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10.ilb - 15.09 bis 26.10.10 - Focus Osteuropa
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Deutschlandpremiere: Comickünstler Scott McCloud (USA) präsentiert »The Sculptor« / »Der Bildhauer« am 11. und 12. März in Berlin

 

  Scott McCloud - Der Bildhauer

     Scott McCloud (© privat) / Scott McClouds »The Sculptor« / »Der Bildhauer« (© First Second / Carlsen Verlag)

Scott McCloud, Schöpfer von Klassikern der Comicgeschichte wie »COMICS VERSTEHEN«, »COMICS NEU ERFINDEN« und »COMICS MACHEN«, meldet sich zurück! Und dies mit seiner 496 Seiten umfassenden Graphic Novel »THE SCULPTOR« / »DER BILDHAUER«. Die Idee zu »THE SCULPTOR« schlummerte mehr als zwei Jahrzehnte in McCloud, und er brauchte noch weitere fünf Jahre, um das Werk zu vollenden. »THE SCULPTOR« erzählt die Geschichte des talentierten, aber noch unbekannten Bildhauers David Smith. Dieser nimmt das faustische Angebot an, für 200 Tage jede Skulptur, die er sich vorstellen kann, mit seinen bloßen Händen zu schaffen, ganz gleich aus welchem Material. Der Preis für diese Kunst ist sein Leben. Zwei Dinge hat David allerdings nicht bedacht: die Schwierigkeit, ein Kunstwerk zu schaffen und ... die Liebe.

Über die Entstehung von »THE SCULPTOR« sagt McCloud: »I’ve wanted to tell the story of The Sculptor since before writing Understanding Comics, and the book’s creation has turned into an incredible learning experience for me and, I hope, an exciting reading experience for comics-lovers. It took me five years to write and draw, and I promise I used every single minute to make it the best book I can.«

Scott McCloud wird sein Buch am Mittwoch, den 11. März 2015 um 20:00 Uhr sowie am Donnerstag, den 12. März 2015 um 9:00 Uhr als Deutschlandpremiere im Haus der Berliner Festspiele vorstellen. Die Veranstaltungen werden von Jens Balzer (Berliner Zeitung) moderiert. Im Anschluss an die Veranstaltungen signiert McCloud jeweils Bücher, die unsere Partnerbuchhandlung Modern Graphics am Büchertisch verkauft. Neben »The Sculptor« in der amerikanischen (First Second) und deutschen Fassung (Carlsen Verlag, € 34,99) werden weitere Bücher von McCloud erhältlich sein.

 

DIE VERANSTALTUNGEN IM ÜBERBLICK

 

Mittwoch, 11.03.2015, 20:00 Uhr

Deutschlandpremiere: Scott McCloud präsentiert »THE SCULPTOR« / »DER BILDHAUER«

Haus der Berliner Festspiele – Seitenbühne

Schaperstraße 24, 10719 Berlin

Moderation: Jens Balzer (Berliner Zeitung)

In englischer Sprache

Mit anschließender Signierstunde

Eintritt: € 12 / 8 / 4 (für Schulklassen)

Veranstaltung auf Facebook


Donnerstag, 12.03.2015, 9:00 Uhr

Deutschlandpremiere: Scott McCloud präsentiert »THE SCULPTOR« / »DER BILDHAUER«

Haus der Berliner Festspiele – Seitenbühne

Schaperstraße 24, 10719 Berlin

Moderation: Jens Balzer (Berliner Zeitung)

In englischer Sprache

Mit anschließender Signierstunde

Eintritt: € 12 / 8 / 4 (für Schulklassen)

Veranstaltung auf Facebook

 

TICKETS

 

* Online-Shop der Berliner Festspiele (Kreditkarte): Veranstaltung am 11.03. / Veranstaltung am 12.03.

* telefonisch: 030-25489100, Mo-Fr 10-18 Uhr (Kreditkarte)

* Kasse im Haus der Berliner Festspiele, Schaperstraße 25, 10719 Berlin, Mo-Sa 14:00-18:00 Uhr (bar, EC-/Kreditkarte)

 

TICKETS FÜR SCHULKLASSEN (STUFE 9-13)

 

* Bestellung ausschließlich via E-Mail unter kjl@literaturfestival.com

 

MCCLOUD IM WEB

 

Website / Twitter-Profil / Facebook-Profil / YouTube-Kanal

 

THE SCULPTOR« IM WEB

 

Erweiterte Danksagung des Buches / Buch bei First Second / Buch bei Carlsen / Vorbericht in der New York Times

 

PRESSEECHO

 

»Scott McCloud's The Sculptor is the best graphic novel I´ve read in years. It's about art and love and why we keep on trying. It will break your heart.« Neil Gaiman

»After previously explaining the art of making, reading, and understanding comics in his trilogy of essential guides to the medium, McCloud, in this gloriously romantic graphic novel, doesn't just define a genre – he exemplifies it.« Publishers Weekly

»The fluidity of McCloud´s visual narrative carries us along with a sweep impossible to duplicate in prose, and, through it its climax, the story's commitment to its harsh, inevitable, but ultimately sublime outcome qualifies this as a work of stunning, timeless graphic literature.« Booklist

»McCloud's epic generates magic and makes an early play for graphic novel of the year.« Publishers Weekly

»What a brilliant and gripping book. As absorbing as a Victorian novel in terms of character and moral ideas, it somehow manages to be both an inquiry into the subjectivity of art and a zippy portrait of 21st-century hipster urban life.« The Guardian

 

SCOTT MCCLOUD PRÄSENTIERT »THE SCULPTOR«


 

SCOTT MCCLOUD IM GESPRÄCH ÜBER »THE SCULPTOR«


 

TRAILER FÜR »THE SCULPTOR«


 

SCOTT MCCLOUD IM GESPRÄCH ÜBER »THE SCULPTOR«


 

 

SCOTT MCCLOUD BEI WIKIPEDIA (DEUTSCH)


 

 

SCOTT MCCLOUD BEI WIKIPEDIA (ENGLISCH)


 

 

LESEPROBE

 

 

     Auszug aus Scott McClouds »THE SCULPTOR« (© First Second)


BIOGRAFIE VON MCCLOUD

 

Der in Kalifornien lebende Autor und Cartoonist Scott McCloud wurde 1960 in Boston, Massachusetts, geboren. Nach seinem Collegeabschluss ging er nach New York und fing 1982 bei dem Comicverleger DC Comics im Production Department an. In seiner Freizeit entwickelte er seine erste eigene Superheldenserie »Zot«, die ihm 1985 den Russ Manning Award als vielversprechendster Newcomer einbrachte. McCloud gilt als einer der führenden Comictheoretiker. Sein Werk »Understanding Comics: The Invisible Art« (1993; dt. »Comics richtig lesen«, 1994) ist eine Analyse des Mediums Comic, welches die Vielseitigkeit und Tiefgründigkeit dieser Kunstform zu porträtieren versucht. Mithilfe einer autobiografischen Comicfigur führt McCloud den Leser in Form eines fortlaufenden Comics durch das Buch und gibt einen Überblick über die Geschichte, Sprache und die Darstellungsformen von Comics. Seine praktische Herangehensweise, ein theoretisches Werk nicht nur mit einzelnen Beispielen zu unterstützen, sondern es vollständig in der untersuchten Form zu verfassen, machte »Understanding Comics« so bedeutend und brachte ihm Lob von namhaften Comic- und Graphic-Novel-Autoren wie Art Spiegelman, Will Eisner, Neil Gaiman und Garry Trudeau ein. 2000 folgte »Reinventing Comics« (2000; dt. »Comics neu erfinden«, 2001), welches sich noch stärker mit den formalen Aspekten aus »Understanding Comics« auseinandersetzt und zusätzlich das Potenzial des digitalen Zeitalters für die Comicbranche beleuchtet. Den vorläufigen Abschluss bildete 2006 »Making Comics« (2006; dt. »Comics machen«, 2007), ein praktisch orientierter Wegweiser zum Verfassen von Comics, Graphic Novels und Ähnlichem. McCloud ist außerdem der Erfinder des 24-Stunden-Comics, eines Comics, der 24 Seiten umfasst und innerhalb von 24 Stunden komplett fertiggestellt werden muss. Ursprünglich als kreativer Wettstreit gedacht, stellen sich dieser Herausforderung inzwischen jährlich zahlreiche Comicautoren weltweit. Diese Methode hatte ebenfalls Einfluss auf andere künstlerische Zweige, in denen nach ähnlichen Regeln vorgegangen wurde. McCloud gilt zudem als einer der ersten Comicautoren, die das Potenzial des Internets als Medium für den Comic entdeckten. Er selbst verfasst bereits seit Ende der neunziger Jahre digitale Comics, bei denen er lediglich den Entwurf auf Papier zeichnet und anschließend alles digital bearbeitet. Sein aktuelles Werk schafft er ausschließlich digital. Er verzichtet dabei fast vollständig auf die Verwendung von herkömmlichen Materialien. Sein bekanntester Webcomic ist eine Einführung zu Googles Open Source Browser Chrome, die die Eigenschaften des neuen Browsers der Öffentlichkeit vorstellen sollte. Neben seiner kreativen Arbeit ist McCloud Dozent für digitale Medien am M.I.T. Media Lab und der Smithsonian Institution. Seine Bücher, die zu den Standardwerken der Comicforschung zählen, wurden in 16 Sprachen übersetzt. 2014 legte McCloud mit »The Sculptor« (dt. »Der Bildhauer«, 2014) seine seit langem mit Spannung erwartete Graphic Novel vor.

 

VERANSTALTER UND PARTNER

 

Eine Veranstaltung der Peter-Weiss-Stiftung für Kunst und Politik e. V., zu Gast im Haus der Berliner Festspiele. In Kooperation mit dem Carlsen Verlag, der US-amerikanischen Botschaft, der Buchhandlung Modern Graphics und dem Sofitel Berlin Kurfürstendamm.

 

 Berliner Festspiele