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10.ilb - 15.09 bis 26.10.10 - Focus Osteuropa
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Konferenz 01.03. - 03.03.2015: Zeuge eines Jahrhundertverbrechens – Das Deutsche Reich und der Völkermord an den Armeniern

Die systematischen Vertreibungen, Todesmärsche und Massaker, denen die armenische Bevölkerung des Osmanischen Reiches ab April 1915 ausgesetzt war, werden vielfach als erster Völkermord des 20. Jahrhunderts angesehen. Es handelte sich um ein Jahrhundertverbrechen, das sich während des Ersten Weltkriegs keinesfalls unbemerkt ereignete: Deutsche Missionare, Diplomaten und allen voran Militärs wurden unmittelbare Zeugen der gewaltsamen Geschehnisse. Die deutsche Reichsregierung stand ihrem jungtürkischen Kriegsverbündeten dennoch bei. Fast auf den Tag genau vor 100 Jahren nach dem Völkermord stellt sich daher einmal mehr die Frage nach der Verwicklung und Mitverantwortung der deutschen Akteure. In der vom Deutschen Historischen Museum und dem Lepsiushaus Potsdam organisierten internationalen Tagung diskutieren renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über die Rolle des Deutschen Reiches während des Völkermords an den Armeniern. Wie verhielt sich die Reichsregierung, wie die Diplomaten und Militärs? Welche Abhängigkeiten bestanden zwischen den Kriegsverbündeten? Welche Wege humanitärer Hilfe konnten etabliert und genutzt werden?

 

KONFERENZSPRACHEN

Deutsch / Englisch

VERANSTALTER

Stiftung Deutsches Historisches Museum, Berlin

Lepsiushaus Potsdam

TAGUNGSBÜRO

Stefanie Borgmann, Deutsches Historisches Museum

Borgmann@dhm.de

+49 30 20304-415

VERANSTALTUNGSORT

Deutsches Historisches Museum

Zeughauskino

Unter den Linden 2

10117 Berlin

Anmeldungen zur Konferenz bis zum 23.02.2015 bitte unter:

anmeldung@lepsiushaus-potsdam.de

oder +49 (0)176/76527624