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10.ilb - 15.09 bis 26.10.10 - Focus Osteuropa
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Der Koalitionsvertrag der 18. Legislaturperiode. Die literarische Lesung

Alle sprechen über den politischen Kompromiss von CDU / CSU und SPD - aber wer hat  diese 188 Seiten politische Prosa schon gelesen? Der Text, der die Weichen deutscher Politik für die nächsten vier Jahre stellen wird – als literarisches Werk betrachtet. Was sind seine Qualitäten? Was sagt er zwischen den Zeilen? Was ist seine Botschaft?

Das internationale literaturfestival berlin lädt ein zur Lesung mit Matthias Scherwenikas und Franziska Herrmann mit anschließender Diskussion am Montag, den 16.12.2013, 18:00 Uhr im ProjektZentrum Berlin der Stiftung Mercator, Neue Promenade 6, 10178 Berlin. Es diskutieren: Georg Diez (DER SPIEGEL), Stefan Kornelius (SZ), Andreas Platthaus (FAZ) und Dr. Christine Eichel (Moderation).

Eintritt frei. Anmeldung unter pzb@stiftung-mercator.de

 

Teilnehmer der Veranstaltung:

 

Georg Diez

Georg Diez, geboren 1969 in München, ist ein deutscher Journalist.

Diez arbeitete als Theater- und Literaturkritiker für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, die Zeit und die Süddeutsche Zeitung. Von ihm stammen Monographien über die Beatles und die Rolling Stones. 2009 legte er seinen autobiographischen Essay Der Tod meiner Mutter vor. 2010 unternahm Georg Diez gemeinsam mit dem Künstler und Filmemacher Christopher Roth eine Recherche, die sie 80*81 nannten, sie veröffentlichten insgesamt zehn Bücher über den Paradigmenwechsel der Jahre 1980 und 1981. Seit September 2013 betreibt Diez mit anderen die experimentelle Webseite www.60pages.com, die einen Journalismus der langen Form auch in Deutschland etablieren will.

Georg Diez ist Autor im Kulturressort des Spiegel. Seit Januar 2011 schreibt er für Spiegel Online die Kolumne S.P.O.N. - Der Kritiker.

 

Christine Eichel

Christine Eichel, geboren 1959 in Melle-Buer, Niedersachsen, studierte Philosophie, Literaturwissenschaften und Musikwissenschaft an der Universität Hamburg und promovierte über Th. W. Adorno. Fünfzehn Jahre lang arbeitete als Autorin, Regisseurin und Moderatorin für Fernsehsender wie den NDR, den WDR und das ZDF. Es entstanden zahlreiche Dokumentationen, unter anderem über Hans Magnus Enzensberger, Neil Postman, Vivienne Westwood und Friedrich Hollaender.

Christine Eichel veröffentlichte zahlreiche Romane und Sachbücher. Nach einer dreijährigen Gastprofessur an der Universität der Künste Berlin war sie als Gründungsredakteurin des politischen Monatsmagazins"Cicero" von 2004 bis 2010 Leiterin des Ressorts „Salon“ und leitete anschließend ein Jahr lang das Kulturressort des Magazins "Focus". Seit 2011 lebt sie als freie Publizistin und Schriftstellerin in Berlin. Zuletzt erschien "Das deutsche Pfarrhaus. Hort des Geistes und der Macht" im Quadriga Verlag.

 

Stefan Kornelius

Stefan Kornelius, geboren 1965, leitet seit Oktober 2000 das außenpolitische Ressort der Süddeutschen Zeitung in München. Er schreibt vor allem zu europapolitischen und sicherheitspolitischen Themen, Transatlantik, China und Afghanistan.

Zuvor arbeitete er als stellvertretender Leiter des neu aufgebauten Büros in Berlin, wo er unter anderem die deutsche Außenpolitik betreute. Kornelius war US-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung von 1996 bis 1999 mit Sitz in Washington, und berichtete u.a. über das Impeachment gegen Präsident Clinton. Von 1992 bis 1996 beobachtete er als politischer Korrespondent in Bonn das Kanzleramt, die CDU und deutsche Verteidigungspolitik.

Kornelius absolvierte die Henri-Nannen-Journalistenschule und studierte anschließend in Bonn und London (LSE) Politik, Geschichte und Staatsrecht. Er war Mitbegründer und Chefredakteur der Journalistenzeitschrift Medium Magazin, arbeitete frei für den Stern und die BBC. Kornelius wurde mit mehreren Journalistenpreisen ausgezeichnet, unter anderem dem Karl-Klasen-Preis und dem Arthur-F.-Burns-Preis für Kommentierung. Zuletzt erschien von ihm die außenpolitische Biografie „Angela Merkel – die Kanzlerin und ihre Welt“.

 

Andreas Platthaus

Andreas Platthaus, geboren 1966 in Aachen, ist ein deutscher Journalist, Comic-Experte und Autor.

Er studierte sowohl Wirtschaftswissenschaften in Aachen sowie Rhetorik, Philosophie und Geschichte in Tübingen. Seit 1997 gehört er der Feuilletonredaktion der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung« an und ist heute u.a. als stellvertretender Ressortleiter tätig.

Platthaus veröffentlichte Biographien über Alfred Herrhausen (2006) und Walt Disney (2001). Intensiv hat er sich auch mit der Kunst der Comics befasst; so schrieb er, bevor er 1997 Feuilletonredakteur der FAZ wurde, unter anderem für das Comic-Magazin RRAAH!. Er ist zudem seit 1995 Ehrenpräsident und seit 2007 auch Ehrenmitglied der Comics-Insider-Vereinigung D.O.N.A.L.D. und seit 2010 auch Mitglied der Jury für den Karikaturpreis der deutschen Anwaltschaft. 2013 wurde er als Juror für den Deutschen Buchpreis 2013 berufen.

2009 erschien sein erster Roman Freispiel.

 

Franziska Herrmann

Franziska Herrmann, in Frankfurt am Main aufgewachsen, studierte bis 2005 Schauspiel an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München. Sie spielte unter anderem am Schauspiel Frankfurt, an der Volksbühne Berlin, am Prinzregententheater in München und bei den Bad Hersfelder Festspielen. Mit ihren eigenen Arbeiten 'The Audience' und 'Der Muskelkater der Sailermoon' war sie bereits beim Fringe Festival in Edinburgh und im Mai 2012 in der Box des Deutschen Theaters zu Gast. Sie lebt seit 2011 in Berlin

 

Matthias Scherwenikas

Matthias Scherwenikas, geboren 1971 in Ost-Berlin, studierte Schauspiel am Max-Reinhardt-Seminar in Wien, Regie am GITIS in Moskau und am Michael-Tschechov-Institut in New York. (Er erhielt dafür jeweils Stipendien vom DAAD.) Er spielte und inszenierte unter anderem in Berlin, Hamburg, Wien, Salzburg, Moskau und New York. Er wirkte bei zahlreichen Lesungen, Rundfunk- und Hörbuchproduktionen mit und arbeitet regelmäßig als Schauspieler für Theater und Film/TV. Matthias Scherwenikas lebt als freischaffender Schauspieler und Sprecher in Berlin, er liest seit 2005 beim ilb.