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10.ilb - 15.09 bis 26.10.10 - Focus Osteuropa
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WHAT IS TO START? Der Kosmos des Tristram Shandy am Sonntag, dem 15.September 2013 ab 17Uhr

TRISTRAM SHANDY

EIN SZENISCHES ORATORIUM NACH LAURENCE STERNE

 

Sophie Rois


Sonntag, 15.September 2013, 17 Uhr Haus der Berliner Festspiele

WHAT IS TO START? Eine Einführung in den Kosmos des Tristram Shandy

 

SONNTAG 15. SEPT 2013 - 18 Uhr Haus der Berliner Festspiele

EIN SZENISCHES ORATORIUM NACH LAURENCE STERNE


Sonntag, 15. September 2013 20-22 Uhr Haus der Berliner Festspiele

WHAT IS TO END? Die allerallerletzteletzteletzte Dings! Dings! Dings! _____________ Äääähhh - Liedertafel! Leute!

 

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WHAT IS TO START?

Eine Einführung in den Kosmos des Tristram Shandy


Sonntag, 15.September 2013, 17 Uhr
Haus der Berliner Festspiele, Schaperstr. 24, Rangfoyer

Mit Sir Nigel Broomfield (Botschafter), Thomas Böhm (Programmleiter des ILB) und Monika Rinck (Dichterin)

 

"Je mehr Anfänge eine Geschichte besitzt, desto deutlicher erweisen sich diese als retrospektive Besetzungen dessen, was man für den Anfang hält. Geben sich die vermeintlichen Anfänge als solche zu erkennen, dann verwandeln sie sich in ein Zeichen dafür, dass Anfänge nicht besetzbar sind, weshalb solche Setzungen nur dazu dienen, die ständige Verschiebung des Anfangs zu markieren“ (Wolfgang Iser).  Vor dem Anfang des Tristram Shandy-Abends hat er schon angefangen. Denn um 17 Uhr trifft Programmleiter Thomas Böhm im Rangfoyer auf die Dichterin Monika Rinck und Sir Nigel Broomfield, bekennender Shandy-Fan und britischer Botschafter in Berlin, während die Mauer fiel. Was werden die drei miteinander anzufangen wissen? Und welches Fenster wird diesmal zufallen?


Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde der Sing-Akademie zu Berlin und des ilb

 

 

TRISTRAM SHANDY

Ein Szenisches Oratorium nach Laurence Sterne

Sonntag, 15.September 2013, 18Uhr
Haus der Berliner Festspiele, Schaperstr. 24

 

Mit Musik von Ablinger, Händel, Haydn, Playford, Purcell, Schedler, Schurer, Walshe, Wiget, u.a.


Sophie Rois, Volker Spengler (Rezitation)

Jennifer Walshe (Live-Performance)
Sir Nigel Broomfield
Die Veteranen der Royal British Legion


Sing-Akademie zu Berlin

Staats- und Domchor Berlin

Lautten Compagney Berlin


Regie: Christian Filips

 

Steckenpferde, weißes Rauschen, Stürze. Sprünge in den Schüsselchen des Sinns: Ja, das ist der wahre Shandyismus! ----
Mit seinem Nicht-Roman „Tristram Shandy“ schrieb der englische Dorfpfarrer Laurence Sterne zwischen 1759 und 1767 eine grandiose Parodie der Aufklärung und ihrer Diskurse aus dem Geist der Musik. Die Sing-Akademie widmet ihm zu seinem 300. Geburtstag ein Oratorium, das es, bevor es verklungen war, nie gegeben haben wird.

WAGEN SIE EMPFINDSAM! Gesungen und geblasen werden Kanons und Catches des 18. Jahrhunderts, darunter neu entdeckte Originalkompositionen nach Texten von Sterne (Joseph Baildon), eine Uraufführung der englischen Komponistin Jennifer Walshe sowie die Wiederentdeckung des vergessenen Oratorienfragments DAS HEILIGE DINGS von Fritz Schedler (1913).

Mit von der Partie sind 150 Knaben des Staats- und Domchors Berlin, der Hauptchor der Sing-Akademie, viele laufende Nasen und Flöten und die Musiker der Lautten Compagney. Die Rolle des Tristram übernimmt die himmlische Sophie Rois, Uncle Toby wird gesprochen von der Schauspiel-Legende Volker Spengler. Die Regie des Abends liegt in Händen von Christian Filips, das Textbuch entstand gemeinsam mit der Dichterin Monika Rinck, die eine Tristrampedia anzetteln wird.
Was ist die Antwort auf alle Fragen? LILLIBURLERO? LILLIBURLERO! Wie stehen Sie zur Beschneidungsdebatte? LILLIBURLERO? LILLIBURLERO!  Und was pfeifen Sie da, Sie Kanone? BUMM! BUMM! LOHNAUSGLEICH! ZOUNDS! __________ cried Phutatorius.

 

 

WHAT IS TO END?

Die allerallerletzteletzteletzte Dings! Dings! Dings! _____________________ Äääähhh - Liedertafel! Leute!


Sonntag, 15.September 2013, 20 - 22Uhr
Haus der Berliner Festspiele, Schaperstr. 34
Performance auf der großen Bühne

Mit Liedern und Arien von Britten, Händel, Schurer, Schnurrer, Knurrer urrer ur aaarrgggh! Arge Klangmassagen. Na? (Kommen der Festspielhausleiter Vinge und sein Assistent? Gebiert Spengler wieder ein Kind?)


Steigungen und Gefälle +++ Fallbeil bereit für den Phallus!  +++ Verstiegene und Verunfallte, Leidens- respektive Lebenswege, die an beiden Enden brennen, +++ aufgeschichtet Hypothesen, Schotterstraßen, Schotterstraßen, +++ Betonistenschwengel +++ an deren Rändern, das heißt Seitenstreifen, unbefestigt Ansichten zu liegen kommen, +++ sich aus dem Leiblichen ziehen, um besser zu denken +++ liegenbleiben, wo sie erneut, genauso wie der Weg, als Hypothese aufgenommen werden können +++ Und es gibt viele, viele Hypothesen. Weiß keiner und weiß keine, wo der Befragte, wo die Befragte ist. Und “IST”, was ist das überhaupt: “IST”? Egal. +++ Schon arrangieren sich Stellungen rund um das fremde Bewusstsein, schon nehmen sie Einfluss! +++ Bonjour!

 

 

"The Life and Opinions of Tristram Shandy, Gentleman" by Laurence Sterne im Projekt Gutenberg zum Nachlesen ...