszene halten die Eröffnungsreden. Gestern trat Juan Goytisolo ans Rednerpult, einer der renommiertesten spanischen Autoren, der sich in seinen Texten ausführlich mit dem Islam auseinandersetzt.“
Berliner Morgenpost: Das Gegenteil von Thilo Sarrazin, Oliver Kranz, 16.09.2010


„Das Programm ist imposant. Für seine zehnte Ausgabe bringt das internationale literaturfestival berlin (ilb) an elf Tagen 270 Autoren aus 65 Ländern in die Stadt. […] Dass allein die Kinder- und Jugendliteratur mit 20 Autoren und Illustratoren vertreten ist und deren Angebote für Schulen bereits fast ausgebucht sind, zeigt den Stellenwert, den das ilb der künftigen Leserschaft beimisst. Und wie wichtig es ist, frühzeitig um Verständnis des Anderen, Fremden zu werben.“
Neues Deutschland: Aufbrüche und Underdogs, Volkmar Draeger, 13.09.2010


„Beim 10. internationalen literaturfestival berlin dreht sich alles um tolle Texte und schöne Illustrationen, um interessante Dichter und witzige Zeichner. Klar, dass es da auch ein Programm für Kinder und Jugendliche gibt. Und das ist vielseitig und spannend.“
Berliner Morgenpost: Ein Fest für Büchernarren, 11.09.2010


„Das Programm des Festivals vereint nicht nur verschiedene Genres, sondern auch Menschen, und das ist das Besondere daran. Denn knapp 20 Jahre nach dem Zerfall Jugoslawiens treffen Borka Pavićević (Serbien) und Dubravka Ugrešić (Kroatien) in einem Dialog zum Thema ,Die kulturelle Zukunft des Balkans‘ zusammen und zeigen, dass doch noch ein Funke balkanischer Solidarität existiert.“
Berliner Abendblatt: Literaturfestival: Alles dreht sich um Osteuropa, 11.09.2010

 

„Literarische Vielfalt in Zeiten der Globalisierung erlebbar machen – das ist das Ziel des Festivals. An 40 Orten in Berlin wird bis zum 25. September Weltliteratur im wahrsten Sinne des Wortes präsentiert. 220 Autoren aus so unterschiedlichen Ländern wie Kanada, Chile, Somalia, Finnland und Vietnam gewähren spannende Einblicke in die Vielfalt zeitgenössischer Prosa und Lyrik.“
Ticket (Tagesspiegel): Ortserkundungen weltweit, Daniel Grinsted, 09.09.2010


„Das internationale literaturfestival berlin besticht nicht nur durch seine besondere Auswahl an Autoren, sondern auch durch die Vielfältigkeit des Programms: Neben den Lesungen gibt es Diskussionen und Vorträge zu aktuellen politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Fragen.“
Tip Berlin: Die Vorleser, Andreas Burkhardt, 01.09.2010

 

 

Pressestimmen 2009

 

„Das Festival, nun schon in seinem neunten Jahr, ist eine überbordende Feier der Vorlesekultur. Fast dreihundert Veranstaltungen an zwölf Tagen vereinte es dieses Mal unter seinem Dach, und damit ist es wieder ein Stück gewachsen.“
die tageszeitung: Das grosse Lesenlassen, Katharina Granzin, 22.09.2009


„Zehn Tage und Abende lang ging es aufs Wort konzentriert und meistens feingeistig und leise zu. [...] Wenngleich das Festival dieses Jahr vermutlich keine Rekordzahlen an Besuchern einfahren wird, war es doch das beste in seiner Geschichte. [...] Das Festival bot eine ungeheure Vielzahl von jüngeren Autorinnen und Autoren, die in naher Zukunft mit Sicherheit die Weltstars sein werden.“
Berliner Zeitung: Weltstars von morgen, Sabine Vogel, 19./20.09.2009

 


„Die arabische Welt gibt es nicht, und das Literaturfestival Berlin ist der Ort, auf dem die unterschiedlichen Lesarten von Mangel, Leerstelle, und Vielfalt kenntlich gemacht werden. Zu Beginn hat Joachim Sartorius, der Leiter der Berliner Festspiele, von der Überforderung der Kultur durch die Erwartung versöhnender Aspekte gesprochen und die Hervorbringung des Fremden als wesentliche Leistung von Literatur hervorgehoben. Das ilb liefert das Material dazu auf beeindruckende wie irritierende Weise.“
Frankfurter Rundschau: Lesarten des Mangels. Die arabische Welt auf dem Literaturfestival, Harry Nutt, 16.09.2009

 


„In Dutzenden von Veranstaltungen wird eine beeindruckende Bandbreite arabischer Literatur beleuchtet: Es gibt Poesienächte und Prosa-Lesungen, Filmvorführungen und Diskussionen. Arrivierte ebenso wie ganz junge Autoren stellen ihre Werke vor, manche auch in Deutschland schon einem größeren Publikum bekannt, andere noch unübersetzt. Das Festival leistet hier Pionierarbeit, es lädt zu Entdeckungen ein, zum Eintritt in eine Erfahrungswelt jenseits der allgegenwärtigen Fernsehbilder aus dem Irak und Afghanistan. [...] Die vielen Lesungen dieser Tage aber weisen in eine deutliche Richtung: Hinhören, neugierig sein auf die neuen Geschichten des Orients. [...] Die Fülle der Stimmen und Bilder könnte den gestanzten Stereotypen und der Angst etwas entgegensetzen.
Kölner Stadtanzeiger: Die Verniedlichung des Orients, Elke Biesel, 16.09.2009

 


„Das Tolle am internationalen Literaturfestival in Berlin ist ja, dass man im Programm der Veranstalter eigentlich jedes Jahr Autoren findet, die mit dem Hauptthema – diesmal: die „arabische Welt“ – eigentlich gar nichts zu tun haben, aber trotzdem da sind, weil man sie eben auch einladen oder daran erinnern wollte, dass es sie überhaupt noch gibt.“ Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: Das grosse Kichern. Beim Literaturfestival in Berlin gastierte die Schrifstellergruppe „Oulipo“, Julia Encke, 13.09.2009


„Das „internationale Literaturfestival Berlin“ bleibt sich im neunten Jahr seines Bestehens treu. Das gilt auch für die inhaltliche Ausrichtung: international, sehr politisch und streng literarisch. [...] So bleibt das Festival ein Leuchtturm, der sein gelegentlich grelles Licht bevorzugt in geographisch und mental weit entfernte Gebiete lenkt. [...] Ein bemerkenswerter Beitrag zum „Fremdverstehen“, das in Zeiten der Globalisierung als Schlüsselqualifikation gilt – und zu dem Literatur viel beizutragen hat.“
Kölner Stadtanzeiger: Den Biss bewahrt, 11.09.2009


„Das ilb hat sich als ein Hauptevent der Hauptstadt etabliert. 293 Veranstaltungen mit 220 Autoren aus 52 Ländern! Auch im neunten Jahr ist das Festival unter anderem deshalb so sympathisch, weil Schreiber diese Zahlen vorträgt, als könne er sie selbst nicht fassen.“
die tageszeitung: Demokratie und Nichtverstehen, Natascha Freundel, 11.09.2009


„Seine Internationalität – um nicht zu sagen: seine regelrechte Globalisiertheit – hat das 9. internationale Literaturfestival Berlin schon jetzt bewiesen: Arundathi Roy, die weltberühmte indische Schriftstellerin, hat es mit einer Rede eröffnet – ungeachtet der Tatsache, dass der diesjährige Schwerpunkt des Fests auf der arabischen Literatur liegt.“
Welt kompakt: Ökonomie der Provokation, Wieland Freund, 11.09.2009

 

 

Pressestimmen 2008

 

„Das Literaturfestival […] will Autoren – die oft im eigenen Land wenig unterstützt werden und gegenüber europäischen und nordamerikanischen Schriftstellern benachteiligt sind – ein Podium bieten. […] Doch das Literaturfestival versteht sich nicht nur als Import-, sondern auch als Exportgeschäft: Erstmals werden in der Reihe „New German Voices“ junge deutsche Autoren dem internationalen Buchmarkt vorgestellt. Vielleicht nimmt man sie eines Tages auch in Afrika wahr."
Berliner Zeitung: Kulturkalender. Afrika im Fokus, Mounia Meiborg, 18. – 24.09.2008

 


„Für Festivalbesucher die einmalige Gelegenheit, hierzulande weitestgehend unbekannte Literaten kennenzulernen."
tip: Schriften vom schwarzen Kontinent, 18.09.2008

 


„Das jährliche Event ist schnell in seiner Bedeutung gewachsen und hat sich seine eigene besondere Nische in der der Bücherwelt geschnitzt."
The Local: Berlin gets bookish, 23.09.2008

 


„Etablierte literarische Größen stehen neben jungen Talenten. Die Wettbewerbsstruktur der Veranstaltung orientiert sich dabei an der des Filmfestivals: In mehreren, thematisch geordneten Hauptprogrammen lesen Autoren, die zuvor von verschiedenen Jurys ausgewählt wurden. Dabei gibt es natürlich keine Gewinner. […] Beim Literaturfestival ist Dabeisein weiter alles."
die tageszeitung: Literatur, Import und Export, 23.09.2008

 


„Das internationale Literaturfestival Berlin […] hat sich unter dem Dach der Berliner Festspiele gut entwickelt. Sie bieten ihm mit ihrem Haus einen zentralen Veranstaltungsort für die fast unüberschaubare Programmvielfalt. […] Der beeindruckende Auftrieb von Schriftstellern aus aller Welt, den der Literaturenthusiast Ulrich Schreiber Jahr für Jahr zustande bringt, ist auch für die Politik, die die Macht der Kultur mehr und mehr erkennt, interessant geworden. Es ist nicht nur eine protokollarische Geste der Anerkennung, das Bundespräsident Horst Köhler afrikanische Autoren ins Schloss Bellevue geladen hat."
Berliner Morgenpost: Literaturfest lädt Afrika ein, Eckhard Fuhr, 24.09.2008

 


„Schön wird sie sein, diese Stadt Berlin, wenn sie vom 24. September bis zum 5. Oktober wiederum Poesie und Prosa der Welt eine Heimat ist."
Neues Deutschland: Die Stadt, schön wird sie sein, Natalya Arensberg, 24.09.2008

 


„Das Literaturfestival bietet nun fast zwei Wochen lang Gelegenheit zu beobachten, wie Dichtung und Politik einander huckepack nehmen oder abzuwerfen versuchen – gleich, ob man mit Amitav Ghosh an den Ganges reist, mit Uwe Timm ins heutige Namibia, mit Milton Hatoum an den brasilianischen Amazonas oder mit der jüngsten Generation chinesischer Lyriker nach Peking."
Tagesspiegel: Menschen und Mächte. Das internationale Literaturfestival präsentiert 130 Autoren aus 50 Ländern, Gregor Dotzauer, 24.09.2008


„Das Konzept des internationalen literaturfestivals, das diesen Herbst zum achten Mal stattfindet, ließ sich in den vergangenen Jahren auf eine einfache Formel bringen: Das Programm war ein Kessel Buntes. Es gab genug prominente Gäste, um das Publikum in die Veranstaltungen zu locken. Und hatte man den Weg zum Festival erst einmal gefunden, konnte man sich treiben lassen und Überraschendes entdecken – auch dank des sehr international ausgerichteten Programms. […] Die Freude am Lesen wird ebenso bedient wie das Interesse an politischen und gesellschaftlichen Diskussionen."
Zitty: Bücher als sozialer Kitt, Stephanie Grimm, 25.09. – 08.10.2008

„Dass die Welt zur Literatur wird und die wieder zur Welt, das kann man ja gerade und noch bis zum 5. Oktober beim Internationalen Literaturfestival Berlin […] erleben."
die tageszeitung, 30.09.2008

 


„2008 präsentiert das Internationale Literaturfestival neben ganz wunderbarer Literatur aus Afrika – Lesungen mit Amma Darko, Nuruddin Farah, Helon Habila, Alaa Al-Aswani, Joseph Lemasolai Lekuton – in der Reihe „Reflections“ hochspannende Diskussionen, Nachdenkenswertes und reichlich intellektuelle Nahrung."
Neues Deutschland: Wollt ihr es denn wissen?, Natalya Arensberg, 30.09.2008

 


„Das Poesiefestival ist eine Berliner Institution, das Literaturfestival ein nationales Ereignis."
F.A.Z.: Das Nashorn und seine Geschichten, 02.10.2008

 


„Lesen ist eine intime Angelegenheit, und diese Intimität konnte man dieses Jahr an vielen Veranstaltungen erleben."
NZZ: Die Fliegen und der Tartaros, Sieglinde Geisel, 06.10.2008


„Vielleicht ist es ja tatsächlich die von den Nachwehen des Kolonialismus abgeleitete gemeinsame Identität, die dem diesjährigen Schwerpunkt des Berliner Literaturfestivals, verglichen mit den anderen Jahren, klarere Konturen und ein deutlicheres Profil verschaffte. Gerade auf der Ebene der politisch-kulturellen Diskussionen."
Süddeutsche Zeitung: Durch die Blume der Ironie, Hans-Peter Kunisch, 07.10.2008

 

Pressestimmen 2007

 

„Und bei über 200 Veranstaltungen mit deutlich mehr als 200 Autoren aus aller Welt bleibt überdies reichlich Raum für Entdeckungen in diesen 13 Tagen Ausnahmezustand, in denen das "ilb" die ganze Stadt mit literarischen Events flutet."
tip, Kai Schmidt, 22.08.2007


„Das diesjährige internationale Literaturfestival ist ganz darauf angelegt, seine bisherigen Ausgaben zu übertrumpfen - was Ehrgeiz, Ausmaß und Güte der Programmauswahl angeht. Außer den erstklassigen und preisgekrönten Autoren aus aller Welt, sind dieses Jahr Schriftsteller wie Willie Perdomo und Sapphire eingeladen, deren Werk, ohne etwa marginal zu sein, doch weit genug vom Mainstream entfernt ist, um dem Festival so etwas wie Bodenhaftung und Glaubwürdigkeit zu verleihen."
ExBerliner, Eve Lucas, 09/2007


„Und dass das Internationale Literaturfestival Berlin (kurz: ilb) taugt - der ungeheuren Stadt und ihren unternehmungslustigen Menschen, der (Welt-) Literatur und ihren weltstädtischen Lesern - darf mittlerweile als unstrittig gelten."
Die Welt, Wieland Freund, 04.09.2007


„Das Programm ist trotz vorgeblicher Verschlankung immens und die Angebotsfülle nahezu unübersichtlich. Aber das macht gerade den Charme dieses Festes der Literaturen aus. [...] Für das Publikum jedoch ist "ausverkauft" eine Chance. Wer seine Promis nicht leibhaftig erleben kann, braucht sein Enttäuschung nicht an der Bar des Festspielhauses zu ertränken - gleichwohl man da die besten Bekanntschaften macht. Im Gewusel der Gleichzeitigkeiten lässt sich viel Unbekanntes entdecken. Und nur das kann einem über das unausweichlich kommende Winterloch hinweghelfen."
Berliner Zeitung, Sabine Vogel, 04.09.2007

 


„Das diesjährige internationale Literaturfestival Berlin: diese chaotische (sagen die einen), wunderbar quirlige (sagen die anderen), auf jeden Fall unüberblickbar bunte Veranstaltungsreihe, die bis zum 16. September Literaturstars, Neuentdeckungen, und Diese-Autoren-müssen-auch-aufs-Podium vorstellt."
die tageszeitung, Dirk Knipphals, 06.09.2007

 


„Wenn es so etwas wie eine heterogene Homogenität gibt, dann ist es das, was man beim 7. internationalen literaturfestival berlin vorfindet, das gerade im Haus der Berliner Festspiele stattfindet. Oder ist es eine homogene Heterogenität? In jedem Fall ist es sehr harmonisch und sehr vielseitig, vor allem Letzteres. [...] Was für ein schöner und interessanter Abend auf diesem politischen Festival der Weltoffenheit, mit kulturellem Austausch auf Augenhöhe unterschiedlich großer Menschen."
F.A.Z., Meike Hauck, 09.09.2007

 


„Die einzelnen Veranstaltungen sind sorgsam gemacht und bringen unerfreuliche politische Themen einem großen Publikum erstaunlich nahe."
die tageszeitung, Wiebke Porombka, 11.09.2007

 


„Berlin ist ein Wunder. Zwölf Abende lang strömten die Besucher zum internationalen Literaturfestival. [...] Zu feiern gab es aber vor allem, dass das im siebten Jahr geradezu etablierte Festival inzwischen chaosfrei und professionell durchorganisiert abgelaufen war."
Berliner Zeitung, Sabine Vogel, 17.09.2007

 


„Das diesjährige Berliner Literaturfestival gab neue Einblicke in die dichterischen Phantasien einer globalisierten Welt. [...] Das Berliner Literaturfestival hat [...] immer in beide Richtungen geschaut, auf die gute ebenso wie auf die populäre Literatur. [...] Der Kern, das sind die Begegnungen mit jenen Autoren, deren Werk mit Auflagenrekorden und Bestsellerlisten noch nichts zu schaffen hat. Nicht, dass man ihnen den Erfolg hierzulande nicht wünschen würde. Aber sie schreiben noch ohne Rücksicht auf ihn, ohne Blick auf ihr deutsches Publikum. Sie sind wie Reisende, die gerade angekommen sind: Sie bringen den Duft der Fremde mit."
F.A.Z., Andreas Kilb, 17.09.2007

 


„Hörsturz der Literatur. Unbekannte Namen leuchten, bekannte Autoren verglühen vor dem Publikum: Das Berliner Literaturfestival setzt die Betriebsregeln außer Kraft."
F.A.Z., 17.09.2007

 


„Schreiber ist eben Enthusiast [...] und sein Enthusiasmus hat sich nicht nur auf sein Team übertragen [...], sondern [ist] auch in eine Produktivität und Professionalität umgewandelt worden, die durchaus beachtlich ist. Das gilt für das Festival als Ganzes: Das Programm ist deutlich verschlankt worden, und durch die Anbindung an die Berliner Festspiele hat das Festival neben der inhaltlichen auch eine örtliche Konzentration bekommen [...]. Fast immer traf man Moderatoren, die nicht nur glänzend vorbereitet waren, sondern die den geladenen Autoren mit einer Emphase begegneten [...]. Der Enthusiasmus des Literaturfestivals hat eine Form gefunden. Schön, dass wir eingeladen waren."
die tageszeitung, Wiebke Porombka, 18.09.2007

 


„Vom Knast in den Keller und dann weiter nach Russland und Kuba: Das Internationale Literaturfestival Berlin hat die Welt umkreist."
Süddeutsche Zeitung, Hans-Peter Kunisch, 18.09.2007

 


„Mit Erfahrungsdichte und aphoristischen Aussagen über das Schreiben konnte man bei fast allen der 150 Autorinnen und Autoren rechnen. Vor allem die Sparte «Literaturen der Welt» ist gegen eigenschaftslose Prosa gefeit, denn da werden 22 Autoren von 11 Juroren ausgewählt, die aus der jeweiligen Region stammen. Die Stimmen sind unverkennbar, die Stoffe atemberaubend fremd, und die Namen hat man noch nie gehört. In den Poetry Nights konnte man sanfte Wörter-Eruptionen erleben."
NZZ, Sieglinde Geisel, 19.09.2007

 


„Schreiben bedeutet Zuhören - Die Kinder- und Jugendliteratur schließlich bietet ihren jungen Lesern schlicht alles. Die Auswahl verrät ein untrügliches Gespür für Qualität. Die 10 000 Kinder und Jugendlichen, die diese seit Monaten ausverkauften Lesungen als Schulklassen besuchten, liessen sich mühelos begeistern. Dass man zwischen Erwachsenen- und Kinderliteratur nicht immer unterscheiden kann, beweisen die Bücher von Guus Kuijer, dem grossen alten Mann der niederländischen (und europäischen) Kinderliteratur. In seinen schmalen Büchern mutet er den Lesern Dinge zu, die Kindern auch im Leben zugemutet werden. Und doch sind seine Bücher nicht traurig, sondern ungeheuer schön. Man müsse das Schreckliche in einer schönen Sprache beschreiben, sonst gewinne man keinen Zugang zum Leser, meinte Kuijer, der behauptet, er mische sich beim Schreiben als Autor nicht ein. «Ich höre zu, dann kommen die Geschichten wie Träume.» Was geschieht beim Lesen? Auf diese Frage erhielt man beim Festival viele Antworten. «Ein gutes Buch holt den Menschen aus der Masse», sagte David Grossman. «Lesen macht nicht klüger. Aber etwas verändert sich in unserem Leben», meinte Aharon Appelfeld und lächelte sein durchscheinendes Lächeln: «Die Seele wird ein bisschen breiter.» «Wer versteht Dornröschen?», fragte Guus Kuijer. «Ich nicht. Die Kinder nicht. Aber alle erleben wir etwas."
NZZ, Sieglinde Geisel, 19.09.2007

„Beim Internationalen Literaturfestival Berlin lernten Lehrer, wie man Schülern das Lesen schmackhaft macht."
Berliner Zeitung, Carolin Benack, 24.09.2007

 

Pressestimmen 2006

 

„Die Welt zu Gast bei Buchfreunden."
Berliner Morgenpost, 04.07.2006

 


„Kaum ein wichtiger Name aus der Gegenwartsliteratur fehlt: Doris Lessing, Isabel Allende, Jostein Gaarder, Frank McCourt, Jorge Semprún, Margriet de Moor, Tim Parks, Feridun Zaimoglu und Clemens Meyer werden erwartet."
Neues Deutschland: Die großen Namen, 24.08.2006

 


„Seit seiner Gründung vor sechs Jahren hat sich das Berliner Literaturfestival immer auch als politische Veranstaltung definiert, auf der vielsprachig und interkulturell über die ungelösten Konflikte dieser Welt nachgedacht wurde. Das Festival präsentiert in diesem Jahr weniger Veranstaltungen, macht dafür einen umso professionelleren Eindruck."
Stuttgarter Zeitung: Reif fürs Geld, Michael Bienert, 31.08.2006

 


„Das Komma ist wieder da. Das aparte, kleine Symbol, Einladung zum Innehalten, Zuhören, Fragen, Mitdenken; Entführung in die Welt der Fantasie, Auseinandersetzung mit den hügeligen Ebenen des Alltags."
Neues Deutschland: Mutato nomine, de te fabula narratur, Natalia Arensberg, 05.09.2006

 


„Ein großes, wunderbares zwölftägiges Gespräch von Schriftstellern aus der ganzen Welt vor großem Publikum. Ein großer Dialog untereinander und mit immer wieder erstaunlich vielen Lesern und Zuhörern."
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: Herrliche Chaostage, Volker Weidermann, 10.09.2006

 


„Und endlich wieder ein gutes, exklusives Programm und so etwas Besonderes wie das Internationale Literaturfestival."
Berliner Morgenpost: Berliner Boheme vorm Balkon, Tanja Dückers, 11.09.2006

 


„In Wahrheit ist [diese Unübersichtlichkeit] ein Glücksfall. In Berlin kann man sich durch den Zaubergarten des Geschriebenen treiben lassen. Literaturfestivals sind nicht nur eine Herausforderung für die Geduld und Aufnahmefähigkeit ihres Publikums, sondern auch ein Spielplatz der Phantasie: denn zu allem, was gelesen wird, bekommt man zugleich ein Bild. Ein Gesicht, eine Geste, ein Mienenspiel, und schon klingen die Sätze anders."
F.A.Z: Aus dem Flugzeugfenster, Andreas Kilb, 12.09.2006

 


„Das Festival präsentierte ein breites Panorama von Autoren, die in ihrem eigenen Leben repräsentieren, was zum unverrückbaren Zeichen der Zeit geworden ist: Sie sind moderne Nomaden, nicht sesshaft und doch nicht heimatlos. Die Welt(en) dieser Erzähler brachte das ilb uns ein wenig näher. In den hektischen Momenten der Gegenwart und angesichts der Dominanz elektronischer Medien ist die Aufforderung zum Nachdenken die Zeit für Bücher und Geschichten, gar Dichtung, unermesslich und unerlässlich. Das ist die "Mission" des Internationalen Literaturfestivals Berlin. [...] Dass da ein Publikum ist, das sich gern und ganz gegen den hektischen Trend Zeit nimmt für Lesungen und Autorengespräche, haben die durchgängig sehr gut besuchten Veranstaltungen gezeigt."
Neues Deutschland: Lust an der Vielfalt, Natalia Arensberg, 16.09.2006

 


„Doch gerade die Überfrachtung, das Überrolltwerden von so viel Interessantem und möglicherweise gar Bedeutsamen, von dessen Existenz man gestern noch gar nichts wusste, macht die euphorisierende Wirkung eines großen Festivals aus. [...] In der Sparte Kinder- und Jugendliteratur, die von Anfang an eine tragende Säule des Festivals war, zählt nur die Begegnung mit dem einzelnen Autor. Die Schulklassen haben sich oft wochenlang mit einem Werk beschäftigt, und das Wort "Leseförderung" ist viel zu künstlich, um dem gerecht zu werden, was hier geschieht."
NZZ: Eine Romanze der Kulturen, Sieglinde Geisel, 18.09.2006

 


„Zum zweiten Mal unter dem Dach der Berliner Festspiele ist das Festival schlanker geworden, erwachsener, selbstverständlicher. Es braucht keine exotischen Spielstätten. Es ist ein beruhigender Gegenpol zu all den eventorientierten Lesefestivitäten andernorts, die ihre Zuhörer in Aquarien oder an den Rand von Talsperren zerren. Und es einen sehr eigenen Charakter rechtzeitig zum Erreichen des Grundschulalters endgültig ausgebildet. Denn Schreibers Lesewelt präsentiert nicht, wie die meisten deutschen Literaturfestspiele, den poetologischen Bauchnabel. Bei Schreiber zeigt sich die Literatur als globales Dorf. Im Haus der Festspiele wird gestiftet, was es immer noch zu wenig gibt. Die Begegnung zwischen Lesekulturen. Mit Literaturen, die nun nicht unbedingt zu den absolut hippen des Buchmarktes zählen (ein ehrenwerter Versuch war jetzt etwa das Porträt der frankophonen Literatur). Und das Literaturfestival leistet literarische Basisarbeit. In Zeiten dahin schwindender Leserzahlen, schlechtester Pisa-Ergebnisse und einer nicht gerade gut funktionierenden literarischen Grundausbildung an Schulen kann man gar nicht hoch genug ansetzen, was mit der Verankerung des Festivals in die Schulen (mit Lesungen, Autorenbegegnungen, Schreibwerkstätten) erreicht."
Die Welt: Groß denken statt klein reden, Florian Starck, 18.09.2006

 


„Das internationale Literaturfestival Berlin hat seine Form gefunden. Das Haus der Berliner Festspiele bietet genau die Kombination aus Haupt- und Seitenbühne, Foyer und Garten, die beim Flanieren durch die Weltliteratur hilfreich und nützlich ist. Hier kann man auch solchen Schriftstellern begegnen, denen der Sprung auf die Bestsellerlisten noch bevorsteht. Auch die edelsten Tomaten der Literatur reifen ja nicht im Treibhaus, sondern in den Gärten der Welt."
F.A.Z.: Gereift, Andreas Kilb, 18.09.2006

 


„Das Festivalprogramm bestach durch eine Überfülle, die durchaus Absicht war."
Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel: Allendes Alter Ego, 21.09.2006

 


„Das Festival präsentierte ein breites Panorama von Autoren, die in ihrem eigenen Leben repräsentieren, was zum unverrückbaren Zeichen der Zeit geworden ist: Sie sind moderne Nomaden, nicht sesshaft und doch nicht heimatlos. Die Welt(en) dieser Erzähler bracht das ilb uns ein wenig näher. In den hektischen Momenten der Gegenwart und angesichts der Dominanz elektronischer Medien ist die Aufforderung zum Nachdenken die Zeit für Bücher und Geschichten, gar Dichtung, unermesslich und unerlässlich. Das ist die "Mission" des Internationalen Literaturfestivals Berlin. Dass da ein Publikum ist, das sich gern und ganz gegen den hektischen Trend Zeit nimmt für Lesungen und Autorengespräche, haben die durchgängig sehr gut besuchten Veranstaltungen gezeigt."
Neues Deutschland, Natalia Arensberg, 2006

 

 

Pressestimmen 2005

 

„In Berlin ist die Entfaltung des kulturellen Lebens spürbar [...]. Die [dafür auf sich genommenen] Anstrengungen gehen nicht alleine auf öffentliche Institutionen zurück; viele sind das Ergebnis privater Initiativen, wie beispielsweise das "internationale literaturfestival berlin", welches bereits zum fünften Mal jedes Jahr eine illustre Gruppe an Dichtern und Erzählern aus aller Welt nach Berlin einlädt. Sie bieten Lesungen in großen Sälen an und erhalten einen intensiven Austausch mit deutschen Autoren aufrecht. Dieses Festival ist das Werk eines kühnen "Spontis", Ulrich Schreiber, der Himmel und Erde in Bewegung setzte, um die notwenigen Grundlagen dieses ambitiösen Projektes zu legen. Soeben hat er einige Anthologien (in Originalsprache sowie deutscher Übersetzung) der Texte publiziert, welche von den Autoren während des letzten Festivals gelesen wurden - ein herausragendes Zeugnis der besten gegenwärtigen Literatur quer durch die verschiedenen Sprachen hindurch."
El País: Kabarett in Berlin (Cabaret en Berlín), Mario Vargas Llosa, 23.10.2005

 


„Daß auch eine "Notlösung" zur Sternstunde werden kann, zeigte der kalifornische Autor und Pfirsichfarmer David Mas Masumoto, eigentlich Gast beim "großen" Festival, der für seinen Landsmann einsprang. Seine japanische Trommel brachte Grundschüler beim Balladenvortrag schnell in Bewegung und animierte sie zu einem begeisterten Geräuschedialog."
F.A.Z.: Leselurche. Das Kinderliteraturfestival geht neue Wege, 21.09.2005

 

„Jene Autoren, die auf den Buchmessen in Frankfurt und Leipzig mit ihren Werken im Gewühl untergehen, bekommen hier ihre Chance, und selbst die Größen der Zunft finden eine zwanglosen Zugang zum Publikum, der ihnen auf ihren Lesereisen manchmal fehlt. Das Berliner Festival, mit 150 eingeladenen Dichtern und Schriftstellern der Platzhirsch unter den Literaturfesten, hat sich im 5. Jahr seines Bestehens fest etabliert, auch wenn der Umzug aus der Stadtmitte ins gutbürgerliche Westberlin Befürchtungen wachrief, nun werde die Veranstaltung sich provinzialisieren. Das Gegenteil trat ein, der Lesungs- und Diskussionsmarathon wurde räumlich überschaubar, ohne an Weltläufigkeit zu verlieren, und beim Flanieren zwischen Gartenzelt, Foyercafé, Büchershop und diversen Lesebühnen entstand jene Campus-Atmosphäre, an die man später gern zurückdenkt, wenn die Bücher der Autoren längst im Regal stehen oder vergessen sind."

F.A.Z: Delphine gleiten über den Tisch, 19.09.2005

 


„Zwischen beiden Auftritten (H.M.Enzensberger, Gcina Mhlope) lag ein 12-tägiger Lesungs- und Diskussionsmarathon, und dessen Bilanz fällt rundum positiv aus: volle Säle, gute Stimmung, entspannte Autoren und ein deutlicher Qualitätssprung bei Moderatoren wie Übersetzern. Etabliert war das ilb bereits, im 5. Jahr läuft es recht rund."
Tagesspiegel: Zeit der Zeichen, 19.09.2005

 


„Ob große Namen wie Kenzaburo Oe, Carlos Fuentes und Hans Magnus Enzensberger oder hierzulande kaum bekannte Autoren wie der Franzose Bernard Friot, dessen Fastgedichte Tobias Scheffel eigens für das ilb übersetzt hatte, das Publikumsinteresse war groß wie nie zuvor und übertraf alle Erwartungen. Insgesamt kamen 32.000 Zuhörer, 12.000 davon besuchten die Programmsparte Kinder- und Jugendliteratur unter der bewährten Leitung von Miriam Möllers."
Buchmarkt.de: Am Samstag ging das internationale literaturfestival berlin mit einem Besucherrekord zu Ende, 19.09.2005

 


„150 Autoren aus Ländern, von deren Existenz man bis dahin nicht einmal etwas geahnt hatte, bei rund 300 Veranstaltungen - die Ausmaße dieses größten Literaturfestivals der Welt konnte auch ihr zentraler Schauplatz in der ehemaligen Freien Volksbühne nicht mehr zusammenhalten. Räumlich wurde das Festival nur von den Stadtgrenzen Berlins eingefasst."
Die Welt: Schriftsteller können richtig wütend werden. Das Literaturfestival in Berlin geht zu Ende, 17.09.2005

 


„Der Taumel des Überflusses ist das, was ein Festival vom kontinuierlichen, nährenden Literaturhausbetrieb unterscheidet, und so schwankt man als Festivalbesucher zwischen Verlockung und Frustration, denn ob man den großen Namen folgt (Kenzaburo Oe, William Gass, Friederike Mayröcker, oder Jungstars wie Jonathan Safran Foer) oder ob man sich auf die Pirsch nach Unbekanntem macht - man wird auf jeden Fall mehr verpassen, als man sich anhören kann."
NZZ: Ecstasy für Schriftsteller. Das Internationale Literaturfestival Berlin, 17.09.2005

 


„Seit Jahren wird gejammert: Die Deutschen lesen nicht mehr, das Buch stirbt aus. Doch die Zahlen beim zwölftägigen Literaturfestival sprechen eine andere Sprache."
B.Z.: Berlin: Treffpunkt für Autoren und Leser, 17.09.2005

 


„Auch nach fast zwei Wochen mit über 150 Einzelveranstaltungen versiegte der Strom des Literaturpublikums nicht, im Gegenteil: es wurden immer mehr! An die 25 000 Besucher dürften es insgesamt sein. Man hockte im Garten herum oder lümmelte sich bei Schummerlicht in den Polstergarnituren des "Café Nabokov" im unteren Foyer, man traf uralte Bekannte oder blätterte in internationalen Bookreviews, um mit einem starken Kaffee fit für die nächste Lesung zu sein. Das Haus der Berliner Festspiele im alten West-Berlin, die ehemalige Freie Volksbühne Piscators, hat sich somit bestens als neuer Literaturtreffpunkt eingeführt."
Berliner Zeitung: Ein Wohlfühlfest für die Leser, 17.09.2005

 


„Es wird wohl ein paar Wochen dauern, bis die vielen Gedichte wieder verschwinden, die derzeit noch hinter jeder Berliner Straßenlaterne sitzen und einem beim Vorbeigehen ihre Verse ins Ohr flüstern. Das 5.internationale literaturfestival geht heute zu Ende, und viele Veranstaltungen der letzten elf Tage brachten die Literatur in jede Ecke der Stadt, erschlossen eine neue Topographie der Berliner Literaturgeschichte [...]
Plötzlich lagen all diese Orte mitten in Wilmersdorf, die Weltkarte schrumpfte auf das Format des Berliner Stadtplans zusammen. So trugen die Schriftsteller jene Dimension in das Festival hinein, die es durch das Etikett seiner Internationalität verspricht: Denn 'international' - das heißt doch, dass Entferntes zusammenrückt; es bedeutet, dass das, was in Istanbul und Johannesburg geschrieben und gedacht wird, auch das Berliner Literaturpublikum etwas angeht."
Berliner Morgenpost: Die Welt zu Besuch in Wilmersdorf, 17.09.2005


„Elf Tage lang konnte ein erfreulich gemischtes Publikum aus einem fast schon unüberschaubaren Programm seinen Lese- und Hörlüsten nachgehen. Man muss den Hut ziehen vor den Machern dieses chaotischen Festivals. Es ist ihnen gelungen, einen Bogen um die erfolgreiche aber abgeschmackte Mainstreamliteratur zu schlagen, mit der man sonst auf Festivals traktiert wird. In verschiedenen Programmteilen wie den "Literaturen der Welt", kuratiert von bekannten Autoren und Kritikern aus allen Kontinenten, wurde ein beeindruckendes Spektrum vielsprachiger zeitgenössischer Lyrik und Prosa aufgeboten, das in Deutschland seinesgleichen sucht."
der Freitag: Köpfe, gekrönt mit Klang. Das internationale literaturfestival berlin streifte in poetische Weiten, 16.09.2005

 

 

„Es ist reiner Zufall, dass das internationale literaturfestival in Berlin mit den letzten beiden Wochen des Bundestagswahlkampfs zusammenfällt. Wäre diese Konstellation eine literarische Fiktion, man müsste sie für ein bisschen überkonstruiert halten: Hier die Sprach- und Gedankenarmut der Wahlkämpfer, dort der Wort- und Ideenreichtum von 150 Autoren aus aller Welt. Hier der nationale Kleinmut und die Angst der Politiker, das Publikum mit unbequemen Wahrheiten zu verschrecken, dort die Lust am Erfahrungsaustausch über alle Grenzen hinweg. Der Hauptstadt steht es jedenfalls gut zu Gesicht, dass sie dieser Tage nicht nur engstirnigen Parteistrategen eine Bühne bietet, sondern intellektuelle Weltläufigkeit demonstriert."

Stuttgarter Zeitung: Marktplatz der Außenseiter, der Narren, Kinder und Toten, 16.09.2005

 


„Seit der Eröffnung Mitte der letzten Woche sollen bereits mehr Besucher als je zuvor da gewesen sein. Das internationale literaturfestival berlin kann bereits zur Halbzeit einen das erstaunliche Publikumsinteresse der vergangenen Jahre übertreffenden Rekord melden [...] "Krachend voll", sei es, so die Pressestelle der Berliner Festspiele, auch bei den Veranstaltungen in deren Domizil an der Schaperstraße. [...] Verblüfft registriert man auf dem Stadtplan des Programmheftes, dass sich die meisten Veranstaltungsorte diesseits und jenseits des Kurfürstendamms befinden. Endlich wieder Leben im Herzen Westberlins, einen Kontinent, den man längst versunken glaubte."
Frankfurter Rundschau: Diesseits und jenseits des Kurfürstendamms. Große Namen: Das internationale literaturfestival berlin findet zum ersten Mal unter dem Dach der Berliner Festspiele statt, 14.09.2005

 


„Ein Mädchen mit herrlichen Brüsten schlägt den Gong und gerade noch hörbar leise vibriert ein tiefer Ton durch die Seitenbühne des Berliner Festspielhauses. Dieses schöne Ritual war jeweils der Beginn der vier Poetry Nights des internationalen Literaturfestivals Berlin. Nun folgt ein Stück neue Musik am Klavier, solo oder im Duo mit elektronischen Geräuschen oder einer mechanischen Schreibmaschine, und dann betrat die Moderatorin Silke Behl die Bühne. Was einem an den vier Abenden geboten wurde, ist in seiner Art wohl nicht zu überbieten."
Berliner Zeitung: Unterwegs beim Berliner Literaturfestival, 12.09.2005

 


„Die Berlinale der Buchwelt: mit Lesungen, Poetry-Slams und Stars wie Paul Maar."
Young Miss, 10.09.2005

 


„Fuentes eröffnete mit seinem Vortrag ein Festival, welches unter beständig wachsender Beachtung seine fünfte Auflage feiert und in diesem Jahr mit Autoren wie Dana Gioia, Kevin Starr und Rebecca Solnit seinen Fokus auf die kalifornische Literatur gelegt hat."
abc: Fuentes aboga por responder al paso de la historia con la pasión por la literatura, 08.09.2005

 


„Die Literaturnomaden sind angekommen - als Teil der Berliner Festspiele im Haus derselben und also unter den Fittichen der Bundeskultur. Das "internationale literaturfestival berlin", das nun zum 5. Mal stattfindet, war einst erwachsen aus einer Mischung aus Idealismus, Größenwahn, grenzenloser Bewunderung für Dichter und Dichtung und einer manchmal tollkühnen Lust am organisatorischen und finanziellen Improvisieren. Fleisch geworden ist diese Mischung in Ulrich Schreiber, einem ehemaligen Ingenieur und Bauunternehmer, der irgendwann beschloss, sein Leben der Literatur und ein bisschen auch die Literatur sich zu widmen."
Berliner Morgenpost: Im Industrierevier des Geistes. Das internationale literaturfestival berlin hat begonnen. Mittlerweile hat es sich zum größten Poetentreffen des Landes entwickelt, 08.09.2005

 


„Das Bild des geglückten Augenblicks kann ein weißer Strand sein, ein lachendes Kind, ein Wolkenhimmel über der Stadt. Es kann aber auch ein Mann sein, der auf einer Bühne steht und ein Gedicht vorträgt. Hans Magnus Enzensberger stand vor 400 Leuten auf der Bühne des Hauses der Berliner Festspiele und sprach Verse des amerikanischen Dichters Wallace Stevens. [...] Es war ein Lyrikabend wie man ihn selten erlebt, schon deshalb, weil die drei Temperamente des Dichters, Poesieliebhabers und Übersetzers selten so zwanglos in einer Person zusammentreffen wie bei Enzensberger. Schöner kann ein Dichterfest nicht beginnen. [...] Die lose, mosaikhafte Struktur des Festivals ist in den fünf Jahren seines Bestehens oft als Zeichen der Entscheidungsschwäche kritisiert worden, aber dieses Kunterbunt bietet zugleich die besten Chancen für jene, die nicht im vornherein im Zentrum des Interesses stehen."
F.A.Z.: Laut und nah. Buchverstärker: Zum Auftakt des Berliner Literaturfestivals, 08.09.2005

 


„Fünfzig der hundert Autoren aus aller Welt, welche von der norwegischen Akademie befragt wurden, bezeichneten kürzlich den Quijote als bedeutendsten Roman aller Zeiten. [...] Mit dieser Beobachtung eröffnete gestern der mexikanische Schriftsteller Carlos Fuentes in Berlin das internationale literaturfestival, anlässlich dessen bis zum 17. September 150 Autoren aus aller Welt das Wort ergreifen werden."
El País: Carlos Fuentes parte del "Quijote" para explicar la literature inmortal, 07.09.2005

 


„Aber eine der Absichten des Enthusiasten Ulrich Schreiber, Direktor des Festivals, ist es, die Literatur auf die Straße zu bringen, in der Form, dass während der nächsten Tage Gedichte von Soledad Álvarez, C.K. Williams oder Ryoko Sekiguchi an den ungewöhnlichsten Orten der Stadt zu hören sein werden, darunter Friedhöfe oder Gefängnisse."
El Mundo: Carlos Fuentes, fiel a la cita de Berlín pese a su drama personal, 07.09.2005

 


„Das intensive Programm des Festivals, welches 300 Veranstaltungen umfasst, wird ebenso ein Symposium dem Irakkrieg widmen wie einen ganzen Programmteil dem gegenwärtigen Russland unter der Überschrift "System Putin" und sich dem dynamischen und multikulturellen US-Staat Kalifornien nähern. Außerdem wird die Sektion "Literatur auf Celluloid" einige der besten Literaturverfilmungen zeigen und die jüngste Ausgabe der "Berliner Anthologie" wird es erlauben, Gedichte vonOctavio Paz, Juan Ramón Jiménez oder Francisco de Quevedo mit nach Hause zu nehmen, zusammengestellt von zeitgenössischen Autoren."
La Razon: El Festival de Literatura de Berlin arranca con un "elogio a la novela", 07.09.2005

 


„Das Kinder- und Jugendprogramm des jetzigen Internationalen Literaturfestivals holt erneut renommierte Autoren und Illustratoren nach Berlin. Viele von ihnen lesen nicht nur aus ihren Werken oder zeigen ihre Bilder, sondern kommen in Workshops mit jungen Lesern in Kontakt. [...] Die besondere Qualität des vielfältigen Programms liegt darin, dass die Autoren die Begegnung mit dem Publikum suchen. Ein internationales Familienfest führt am Sonntag Autoren und Leser zu einem Tag voller Aktivitäten rund ums Buch zusammen."
F.A.Z.: Buch-Begegnung. Literaturfestival für junge Leser, 07.09.2005

 


„Seit seinen Anfängen ist das Festival außerdem ein Feld literarischer Experimente, eine intellektuelle Plattform, welche aktuellen politische Themen einen Platz einräumt. Kolloquien über den Irak, über die Folgen des 11. Septembers unter der Teilnahme von Tariq Ali werden ebenso stattfinden wie ein Symposium zum "System Putin"."
El País: Enzensberger y Carlos Fuentes inauguran el Festival Internacional de Literatura en Berlín, 06.09.2005

 


„Allerdings wird das zentrale Augenmerk des Festivals nicht auf den politischen Themen liegen, sondern auf den streng literarischen. In diesem Jahr wir die Lyrik eine exponierte Rolle spielen, sind doch unter den 150 eingeladenen Autoren, wie gestern die Festivalorganisatoren hervorhoben, 33 Poeten, welche an vier Nächten der Poesie teilnehmen werden."
El Mundo: Carlos Fuentes inaugura hoy el quinto Festival literario de Berlín, 06.09.2005

 


„Man kann Berlin ohne Übertreibung als wichtige Inspirationsquelle der Weltliteratur bezeichnen, es gibt hier mehr Literaten als Mücken am Wannsee. Aus Bayern, Österreich, Ex-Jugoslawien und aus dem Ruhrgebiet ziehen sie hierher. Einmal im Jahr kommen Hunderte zum Literaturfestival nach Berlin, viele bleiben länger."
B.Z.: Wladimir Kaminer - Berlin, Heimat der Dichter, 06.09.2005


„Die Ex-Festwochen sind noch in vollem Gange, schon hebt das "internationale literaturfestival berlin" an und bringt hunderte von namhaften oder erst von einer Jury entdeckten Schriftstellern aus allen Erdteilen vom 6. bis 17. September nach Berlin. Das ist in dieser die ganze Stadt überziehenden Fülle einmalig in Europa."
Südwest Presse: Feste Feste, 03.09.2005

 

Pressestimmen 2004

 

„Brodelnde Unruhe, Reichtum, Qualität, das sind die Merkmale des sehr jungen Internationalen Literaturfestivals, das vom 21. September bis zum 2. Oktober zum 4. Mal in Berlin stattfand."
Le Monde: Berlin ouvert sur le monde, 08.10.2004

 


„So witzig und alltagsnah kann Literaturpädagogik sein."
F.A.Z.: Elefantös, 06.10.2004

 


„Es gibt kaum ein anderes Festival, das eine so unmittelbare Form der Weltbürgerkunde bietet. Die Begegnung mit dem Fremden war zugleich Wirklichkeit und Thema, auch in vielen Lesungen."
NZZ: Weltbürgerkunde mit Literatur, 05.10.2004

 


„Das ganze nennt sich Internationales Literaturfestival und hat sich in den vier Jahren seiner Existenz zu einer literarischen Großveranstaltung herausgemausert, die sich mit traditionsreicheren Festivals in Europa durchaus messen kann."
Die Welt: Grenzen des Wachstums, 04.10.2004

 


„Niemand möchte die elf Tage literarischen Ausnahmezustands mehr missen. [...] Das Festival offeriert den Luxus, schon mittags Poeten aus entlegenen Weltgegenden über ihre Gedichte sprechen zu hören und sich ohne Unterbrechung bis Mitternacht in fiktiven Welten aufzuhalten: Literatur an mehr als 50 Orten, in Schulen, Gefängnissen, Einkaufspassagen."
Tagesspiegel: Kleiner Bruder, 03.10.2004

 


„Das Wunderbare war vor allem das Sprachkonzert, das so vielstimmig auf keiner anderen deutschen Veranstaltung zu hören ist. [...] Afrikaner, Araber, Australier und Europäer haben mit Hilfe vieler Dolmetscher über Literatur gesprochen - Berlin war zwölf Tage lang Metropole der Poesie [...]."
Süddeutsche Zeitung: Poesie und Politik, 01.10.2004

 


„Wer mehr Übersichtlichkeit wünscht, sollte zum Fernsehprogrammgreifen, für alle anderen könnte es noch bis zum Sonnabend eine Herausforderung sein, die Qual der Wahl auf sich zu nehmen."
Berliner Zeitung, 30.09.2004

 


„Das Vergnügen an einem Literaturfestival besteht in der Gleichzeitigkeit von Geschriebenem und gerade frisch geschlüpften Gedanken. 'Wenn ich hier eine Satz höre', sagt eine weise Stimme aus dem Publikum, 'der mich auf etwas bringt, das ich noch nie gedacht habe, dann lohnt sich das immer.'"
Die Zeit: Von der Welt, die in den Büchern steckt, 30.09.2004

 


„Kann es einen schöneren Start in die Herbstferien geben? Zu einer Reise rund um die Welt brechen die Jugendbuchautoren des Internationalen Literaturfestivals in der "Abschlußlesenacht" auf. Unter den Reisenden ist die Kanadierin Martha Brooks, die ihr Buch "Wahre Geständnisse eines herzlosen Mädchens" im Gepäck hat. [...] Man darf gespannt sein, ob Martha Brooks, die in Kanada als literarische Größe und als Jazzsängerin gefeiert wird, ihre rauchige Stimme nicht nur zum Vorlesen, sondern auch zum Singen einsetzen wird. Zum Zuhören, Träumen und Mitreden laden ferne die Argentinierin María Teresa Andruetto und der Schwede Per Nilsson ein, der mit "So lonely" eine moderne Fassung der Leiden des jungen Werther geschrieben hat."
BerlinLive: Lieben, Leiden, Lesen. Jugendbuchautoren beenden Literaturfestival, 30.09.2004

 


„Das Literaturfestival geht noch bis zum 2. Oktober - keiner sollte sich entgehen lassen, eine Tonspur zu finden und sich, mit Celati, ein wenig in ein Tier verzaubern zu lassen von dem lyrischen Chor der Welt, der Berlin dieser Tage geschenkt wird."
Berliner Zeitung: Mit Fröschen träumen, 27.09.2004

 


„Das Internationale Literaturfestival in Berlin gehört inzwischen zu den größten Literaturfestivals der Welt, dennoch, das haben die vergangenen Jahre gezeigt, stehen hier immer noch die einzelnen Texte im Mittelpunkt und nicht in erster Linie kommerzielle Aspekte. Und da diese stets ein sehr hohes Niveau hatten, macht es wohl auch in diesem Jahr den meisten Besuchern nichts aus, in den nächsten zwölf Tagen etwas atem- und planlos durch Berlin zu eilen, um so viele literarische Stimmen wie möglich zu vernehmen."
Berliner Zeitung: Mehr Text, 22.09.2004

 


„Das so vielfältige internationale literaturfestival berlin (ilb), das im ersten Jahr noch größenwahnsinnig wirkte, hat sich im vierten Jahr wirklich etabliert. Das Vorhaben des Initiators und Organisators Ulrich Schreiber, es zu einer Art Berlinale der Literatur zu machen, ist längst keine fixe Idee mehr, sondern Realität."
Berliner Zeitung: Die Atemzüge der ganzen Welt, 22.09.2004

 


„Das globale Autorentreffen, (laut Veranstalter-Selbstverständnis das "internationalste aller internationalen Festivals"), hat sich in nur drei Jahren tatsächlich zu einer goldbärenfreien Literatur-Berlinale entwickelt."
tip: Polyglotte Polyphonie, 19/2004

 


„Ein wichtiger Festivalschwerpunkt ist weiterhin die Leseförderung des Nachwuchses. Sechzehn internationale Kinder- und Jugendbuchautoren und -illustratoren stellen sich ihren Zielgruppen, teils in Veranstaltungen für Schulklassen alle Altersstufen, teils in öffentlichen Workshops, Autorenbegegnungen und Freizeitevents für junge Menschen ab vier Jahren."
tip: Polyglotte Polyphonie. Literaten und Literaturen der Welt treffen sich im HAU - und in der restlichen Stadt - beim 4. internationalen literaturfestival berlin, 19/2004

 


„Literaturhasser: Meidet Berlin! Denn da tobt Ende September das 4. internationale literaturfestival über Orte, Straßen und Plätze."
Buchjournal extra: Lesen ohne Limit, September 2004

 

 

Pressestimmen 2003

 

„Schön für Berlin: Das Internationale Literaturfestival ist im dritten Jahr seines Bestehens zur Institution geworden - ein Großereignis, nicht nur, was das Format und die globale Herkunft der Autoren betrifft, sondern auch hinsichtlich der Besucherzahl."
F.A.Z.: O Basilikum des Begehrens!, 23.09.2003

 


„Reich bestückt, gut besucht: Das 3. Internationale Berliner Literaturfestival. Die überbordende Fülle des Festivals ließ ein breites Panorama entstehen."
Süddeutsche Zeitung: Zwischen Afrika und Café Europinski, 23.09.2003

 


„Ulrich Schreiber ist der vielleicht einzige Architekt der Welt, den beim Anblick von baulichem Verfall keine Abriss- und Wiederaufbaupläne umtreiben, sondern der ganz im Gegenteil die Ruine als einen Ort höchster Erbaulichkeit schätzt - nämlich als Schauplatz des Internationalen Literaturfestivals Berlin, eines der grössten seiner Art, dessen Leiter er ist und dessen dritte Ausgabe sich erneut mit grossen Namen schmücken konnte."
NZZ: Tage des Zorns, Nächte der Liebe, 22.09.2003

 


„Literatur ist vielseitig, unterhaltsam und lehrreich - das wissen die meisten. Doch auf dem Literaturfestival 2003, dass vom 10. bis 21. September in Berlin stattfand, konnte man spüren, dass Literatur noch mehr ist."
Berliner Zeitung: Mehr als nur eine Geschichte, 22.09.2003

 


„Das 3. Internationale Literaturfestival Berlin wurde auch in diesem Jahr wieder zum Publikumsmagneten."
Tagesspiegel: Kaleidoskop der Schrift, 22.09.2003

 


„Zehn Tage mit mehr als 320 Veranstaltungen an 60 Orten in der Stadt von 9 Uhr morgens bis Mitternacht, gut 130 Autoren aus aller Welt, deutlich über 32 000, ein Drittel davon Kinder und Jugendliche. Geiz mögen Kaufleute für geil halten. Das Literaturfestival verführt - ohne jede aristokratische Attitüde - durch Überfluss."
Tagesspiegel: Kaleidoskop der Schrift, 22.09.2003

 


„Das 3. Internationale Literaturfestival in Berlin ist überaus erfolgreich verlaufen."
Neues Deutschland: Erfolgreiches Festival, 22.09.2003

 


„So entließ das charmante Festival sein Publikum mit dem schönen Gefühl, dass man sich um die Zukunft der Poesie wenig Sorgen machen muss."
Stuttgarter Zeitung: Schöne Globalisierung, 22.09.2003

 


„Unter der Regie des Begründers Ulrich Schreiber hat sich das Festival in nur drei Jahren zu einem der weltweit wichtigsten Treffpunkte etablierter Schriftsteller mit neu entdeckten Literaten und einem Leckerbissen für Bücherwürmer gemausert."
Fränkischer Tag: Große Namen und Leckerbissen, 22.09.2003

 


„Wahrer und schöner und besser als Frankfurt, denn hier werden keine Geschäfte gemacht; da ist nur die Literatur. Pur."
Die Zeit: Harte Stühle, 18.09.2003


„Mit seinem breiten wie ambitionierten Programm wird sich das Internationale Literaturfestival Berlin fest etablieren. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie diesen kann man den Organisator Ulrich Schreiber zu diesem Erfolg nur beglückwünschen."
Neues Deutschland: Literatur im Zeichen des G-Worts, 12.09.2003


„Kultur im Großformat bietet das Berliner Internationale Literaturfestival."
Die Zeit: Ein Fest der Literatur, 11.09.2003

 


„Vor drei Jahren hatte Ulrich Schreiber mit nicht viel mehr als guten Ideen, Engagement und aufgekrempelten Hemdsärmeln ein neues Berliner Kulturevent aus dem Boden gestampft. Wenn der indische Autor Shashi Tharoor heute das dritte Internationale Literaturfestival Berlin eröffnet, kann man von einer Erfolgsgeschichte sprechen."
Märkische Allgemeine: Breite und Vielfalt, 10.09.2003


„Niemals sonst im Jahr hat man die Gelegenheit, so viele literarische Stimmen kennen zu lernen, wieder zu hören und Leseeindrücke im Gespräch zu vertiefen, wie an diesen zwölf Tagen im September."
Berliner Zeitung: Lesen hören, 10.09.2003

 


„Der ehemalige Maurer Ulrich Schreiber versammelt die Vielstimmigkeit der Welt: Heute beginnt das Internationale Literaturfestival Berlin."
Die Welt: Auf einer anderen Baustelle, 10.09.2003


„So könnte das Paradies für passionierte Leser aussehen. Die Begegnung etablierter Schriftsteller mit neu entdeckten Literaten dürfte in dieser Zahl weltweit einmalig sein."
Gießener Allgemeine: Ein kleines Wunder' mit aktuellen Autoren und Klassikern, 09.09.2003


„Allein schon mit wedelnden Nerven mitten am Tag durch die Stadt zu radeln, atemlos von Lesung zu Lesung zu hechten: dieses herrlich hysterische Festivalgefühl."
die tageszeitung: Wenn die Szene sich selbst feiert, 15.09.2003


„Das 3. internationale Literaturfestival in Berlin ist für die Veranstalter ein Riesenerfolg. Viele Lesungen waren überfüllt."
dpa, 17.09.2003


„Zuerst gibt es einmal sehr viel Literatur für Kinder. Das ist das Erfreulichste."
rbb Radio Kultur, 11.09.2003


„Ich habe ein Buch geöffnet - und es ist geflogen wie ein Vogel." Kann man poetischer über die Beziehung zwischen Literatur und Freiheit sprechen? Azouz Begag ist Schriftsteller und ein großer Kommunikator obendrein: Singend, lesend und wild gestikulierend wirbelt er in diesen Tagen über Berliner Bühnen. Und die Jugendlichen hören fasziniert zu. Die Bedeutung der Kinder- und Jugendbuch-Sektion ist in Post-Pisa-Zeiten unumstritten, die Nachfrage der Schulen entsprechend groß."
Berliner Morgenpost: Der Wolkenelefant wird vom Wind verbrannt, 17.09.2003


„Liebe Lehrer und Eltern, das Angebot richtet sich an Schüler aller Klassenstufen! Es lohnt sich!"
tip: Im Zeichen der Sätze, 18/2003

 


„Die Autorin Samhita Arni war mit 19 Jahren die jüngste des Festivals. Vor dreihundert Berliner Grundschülern gab sie eine Einführung in das Epos und wurde gefeiert wie ein Popstar."
Stuttgarter Zeitung: Schöne Globalisierung, 23.09.2003

 


„Schon mit Beginn seiner Lesung, man müsste besser sagen Inszenierung seiner Texte, zieht er sein jugendliches Publikum mit viel schauspielerischem Talent und witzig-pointiert vorgetragenen Dialogen in den Bann der Geschichte. Mit viel Szenenapplaus und herzerfrischendem Lachen hatte er die Siebtklässler schnell erobert. Der Run auf die Bücherregale und die Suche nach Hagerups Jugendbüchern belegte, der Autor hat die Leselust der Schüler geweckt."
Potsdamer Neueste Nachrichten: Urkomisch und wahnwitzig, 24.09.2003

 

„Höhepunkt des 3. Internationalen Literaturfestivals dürfte für Cineasten die Veranstaltungsreihe "Literatur auf Celluloid" sein."
Berliner Morgenpost: Literatur auf Celluloid gebannt, 11.09.2003

 

„Enthusiasmus und die Liebe zur Literatur treiben dieses Festival an."
tip: 19/10.09.2003

 


„Alle an die Spree! - Internationales Literaturfestival Berlin"
F.A.Z, 10.09.2003

 


„Das Berliner Literaturfestival findet das dritte Jahr in Folge statt und ist dabei, einen Stellenwert unter den führenden Literaturfesten der Welt zu erringen."
Die Jüdische, 06.09.2003

 


„Schön am internationalen Literaturfestival ist, dass es seinem Namen durch und durch gerecht wird. Es ist richtig international. Und es ist ein echtes Festival. Fast wie zur Berlinale ist man versucht, sich ein paar Tage freizuhalten und durch die verschiedenen Programmsparten zu stöbern. Bei diesem Festival kann man auf verschiedenste Arten glücklich und auch ein bißchen klüger werden, Letzteres liegt daran, wie fundiert hier Internationalität buchstabiert wird, jenseits von Verlagstrends."
zitty: Fremde Orte, 03.09.2003

 


„Das 3. Internationale Literaturfestival Berlin, das mittlerweile zu den größten Literaturfestivals der Welt zählt, leistet damit einen Beitrag zur Weltoffenheit und Gastfreundschaft der Hauptstadt."
Berliner Wirtschaft, Juli-August 2003


„Berlin ruft, und sie kommen alle: 104 Autoren werden vom 10. September an beim dritten Internationalen Literaturfestival in der Hauptstadt aus ihren Werken lesen."
Süddeutsche Zeitung: Berlin! Kommt!, 02.07.2003

 

 

Pressestimmen 2002

 

„Das internationale literaturfestival berlin war ein schöner Erfolg. [Es] ist etwas anderes: nicht einfach eine zusätzliche Reihe von Events, sondern ein echtes Festival, mit der entsprechend fröhlich-hysterischen Lagerstimmung. Viele Autoren blieben gern über mehrere Tage, viele Zuschauer kommen immer wieder. [...] Publikum und Autoren sind gleichermaßen begeistert von Schreibers Konzept. [...] Die freie Wirtschaft hat sich ebenfalls von Schreibers Enthusiasmus anstecken lassen und den Bund noch übertroffen. Beide Seiten müssen ihr Engagement nicht bereuen: Zwei Wochen lang war die Literatur Stadtgespräch, und aus den zahllosen Kontakten, die das Festival unter den Literaten gestiftet hat, wird sich noch so manches Bemerkenswerte ergeben."
Die Zeit: Schreibers kühnste Pläne, Jörg Lau, 26.09.2002

 

„Es gehört zu den vielen Verdiensten des 2. internationalen literaturfestivals berlin, uns unsere Lektüre-Lücken gezeigt zu habe. [...] Zwischen BE und Theaterhaus Mitte wurde klar: Die Literatur ist groß. Warum sollte das Festival kleiner sein?"
Tagesspiegel: Auf dem Gedankenstrahl, Steffen Richter, 23.09.2002

 

„Das Festival war ein Erfolg. Nicht nur, weil mehr als doppelt so viele Gäste die Veranstaltungen besuchten wie beim Auftaktfestival vor einem Jahr und weil die damals beklagten Organisationsmängel dieses Mal zum großen Teil abgestellt werden konnten, sondern auch, weil sich das zunächst sehr beliebig erscheinende Konzept des Festivals, das nur dem bloßen Ehrgeiz zur Größe zu folgen schien, doch als überraschend stimmig erwies. [...] Und die Atmosphäre war keineswegs von einem lästigen Über-sich-ergehen-Lassen geprägt, sondern von intensivem Zuhören und großem Lesespaß. [...] Die meisten Veranstaltungen waren bei diesem Weltumrundungs- und Buchbegeisterungsfestival gut besucht, selbst jene mit Autoren aus abseitigen Weltgegenden, die kaum jemand vorher kannte. [...] Das internationale literaturfestival ist nun zu einer Instanz geworden, die aus Berlin kaum mehr wegzudenken ist."
F.A.Z.: Die Stadt, die Welt und das Buch, Volker Weidermann, 23.09.2002

 

„14000 Besucher kamen zu den 220 Veranstaltungen des 2. internationalen literaturfestivals – das sind doppelt so viel, wie im Vorjahr."
Bild: Literaturfestival, 23.09.2002

 


„Auf Erfolgskurs: Das internationale literaturfestival berlin hat sich durchgesetzt. ... Und wahrscheinlich war gerade seine Größe der Grund dafür, dass es nicht nur in der überregionalen deutschen, sondern auch in der internationalen Presse seinen Widerhall fand. Es bot für die Berliner zahlreiche Gelegenheiten, bekannte Autoren zu hören und unbekannte zu entdecken. Und in Berlin lebende Ausländer hatten die Möglichkeit, ihre Literatur in der Muttersprache zu hören. Das Bemerkenswerteste aber bleibt wohl, dass es in vergleichsweise kurzer Zeit gelungen ist, diesen Verantaltungsmarathon auf die Beine zu stellen – jenseits der Subventionsmentalität."
Berliner Morgenpost: Geliebter Größenwahn, Birgit Warnhold, 22.09.2002

 


„Und dennoch: Wer sich in die Lesungen und Diskussionen begab, begann schnell, an dem Lehrsatz zu zweifeln, wonach das Ganze mehr als die Summe seiner Teile ist. Die kleinen, konzentrierten und intelligent moderierten Runden machen vielmehr das ausufernde Gesamtprogramm des Festivals schnell vergessen. Das lag nicht allein an der strikten Regie, mit der Schreiber und sein Team für Disziplin beim Publikum sorgten, indem sie Nacheinlässe unterbanden und Überfüllung vermieden. Es lag auch an den Glanzpunkten, die das Festival zu setzen vermochte und die es für deutsche Verhältnisse einzigartig machen. [...] Zu den Verdiensten des Festivals gehört es jedoch ebenso, dass man sich nicht allein auf altgediente Prominenz verließ. Die Sparte „Kaleidoskop“ versammelte viele Neuerscheinungen, die der deutschen Öffentlichkeit bislang unbekannt gewesen sein dürften. [...] Ob es im nächsten Jahr wiederkehrt, ist noch unklar. Schreiber kann sich erst jetzt um die Finanzierung bemühen. Sollte sie gelingen, dann kann man der 3. Auflage mit Vorfreude entgegensehen."
Die Welt: 2. internationales literaturfestival geht in Berlin zu Ende, Felix Müller, 21.09.2002

 


„Der amerikanische Dichter Eliot Weinberger sprach anlässlich des großen Erfolges beim Publikum und der glänzenden Organisation davon, Berlin sei auf dem Wege, das führende Literaturfestival der Welt zu werden."
F.A.Z.: Weltspitze, 18.09.2002

 


„Mit der lockeren Bündelung von Vortrag und Diskussion zum Kompaktkurs Lyrik haben die Organisatoren jedenfalls eine glückliche Hand bewiesen. Keiner kann das Festival noch ohne weiteres als literarischen Gemischtwarenladen kritisieren. [...] So gelingt es der „Poetry Night“, Vielfalt zu präsentieren, ohne im Unverbindlichen stecken zu bleiben."
Tagesspiegel: Der große gemeinsame Renner, Steffen Richter, 17.09.2002

 


„Dieses Auflösen nationaler und kultureller Grenzen im Medium der Literatur ist ein Leitmotiv des ganzen Festivals, vielleicht seine heimliche Leitidee. Es ist nicht bloß Spielwiese für die Literaturen der Welt, sondern inszeniert zugleich einen anspruchsvollen Begriff von Weltliteratur – verstanden als Prozess des stetigen Austauschs von Ideen, der neue Literatur erzeugt."
Stuttgarter Zeitung: Stimmen aus dem Morgenland, Michael Bienert, 16.09.2002

 


„Sieger der begeisternden Slam-Revue wurde der Großmeister der sogenannten Human Beat Performer JC 001 aus London, der mit einem lautmalerischen Parforceritt durch die Musikgeschichte das Publikum zu dreieinhalbminütigem Applaus hinriss. Gückwunsch."
F.A.Z.: Slampoetix, Volker Weidermann, 15.09.2002

 


„Berlin im Spätsommer. Das Kino ist trotz schönem Wetter ziemlich voll. Das Literaturfestival naht, und deshalb betritt, kurz vor dem Hauptfilm, eine junge Dame die Bühne und will etwas Literarisches zu Gehör bringen. Kultur statt Werbepapp – eine großartige Idee."
Berliner Morgenpost: Ba-nau-se, Gerhard Charles Rump, 12.09.2002

 


„Der Beifall brandete herzlich und dankbar. Denn erstens war an diesem Abend bis zur endgültigen Platznahme des Publikums alles dem Anschein nach gut, wenn nicht gar perfekt gegangen und zweitens beklatschte man im Parkett den Enthusiasmus, den die Praktikanten mit ihrer unentgeltlichen Arbeit verkörpern, als Prinzip. [...] Wenn man nicht nach der Bestätigung eines vorher definierten Sinns sucht, kann jede vom Besucher willkürlich ausgewählte Veranstaltung eine umso eindrucksvollere Begegnung werden, wenn sie im Einzelnen, in Bühnenbild, Übersetzung, Lesestil, nur so liebevoll vorbereitet ist wie beim vergangenen Festival."
Berliner Zeitung: Lesen vor der Drohkulisse, Harald Jähner, 11.09.2002


„Vielleicht wäre das Anliegen solcher Festivals einfach dadurch erfüllt, dass es gelingt, jenseits vorgefertigter Antworten Fragen zu stellen – denn dies ist doch die eigentliche literarische Utopie: das denkbar zu machen, was nicht zu beantworten ist. In diesem Sinne kann man sich darauf freuen, wenn Berlin in den literarischen Ausnahmezustand gerät und sich für zwölf Tage zur „Hauptstadt der Weltliteratur“ erklärt."
Klang-Magazin: Prominenter Poeten-Pool, Andrea Gerk, 9/2002

 

 

Pressestimmen 2001

 

„„Berlinale" nun auch für Gedichte"
Bild, 29.03.2001

 


„Unermesslich poetisch"
Der Spiegel, 28.05.2001

 


„Ulrich Schreiber [...] scheint sich mit der Erotik des Lesens auszukennen, jedenfalls ist die von ihm herausgegebene „Berliner Anthologie“ ein schönes, gelungenes Buch. Man wird es lesen wollen, wenn es demnächst auf dem Markt erscheint."
die tageszeitung, Jana Sittnick, 18.06.2001

 


„Sophiensaele, summender, flirrender, in allen Zungen redender Ort der Weltliteratur!"
Süddeutsche Zeitung, 21.06.2001

 


„So wird am Ende des seit einer Woche ablaufenden Festivals, wenn die Gäste abgereist und ihre gelesenen Texte verklungen sein werden, eins übrig sein: ein Bilderbogen des Großereignisses und seiner Protagonisten."
Frankfurter Rundschau: Ursula März, 21.06.2001

 


„Ein jeder Autor ist hier, jeder auf seine Weise, besser als der andere, und eine ganze Reihe tritt zum ersten Mal in Deutschland auf."
Der Tagesspiegel, Gregor Dotzauer, 22.06.2001

 


„Das erste internationale literaturfestival berlin sorgt trotz der Fülle für Konzentration. [...] Drei Poeten plaudern übers Dichten, und der Saal ist voll. [...] Es ist keine Sekunde langweilig. [...] Ulrich Schreiber möchte nächstes Jahr wieder in die Sophiensaele mit seinem Festival. Man kann ihm nur Erfolg wünschen. Wenn nur die Eröffnung nicht wieder vier Stunden dauert. Aber das hat er bereits zugesagt."
Tagesspiegel, Martin Z. Schröder, 23.06.2001

 


„Mit mehr als 6000 Zuhörern auf Lesungen und Vorträgen hat das Literaturfestival Berlin seine Erwartungen bestätigt."
Berliner Kurier, 25.06.2001

 


„Und es war ein anderes Publikum als sonst bei literarischen Veranstaltungen: jünger, studentischer und nicht in erster Linie pflichtbewusst [...] Zu einem Ereignis wurde die Lesung von Antonio Tabucchi. [...] Péter Esterházy wurde ebenfalls gefeiert wie ein Star."
Tagesspiegel, Helmut Böttiger, 27.06.2001


„Der Mut, [...] auf ein publikumswirksames Konzept zu verzichten, hat sich ausgezahlt. [...] So konnte man in diesen zehn Festivaltagen in Berlin nicht nur Stars bewundern, sondern, zum Beispiel, die weiße Südafrikanerin Antjie Krog, Abdourahman A. Waberi aus Dschibuti und den Australier John Tranter kennenlernen. [...] Diese schillernde Vielfalt potenziert sich in der zum Festival erschienenen „Berliner Anthologie“, einem Buch zum Spazierenlesen: Je 33 von Juroren ernannte Autoren wählten ihrerseits je drei Gedichte aus, die zusammen einen eigenwilligen Querschnitt durch die Menschheitspoesie ergeben."
NZZ, Sieglinde Geisel, 30.06.2001